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Die internationale Standortentscheidung eines mittelständischen Unternehmens der Automobilzulieferindustrie

Chancen und Risiken am Standort Brasilien

Title: Die internationale Standortentscheidung eines mittelständischen Unternehmens der Automobilzulieferindustrie

Diploma Thesis , 2000 , 73 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: M.Sc., Dipl.-Kfm. (FH) Stephan Frenzel (Author)

Business economics - Company formation, Business Plans
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Summary Excerpt Details

Bedingt durch die Sättigung der Heimatmärkte und die weltweiten Aktivitäten ihrer Kunden sind Wachstumspotentiale für die mittelständischen deutschen Unternehmen heute vor allem auf ausländischen Märkten vorhanden. Bislang erwirtschafteten sie in ihrer Gesamtheit lediglich durchschnittlich 25% ihres Umsatzes im Ausland, und den Großteil davon schwerpunktmäßig in Europa. Die Mehrzahl der Unternehmen will zumindest in gleichen Teilen im In- und Ausland wachsen. Der Aspekt der Internationalisierung ist einer der wichtigsten unter den Erfolgsfaktoren für eine Unternehmung.

Für die deutschen Automobilzulieferer bedeutet dies, dass sie die Globalisierung als Herausforderung annehmen und ihr Netz von Kooperationen und eigenen Fertigungsstätten aus-weiten müssen. Dies gilt sowohl für die traditionellen Fertigungsstandorte, wie die USA und Westeuropa, als auch für die neuen Fertigungsregionen, wie z.B. Lateinamerika.

Mit der vorliegenden Arbeit soll versucht werden die Kerninhalte einer internationalen Standortwahl herauszuarbeiten. Um dem komplexen Prozess der Standortwahl und seiner Determinanten einen Praxisbezug zu geben, sollen die deutsche Automobilzulieferindustrie und die möglichen Investitionen dieser Branche in Südamerika (Brasilien) näher beobachtet werden.

Es ergeben sich die folgenden Kernfragen:

Was sind die relevanten Aspekte und Grundlagen für eine internationale Standortwahl und damit ein Engagement der deutschen Automobilzulieferindustrie in Südamerika besonders Brasilien)?

Was sind die wesentlichen Determinanten einer internationalen Standortwahl und wie äußern sich diese in Brasilien?

In welchen Phasen verläuft ein internationaler Standortentscheidungsprozess grundsätzlich?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

A. Einführung

1. Problemstellung

2. Ziele und Aufbau der Arbeit

B. Relevante Aspekte einer internationalen Standortwahl

1. Begriffsdefinition - Internationale Standortwahl

2. Die Globalisierung der deutsche Automobilindustrie

3. Die Bedeutung Südamerikas für die deutsche Automobilindustrie

C. Determinanten der internationalen Standortwahl (am Beispiel Brasilien)

1. Formen, Arten und Motive einer Auslandsinvestition

1.1. Formen der Investition

1.1.1. Joint Venture

1.1.2. Akquisition

1.1.3. Neugründung

1.2. Branchenspezifische Art der Investition

1.2.1. Repräsentanz

1.2.2. Vertriebsgesellschaft

1.2.3. Verbundfertigung

1.2.4. Montage

1.2.5. Produktion

1.3. Motive einer Direktinvestition

2. Standortfaktoren

2.1. Unternehmensexterne Standortfaktoren

2.1.1. Wirtschaftliche Standortbedingungen

2.1.1.1. Absatzmarkt/Allg. Geschäfts- u. Lebensbedingungen

2.1.1.2. Wettbewerb- / Konkurrenzsituation

2.1.1.3. Investitionsklima in wirtschaftlicher Sicht

2.1.1.4. Infrastruktur

2.1.1.4.1. Telekommunikation

2.1.1.4.2. Energiewirtschaft

2.1.1.4.3. Transport und Verkehr

2.1.1.4.4. Grundstückskosten für Industrieanlagen

2.1.1.5. Arbeitsmarkt

2.1.1.5.1. Lohnniveau

2.1.1.5.2. Arbeitslosigkeit, Gewerkschaften

2.1.1.5.3. Ausbildungsstand

2.1.1.6. Inflation

2.1.2. Politische Standortbedingungen

2.1.2.1. Steuerrecht

2.1.2.1.1. Bundessteuern

2.1.2.1.2. Ländersteuern

2.1.2.1.3. Gemeindesteuern

2.1.2.2. Institutionelle Marktbarrieren

2.1.2.3. Wirtschaftsförderung

2.1.2.4. Politisches Risiko

2.1.2.4.1. Staatsverschuldung

2.1.2.4.2. Kontinuität der Wirtschaftspolitik

2.1.2.4.3. Politisches System

2.1.3. Rechtliche Faktoren

2.1.3.1. Rechtssystem

2.1.3.2. Gesetzgebung für Direktinvestitionen

2.1.4. Sonstige Standortbedingungen

2.1.4.1. Kulturelle / Soziale Bedingungen

2.1.4.1.1. Kulturelle Affinitität zwischen Gastland und Unternehmen

2.1.4.1.2. Mentalitätsunterschiede

2.1.4.1.3. Religionsunterschiede

2.1.4.1.4. Sprachunterschiede

2.1.4.2. Geografische Bedingungen

2.1.4.2.1.1. Topografie

2.1.4.2.1.2. Klima

2.2. Unternehmensinterne Standortfaktoren

D. Die grundsätzlichen Phasen einer internationalen Standortbestimmung

1. Überblick über den Ablauf einer Standortwahl

2. Die Initiativphase

3. Die Konzeptphase

4. Die Bewertungsphase

4.1. Das Scanning (Ländervorauswahl)

4.2. Die Makroanalyse (Grobanalyse)

4.2.1. Die Ermittlung von Auswahlkriterien

4.2.1.1. Volkswirtschaftliche Kriterien

4.2.1.2. Betriebswirtschaftliche Kriterien

4.2.2. Die Informationsbeschaffung

4.2.3. Die Informationsverarbeitung / Grobauswahl

4.3. Die Mikroanalyse (Feinanalyse)

5. Die Entscheidungsphase

6. Zusammenfassung

E. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit analysiert den komplexen Prozess der internationalen Standortwahl unter besonderer Berücksichtigung der Anforderungen mittelständischer deutscher Unternehmen aus der Automobilzulieferindustrie. Dabei steht die systematische Untersuchung von Standortfaktoren am Beispiel Brasilien im Zentrum, um ein fundiertes Entscheidungsmodell für Investitionen in Schwellenländern zu entwickeln.

  • Grundlagen der internationalen Standortwahl und Internationalisierungsstrategien
  • Determinanten und Investitionsformen bei Auslandsengagements
  • Analyse standortrelevanter Faktoren (ökonomisch, politisch, rechtlich, kulturell)
  • Strukturierung des Standortentscheidungsprozesses in Initiativ-, Konzept-, Bewertungs- und Entscheidungsphase

Auszug aus dem Buch

C.1.1.1. Das Joint Venture

Mit einem Joint Venture wird wörtlich übersetzt ein „gemeinsames Wagnis/Risiko“ bezeichnet. Bei näherer Betrachtung ergibt sich die Definition, dass ein JV vorliegt, wenn mindestens zwei wirtschaftlich und rechtlich voneinander unabhängige Partner ein Bündnis eingehen. Dieses bezieht sich sowohl auf die Führungsverantwortung, als auch das finanzielle Risiko.

Charakteristische Eigenschaften von Joint Ventures sind:

- eine Risikoverteilung unter den Partnern

- eine geteilte Verantwortung

- die Partner behalten ihre eigene Unternehmensidentität

- ein kontinuierlicher Wissens- und Finanztransfer

- das Projekt ist unteilbar.

Joint Ventures werden in ihrer Form im Wesentlichen nach Rechtsstatus und Beteiligungsverhältnis unterschieden.

Beim Rechtsstatus werden Gemeinschaftsunternehmen ohne, oder mit Staatsbeteiligung unterschieden. Bei einer staatlichen Beteiligung spricht man von so genannten „mixed ventures“ (gemischten Gesellschaften).

Zusammenfassung der Kapitel

A. Einführung: Darstellung der Problemstellung hinsichtlich der Globalisierung und Definition der Zielsetzung sowie des Aufbaus der Arbeit.

B. Relevante Aspekte einer internationalen Standortwahl: Theoretische Grundlagen zum Begriff der Standortwahl sowie Analyse der Globalisierungstendenzen in der Automobilindustrie und der Bedeutung des südamerikanischen Marktes.

C. Determinanten der internationalen Standortwahl (am Beispiel Brasilien): Umfassende Untersuchung der Investitionsformen, Standortfaktoren und der spezifischen Rahmenbedingungen für den Standort Brasilien.

D. Die grundsätzlichen Phasen einer internationalen Standortbestimmung: Beschreibung eines systematischen Prozessmodells für die Standortentscheidung, unterteilt in Initiativ-, Konzept-, Bewertungs- und Entscheidungsphase.

E. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Beantwortung der zentralen Forschungsfragen zur Standortstrategie mittelständischer Unternehmen.

Schlüsselwörter

Standortwahl, Direktinvestition, Automobilzulieferindustrie, Brasilien, Globalisierung, Joint Venture, Markterschließung, Standortfaktoren, Investitionsklima, Wettbewerbssituation, Wirtschaftsraum, Makroanalyse, Mikroanalyse, Unternehmensstrategie, Schwellenländer

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit den Herausforderungen und Prozessen, denen sich ein mittelständisches Unternehmen der Automobilzulieferindustrie bei der Entscheidung für einen internationalen Produktionsstandort gegenüber sieht, wobei Brasilien als konkretes Praxisbeispiel dient.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Arbeit ab?

Die zentralen Themen umfassen die theoretischen Grundlagen der internationalen Standortwahl, die Analyse der verschiedenen Investitionsformen sowie eine detaillierte Betrachtung der ökonomischen, politischen, rechtlichen und kulturellen Rahmenbedingungen in Brasilien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Kerninhalte einer internationalen Standortwahl herauszuarbeiten und ein strukturiertes Phasenmodell für den Entscheidungsprozess zu entwickeln, das Unternehmen als Hilfestellung für Investitionen in Schwellenländern dienen kann.

Welche wissenschaftliche Methodik wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie auf die Anwendung von Methoden wie der Profil- und K.o.-Kriterien-Analyse zur Evaluierung von Standortalternativen, ergänzt durch empirische Daten und Statistiken zum brasilianischen Markt.

Welche Aspekte werden im Hauptteil ausführlich behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Determinanten (wie Investitionsformen und Standortfaktoren) sowie in die Herleitung des Standortentscheidungsprozesses (Scanning, Makroanalyse und Mikroanalyse).

Welche Keywords charakterisieren den Kern der Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Standortentscheidung, Direktinvestition, Automobilzulieferung, Brasilien, Globalisierung und Marktanalyse definieren.

Wie bewertet der Autor den Standort Brasilien für Investitionen?

Der Autor sieht in Brasilien einen vielversprechenden Markt mit hohem Wachstumspotenzial, betont jedoch die Notwendigkeit, sich aufgrund der kulturellen und rechtlichen Besonderheiten sowie hoher politischer und wirtschaftlicher Dynamik gründlich auf das Engagement vorzubereiten.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Mikro- und Makroanalyse wichtig?

Diese Differenzierung erlaubt es, zunächst eine große Anzahl von Ländern durch Grobanalysen (Makro) einzugrenzen, um anschließend mit hohem Zeit- und Ressourcenaufwand (Mikro) eine tiefgehende Feinanalyse für wenige verbleibende Kandidaten durchzuführen.

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Details

Title
Die internationale Standortentscheidung eines mittelständischen Unternehmens der Automobilzulieferindustrie
Subtitle
Chancen und Risiken am Standort Brasilien
College
niversity of Applied Sciences Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven; Emden
Course
Unternehmensführung
Grade
1,0
Author
M.Sc., Dipl.-Kfm. (FH) Stephan Frenzel (Author)
Publication Year
2000
Pages
73
Catalog Number
V123758
ISBN (eBook)
9783640281787
ISBN (Book)
9783640284634
Language
German
Tags
Standortentscheidung Automobilzulieferindustrie Brasilien Auslandsinvestition Joint Venture Direktinvestition Standortfaktoren Politische Standortbedingungen Rechtliche Standortbedingungen Standortbestimmung Unternehmensneugründung Akquisition Makroanalyse Mikroanalyse Südamerika Mittelstand PKW LKW OEM
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
M.Sc., Dipl.-Kfm. (FH) Stephan Frenzel (Author), 2000, Die internationale Standortentscheidung eines mittelständischen Unternehmens der Automobilzulieferindustrie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/123758
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