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Philipp II von Spanien und das Problem der Moriscos

Título: Philipp II von Spanien und das Problem der Moriscos

Proyecto/Trabajo fin de carrera , 2011 , 29 Páginas , Calificación: 2,5

Autor:in: Jule Binanzer (Autor)

Historia universal - Antigüedad
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In dieser Arbeit sollen folgende Fragen erörtert werden: Weshalb stellten die Morisken für die Herrschaftspraxis Philipps II. ein Problem dar, das es mit allen Mitteln zu bekämpfen galt? Was waren die Motive des Königs, alles daran zu setzen, diese Minderheit sowohl kulturell als auch religiös zu assimilieren? Was waren die Gründe und Ursachen für das Scheitern dieser
Assimilierungsversuche?

Um diese Fragen zu beantworten, gliedert sich diese Arbeit wie folgt: Zunächst wird das christlich-muslimische Verhältnis von der Ankunft der Araber (700) bis zur Zeit Philipps II. (1527, reg. 1556–1598) beleuchtet und skizziert, wie sich die Konfliktsituation zwischen Krone und Morisken seit 1492 entwickelte. Im anschließenden Kapitel werden die aufgezeigten Fragen erörtert. Abschließend wird danach noch ein Ausblick auf die Folgen der Ausweisung der Morisken von 1609 gegeben, die in der Forschung kontrovers diskutiert werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Muslime und Christen auf der Iberischen Halbinsel: Von der Koexistenz zum Konflikt

2.1 Von der Ankunft der Muslime auf der Iberischen Halbinsel (710)

bis zur Zeit Karls I. (1500, reg. 1516–1556)

2.2 Die Konfliktverschärfung unter Philipp II. (1527, reg. 1556–1598)

3. Motive der Assimilierungsversuche Philipps II. und Ursachen für das Scheitern dieser Maßnahmen

3.1 Religiöse und politische Motive der Assimilierungsversuche

Philipps II. seit 1567

3.2. Ursachen für das Scheitern der Assimilierungsversuche

Philipps II.

4. Abschließende Bemerkungen und Ausblick

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die politisch-religiöse Assimilierungspolitik gegenüber den Morisken unter Philipp II. auf der Iberischen Halbinsel, analysiert die Beweggründe der Krone sowie die Ursachen für das Scheitern dieser Maßnahmen, das letztlich in der totalen Ausweisung mündete.

  • Historische Entwicklung des christlich-muslimischen Verhältnisses in Spanien.
  • Analyse der restriktiven Maßnahmen und des Edikts von 1567.
  • Untersuchung der religiösen und geopolitischen Motive Philipps II.
  • Bewertung des Aufstandes der Morisken von 1568 in Granada.
  • Reflexion über die wirtschaftlichen und sozialen Konsequenzen der Assimilationsversuche.

Auszug aus dem Buch

Die Konfliktverschärfung unter Philipp II. (1527, reg. 1556–1598)

Philipp II. übernahm 1556 von seinem Vater Karl I. die Herrschaft auf der Iberischen Halbinsel. Mit der Regierung Philipps II. erreichte die spanische Krone den Höhepunkt der politischen Macht und konnte mit dem Sieg über Frankreich im Jahre 1559 die spanische Hegemonie in Europa für Jahrzehnte festigen. Mit der Herrschaft in Spanien erbte Philipp II. aber auch den ungelösten Konflikt mit den Morisken. Alle Versuche der katholischen Kirche, die Neuchristen zu bekehren und zu „wahren“ Christen zu machen waren bis dahin gescheitert. Wie gezeigt, lebten sie weiter ihren Kult und gaben auch ihr religiöses Brauchtum nicht auf – Christen waren sie somit mehr oder weniger nur auf dem Papier.

Anders als sein Vater tolerierte Philipp diese Entwicklung aber nicht länger und begann im Verbund mit der katholischen Kirche und der Spanischen Inquisition mit der Ahndung dieser Verstöße. Für Philipp II., der sich als Verteidiger des katholischen Glaubens verstand, war die kulturelle, v. a. aber religiöse Assimilierung der moriskischen Minderheit eine ernstzunehmende Aufgabe.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die historische Problematik des interreligiösen Zusammenlebens auf der Iberischen Halbinsel ein und skizziert die Fragestellung bezüglich der Assimilationspolitik.

2. Muslime und Christen auf der Iberischen Halbinsel: Von der Koexistenz zum Konflikt: Es wird der Weg von der islamischen Landnahme über die Reconquista bis hin zu den restriktiven Maßnahmen unter Karl I. und Philipp II. nachgezeichnet.

3. Motive der Assimilierungsversuche Philipps II. und Ursachen für das Scheitern dieser Maßnahmen: Hier werden die religiöse Identität des Königs, der Druck durch die Inquisition sowie die sozialen Widerstände gegen die Assimilationspolitik analysiert.

4. Abschließende Bemerkungen und Ausblick: Das Fazit fasst das Scheitern der Integration zusammen und bewertet die langfristigen Folgen der Vertreibung für Spanien.

Schlüsselwörter

Philipp II., Morisken, Spanien, Inquisition, Reconquista, Assimilationspolitik, Glaubenskonflikt, Granada, Karl I., Religionspolitik, Zwangsbekehrung, Gegenreformation, Minderheiten, Ausweisung, Islam.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es grundlegend in dieser Arbeit?

Die Arbeit behandelt die konfliktreiche Geschichte der Morisken in Spanien unter der Herrschaft Philipps II. und die gescheiterten Bemühungen, diese religiöse Minderheit in die christliche Gesellschaft zu integrieren.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zentral sind die Themen Religion und Macht, die Rolle der Inquisition, staatliche Uniformierungspolitik sowie der kulturelle und wirtschaftliche Wandel in den betroffenen Regionen wie Granada.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Motive für die restriktive Politik Philipps II. aufzudecken und zu erklären, warum diese Maßnahmen nicht zur erhofften Assimilierung, sondern in den Aufstand und das Scheitern mündeten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Untersuchung basiert auf einer fundierten Auswertung deutschsprachiger und internationaler Sekundärliteratur sowie der Heranziehung historischer Primärquellen aus Archiven, um den Forschungsstand kritisch zu würdigen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Skizzierung des Spannungsfeldes zwischen Krone und Morisken sowie eine tiefgehende Analyse der Beweggründe hinter der königlichen Assimilierungspolitik und deren Scheitern.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind religiöse Identität, Partikularismus, Inquisitionstribunale, spanische Hegemonie und der ökonomische Status von Minderheiten.

Warum war gerade die Region Granada so bedeutend für den Konflikt?

Granada war das letzte muslimische Königreich und kulturell besonders tief islamisch verwurzelt, wodurch der Widerstand der dortigen Morisken gegen die Christianisierung besonders virulent war.

Welche Rolle spielte der Adel bei den Assimilationsversuchen?

Adlige Grundherren fungierten oft als Schutzherren der Morisken, da sie ökonomisch von deren Arbeitskraft profitierten, was einen direkten Interessenkonflikt mit den Bestrebungen der Krone und Inquisition verursachte.

Inwiefern beeinflusste die Außenpolitik die Innenpolitik Philipps II.?

Die Angst vor einer „Fünften Kolonne“ und die Bedrohung durch das Osmanische Reich führten bei Philipp II. zu einer Verschärfung der innenpolitischen Repression gegenüber den Morisken, da er diese als Sicherheitsrisiko einstufte.

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Detalles

Título
Philipp II von Spanien und das Problem der Moriscos
Universidad
University of Leipzig  (Historisches Seminar)
Calificación
2,5
Autor
Jule Binanzer (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
29
No. de catálogo
V1237490
ISBN (PDF)
9783346663573
ISBN (Libro)
9783346663580
Idioma
Alemán
Etiqueta
Philipp II. von Spanien moriscos Morisken Muslime und Christen auf der Iberischen Halbinsel: Von der Koexistenz zum Konflikt Zunächst wird das christlich-muslimische Verhältnis von der Ankunft der Araber (700) bis zur Zeit Philipps II. (1527 reg. 1556–1598) beleuchtet und skizziert wie sich die Konfliktsituation zwischen Krone und Morisken seit 1492 entwickelte.
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jule Binanzer (Autor), 2011, Philipp II von Spanien und das Problem der Moriscos, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1237490
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