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Die Bedeutung des Spiels: Spielen als Probehandeln

Title: Die Bedeutung des Spiels: Spielen als Probehandeln

Seminar Paper , 2008 , 10 Pages , Grade: 3

Autor:in: Saskya Olympio (Author)

Didactics - Common Didactics, Educational Objectives, Methods
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Ganz allgemein bewirkt das Spielen, dass sich ein Mensch lernt auf Neues einzustellen, ohne sofort in der Realität mit dem Neuen konfrontiert zu werden und es zudem auch noch Spaß bereitet. Doch sind dies schon Kriterien genug um das Spiel auch für den Einsatz im Unterricht zu rechtfertigen? Diese Seminararbeit kann keine allgemeingültige Antwort auf diese Frage geben, aber zumindest kann sie alle Punkte beleuchten, die für ein Für und Wider sprechen. Wie meine eigene Meinung zu dieser essentiellen Fragestellung lautet, werde ich am Ende dieser Arbeit erläutern. Bei allen Gesichtspunkten soll ein besonderer Bezug zum DaZ – Unterricht hergestellt werden, wobei die generelle Betrachtung im Hinblick auf den Spieleinsatz im Unterricht nicht ausbleiben kann. In der Schlussbetrachtung beschäftigte ich mich jedoch speziell mit der Frage, ob der Einsatz von Spielen im DaZ – Unterricht sinnvoll ist oder nicht.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Spielen im Unterricht

2.1. Lehrplankonformität

2.2. Pro und Kontra

2.3. Didaktische Kriterien für das Spielen im Unterricht

2.4. Spiele für den DaZ – Unterricht

3. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung des Spiels als Methode im Unterricht, insbesondere im Bereich Deutsch als Zweitsprache (DaZ), mit dem Ziel zu erörtern, inwieweit Spielen als "Probehandeln" sinnvoll und pädagogisch begründbar ist.

  • Theoretische Grundlegung des Spielbegriffs
  • Lehrplankonformität und Curriculumsbezug
  • Argumentationsanalyse für und wider den Spieleinsatz
  • Didaktische Kriterien zur Implementierung von Spielen
  • Praktische Beispiele für den DaZ-Unterricht

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Wann genau spielt ein Mensch? Eine eindeutige Definition lässt sich für den Begriff ´Spielen´ gar nicht finden, denn spielen kann man ein Tennismatch, genauso wie am Computer, mit der Eisenbahn oder mit Freunden. Deshalb gibt es zahlreiche Theorien und Erklärungsansätze.

Eine mögliche Definition findet sich beispielsweise in Herders Kleines philosophisches Wörterbuch: „Spiel, allgemein im Gegensatz zur Arbeit jede Betätigung, die nicht auf einen außerhalb ihrer selbst liegenden praktischen Nutzen gerichtet ist, sondern ihren Sinn allein in sich selbst trägt und deshalb, sich selbst genügend, nur um ihrer selbst willen geübt wird.“

So kann man zumindest festhalten, dass ein Spiel ganz bestimmte Elemente aufweisen muss. Bei Kolb finden sich auch folgende Merkmale, die ein Spiel aufweisen sollte:

1. Das Moment der Freiheit: Das Spiel verfolgt keinen außerhalb seiner selbst liegenden Zweck. Vor allem ist es frei von Arbeit, Kampf ums Dasein, Not und Sorge. Man spielt um des Spieles willen.

2. Das Moment der inneren Unendlichkeit: Ein Spiel ist beliebig oft wiederholbar, und die Spieler streben nach zeitlicher Ausdehnung beim Spiel. Ein Spiel muss, trotz Erreichung eines Zielzustands, nicht beendet sein. Spiel kann als Gegenteil von Arbeit aufgefasst werden.

3. Das Moment der Scheinhaftigkeit: Ein Spiel spielt sich in einer eigenen Welt ab, ist sozusagen irreal. Spiel könnte auch als Abbild einer Realität angesehen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik der Spieldefinition ein und beleuchtet phänomenologische Merkmale des Spiels sowie dessen grundsätzliche Daseinsberechtigung im pädagogischen Kontext.

2. Spielen im Unterricht: Dieses Kapitel analysiert die methodische Einordnung des Spiels, diskutiert rechtliche sowie lehrplanbezogene Aspekte und wägt Chancen und Risiken in der Unterrichtspraxis ab.

2.1. Lehrplankonformität: Hier wird aufgezeigt, wie der spielerische Ansatz Eingang in die Curricula, insbesondere im Bereich DaZ, gefunden hat und als „Probehandeln“ legitimiert wird.

2.2. Pro und Kontra: Dieser Abschnitt stellt die Argumente für den schülerzentrierten Einsatz von Spielen den praktischen Herausforderungen wie Disziplin oder Vorbereitungsaufwand gegenüber.

2.3. Didaktische Kriterien für das Spielen im Unterricht: Es werden notwendige Voraussetzungen wie Methodenbewusstsein, Selbstdisziplin und Produktorientierung definiert, um Spielsequenzen didaktisch sinnvoll zu gestalten.

2.4. Spiele für den DaZ – Unterricht: Konkrete Beispiele wie Scrabble oder Rollenspiele illustrieren, wie sprachliche Strukturen spielerisch und zielgerichtet gefestigt werden können.

3. Schluss: Die Schlussbetrachtung resümiert, dass das Spiel im DaZ-Unterricht weit mehr als Unterhaltung ist und als essenzielles Lehrmittel zur Förderung von Kommunikation und Autonomie dient.

Schlüsselwörter

Spielen, Probehandeln, DaZ, Sprachförderung, Unterrichtsmethode, Handlungs- und produktionsorientierter Unterricht, Sozialkompetenz, Lehrplan, Kommunikation, Lernintensivierung, Spieltheorie, Sprachausbildung, Rollenspiel, Schülerzentrierung, Spracherwerb.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem theoretischen und praktischen Stellenwert des Spielens als Unterrichtsmethode, speziell fokussiert auf den DaZ-Bereich.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Definition des Spiels, die didaktische Legitimation durch Lehrpläne, die Abwägung von Vor- und Nachteilen sowie konkrete Anwendungsbeispiele.

Was ist die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit untersucht, ob und in welcher Weise der Einsatz von Spielen als „Probehandeln“ im Deutschunterricht für Zweitsprachenlerner sinnvoll und notwendig ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung auf Basis von Spieltheorien, fachdidaktischer Literatur und Lehrplanvorgaben.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Lehrplankonformität, eine Analyse von Chancen und Risiken, die Erarbeitung didaktischer Kriterien und die Vorstellung praktischer Sprachspiele.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Spielen als Probehandeln, DaZ-Unterricht, Handlungs- und produktionsorientierter Unterricht und Sprachförderung definieren.

Warum wird Spielen besonders im DaZ-Unterricht als notwendig erachtet?

Weil es Schülern erlaubt, ohne existenzielle Konsequenzen Sprachstrukturen in lebensnahen Situationen zu erproben und gleichzeitig die Kommunikation in der Gruppe fördert.

Welche Rolle spielt der Begriff "Probehandeln"?

Der Begriff markiert das Spiel als geschützten Raum, in dem Lernende neue sprachliche und soziale Verhaltensweisen gefahrlos ausprobieren können.

Wie gehen die Autoren mit dem Gegenargument der mangelnden Disziplin um?

Die Arbeit räumt ein, dass Spiele chaotische Bedingungen provozieren können, betont jedoch, dass durch klare didaktische Kriterien und Vorbereitung der Lernerfolg überwiegt.

Was ist das Ziel der vorgestellten Sprachspiele?

Die Spiele dienen dem Training der Aussprache, der Erweiterung des Wortschatzes, der Grammatikfestigung und der Förderung der Kommunikationsbereitschaft.

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Details

Title
Die Bedeutung des Spiels: Spielen als Probehandeln
College
LMU Munich
Course
Proseminar: Der DaZ-Lehrplan in Theorie und Praxis
Grade
3
Author
Saskya Olympio (Author)
Publication Year
2008
Pages
10
Catalog Number
V123892
ISBN (eBook)
9783640288304
ISBN (Book)
9783640288526
Language
German
Tags
Bedeutung Spiels Spielen Probehandeln Proseminar DaZ-Lehrplan Theorie Praxis
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Saskya Olympio (Author), 2008, Die Bedeutung des Spiels: Spielen als Probehandeln, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/123892
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