Am Geschichtsbegriff und der Trinitätslehre soll das Heilsvermittlungsgeschehen in den Theologien Barths, Bultmanns und Pannenbergs herausgearbeitet werden.
Die Bearbeitung folgt wesentlichen Literaturteilen der drei Theologen entlang. Die Ergebnisse sind systematisch zusammengefasst. Zentrale Begriffe wie "Geschichte" und "Christologie" werden eigens besprochen und verglichen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Karl Barth: Die Heilsoffenbarung
- Jesus Christus, das Wort Gottes für die Welt
- Die objektive Wirklichkeit der Heilsoffenbarung
- Die subjektive Wirklichkeit der Heilsoffenbarung
- Rudolf Bultmann: Das Heil kommt zum Menschen
- Was ist das Heil?
- Präsentische Eschatologie
- Die Predigt als Vermittlung des Heils
- Der Glaube, eine neue Existenzweise
- Wolfhart Pannenberg: Das vorweggenommene Heil
- Trinität und Heilsökonomie
- Das verheissene Produkt der Heilsökonomie
- Überblick: Drei Positionen in einem Raster
- Diskussion
- Karl Barth
- Rudolf Bultmann
- Wolfhart Pannenberg
- Schlusswort
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Seminararbeit untersucht, wie das Heil in den Konzeptionen Karl Barths, Rudolf Bultmanns und Wolfhart Pannenbergs in der Geschichte gedacht wird. Die Arbeit hinterfragt die Verbindung von Heil und Geschichte und analysiert die jeweiligen Geschichtsverständnisse der drei Theologen. Sie konzentriert sich auf die Frage des "Wie" des Heils, nicht auf das "Wer".
- Das Verhältnis von Heil und Geschichte in der Theologie
- Die unterschiedlichen Geschichtsverständnisse bei Barth, Bultmann und Pannenberg
- Barths Offenbarungstheologie und die Rolle des Wortes Gottes
- Bultmanns Verständnis von Heil und Eschatologie
- Pannenbergs Heilsökonomie und die Bedeutung der Trinität
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung thematisiert die Problematik der Verbindung von Heil und Geschichte und erläutert den Ansatz der Arbeit. Das Kapitel zu Karl Barth konzentriert sich auf dessen Offenbarungstheologie, ausgehend vom Wort Gottes und der Trinitätslehre. Das Kapitel über Rudolf Bultmann behandelt dessen Verständnis von Heil, Eschatologie und der Rolle der Predigt. Der Abschnitt zu Wolfhart Pannenberg befasst sich mit seiner Heilsökonomie und der Bedeutung der Trinität.
Schlüsselwörter
Heil, Geschichte, Offenbarung, Theologie, Karl Barth, Rudolf Bultmann, Wolfhart Pannenberg, Wort Gottes, Trinität, Eschatologie, Heilsökonomie.
Häufig gestellte Fragen
Wie versteht Karl Barth die Heilsoffenbarung?
Barth sieht das Heil primär im "Wort Gottes" und in Jesus Christus als objektive Wirklichkeit, die dem Menschen von außen begegnet.
Was bedeutet "Präsentische Eschatologie" bei Rudolf Bultmann?
Für Bultmann ereignet sich das Heil im Hier und Jetzt durch den Ruf der Predigt und die Entscheidung des Glaubens, was zu einer neuen Existenzweise führt.
Was ist das Besondere an Wolfhart Pannenbergs Geschichtsverständnis?
Pannenberg versteht Geschichte als Ganzes, in der das Heil durch die Auferstehung Jesu als Vorwegnahme (Prolepsis) des Endes der Geschichte bereits sichtbar geworden ist.
Welche Rolle spielt die Trinitätslehre in diesen Theologien?
Die Trinität dient als struktureller Rahmen, um das Verhältnis von Gott, Christus und dem Wirken des Heils in der Welt zu erklären.
Worauf konzentriert sich die Arbeit beim Vergleich der drei Theologen?
Die Arbeit analysiert systematisch das "Wie" der Heilsvermittlung entlang der zentralen Begriffe Geschichte und Christologie.
- Quote paper
- Stephan Jütte (Author), 2007, Wie kommt das Heil in die Geschichte?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/123948