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Sprachlicher Wandel gegenüber Migranten

Título: Sprachlicher Wandel gegenüber Migranten

Trabajo , 2007 , 20 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Stefanie Eckardt (Autor)

Medios de comunicación - Investigación, estudios y encuestas
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Resumen Extracto de texto Detalles

Der Migrationsdiskurs ist in Deutschland von mehreren Etappen geprägt, die nicht
getrennt gesehen werden können von jeweiligen historischen und aktuellen
politischen Entwicklungen.
Wandlungen dieses Diskurses und deren mögliche Ursachen, sowie Folgen einer
neuen Ausdrucksweise, möchte ich in dieser Hausarbeit untersuchen.
Dabei steht immer die Schwierigkeit der Eingrenzung von Ursachen im
Vordergrund. Daher wird sich dieser erste Teil auf theoretische Formen des
Sprachwandels und die ‚Etappen’ des deutschen Migrationsdiskurses selbst,
beschränken.
Im zweiten, praktischen Abschnitt beziehe ich Jungs Untersuchung der eingangs
nur theoretisch reflektierten politischen und medial präsenten Öffentlichkeit auf die im Seminar durchgeführte Inhaltsanalyse der ‚Thüringer Allgemeinen’ und der
‚Thüringischen Landeszeitung’.
Wie beeinflusst der alltagssprachliche und der öffentlich vorhandene Diskurs über
Migranten deren Leben und das der ‚Einheimischen’? Kann der Wandel im
öffentlichen Diskurs den Alltagssprachgebrauch verändern?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Bedeutung der Sprache im Alltag

2.1 Einfluss der Sprache auf die Öffentlichkeit

2.2 Bedeutung von Sprache für die Integration

3 Sprachwandel

3.1 Formen der Veränderung unseres Wortschatzes

3.2 Entwicklung des Diskurses über Zuwanderer in Deutschland

4 Öffentlicher und alltäglicher Sprachgebrauch am Beispiel

4.1 Bundestagsdebattenanalyse 1973-1989 nach Jung 1997

4.2 Thüringische Zeitungen zum Thema ‚Fremde’

5 Resümee

6 Bibliographie und URL-Verzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Wandlungen des Migrationsdiskurses in Deutschland, deren Ursachen und die Auswirkungen öffentlicher Äußerungen auf den Alltagssprachgebrauch sowie die Lebensumstände von Zuwanderern.

  • Theoretische Grundlagen des Sprachwandels im Kontext von Migration
  • Analyse des Einflusses medialer und politischer Kommunikation auf die öffentliche Meinungsbildung
  • Untersuchung der historischen Etappen des deutschen Migrationsdiskurses
  • Vergleichende Analyse von Bundestagsdebatten und regionaler Zeitungsberichterstattung
  • Reflexion über die Rolle von Sprache bei Integrationsprozessen

Auszug aus dem Buch

3.1 Formen der Veränderung unseres Wortschatzes

Zunächst möchte ich allerdings die verschiedenen Möglichkeiten der Entwicklung unserer Sprache im Allgemeinen aufzeigen.

So wären dies ökonomische, innovative, variierende und evolutionäre Einflüsse, die keineswegs isoliert auftreten werden. Je nach verschiedenen Modellen, die von Linguisten zu Grunde gelegt werden, wird ein Faktor mehr oder weniger in Frage kommen.

Sprachökonomische Entwicklungen werden Bedürfnissen wie „Zeitersparnis und Bequemlichkeit“ gerecht. „Innovation“ könnte man als Nonkonformismus-Wille im Sprachgebrauch bezeichnen und damit die Erfindung von Worten, die so noch keiner verwendete, oder die Verwendung eines Vokabulars, das gerade die Zugehörigkeit zu Gleichgesinnten verdeutlicht. „Variation“ liegt vor, sofern dem Sprecher die möglichst große Vielfalt in seiner Ausdrucksweise abverlangt wird – ein Faktor des Sprachwandels, der weniger zum Verfall von bestimmten Wortverwendungen führen wird, sondern eher zum lexikalischen ‚Reichtum’ beitragen dürfte. Letztgenanntes, die „Evolution“, ist die wohl am ehesten von externen Einflüssen – abseits vom Sprecher – geprägte Variante. Der politisch oder anderweitig gesellschaftlich angestoßene Wandel führt zur Anpassung des Sprachgebrauchs.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung umreißt die historische Prägung des Migrationsdiskurses und setzt den theoretischen Rahmen sowie die praktische Inhaltsanalyse als methodisches Vorgehen fest.

2 Bedeutung der Sprache im Alltag: Dieses Kapitel erörtert die Funktionen von Sprache in der Gesellschaft, ihre Rolle als Integrationsfaktor und die mediale Vermittlung von Realität.

3 Sprachwandel: Hier werden theoretische Modelle des Sprachwandels vorgestellt und die historische Entwicklung des Diskurses über Zuwanderer in Deutschland nachvollzogen.

4 Öffentlicher und alltäglicher Sprachgebrauch am Beispiel: Dieses Kapitel vergleicht die Ergebnisse einer Bundestagsdebattenanalyse mit einer eigenen Inhaltsanalyse thüringischer Zeitungen hinsichtlich ihrer Wortwahl gegenüber Zuwanderern.

5 Resümee: Das Resümee zieht ein Fazit über die gegenseitige Beeinflussung von öffentlichem Diskurs und Alltagssprache und bewertet die Möglichkeiten einer vorurteilsfreieren Kommunikation.

6 Bibliographie und URL-Verzeichnis: Dieses Kapitel listet die verwendeten wissenschaftlichen Quellen sowie die genutzten Online-Ressourcen auf.

Schlüsselwörter

Migrationsdiskurs, Sprachwandel, politische Korrektheit, Medienanalyse, Integration, Zuwanderer, Bundestagsdebatten, Sprachgebrauch, Öffentlichkeitsarbeit, Medienlogik, Diskursentwicklung, Ausländer, Fremdenfeindlichkeit, Integrationsprogramme, Wortschatz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert, wie sich der Diskurs über Migranten in Deutschland sprachlich verändert hat und welchen Einfluss diese öffentliche Ausdrucksweise auf den Alltag und die Integration von Zuwanderern nimmt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen den Sprachwandel, die mediale Berichterstattung über Migranten, politische Kommunikation und die Bedeutung von Sprache für die gesellschaftliche Integration.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Zusammenhänge zwischen politisch-medialem Sprachgebrauch und der Wahrnehmung sowie Behandlung von Zuwanderern im Alltag zu ergründen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin nutzt eine Kombination aus theoretischer Aufarbeitung (Diskursanalyse) und einer empirischen Inhaltsanalyse regionaler Zeitungsartikel.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Überlegungen zum Sprachwandel, eine historische Betrachtung des Migrationsdiskurses und eine praktische Analyse von Debatten und Zeitungsberichten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Begriffe wie Migrationsdiskurs, Sprachwandel, politische Korrektheit, Medienanalyse und Integration beschreiben den Kern der Arbeit am besten.

Welche Rolle spielt die „politische Korrektheit“ im Migrationsdiskurs?

Die politische Korrektheit wird als eine Art „eigens auferlegte Zensur“ verstanden, die einen sensibleren Umgang mit Sprache gegenüber Minderheiten fordern soll, um Stereotypenbildung entgegenzuwirken.

Was ergibt der Vergleich zwischen Politik und Medien?

Die Arbeit stellt fest, dass der öffentliche Sprachgebrauch im Untersuchungszeitraum eher neutral bis ambivalent bleibt und keine der untersuchten Zeitungen als explizit negativer wertend heraussticht.

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Detalles

Título
Sprachlicher Wandel gegenüber Migranten
Universidad
http://www.uni-jena.de/
Curso
Migranten im Fokus der Medien
Calificación
2,3
Autor
Stefanie Eckardt (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
20
No. de catálogo
V123943
ISBN (Ebook)
9783640295890
ISBN (Libro)
9783640338610
Idioma
Alemán
Etiqueta
Migranten Nationalitäten Sprache Sprachwandel Tageszeitungen Berichterstattung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Stefanie Eckardt (Autor), 2007, Sprachlicher Wandel gegenüber Migranten, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/123943
Leer eBook
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