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Filme im Geschichtsunterricht - eine didaktische Analyse

Titre: Filme im Geschichtsunterricht - eine didaktische Analyse

Dossier / Travail , 2007 , 13 Pages , Note: 14,0

Autor:in: Christoph Zamilski (Auteur)

Didactique - Histoire
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Résumé Extrait Résumé des informations

Im Rahmen der Übung Medien im historischen Lernen – Medien und Methoden zur Vermittlung der DDR-Geschichte im Geschichtsunterricht wählte unsere Gruppe das Thema „Geschichtskultur zwischen Ostalgie und Erinnerungskultur: Spielfilme, Dokumentationen, Museen, Erinnerungsorte und Ostprodukte – eine Herausforderung oder eine Chance für den Geschichtsunterricht“.
Da ich mich bei dem Referat auf den Themenbereich Film spezialisiert hatte werde ich auch nur diesen Themenkomplex in der folgenden Ausarbeitung behandeln. Sie wird in zwei Teile gegliedert sein, die jeweils noch mal untergliedert sind.
Zu Beginn des ersten Teils werde ich begründen warum ich mich für diese Thematik entschieden habe, worin meine persönliche Motivation lag und welche Erfahrungen und Chancen ich damit verbinde.
Danach werde ich das didaktische Potential des Mediums erschließen, Vor- und Nachteile, Chancen und Hindernisse aufzeigen und die Bedeutung für die Schülerinnen und Schüler (Ss.), aber auch für den Geschichtsunterricht beleuchten. Zudem werde ich verschiedene Arten des Films und ihre jeweilige Aussagekraft erläutern.
Habe ich bisher das Medium Film eher allgemein bearbeitet, werde ich mich im zweiten Teil speziell dem Film „Good bye Lenin“ zuwenden, um den Zusammenhang zur DDR-Geschichte herzustellen und um Lernziele zu formulieren, die mit diesem Film erreicht werden können.
Am Schluss werde ich kurz einen methodischen Vorschlag skizzieren, wann, wo und wie ich das Medium im Geschichtsunterricht einsetzen würde, damit die vorher genannten Lernziele erreicht und die, im ersten Teil erläuterten, Schwierigkeiten möglichst aufgefangen werden können.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 BEGRÜNDUNG DER MEDIENAUSWAHL

2 DAS DIDAKTISCHE POTENZIAL

3 LERNZIELE

4 KURZE SKIZZIRUNG EINES METHODISCHEN VORSCHLAGS

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende didaktische Analyse untersucht die Möglichkeiten und Herausforderungen des Einsatzes von Spielfilmen im Geschichtsunterricht, insbesondere am Beispiel der DDR-Geschichte. Ziel ist es, ein methodisches Konzept zu entwickeln, das die Medienkompetenz der Lernenden stärkt, ihr kritisches Bewusstsein gegenüber inszenierten Medieninhalten schult und gleichzeitig das historische Interesse durch motivierende Unterrichtsformen fördert.

  • Didaktisches Potenzial und Relevanz von Filmen im Geschichtsunterricht
  • Differenzierung verschiedener Filmtypen (Dokumente, Spielfilme, Unterrichtsfilme)
  • Kritische Filmanalyse und Quellenkritik als Lernziel
  • Methodische Vorgehensweise bei der Filmarbeit im Unterricht
  • Förderung von Multiperspektivität und ideologiekritischem Denken

Auszug aus dem Buch

1 BEGRÜNDUNG DER MEDIENAUSWAHL

Ich wählte das Thema „Geschichtskultur zwischen Ostalgie und Erinnerungskultur: Spielfilme, Dokumentationen, Museen, Erinnerungsorte und Ostprodukte – eine Herausforderung oder eine Chance für den Geschichtsunterricht“ auf Grund der reizvollen Dialektik zwischen Chancen, Möglichkeiten und Probleme in der Umsetzung. Alle genannten Medien bzw. Methoden können im Unterricht nicht allzu häufig eingesetzt werden und stellen dennoch oder gerade deswegen jedes Mal ein Highlight dar.

Das Problem bei Filmen, Besuchen von Museen oder historischen Orten ist der Zeitmangel und der große Vorbereitungsaufwand, den ein solcher Methodeneinsatz erfordert. Denn es ist nicht damit getan, den Schülern einen Film vorzuführen (dazu später mehr), sie in ein Museum zu begleiten und sie sich dann gänzlich sich selbst zu überlassen. Man muss zum einen den richtigen Zeitpunkt finden an dem sich ein solcher Methodeneinsatz anbietet. Dazu muss man den Einsatz so gestalten und einbinden, dass der Lernerfolg bzw. dessen Dauerhaftigkeit den einer „normalen“ Unterrichtsstunde überwiegt.

Denn nur dann ist ein solcher Medien- und Methodeneinsatz zu rechtfertigen. Doch genau da besteht eben auch die Chance eines so gestalteten Unterrichts. Man kann das vorhandene Interesse der Ss. an außerschulischen Lernorten oder am Genre Film für den Geschichtsunterricht nutzen und die Schüler so besser motivieren. So ist es nämlich erwiesen, dass Ss. bei Filmen bzw. Exkursionen wesentlich mehr mitnehmen, als wenn dies durch Ausführungen der Lehrperson oder durch Quellenarbeit geschieht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 BEGRÜNDUNG DER MEDIENAUSWAHL: Der Autor erläutert seine Motivation, das Thema Geschichtskultur und Film zu behandeln, und reflektiert über die Chancen und Herausforderungen eines medienbasierten Unterrichts.

2 DAS DIDAKTISCHE POTENZIAL: Dieses Kapitel analysiert den Stellenwert von Filmen im Unterricht, klassifiziert verschiedene Filmgattungen und beleuchtet sowohl die Vorteile als auch die Gefahren der unkritischen Filmrezeption durch Schüler.

3 LERNZIELE: Hier werden die angestrebten Lernziele definiert, wobei ein besonderer Fokus auf der Förderung kritischer Medienkompetenz und historischer Urteilsfähigkeit anhand des Films „Good bye Lenin“ liegt.

4 KURZE SKIZZIRUNG EINES METHODISCHEN VORSCHLAGS: Der Autor schlägt konkrete methodische Vorgehensweisen vor, wie der Film „Good bye Lenin“ sinnvoll in eine Unterrichtsreihe eingebettet werden kann, um eine tiefgreifende historische Auseinandersetzung zu ermöglichen.

Schlüsselwörter

Geschichtsunterricht, Spielfilm, Filmdokument, Medienkompetenz, DDR-Geschichte, Good bye Lenin, Quellenkritik, Didaktik, Multiperspektivität, Historisches Bewusstsein, Geschichtskultur, Unterrichtsmethode, Medienpädagogik, Schüleraktivierung, Ideologiekritik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der didaktischen Analyse des Filmeinsatzes im Geschichtsunterricht, um Lernenden einen kompetenten und kritischen Umgang mit historischen Spielfilmen zu vermitteln.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Felder sind die Bedeutung von Geschichtskultur, die Unterscheidung verschiedener Filmtypen, die Analyse didaktischer Chancen und Probleme sowie die konkrete methodische Einbettung von Filmen in den Unterricht.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie Schüler durch gezielte Filmarbeit ein kritisches Bewusstsein gegenüber medialen Darstellungen entwickeln und historische Lernziele erfolgreich erreichen können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer didaktischen Analyse, die Fachliteratur zur Geschichtsdidaktik mit einer beispielhaften methodischen Anwendung am Spielfilm „Good bye Lenin“ verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begründung der Mediensauswahl, die Erörterung des didaktischen Potenzials von Filmen, die Formulierung spezifischer Lernziele und die Skizzierung praktischer methodischer Umsetzungsvorschläge.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Geschichtsunterricht, Medienkompetenz, Filmdokument, Quellenkritik und historisches Bewusstsein.

Wie unterscheidet der Autor zwischen historischen Spielfilmen und Dokumentationen?

Während Dokumentarfilme laut Autor auf Authentizität abzielen und der Aussageabsicht des Regisseurs unterliegen, nutzen historische Spielfilme das Historische oft nur als Kulisse und folgen primär dramaturgischen Gesetzen.

Warum sollte der Film „Good bye Lenin“ nicht unvorbereitet gezeigt werden?

Der Autor argumentiert, dass ohne Vorarbeit die Gefahr besteht, dass Schüler zwischen der ironischen Darstellung und den historischen Fakten nicht unterscheiden können, was zu einem verzerrten Bild der DDR führen könnte.

Welche Rolle spielt die Lehrperson bei der Filmarbeit?

Die Lehrperson ist gefordert, den Einsatz durch gewissenhafte Vorbereitung, begleitende Beobachtungsaufgaben und eine kritische Nachbesprechung zu strukturieren, um eine rein passive Konsumhaltung zu vermeiden.

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Résumé des informations

Titre
Filme im Geschichtsunterricht - eine didaktische Analyse
Université
Justus-Liebig-University Giessen
Cours
Übung: Medien und Methoden
Note
14,0
Auteur
Christoph Zamilski (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
13
N° de catalogue
V124310
ISBN (ebook)
9783640289554
ISBN (Livre)
9783640289615
Langue
allemand
mots-clé
Filme Geschichtsunterricht Analyse Medien Methoden
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Christoph Zamilski (Auteur), 2007, Filme im Geschichtsunterricht - eine didaktische Analyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/124310
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Extrait de  13  pages
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