Zum Wesentlichen fremdsprachlicher Rezeption

O istocie recepcji obcojezycznej


Magisterarbeit, 2008

76 Seiten, Note: 1


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Fremdsprachliche Rezeption und ihre Arten
1.1. Rezeption in der fremdsprachlichen Kommunikation
1.1.1. Zur Rolle des Senders
1.1.2. Zu den Aufgaben des Empfängers
1.2. Arten der fremdsprachlichen Rezeption
1.2.1. Auditive Rezeption
1.2.2. Optische Rezeption

2. Grundlagen der Rezeption im Fremdsprachenunterricht
2.1. Zur Rolle des Lehrers
2.1.1. Vorbereitung und Darbietung des fremdsprachlichen Stoffes
2.1.2. Motivierung und Steuerung der Schüler
2.1.3. Kontrolle und Überprüfung der Ergebnisse
2.2. Zu den Aufgaben des Schülers
2.2.1. Dekodierung des fremdsprachlichen Stoffes
2.2.2. Verarbeitung des Materials
2.2.3. Speicherung der fremdsprachlichen Informationen
2.2.4. Kodierung als Gebrauch des Gelernten

3. Die Strecke von der Rezeption bis zur Produktion
3.1. Versuch einer Typologie von rezeptiven Übungen
3.1.1. Übungen zum Hörverstehen
3.1.2. Übungen zum Leseverstehen
3.2. Aufgaben zur fremdsprachlichen Produktion
3.2.1. Sprechen als individuelle Aufgabe des Schülers
3.2.2. Schreiben als eine kommunikative und produktive Aufgabe

Zusammenfassung

Literaturverzeichnis

Einleitung

In der heutigen Welt werden den Menschen sehr viele Informationen geliefert. Verschiedene Medien, wie Fernsehen oder Internet, aber auch Rundfunk oder Zeitungen und Zeitschriften stellen uns eine unvorstellbare Menge von Nachrichten zur Verfügung. Aus diesem Grund ist es von einer sehr großen Bedeutung, die Aufnahme dieser Informationen zu lernen, besonders wenn sie in einer fremden Sprache geliefert werden.

Den Fremdsprachenlernenden sollen vor allem rezeptive Fertigkeiten beigebracht werden, damit sie imstande sind, mit der Aufnahme dieser Informationsmenge zurechtzukommen. Das Ziel des Erlernens rezeptiver Fertigkeiten besteht auch darin, den Lernenden zu helfen, eine Basis, eine Grundlage für den Erwerb produktiver Fertigkeiten, wie Sprechen und Schreiben, zu bilden.

In der vorliegenden Arbeit beschäftigen wir und mit dem Problem der Schulung und des Erlernens der rezeptiven Fertigkeiten. Wir listen einige Übungen zum Erlernen von Hör- sowie Lesefertigkeit. Davor aber werden wir uns im ersten Kapitel mit dem Phänomen der fremdsprachlichen Rezeption aus kommunikativer Sicht auseinandersetzen, wobei wir die Rolle des Senders und die Aufgaben des Empfängers näher beleuchten. Dazu benutzen wir das Vier-Seiten-Modell von Schulz von Thun und die Axiome von Watzlawick. Wir listen auch die Arten der fremdsprachlichen Rezeption auf und teilen sie in auditive und optische Rezeption. Es wird dabei noch der akustisch-auditive und der optisch-visuelle Übertragungskanal der fremdsprachlichen Substanz untersucht.

Das zweite Kapitel widmen wir der Rezeption im Fremdsprachenunterricht und untersuchen die Rolle des Lehrers als des Senders des fremdsprachlichen Stoffes, wie auch die Aufgaben des Schülers als des Empfängers diesen Stoffes. Bei der Lehrerrolle nennen wir methodische Hinweise, die er beim Einsatz neuen Materials zu berücksichtigen hat. Es werden Didaktisierungsvorschläge und Motivierungstechniken angegeben und die Vorgehensweise bei der Fehlerkorrektur dargestellt. Dabei definieren wir den Begriff „Fehler“ und nennen Unterrichtsphasen, in denen korrigiert wird. Was die Aufgaben der Schüler anbelangt, betrachten wir sie aus rein kommunikativer Sicht und untersuchen die Prozesse der Dekodierung, Verarbeitung, Speicherung und Kodierung der Fremdsprache. In diesem Abschnitt vermögen wir zu erörtern, was „ganzheitliches Lernen“ bedeutet und wie der fremdsprachliche Speicher-Mechanismus funktioniert. Dabei nennen wir auch drei Gedächtnistypen und legen den fremdsprachlichen Kodierungsvorgang dar.

Den letzten Teil der Ausführungen widmen wir der praktischen Seite und stellen einige Übungsbeispiele zur fremdsprachlichen Rezeption, wie auch zur Produktion, dar. Es werden Beispiele von Übungen zum Hör- sowie Leseverstehen angegeben, wonach zur Produktion übergegangen wird. Hier nennen wir Übungsmöglichkeiten zum Sprechen sowie zum Schreiben und skizzieren die beiden Fertigkeiten als individuelle wie auch kommunikative Aufgabe des Schülers.

1. Fremdsprachliche Rezeption und ihre Arten

Die Termini Rezeption und rezipieren stammen vom lateinischen Wort recipere, was aufnehmen, empfangen bedeutet[1]. Der Begriff der fremdsprachlichen Rezeption geht eng mit dem der fremdsprachlichen Kommunikation einher. Anhand der Kommunikationstheorie von Watzlawick (1967:53 ff.) können wir feststellen, dass die Kommunikation ohne Rezeption nicht existiert, weil wir nicht kommunizieren können ohne zu produzieren und zu rezipieren. Die Botschaften, die der Sender (der Produzent) kodiert und sendet, werden von dem Empfänger (dem Rezipienten) wahrgenommen und dekodiert. Die Prozesse, die dabei Verlauf nehmen, werden wir ferner erklären und genauer erörtern.

Rezeption spielt beim Fremdsprachenlernen eine sehr wichtige Rolle. Im Fremdsprachenunterricht haben wir sowohl mit dem Sender (Lehrer), als auch mit dem Empfänger (Schüler) zu tun. Wer spricht oder schreibt, ist Sender, und wer das Gesprochene und/oder das Geschriebene wahrnimmt, ist Empfänger. Die Kommunikationsprozesse, die im Unterricht ablaufen, sind beim Fremdsprachenlernen unentbehrlich, weil die meisten Lernenden den einzigen Kontakt mit der neuen Sprache nur durch die vier Fertigkeiten haben. Diese Fertigkeiten, einer gewissen Reihe nach angeeignet und geübt, ermöglichen den Schülern einen immer leichter und spontaner werdenden Sprachgebrauch auf verschiedenen Ebenen.

Heutzutage konzentrieren sich die Lehrwerke und die Pädagogen darauf, dass der Fremdsprachenunterricht kommunikativ wird. Die Lehrer versuchen den Unterricht so zu gestalten, dass die Lernenden motiviert sind und die Fremdsprache erlernen wollen. Es werden die für die Schüler relevanten Themen behandelt, sinnvolle und realistische Aufgaben gestellt, die bei ihnen das Selbstvertrauen wecken (Sheils 1994:1). In dem schulischen Alltag werden alle vier Fertigkeiten geübt, aber den Vorrang haben die rezeptiven, und aus einem ganz einfachen Grund. Wenn wir eine Sprache nicht verstehen, dann können wir sie auch nicht sprechen oder schreiben (Solmecke 1997:30). Heyds Untersuchungen (1990:108) haben bewiesen, dass die rezeptiven Fertigkeiten von größerer Bedeutung sind. Ihrer Auffassung nach stehen die rezeptiven zu den produktiven Sprachtätigkeiten im Verhältnis 5:2. Mit so einer Situation haben wir zu tun, weil die Lernenden, oder mindestens deren Mehrzahl, in außerschulischen Kontakten mit den Ausländern vor allem als Hörer oder Leser fungieren, viel seltener als Sprecher oder Schreiber. Deshalb dürfen wir als Lehrer nicht vergessen, dass auch die Schulung rezeptiver Fertigkeiten wichtig ist. Wir sollen uns darauf konzentrieren, dass die Schüler das Gehörte und/oder das Geschriebene zu verstehen imstande sind. Erst dann sollen wir zur Schulung produktiver Fertigkeiten übergehen. Hier kann uns der Prozess des Transfers die Arbeit erleichtern, wo das Erlernen einer Fertigkeit durch das früher Erworbene unterstützt wird. Dabei bieten uns die sog. kombinierten Übungen (vgl. Sheils 1994:138) eine große Hilfe. Wenn wir beispielsweise mit den Schülern das Leseverstehen trainieren wollen, können wir vor dem Lesen ihr Vorwissen aktivieren und zum Sprechen bewegen. Nach dem Lesen eines Textes können wir auch verschiedene reproduktive oder reproduktiv-produktive Übungen zum Schreiben einsetzen. Damit aber beschäftigen wir uns im praktischen Teil dieser Arbeit, wo wir konkrete Beispiele für die Übungen zur Schulung aller vier Fertigkeiten nennen werden.

Nachdem wir den Begriff der fremdsprachlichen Rezeption erklärt und die Bedeutung der rezeptiven Fertigkeiten betont haben, wollen wir zum nächsten Kapitel dieser Arbeit übergehen und die kommunikativen Elemente der fremdsprachlichen Rezeption auflisten. Wir werden die Kommunikation als eine zwischenmenschliche Tätigkeit darstellen und die fünf Axiome Watzlawicks mit ihrer Erklärung nennen.

1.1. Rezeption in der fremdsprachlichen Kommunikation

Im Punkt 1 „Fremdsprachliche Rezeption und ihre Phasen“ haben wir erörtert, dass ohne Rezeption keine Kommunikation existieren kann. An dieser Stelle versuchen wir zu beweisen, dass die beiden Begriffe eng miteinander verbunden sind.

Um zur Rezeption übergehen zu können, müssen wir uns zuerst die Kommunikation als eine zwischenmenschliche Tätigkeit darstellen, weil sie hier einen gewissen Oberbegriff bildet. Eine der umfassendsten und genausten Kommunikationstheorien hat Paul Watzlawick (1967:53 ff.) geschaffen, im Rahmen der er auch fünf Axiome aufgelistet hat, die wir als Regeln betrachten können, wenn es um die Analyse der zwischenmenschlichen Beziehungen gehen soll. Wenn die Kommunikationspartner diese Regeln einhalten und sie immer im Hinterkopf haben, kann bereits von einer funktionierenden Kommunikation die Rede sein. Wenn aber die Kommunikation ohne Rücksichtnahme auf diese Regeln abläuft, kann es zu vielen Störungen kommen und die kommunikative Absicht wird nicht erreicht. Jetzt listen wir die Grundregeln, also Watzlawicks pragmatische Axiome, auf und erörtern sie, um einen entsprechenden Überblick zu bekommen:

1. Man kann nicht nicht kommunizieren[2].

"Man kann nicht nicht kommunizieren, denn jede Kommunikation (nicht nur mit Worten) ist Verhalten und genauso wie man sich nicht nicht verhalten kann, kann man nicht nicht kommunizieren."[3]

Aus diesem Zitat geht hervor, dass es unmöglich ist, nicht zu kommunizieren, weil wir die Botschaften nicht nur mit Hilfe von Sprache oder Schrift senden. Das tun wir auch mit Hilfe unserer Gestik und Mimik. Unsere „Körpersprache“ lässt sich nicht so leicht steuern, sie läuft eher unbewusst ab. Nur wenn wir lernen, sie zu lenken, wird sie bewusst, aber nie ausgeschaltet, deshalb können wir nicht nicht kommunizieren. Auch unsere Körperhaltung und die nonverbalen Mitteilungen sagen unseren Gesprächspartnern, dass wir z. B. keinen Kontakt möchten oder umgekehrt, dass wir ihn gern aufnehmen.

2. Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt, wobei Letzterer den Ersteren bestimmt[4].

Jede zwischenmenschliche Kommunikation enthält nicht nur eine reine Sachinformation (Inhalt), sondern sie birgt in sich noch eine Information darüber, wie die Botschaft verstanden werden soll und wie der Sender zu dem Empfänger steht (Beziehung). Es gibt kaum Nachrichten, die nur auf der Sachebene verstanden werden können, weil bei der Kommunikation viele andere Faktoren mitspielen. Gefühle und Einstellungen dem Gesprächspartner gegenüber sind hier sehr wichtig, denn sie zeigen den richtigen Weg für das Verstehen der Mitteilung. Wenn wir diesen Aspekt der Kommunikation betrachten wollen, dürfen wir nicht vergessen, dass die Nachrichten nur dann gelungen gesendet werden können, wenn volle Übereinstimmung zwischen dem Inhalts- und Beziehungsaspekt herrscht.

3. Die Natur einer Beziehung ist durch die Interpunktionen der Kommunikationsabläufe seitens der Partner bedingt[5].

Um dieses Axiom besser verstehen zu können, erläutern wir zuerst den Begriff „Interpunktion“. Mit Interpunktion im kommunikativen Sinne haben wir zu tun, wenn wir im ständigen Informationenaustausch gewisse Startpunkte zu setzen versuchen. Sie sind Ursache des Handelns unserer Gesprächspartner, sie haben eine Wirkung, sind der Anfang einer Handlung. Dieser Anfang wird nur subjektiv gesetzt, weil es meistens unmöglich ist, festzustellen, wer z. B. einen Streit angefangen hat. Graphisch wäre das als ein Kreis oder als eine endlose Folge darstellbar, wo es keinen Anfang und kein Ende gibt. Anhand des Beispiels eines Ehepaars solle nun diese Endlosigkeit veranschaulicht werden:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Interpunktionen der Kommunikationsabläufe

Aus der Graphik[6] geht hervor, dass wir außerstande sind, mit Hilfe der beliebig ausgewählten Interpunktionen (1, 2, 3, 4 etc.) den Anfangspunkt zu setzen. Wir sind uns dessen nicht bewusst, ob sich der Ehemann zurückzieht, weil die Frau nörgelt oder ob das umgekehrt ist – die Frau nörgelt, weil der Mann sich zurückzieht. In dieser Situation haben wir mit dem sog. Teufelskreis zu tun. Weder der Mann noch die Frau ist imstande zu sagen, wo all diese Störungen ihren Anfang haben. Die Frau glaubt, dass das Zurückziehen des Mannes die Ursache ihres Handelns ist, und der Mann ist der Auffassung, dass er sich zurückzieht, weil seine Frau ständig nörgelt.

4. Menschliche Kommunikation kann in digitaler oder analoger Weise erfolgen[7].

Digitale Kommunikation ist ein reiner Informationsaustausch und ist dann gegeben, wenn wir beispielsweise einer Sache oder einem Gegenstand einen Namen geben. Der Inhalt wird dann genau bezeichnet und es entsteht ein gewisser Zusammenhang zwischen diesem Objekt und dessen Namen. Mit der analogen Kommunikation dagegen haben wir zu tun, wenn z. B. eine Zeichnung einem Objekt ähnlich ist, wenn sich dazwischen eine Analogie bildet. Diese Form der Kommunikation ist mehrdeutig, deshalb muss der Empfänger die Bedeutung der auf diese Art und Weise vermittelten Botschaft entziffern. Wir können auch sagen, dass digitale Kommunikation durch das Gesagte ausgedrückt wird und dass die nonverbalen Äußerungen die analoge Kommunikation bilden.

5. Zwischenmenschliche Kommunikationsabläufe sind entweder symmetrisch oder komplementär, je nachdem, ob die Beziehung zwischen den Partnern auf Gleichheit oder auf Unterschiedlichkeit beruht[8].

Die Kommunikationspartner einer symmetrischen Beziehung streben nach Gleichheit und Beseitigung aller Unterschiede. Die in diesem Axiom genannten Kommunikationsabläufe sind gleichwertig, was bedeutet, dass sowohl der Sender als auch der Empfänger etwas zu sagen hat. Beides muss auch berücksichtigt werden. Diese Situation wird auch „spiegelbildliches Verhalten“ genannt. Wenn wir die komplementären Kommunikationsabläufe beleuchten wollen, muss betont werden, dass sich die Kommunikationspartner ergänzen. Es taucht eine superior-inferior Beziehung auf, mit der wir zu tun haben, wenn wir beispielsweise die Mutter-Kind-Beziehung betrachten. Der komplementären Kommunikation begegnen wir auch im schulischen Alltag, wenn wir uns z. B. die Beziehung zwischen Lehrer und Schülern durch den Kopf gehen lassen. Die Kommunikationspartner ergänzen sich in dieser Beziehung, der Eine redet mehr und der Andere muss dabei (aktiv) zuhören.

In diesem Teil der Arbeit haben wir uns mit einer sehr wichtigen Erscheinung der zwischenmenschlichen Kommunikation beschäftigt, und zwar mit den Axiomen des bekannten Kommunikationswissenschaftlers Paul Watzlawick. Das Einhalten dieser Regeln verspricht eine gelungene Kommunikation, die so ablaufen soll, wie es sich Produzent und Rezipient zum Ziel gesetzt haben. Wenn aber diese Grundregeln nicht beachtet werden, ist die Kommunikation gestört und es ist unmöglich, eine gelungene kommunikative Beziehung aufzubauen.

1.1.1. Zur Rolle des Senders

In diesem Abschnitt werden wir uns mit der Rolle und den Aufgaben des Senders in der Kommunikation auseinandersetzen. Das Existieren des Produzenten (des Senders) im Prozess der zwischenmenschlichen (verbalen und nonverbalen) Kommunikation ist unumstritten. Von ihm gehen alle Botschaften aus, die an den Empfänger gerichtet sind, er sendet und kodiert mit Hilfe gesprochener und/oder geschriebener Sprache all die Nachrichten, die dann der Rezipient (der Empfänger) wahrnehmen, verarbeiten und dekodieren muss, damit die Kommunikation gelingt. All dies geschieht über Kommunikationskanäle (durch den akustisch-auditiven und optisch-visuellen Kanal), mit denen wir uns aber im nächsten Kapitel beschäftigen werden. Jetzt richten wir unsere Aufmerksamkeit auf die Rolle des Senders im Prozess der fremdsprachlichen Kommunikation.

Der Sender bildet sozusagen eine Seite der Kommunikation, weil die andere dem Empfänger gehört. Er bietet das (Lern-)Material auf akustische, visuelle oder akustisch-visuelle Weise dar (Szczodrowski 2001:72). Wenn wir mit der Darbietung des Lernstoffes zu tun haben, also mit einer schulischen Situation, dann sind auch gewisse Bedingungen zu erfüllen. Der Lehrende muss sich nämlich darüber Gedanken machen, wie die Informationen zum Senden vorbereitet werden sollen, damit sie die Lernenden verstehen und in welcher Reihenfolge sie dargeboten werden sollen. Andere Überlegungen zum Thema Aufgaben und Rolle des Lehrers als des Senders stellen wir im Kapitel 2.1. an. Jetzt aber wollen wir zur Rolle des Senders zurückkehren, und uns dabei der Untersuchungen von Schulz von Thun (1981:13 f., 25 ff.) bedienen sowie das sog. Vier-Seiten-Modell präsentieren, das die Anatomie einer Nachricht darstellt. In diesem Teil der Arbeit aber untersuchen wir das Modell zuerst allgemein. Die Seite des Senders und die des Empfängers beschreiben wir ferner.

Das Modell behandelt den Vorgang der zwischenmenschlichen Kommunikation gleichzeitig von vier Seiten und berücksichtigt deren vier Aspekte: den Sach-, Beziehungs-, Selbstkundgabe- und Appellaspekt (s. Abb. 2).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2: Vier Seiten der Nachricht – ein Modellstück der zwischenmenschlichen Kommunikation (Schulz von Thun 1981:14).

Der Sachinhalt sagt uns, wie wir die Botschaften klar und verständlich mitteilen können. Diese Botschaften enthalten gewisse Sachinformationen, die uns konkret sagen, was mitgeteilt wird. Der Beziehungsaspekt dagegen hat etwas mit unseren Gefühlen zu tun, er sagt uns nämlich, wie wir unsere Gesprächspartner durch die Art unserer Kommunikation behandeln, was wir von ihnen halten und wie sie sich dann fühlen. Der Selbstoffenbarungsaspekt erklärt, dass die gesendete Botschaft nicht nur eine reine Information ist, sondern auch etwas Persönliches enthält, was der Sender mitteilen wollte, sozusagen einen Teil von dessen Persönlichkeit. Wenn wir die Nachrichten aus der Sicht der „zu-erzielenden-Wirkung“ betrachten, müssen wir auch den Appellaspekt berücksichtigen. Er informiert uns, dass der Produzent etwas mit seiner Botschaft erreichen will, was aber versteckt geschieht.

Damit die Seite des Senders, der seine kommunikative Ansicht in Zeichen verschlüsselt, klar ist, präsentieren wir noch eine andere Abbildung, die die hier ablaufenden Prozesse sichtbar macht:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 3: ARZT & WIRTSCHAFT 10/2005, S. 42 und www.schulz-von-thun.de (Sender und Empfänger Abbildungen)

Schulz von Thun hat dem Produzenten vier Schnäbel zugeschrieben, mit Hilfe deren er seine Nachrichten formuliert und sendet, und so haben wir mit vier Aspekten der Kommunikation zu tun (Schulz von Thun 1981:26 ff.):

- Sachinhalt

Das ist die reine Sachinformation, die nur die bloße Nachricht enthält. Dabei stellt sich der Sender die Fragen: „Worüber informiere ich?“, „Was will ich dem Empfänger sagen?“. Sachinformationen werden ständig mitgeteilt, einerseits mündlich, andererseits schriftlich, sogar jetzt, in dieser Arbeit werden sie übermittelt. Der Sachinhalt ist nicht das Einzige, was während der zwischenmenschlichen Kommunikation betrachtet werden muss. Wichtig sind auch unsere Gefühle, die mit der Nachricht gesendet werden, deshalb gehen wir zum nächsten sog. Schnabel des Senders über.

- Selbstkundgabe

Dieser Aspekt der zwischenmenschlichen Kommunikation gibt uns bekannt, dass der Produzent, wenn er kommuniziert, nicht nur etwas mitteilt, sondern noch etwas von sich selbst sagt, er zeigt seine Gefühle und seine Einstellung zum Rezipienten. Das sind nie reine Sachinhalte. Wenn die Rezipienten die Nachrichten auf dieser Ebene wahrnehmen, erfahren sie schon etwas darüber, wie der Sender seine Gedanken formuliert und welche Elemente seiner Aussage wichtig sind (ebd.:27).

- Beziehung

Wenn wir die Beziehung in der Kommunikation analysieren wollen, dann machen wir die Erfahrung, dass der Sender zwei wichtige Fragen zu beantworten hat: „Was halte ich von dir?“ und „Wie stehen wir (d. h. der Sender und der Empfänger) zueinander?“ (ebd.: 27). Die Verfahrensweise bei der Nachrichtenformulierung und deren sprachliche aber auch nichtsprachliche Elemente geben uns bekannt, was der Produzent vom Rezipienten hält und wie beide zueinander stehen. Der Rezipient, dessen „vier Ohren“ wir im nächsten Abschnitt beschreiben werden, kann sich hier entweder beleidigt oder gut behandelt fühlen, weil hier bei ihm das sog. Beziehungs-Ohr besonders empfindlich ist.

- Appell

Die auf dieser Ebene gesendeten Botschaften enthalten in den meisten Fällen die Funktion der Einflussnahme auf den Empfänger. Hier will der Sender etwas bei dem Empfänger erreichen. Das kann versteckt und unbemerkt geschehen aber auch offen, explizit. Dabei können auch andere drei Seiten der Nachricht berücksichtigt werden (ebd.:29), damit nur der Versuch der Beeinflussung des Empfängers durch den Sender gelingt. Eine solche Vorgehensweise grenzt schon an Manipulation, was nicht immer positiv betrachtet wird.

Diesen Abschnitt haben wir der Rolle und den Aufgaben des Senders gewidmet. Um sie klar und deutlich zu veranschaulichen, haben wir die Untersuchungen von Schulz von Thun (1981) benutzt und die Art und Weise der Nachrichtenformulierung auf vier Ebenen beschrieben. Diese Ebenen heißen: Sachinhalt, Selbstkundgabe, Beziehung und Appell. Wenn die Nachrichten im Geiste der „gesunden Kommunikation“ gesendet werden sollen, sind alle ihre vier Seiten zu berücksichtigen und die Informationen werden dann vom Empfänger ohne Störungen wahrgenommen und entschlüsselt. Wenn aber eine oder mehrere Ebenen unbeachtet bleiben oder zu anderen als den vorgeschrieben Zwecken dienen, kann nicht von einer gelungenen Kommunikation die Rede sein.

1.1.2. Zu den Aufgaben des Empfängers

Sowohl Empfänger als auch Sender bilden die unentbehrlichen Seiten der zwischenmenschlichen Kommunikation. Der Empfänger nimmt die gesendeten und kodierten Nachrichten wahr, entschlüsselt und verarbeitet sie und kann sie auch umsetzen. Ob sie im Gedächtnis behalten werden oder nicht, hängt nur von ihm selbst und vom Bedeutungsgrade der Nachricht ab. All die Vorgänge, die bei der Nachrichtenaufnahme stattfinden, untersuchen wir im Kapitel 2.2. näher, wo auch die Aufgaben des Schülers als des Empfängers vorgestellt und die Kanäle der Datenübermittlung beschrieben werden. Jetzt aber beschäftigen wir uns nochmals mit dem im vorherigen Abschnitt dargestellten Kommunikationsmodell von Schulz von Thun (1981), das wir aber seitens des Empfängers bearbeiten werden.

In seinem Modell hat Schulz von Thun dem Empfänger vier Ohren zugeschrieben, mit deren Hilfe er die vom Empfänger gelieferten Botschaften wahrnimmt. Und so haben wir mit folgenden „Ohren“ zu tun (Schulz von Thun 1981:46 ff.):

- Das „Sach-Ohr“

In den meisten Fällen nehmen die Empfänger („vor allem Männer und Akademiker“, ebd.:47) zuerst den Sachinhalt der Nachricht auf, wobei alle anderen Seiten unbeachtet bleiben. Das kommt vor, weil es zu vielen Differenzen kommen kann, wenn die gesendete Nachricht z. B. auf Beziehungs- und nicht auf Sachebene verstanden werden soll. Mit dem Sachohr werden die Botschaften ohne Wertung wahrgenommen, also nur so, wie sie sind, ohne Gefühle oder persönliche Einschätzung. Mit diesem Ohr werden, oder sollen zumindest die Informationen im schulischen Alltag wahrgenommen werden. Hierbei handelt es sich um reine Sachinhalte, um die Überlieferung des fremdsprachlichen Stoffes. Es muss Wissen übermittelt werden und die Gefühle sollen dabei keine Rolle spielen. Wenn wir aber mit der Kommunikation in den außerschulischen Situationen zu tun haben, sind alle Ebenen zu beachten, damit die Kommunikation gelingt und es nicht zu Missverständnissen kommt.

- Das „Beziehungs-Ohr“

Dieses Ohr ist bei vielen Rezipienten sehr empfindlich und es überwiegt das Verstehen der Nachrichten auf der Beziehungsseite, was auch nicht immer positive Folgen hat, weil sie sich dann ohne Grund beleidigt fühlen können. Sie nehmen alles persönlich, fühlen sich angegriffen, wir können sagen, dass sie alles umgekehrt verstehen, als es tatsächlich ist. Solche Situationen sind sehr ungesund und alle Missverständnisse sollten so schnell wie möglich geklärt werden, damit es nicht zu einem Konflikt kommt. Die Sender-Empfänger-Beziehung sollen wir (als Empfänger) gekoppelt mit anderen Ebenen der Nachrichtensendung betrachten, denn nur dann haben wir mit einer gesunden und missverständnisfreien Kommunikation zu tun. Andernfalls liegen wir ständig auf der „Beziehungslauer“ (Schulz von Thun 1981:51).

- Das „Selbstoffenbarungs-Ohr“

Die mit Hilfe dieses Ohres wahrgenommenen Nachrichten sagen dem Empfänger etwas über den Sender. Hier ist es sogar von Vorteil, ein empfindliches Ohr zu haben, weil wir dann etwas mehr vom Produzenten erfahren, wir können ihn und seine eventuellen Probleme besser verstehen. Dabei ist noch Einiges zu beachten, wie z. B. das aktive Zuhören. Wir bedienen uns an dieser Stelle Gordons Erörterungen (1996:61 ff.), weil er das aktive Zuhören bei Erziehern untersucht hat und das ist in der schulischen Erziehung von großer Bedeutung. Wir können dem Sender auf verschiedene Art und Weise unser aktives Zuhören zeigen, indem wir beispielsweise seine Aussagen paraphrasieren, oder uns in seine Gefühls- und Gedankenswelt hineinzuversetzen versuchen.

- Das „Appell-Ohr“

Wenn beim Empfänger dieses Ohr empfindlich ist, dann sucht er bei jeder Gelegenheit Appell, er tut alles, um dem Sender zu helfen. Der Sender aber verlangt nicht immer das, was der Empfänger zu erfüllen versucht. Auf diese Art und Weise können zahlreiche Missverständnisse entstehen, weil die gesendeten und die aufgenommen Botschaften auseinander gehen. Das Gesagte (bzw. das Geschriebene) wird nicht mit dem dazu geeigneten Ohr wahrgenommen und die Kommunikation gelingt nicht. Um solche Störungen zu vermeiden, sollen sich Sender wie auch Empfänger dessen bewusst sein, was mit der konkreten Botschaft zu erreichen versucht wird.

In diesem Kapitel haben wir die Aufgaben des Empfängers skizziert, indem wir die Theorie von Schulz von Thun (1981) zu Hilfe genommen haben. Die Untersuchung der in der Kommunikation ablaufenden Prozesse ist von großer Bedeutung, wenn wir gelungen und ohne Störungen kommunizieren wollen. Diese sollen wir nicht nur seitens des Senders, sondern auch seitens des Empfängers kennen lernen. Das Kommunikationsmodell mit vier Schnäbeln und vier Ohren scheint hier am besten zu sein, weil es die Aufgaben der Kommunikationspartner bildlich darstellt. Nachdem wir die Rolle des Senders und die Aufgaben des Empfängers dargestellt haben, gehen wir zum nächsten Kapitel der Arbeit über und listen die Arten der fremdsprachlichen Rezeption auf.

1.2. Arten der fremdsprachlichen Rezeption

Im folgenden Teil der Erörterungen unternehmen wir den Versuch, die Arten der fremdsprachlichen Rezeption darzustellen. Wir werden sie aus kommunikativer Sicht untersuchen und in zwei Grundbegriffe teilen, nämlich in auditive und optische Rezeption. Wir zeigen auch, mit Hilfe welcher Kanäle der fremdsprachliche Stoff übertragen wird. An dieser Stelle bedienen wir uns der Szczodrowskis Graphik (2001:79) und stellen die Grundkanäle in der zwischenmenschlichen Kommunikation in Verbindung mit den Formen der sprachlichen Substanz graphisch dar (s. Abb. 4).

Der fremdsprachliche Stoff kann auf verschiedene Art und Weise dargeboten werden. Die Auswahl hängt davon ab, welche Medien der Lehrer zur Verfügung hat und wie seine Schüler am besten lernen, d. h. welche Lerntypen (optische, auditive, haptische o. ä.) sie sind. Der Lehrer muss auch das Alter seiner Schüler berücksichtigen und die Übungen daran anpassen. Er soll sich dabei jedoch immer dessen bewusst sein, dass die gebrauchten Medien auf die Schüler verschiedenartig wirken können (Grzesik 1976:153 f. nach Szczodrowski 2001:75). Einerseits können sie als Hilfe gelten, andererseits aber als Hürde, die nicht immer überwindbar ist. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, den Kanal zur Vermittlung des wahrzunehmenden und zu erlernenden Stoffes richtig auszuwählen, so dass keine Störungen entstehen. Nach Szczodrowski (2001:74 f.) können die fremdsprachlichen Informationen durch den akustisch-auditiven oder den optisch-visuellen Kanal übertragen werden, aber auch zweikanalig, d. h. akustisch und optisch simultan. Durch den akustisch-auditiven Kanal wird nur die lautliche Substanz übermittelt. Er wird nur dann eingeschaltet, aktiviert, wenn gesprochen (der Sender, der Lehrer) und gehört (der Empfänger, der Schüler) wird. Diese Substanz wird vom Produzenten in lautliche Zeichen kodiert und dann durch den akustisch-auditiven Kanal zum Lerner übertragen. Der Lernende nimmt diese kodierte Botschaft wahr und dekodiert sie mit Hilfe von Deutungsschlüsseln. Er muss aber ein gewisses Vorwissen besitzen, wenn er die fremdsprachliche Information richtig verstehen will, andernfalls misslingt die (fremdsprachliche) Kommunikation, weil die Nachrichten nur wahrgenommen, aber nicht verstanden werden. Von der Verarbeitung und Speicherung kann hier nicht die Rede sein.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 4: Formen der sprachlichen Substanz und ihre Übertragungskanäle. Quelle: Szczodrowski, M. (2001): Steuerung fremdsprachlicher Kommunikation. Wydawnictwo Uniwersytetu Gdańskiego, Gdańsk; Seite 79

Wenn wir den optisch-visuellen Kanal untersuchen wollen, müssen wir uns darüber im Klaren sein, welche Form die übertragene Substanz hat. Dieser Kanal wird dann eingeschaltet, wenn die Lernenden mit verschiedenartigen graphischen Substanzen konfrontiert werden. Es ist heutzutage schon üblich geworden, dass die fremdsprachlichen Informationen nicht nur mit Hilfe der gesprochenen, sondern auch der geschriebenen Sprache übermittelt werden. Oft werden diese zwei Formen gleichzeitig ausgenutzt, damit möglichst viele Rezeptoren eingeschaltet werden. Die heutigen Medien bieten dem Lehrenden die Möglichkeit der verschiedenartigen Unterrichtsgestaltung und schränken ihn nicht ein. Er kann zum Unterrichten nicht nur Bücher, Hefte und Tafel nutzen. Ihm stehen solche Medien, wie Computer (mit oder ohne Internetanschluss), Fernsehen oder interaktive Sprachkurse zur Verfügung. All diese Medien aktivieren sehr viele Rezeptoren und die von ihnen produzierten Informationen werden durch alle Übertragungskanäle vermittelt. Das fördert sehr das Lernen und erleichtert das Aneignen einer Fremdsprache.

Nachdem wir den akustischen und den optischen Kanal und die Möglichkeit ihrer simultanen Einschaltung kurz dargelegt haben, gehen wir zu den Arten der fremdsprachlichen Rezeption und zu ihrer genaueren Beschreibung in der fremdsprachlichen Kommunikation über und erörtern ihre Rolle und Bedeutung. Im nächsten Abschnitt werden wir sie sowohl seitens des Senders als auch seitens des Empfängers untersuchen. Wir deuten die bei der fremdsprachlichen Kommunikation stattfindenden Dekodierungsprozesse kurz an und zeigen, wie die auditive und wie die optische Rezeption abläuft.

[...]


[1] Duden - Deutsches Universalwörterbuch, 5. Aufl. Mannheim 2003, Bayern [CD-ROM].

[2] Watzlawick, P. (1967): Menschliche Kommunikation. Formen, Störungen, Paradoxien. Huber, Bern, S. 53.

[3] http://www.uni-bielefeld.de/paedagogik/Seminare/moeller02/06watzlawick1/ (Abgerufen: 22.12.2007).

[4] Ebd. S. 56.

[5] Watzlawick, P. (1967): Menschliche Kommunikation. Formen, Störungen, Paradoxien Huber, Bern, S. 61.

[6] http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Interpunktion.png (Abgerufen: 22.12.2007).

[7] Watzlawick, P. (1967): Menschliche Kommunikation. Formen, Störungen, Paradoxien Huber, Bern, S. 68.

[8] Ebd. S. 70.

Ende der Leseprobe aus 76 Seiten

Details

Titel
Zum Wesentlichen fremdsprachlicher Rezeption
Untertitel
O istocie recepcji obcojezycznej
Hochschule
Uniwersitet Gdański  (Institut für Germanische Philologie)
Note
1
Autor
Jahr
2008
Seiten
76
Katalognummer
V123912
ISBN (eBook)
9783640295807
ISBN (Buch)
9783640301690
Dateigröße
10216 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kommunikation, Rezeption, Methodik, Aufgaben des Lehrers, Sozialformen, rezeptive Fertigkeiten, Leseverstehen, Hörverstehen, produktive Fertigkeiten, Sprechen, Schreiben, Hören, Lesen, Aufgaben des Schülers, Kodierung, Szczodrowski, Motivierung, Empfänger, Sender, auditive Rezeption, optische Rezeption, Vier-Seiten-Modell
Arbeit zitieren
Lukasz Tyczkowski (Autor:in), 2008, Zum Wesentlichen fremdsprachlicher Rezeption, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/123912

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