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Sportwissenschaft - Eine sportsoziologische Betrachtung

Titre: Sportwissenschaft - Eine sportsoziologische Betrachtung

Essai Scientifique , 2009 , 26 Pages

Autor:in: Magister Artium Kristina Damm-Volk (Auteur)

Sport - Sociologie du sport
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Disziplin der Sportsoziologie ist entstanden aus der Mutterwissenschaft der Soziologie. Die Abgrenzung von Sport als gesellschaftlichen Teilbereich aus der Perspektive der Soziologie beschreibt seine Besonderheit und Funktion. Sportsoziologie ist integriert in die Forschungskonzepte und Disziplinen der Sportwissenschaft.
Ansätze aus der Systemtheorie differenzieren Subsysteme und Systeme nach ihren Funktionen und Codes. Funktionen der Sportwissenschaft sind Sport unter historischen, vergleichenden und zukunftsbezogenen Perspektiven zu betrachten unter der Berücksichtigung des Status quo, der die Basis fundamentiert. Der Weltrat der Sportwssenschaft (ICSSPE) gibt das Profil vor. Bis zur Errichtung der ersten Hochschule und universitären Intitutionen für Leibesübungen ab 1920 wurden sportwissenschaftliche Themen durch Mutterwisschenschaften (vgl. Court/Meinberg (2006) formuliert.
Sport, seine Institutionen und Organisation sind einmalig. Die Integration unterschiedlicher Dimensionen im Sport verbunden mit zu differenzierenden Handlungsmustern und Erscheinungsformen erfordert Maßstäbe, die eine Zuodnung zu bestimmten Teilbereichen erlauben. Klasssische Ansätze der Systemtheorie können angewendet werden. (Bette 1991) weist auf in diesem Zusammenhang auf die Theorie selbstrefferentieller Systeme hin und damit auf die spezifischen Codierungen von Sport und Wissenschaft und die Kombination ihrer Erkenntnisse.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1. Beginn und Entwicklung der modernen Wissenschaften; Ein Ausflug

1.2. Der Ausdifferenzierungsprozess innerhalb der Wissenschaft

1.3. Das Problem der Einheit der Wissenschaften

1.4. Zum Zusammenhang von wissenschaftlicher Forschung und Methode

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die theoretischen und methodischen Grundlagen der Sportwissenschaft unter einer sportsoziologischen Perspektive. Dabei wird insbesondere beleuchtet, wie sich Sport als Forschungsgegenstand im Kontext systemtheoretischer Ansätze und im Rahmen der allgemeinen Wissenschaftsentwicklung positioniert, um wissenschaftliche Erkenntnisprozesse und deren methodische Absicherung zu reflektieren.

  • Systemtheoretische Betrachtung des Sports als gesellschaftliches Teilsystem
  • Die Rolle von Sport als Schnittstelle zwischen verschiedenen Forschungsdisziplinen
  • Historische Entwicklung und aktuelle Etablierung moderner Wissenschaften
  • Reflektion über wissenschaftliche Methoden, Gütekriterien und den Erkenntnisgewinn
  • Die Bedeutung von Erfahrung und Vernetzung innerhalb der "Science-Community"

Auszug aus dem Buch

1. Einführung

Die Disziplin der Sportsoziologie ist entstanden aus der Mutterwissenschaft der Soziologie. Die Abgrenzung von Sport aus der Perspektive der Soziologie beschreibt seine Besonderheit und Funktionen. Sportsoziologie ist integriert in die Forschungskonzepte und Disziplinen der Sportwissenschaft.

Ansätze der Systemtheorie differenzieren Subsysteme und Systeme nach ihre Funktionen und Codes. Funktionen der Sportwissenschaft sind Sport unter historischen, vergleichenden und zukunftsbezogenen Perspektiven zu betrachten unter der Berücksichtigung des Status quo, der die Basis fundamentiert. Die Debatte um die Begriffe Sportwissenschaft oder Sportwissenschaften soll an dieser Stelle nicht geführt werden. Der Weltrat der Sportwissenschaft (ICSSPE) gibt das Profil vor. Die Fakultäten an den Universitäten führen unterschiedliche Bezeichnungen aufgrund ihrer Traditionen und der Geschichte der Institute.

Bis zur Errichtung der ersten Hochschule und universitären Institutionen für Leibesübungen ab 1920 wurden sportwissenschaftliche Themen durch Mutterwissenschaften formuliert. Die Benennung Sportwissenschaft im Singular bündelt assoziativ ihre Disziplinen und ihr Profil. „Das Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp), zugehörig zum Bundesinnenministerium, hat die Aufgabe, Forschungsbedarf zu ermitteln und Forschungsvorhaben auf dem Gebiet des Sports (Ressortforschung) zu initiieren, zu fördern und zu koordinieren, die Forschungsergebnisse auszuwerten und den Transfer der Forschungsergebnisse in die Praxis in Zusammenarbeit mit dem Sport zielgruppenorientiert vorzunehmen.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Dieses Kapitel verortet die Sportsoziologie als Teil der Sportwissenschaft und diskutiert die systemtheoretische Einordnung des Sports sowie die institutionelle Profilierung der Sportwissenschaft.

1.1. Beginn und Entwicklung der modernen Wissenschaften; Ein Ausflug: Hier wird die historische Genese moderner Wissenschaften von der Antike bis zum positivistischen Verständnis nachgezeichnet und die Rolle der Wissenschaft in der modernen Gesellschaft kritisch reflektiert.

1.2. Der Ausdifferenzierungsprozess innerhalb der Wissenschaft: Das Kapitel behandelt die zunehmende Spezialisierung von Methoden und Forschungsfeldern sowie die Bedeutung interdisziplinärer Vernetzung und sozialer Prozesse in der Wissenschaft.

1.3. Das Problem der Einheit der Wissenschaften: Dieser Abschnitt thematisiert die Herausforderung, Disziplinen bei zunehmender Fragmentierung abzugrenzen und den integrativen Kern der Wissenschaften in ihrer methodischen Vielfalt zu bestimmen.

1.4. Zum Zusammenhang von wissenschaftlicher Forschung und Methode: Abschließend wird die reziproke Beziehung zwischen Methode und Forschungsgegenstand analysiert und die ethische sowie methodologische Notwendigkeit wissenschaftlicher Reflexion betont.

Schlüsselwörter

Sportsoziologie, Sportwissenschaft, Systemtheorie, Wissenschaftstheorie, Forschungsmethode, Spitzensport, Interdisziplinarität, Erkenntnistheorie, Wissenschaftsgeschichte, Sozialwissenschaften, Methodologie, Autopoesis, Wissenschaftsentwicklung, Leistungssport, Disziplinbildung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den theoretischen und methodischen Fundamenten der Sportwissenschaft aus einer sportsoziologischen Perspektive.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Systemtheorie des Sports, die Entwicklung der modernen Wissenschaft, die Bedeutung wissenschaftlicher Methoden und die Rolle des Sports als gesellschaftliches Teilsystem.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist eine fundierte sportsoziologische Betrachtung, die den aktuellen Stand der Wissenschaft und die methodischen Voraussetzungen sportwissenschaftlicher Forschung reflektiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine theoretisch-analytische Herangehensweise, die auf systemtheoretischen Ansätzen und wissenschaftstheoretischen Grundlagen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert die Ausdifferenzierung der Wissenschaften, das Problem der wissenschaftlichen Einheit, die Funktion von Methoden sowie die Bedeutung von Netzwerken in der wissenschaftlichen Gemeinschaft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Sportsoziologie, Systemtheorie, methodologische Reflexion, Erkenntnisgewinn und die fachliche Spezialisierung innerhalb der Sportwissenschaft.

In welchem Verhältnis stehen Sport und Systemtheorie?

Sport wird als ein eigenständiges, funktional differenziertes Teilsystem der Gesellschaft betrachtet, das eigene Codes wie "win/lose" verwendet.

Warum betont die Autorin die Bedeutung von "Erfahrung"?

Erfahrung wird als wesentlicher Bestandteil des Forschungsprozesses gesehen, da sie die Sensitivität des Forschers gegenüber Phänomenen erhöht und den Zugang zum Forschungsfeld Sport prägt.

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Résumé des informations

Titre
Sportwissenschaft - Eine sportsoziologische Betrachtung
Université
University of Göttingen  (Institut für Sportwissenschaften)
Auteur
Magister Artium Kristina Damm-Volk (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
26
N° de catalogue
V123909
ISBN (ebook)
9783640295791
ISBN (Livre)
9783640668946
Langue
allemand
mots-clé
Sportwissenschaft Eine Betrachtung Sportsoziologie Soziologie des Sports Systemtheorie Sport interdisziplinärer Ansatz Soziologie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Magister Artium Kristina Damm-Volk (Auteur), 2009, Sportwissenschaft - Eine sportsoziologische Betrachtung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/123909
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Extrait de  26  pages
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