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Die Bedeutung der kulturellen Nähe für den Export US-amerikanischer TV-Serien nach England, Deutschland und Südkorea

Eine interkulturelle Studie

Title: Die Bedeutung der kulturellen Nähe für den Export US-amerikanischer TV-Serien nach England, Deutschland und Südkorea

Term Paper , 2009 , 23 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Katrin Schmidt (Author)

Communications - Movies and Television
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1. Wissenschaftliche und ökonomische Relevanz

Wieso sind Serien wie Friends, 24, und Sex and the City weltweit erfolgreich, obwohl sie fern von europäischer und umso mehr asiatischer Realität spielen; weshalb funktioniert Nip/Tuck hingegen nur innerhalb den USA? Gibt es ein Erfolgsrezept, an das sich amerikanische Drehbuchautoren halten müssen, um Zuschauer weltweit begeistern zu können?

Die Frage, welche Voraussetzungen amerikanische TV-Serien erfüllen müssen, um erfolgreich nach Übersee exportiert werden zu können, ist sowohl aus wissenschaftlicher Perspektive interessant, als auch aus kommerzieller Sicht relevant.

Die Wissenschaft hegt ein Interesse an interkultureller Medienrezeptionsforschung. Wissenschaftler verschiedenster Strömungen versuchen die mediale Amerikanisierung zu be- oder widerlegen. Wie stark hängen Zuschauerpräferenzen von politischen und ökonomischen transatlantischen Beziehungen ab? Gibt es gar universelle Zuschauerpräferenzen?

Aus kommerzieller Perspektive gilt es sowohl die amerikanischen Produzenten als auch die europäischen bzw. asiatischen Distributoren von TV-Formaten zu berücksichtigen. TV-Serien, die in mehreren Ländern ausgestrahlt werden, können kostenintensiver pro-duziert werden, da sie auch außerhalb des Herkunftslandes einen Umsatz erzielen. Um einen internationalen Erfolg zu garantieren, könnten kulturelle Aspekte bereits bei der Konzeption der TV-Serien berücksichtigt werden. Aus Sicht der Distributoren besteht ebenfalls ein Interesse, bereits vor dem Erwerb von amerikanischen TV-Formaten zu wissen, wie erfolgreich das ausländische Programm auf dem heimischen Rezipienten-markt sein wird. Durch eine relativ verlässliche Prognose könnten Reichweiten auf dem Werbemarkt garantiert und Flops weitgehend vermieden werden.

[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Wissenschaftliche und ökonomische Relevanz

1.1 Warum US-amerikanische Fernsehserien?

1.2 Marktentwicklungen und Trends

2. Forschungsstand: Warum sind amerikanische TV-Serien weltweit erfolgreich?

2.1 Erfolgsmodel USA – Erklärungsansätze

2.2 Erfolgsmodel USA – Hypothesen

2.3 Entwicklung eigener Hypothesen: Welche Bedeutung hat kulturelle Nähe für den Export US-amerikanischer TV-Serien nach England, Deutschland und Südkorea?

3. Methode: Quantitative Online-Befragung

3.1 Grundgesamtheit und Stichprobe: TV-Zuschauer in England, Deutschland und Südkorea

3.2 Operationalisierung: harte und weiche Faktoren

3.3 Fragebogendesign: US-Serien und nationale Serien im Vergleich

4. Zwischenfazit

5. Quellen

6. Eidesstattliche Erklärung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung kultureller Nähe für den internationalen Erfolg US-amerikanischer Fernsehserien in England, Deutschland und Südkorea. Ziel ist es, auf Basis einer quantitativen Online-Befragung zu analysieren, welche Faktoren die Rezeption amerikanischer Formate in unterschiedlichen kulturellen Kontexten beeinflussen und inwiefern diese den Erfolg gegenüber nationalen Produktionen bestimmen.

  • Analyse des globalen Erfolgsmodells US-amerikanischer TV-Produktionen.
  • Untersuchung der Rolle kultureller Nähe und deren Messbarkeit.
  • Vergleich von Produktionsweisen (harte vs. weiche Faktoren) im internationalen Kontext.
  • Evaluation des Einflusses anti-amerikanischer Stimmungen auf das Sehverhalten.
  • Konzeption eines methodischen Rahmens für eine interkulturelle Medienrezeptionsstudie.

Auszug aus dem Buch

1. Wissenschaftliche und ökonomische Relevanz

Wieso sind Serien wie Friends, 24, und Sex and the City weltweit erfolgreich, obwohl sie fern von europäischer und umso mehr asiatischer Realität spielen; weshalb funktioniert Nip/Tuck hingegen nur innerhalb den USA? Gibt es ein Erfolgsrezept, an das sich amerikanische Drehbuchautoren halten müssen, um Zuschauer weltweit begeistern zu können?

Die Frage, welche Voraussetzungen amerikanische TV-Serien erfüllen müssen, um erfolgreich nach Übersee exportiert werden zu können, ist sowohl aus wissenschaftlicher Perspektive interessant, als auch aus kommerzieller Sicht relevant.

Die Wissenschaft hegt ein Interesse an interkultureller Medienrezeptionsforschung. Wissenschaftler verschiedenster Strömungen versuchen die mediale Amerikanisierung zu be- oder widerlegen. Wie stark hängen Zuschauerpräferenzen von politischen und ökonomischen transatlantischen Beziehungen ab? Gibt es gar universelle Zuschauerpräferenzen?

Aus kommerzieller Perspektive gilt es sowohl die amerikanischen Produzenten als auch die europäischen bzw. asiatischen Distributoren von TV-Formaten zu berücksichtigen. TV-Serien, die in mehreren Ländern ausgestrahlt werden, können kostenintensiver produziert werden, da sie auch außerhalb des Herkunftslandes einen Umsatz erzielen. Um einen internationalen Erfolg zu garantieren, könnten kulturelle Aspekte bereits bei der Konzeption der TV-Serien berücksichtigt werden. Aus Sicht der Distributoren besteht ebenfalls ein Interesse, bereits vor dem Erwerb von amerikanischen TV-Formaten zu wissen, wie erfolgreich das ausländische Programm auf dem heimischen Rezipientenmarkt sein wird. Durch eine relativ verlässliche Prognose könnten Reichweiten auf dem Werbemarkt garantiert und Flops weitgehend vermieden werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Wissenschaftliche und ökonomische Relevanz: Dieses Kapitel erläutert die Beweggründe für die Untersuchung des internationalen Erfolgs von US-Serien sowohl aus wissenschaftlicher Sicht der Medienrezeption als auch aus ökonomischer Sicht der Produzenten und Distributoren.

2. Forschungsstand: Warum sind amerikanische TV-Serien weltweit erfolgreich?: Hier werden bestehende Theorien wie die Kulturimperialismus-These und das Konzept der kulturellen Nähe von Straubhaar vorgestellt, um die Dominanz US-amerikanischer TV-Formate theoretisch zu fundieren.

3. Methode: Quantitative Online-Befragung: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen der Studie, einschließlich der Auswahl der Grundgesamtheit, der Operationalisierung relevanter Faktoren sowie des Aufbaus des Online-Fragebogens.

4. Zwischenfazit: Das Kapitel fasst die theoretischen Überlegungen und methodischen Ansätze zusammen und stellt die Hypothesen auf, die den Einfluss nicht-ökonomischer Kriterien und anti-amerikanischer Stimmungen auf den Export von TV-Serien prüfen sollen.

5. Quellen: Das Kapitel listet die für die Erstellung der Arbeit verwendete Literatur und Internetquellen auf.

6. Eidesstattliche Erklärung: Formaler Nachweis über die selbstständige Erarbeitung der wissenschaftlichen Hausarbeit.

Schlüsselwörter

Kulturelle Nähe, US-Fernsehserien, Medienimperialismus, Export von TV-Formaten, Medienrezeptionsforschung, quantitative Online-Befragung, Globalisierung, transatlantische Beziehungen, Zuschauerpräferenzen, kulturelle Distanz, Produktionsbudgets, Erfolgsmodell USA, internationale TV-Märkte, Fernsehexport.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert, welche Faktoren den weltweiten Erfolg US-amerikanischer Fernsehserien in unterschiedlichen kulturellen Märkten wie England, Deutschland und Südkorea maßgeblich beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen den internationalen Medienhandel, die Theorie der kulturellen Nähe, den Einfluss von Produktionsbudgets sowie die Rezeption amerikanischer Inhalte im Ausland.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu überprüfen, ob kulturelle Ähnlichkeiten zwischen dem Exportland (USA) und den Empfängerländern sowie politische Einstellungen der Zuschauer den Erfolg US-amerikanischer Serien entscheidend prägen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin wählt eine quantitative, schriftliche Online-Befragung als Methode, um eine möglichst breite und länderübergreifende Datenbasis bei den TV-Zuschauern zu generieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst theoretische Erklärungsmodelle für den US-Erfolg (z.B. Größenvorteile, Kulturimperialismus) diskutiert und anschließend eine eigene methodische Vorgehensweise zur Befragung von Zuschauern hergeleitet.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Kulturelle Nähe, Medienimperialismus, Rezeptionsforschung und internationale TV-Märkte sind die entscheidenden Konzepte der Arbeit.

Warum wurde eine Online-Befragung gewählt?

Die Online-Befragung ermöglicht es, über ökonomische Grenzen hinweg eine große Stichprobe in England, Deutschland und Südkorea zu erreichen und die Befragten unter einheitlichen Bedingungen mit den TV-Inhalten vertraut zu machen.

Wie unterscheiden sich "harte" und "weiche" Faktoren bei der Untersuchung?

Harte Faktoren beziehen sich auf messbare Daten wie geographische Entfernung, BIP oder politische Mitgliedschaften, während weiche Faktoren subjektive Einstellungen wie anti-amerikanische Stimmungen oder die mediale Berichterstattung abbilden.

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Details

Title
Die Bedeutung der kulturellen Nähe für den Export US-amerikanischer TV-Serien nach England, Deutschland und Südkorea
Subtitle
Eine interkulturelle Studie
College
University of Applied Sciences Hamburg
Course
Medien- und Kommunikationswissenschaften II: Sozialwissenschaftliche Methoden
Grade
1,7
Author
Katrin Schmidt (Author)
Publication Year
2009
Pages
23
Catalog Number
V124299
ISBN (eBook)
9783640296637
ISBN (Book)
9783640302161
Language
German
Tags
Bedeutung Nähe Export US-amerikanischer TV-Serien England Deutschland Südkorea Medien- Kommunikationswissenschaften Sozialwissenschaftliche Methoden
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katrin Schmidt (Author), 2009, Die Bedeutung der kulturellen Nähe für den Export US-amerikanischer TV-Serien nach England, Deutschland und Südkorea, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/124299
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