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Das Schwedische Institut, ein Organ der auswärtigen Kulturpolitik Schwedens, und das Schwedenbild im Ausland

Título: Das Schwedische Institut, ein Organ der auswärtigen Kulturpolitik Schwedens, und das Schwedenbild im Ausland

Tesis de Maestría , 2008 , 111 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Magister Artium Björn Kohlhepp (Autor)

Lenguas escandinavas
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Was soll die Arbeit alles leisten? Sie soll die Entstehung des Schwedischen Institutes im Jahre 1945 sowie deren Umstände nachzeichnen. Dabei spielen die Außenbeziehungen Schwedens, in erster Linie zu den Westmächten und zu Deutschland, eine entscheidende Rolle. Sie soll weiter die Entwicklung des Institutes und seine Tätigkeit bis zum heutigen Tage behandeln, um dann speziell auf dessen veränderte Rolle in den letzten zehn Jahren, nach seiner Umwandlung von einer davor relativ unabhängigen Stiftung in eine staatliche Einrichtung, einzugehen. Da das Institut heute mit der Vermarktung Schwedens durch die Förderung eines positiven Schwedenbildes im Ausland befasst ist, soll zum einen die dahingehende Arbeit des Institutes und zum anderen kurz gefasst auch die Entwicklung dieses Bildes dargestellt werden, um so sowohl diese neue Aufgabe als auch das gewünschte Bild erklärbar zu machen.
Eine Rolle spielt immer die gesamte auswärtige Kulturpolitik Schwedens. Schließlich sollen kurz die Kulturinstitute anderer Länder und deren auswärtige Kulturpolitik allgemein vorgestellt werden, damit letztlich die Rolle des Institutes besser verständlich wird.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Auswärtige Kulturpolitik

1.1 Begriffliche Bestimmung

1.1.1 Der Kulturbegriff

1.1.2 Auswärtige Kulturpolitik

1.2 Die Auswärtige Kulturpolitik Schwedens

2 Die Entstehung des Schwedischen Institutes

2.1 Ziele

2.2 Schweden und das Ausland 1914 bis 1945

2.2.1 Der Erste Weltkrieg

2.2.2 Die Zwischenkriegszeit

2.2.3 Der Zweite Weltkrieg

2.2.4 Fazit

2.3 Von der Idee bis zur Gründung

2.4 Aufgabe

2.5 Schwedens auswärtige Kulturpolitik vor 1945

3 Das Schwedische Institut von 1945 bis heute

3.1 Organisation

3.1.1 Rechtsform, Zielsetzung und Finanzierung

3.1.2 Organisationsform

3.1.3 Standort

3.1.4 Personal

3.1.5 Finanzen

3.1.6 Geographische Schwerpunkte

3.2 Nachkriegshilfe

3.3 Allgemeine Auslandsinformation

3.3.1 Koordination und Zusammenarbeit

3.3.2 Publikationen

3.3.3 Filme

3.3.4 Ausstellungen

3.3.5 Dokumentationszentrum und Buchhandlung

3.3.6 Botschaftsservice

3.4 Kultur- und Erfahrungsaustausch

3.4.1 Gastdozentenaustausch

3.4.2 Studienbesuche

3.4.3 Stipendienaustausch

3.4.4 Kontaktvermittlung

3.4.5 Präsentation künstlerischer Tätigkeit

3.4.6 Kulturaustauschprogramme mit Osteuropa

3.4.7 Kurstätigkeit

3.4.8 Information über Studienmöglichkeiten in Schweden

3.5 Entwicklungszusammenarbeit und Sonderaufträge

3.5.1 Die Anfänge der Entwicklungszusammenarbeit

3.5.2 Stipendienprogramme

3.5.3 Expertenaustausch mit Entwicklungs- und Schwellenländern

3.5.4 Schwerpunktregion Mittel- und Osteuropa

3.5.5 Neue Programme

3.6 Schwedischunterricht im Ausland

3.6.1 Auslandslektorate

3.6.2 Gastdozenten- und Schriftstellerbesuche

3.6.3 Sommersprachkurse

3.6.4 Stipendien für Heimvolkshochschulen

3.7 Auslandsbüros

3.8 Skandinavische Zusammenarbeit

3.8.1 Auslandsinformation

3.8.2 Auslandslektorate

3.9 Fazit

4 Die Vermarktung Schwedens

4.1 Der Aufbau einer Ländermarke

4.1.1 Marketing

4.1.2 Der Markenbegriff

4.2 Die Bedeutung von Ländermarketing

4.3 Das Konzept der wettbewerbsfähigen Identität

4.4 Die Marke Schweden – das Schwedenbild

4.4.1 1936–1968

4.4.2 1968–1989

4.4.3 1990–1999

4.4.4 Nach 2000

4.4.5 Das aktuelle Schwedenbild

4.4.6 Exkurs: Das Schwedenbild der Deutschen

4.5 Die Rolle des Schwedischen Institutes

4.6 Das Schwedische Institut und das Schwedenbild

4.6.1 Analyse

4.6.2 Förderung

4.7 Fazit

5 Das Schwedische Institut im europäischen Vergleich

5.1 Deutschland

5.1.1 Auswärtige Kulturpolitik allgemein

5.1.2 Das Goethe-Institut

5.2 Großbritannien

5.2.1 Auswärtige Kulturpolitik allgemein

5.2.2 Der British Council

5.3 Frankreich

5.3.1 Auswärtige Kulturpolitik allgemein

5.3.2 Kulturinstitute

5.4 Dänemark

5.4.1 Auswärtige Kulturpolitik allgemein

5.4.2 Das Dänische Kulturinstitut

5.5 Österreich

5.5.1 Auswärtige Kulturpolitik allgemein

5.5.2 Kulturforen

5.6 Fazit

6 Resümee

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Entstehung, Entwicklung und aktuelle Rolle des Schwedischen Instituts als zentrales Organ der auswärtigen Kulturpolitik Schwedens. Die zentrale Forschungsfrage liegt darin, wie sich das Institut von einer unabhängigen Stiftung zu einer staatlichen Behörde gewandelt hat und wie es heute aktiv zur Vermarktung Schwedens durch die gezielte Förderung eines positiven Schwedenbildes im Ausland beiträgt.

  • Historische Entwicklung des Schwedischen Instituts seit 1945
  • Struktureller Wandel von der Mittlerorganisation zur staatlichen Behörde
  • Strategien zur aktiven Steuerung des Schwedenbildes (Nation Branding)
  • Vergleich der schwedischen Kulturarbeit mit anderen europäischen Ländern
  • Geographische Schwerpunktverschiebungen in der auswärtigen Kulturpolitik

Auszug aus dem Buch

Die Rolle des Schwedischen Institutes

Das Schwedische Institut wurde ja einst gegründet, um „zum Wohle für Schwedens kulturelle, soziale und wirtschaftliche Beziehungen mit dem Ausland“ zu wirken, u. a. indem es das Ansehen des Landes verbessern sollte. Eine bewusste Imagearbeit und die Belange der Wirtschaft traten beim Institut jedoch bald in den Hintergrund. Als es in eine Stiftung umgewandelt wurde, hieß es in den genannten neuen Statuten dementsprechend, seine Aufgabe bestehe darin, „den Kultur- und Erfahrungsaustausch mit dem Ausland zu fördern sowie Wissen über schwedisches Gesellschaftsleben zu verbreiten.“

Es wurde bereits erwähnt, dass die allgemeine Haltung in Schweden in Bezug auf die Auslandsinformation durch das Institut über Jahrzehnte dahin ging, dass diese unparteiisch, sachlich, nuanciert und soweit möglich gerecht sein sollte. Es sollte also keine zielgerichtete Werbung betrieben werden. Das Institut solle kein eindeutiges Schwedenbild propagieren, sondern behutsam und offen sowohl Licht als auch Schatten zeigen, heißt es etwa im Jahresbericht 1983/84. LÖFDAHL / JONSSON schrieben 1988, dass die Information über Schweden durch das Institut nachfragegesteuert, allgemein und objektiv sein solle und dass es offensichtlich sei, dass der Staat weder ein offizielles Schwedenbild vermitteln solle noch könne. Und STRÖMHOLM / ENGEL sahen die vom Institut vermittelte Information nicht als direkte Schwedenvermarktung, was auch nicht deren Zweck sei.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Auswärtige Kulturpolitik: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Kulturbegriff und auswärtige Kulturpolitik und ordnet das Schwedische Institut in den allgemeinen Kontext staatlicher internationaler Kulturarbeit ein.

2 Die Entstehung des Schwedischen Institutes: Hier werden die historischen Hintergründe und die Gründung des Instituts im Jahr 1945 vor dem Hintergrund der schwedischen Außenbeziehungen im Zweiten Weltkrieg analysiert.

3 Das Schwedische Institut von 1945 bis heute: Dieser Hauptteil beschreibt die organisatorische Entwicklung, die verschiedenen Tätigkeitsbereiche wie Information, Austausch und Unterricht sowie die geographischen Schwerpunktverschiebungen des Instituts.

4 Die Vermarktung Schwedens: Das Kapitel untersucht den Paradigmenwechsel des Instituts hin zum "Nation Branding" und wie Schweden aktiv ein positives, modernes Bild im Ausland fördert.

5 Das Schwedische Institut im europäischen Vergleich: Hier wird das Schwedische Institut mit Kulturinstituten in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Dänemark und Österreich hinsichtlich Struktur und Zielsetzung verglichen.

6 Resümee: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der gewonnenen Erkenntnisse über den Wandel des Instituts von einer unabhängigen Einrichtung zur staatlich gesteuerten PR-Agentur Schwedens.

Schlüsselwörter

Schwedisches Institut, Auswärtige Kulturpolitik, Schwedenbild, Nation Branding, Kultur- und Erfahrungsaustausch, Schwedenförderung, Mittlerorganisation, Öffentlichkeitsarbeit, Internationale Beziehungen, Kulturinstitute, Auslandslektorate, Schwedischunterricht, Geographische Schwerpunkte, Entwicklungszusammenarbeit, Öffentlichkeitsarbeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Geschichte, die organisatorische Entwicklung und die aktuelle strategische Ausrichtung des Schwedischen Instituts.

Welche zentralen Themenfelder behandelt das Buch?

Die zentralen Felder sind die auswärtige Kulturpolitik Schwedens, die Entwicklung des Instituts, der Prozess des Nation Branding (Markenbildung) sowie der Vergleich mit europäischen Kulturinstituten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, den Wandel des Schwedischen Instituts von einer unabhängigen Stiftung hin zu einem staatlich gesteuerten Instrument der Außenpolitik zu untersuchen und zu erläutern, wie es das Schwedenbild im Ausland aktiv beeinflusst.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert primär auf einer Literatur- und Quellenanalyse, insbesondere unter Auswertung der Jahresberichte des Schwedischen Instituts und staatlicher Untersuchungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil deckt die Geschichte des Instituts seit 1945, seine Tätigkeitsbereiche wie Bildung und Kulturaustausch sowie die modernen Ansätze der "Vermarktung Schwedens" ab.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Begriffe wie Nation Branding, Schwedenbild, Mittlerorganisation und auswärtige Kulturpolitik beschreiben den Kern der Untersuchung.

Inwiefern hat sich die Rolle des Instituts seit 1945 verändert?

Das Institut hat sich von einem unparteiischen, sachlichen Informationsvermittler zu einem strategischen Akteur entwickelt, der aktiv ein progressives und wettbewerbsfähiges Image Schwedens als "Ländermarke" fördert.

Welche Bedeutung kommt dem Vergleich mit anderen europäischen Instituten zu?

Der Vergleich verdeutlicht die Einzigartigkeit des schwedischen Modells – etwa das Fehlen eines breiten Netzes ausländischer Zweigstellen – und zeigt, dass das Schwedische Institut ein wesentlich breiteres Aufgabenspektrum abdeckt als die meisten europäischen Pendants.

Final del extracto de 111 páginas  - subir

Detalles

Título
Das Schwedische Institut, ein Organ der auswärtigen Kulturpolitik Schwedens, und das Schwedenbild im Ausland
Universidad
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg
Calificación
1,3
Autor
Magister Artium Björn Kohlhepp (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
111
No. de catálogo
V123849
ISBN (Ebook)
9783640285662
ISBN (Libro)
9783640286171
Idioma
Alemán
Etiqueta
Schwedische Institut Organ Kulturpolitik Schwedens Schwedenbild Ausland
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Magister Artium Björn Kohlhepp (Autor), 2008, Das Schwedische Institut, ein Organ der auswärtigen Kulturpolitik Schwedens, und das Schwedenbild im Ausland, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/123849
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