Eine Quellenbeschreibung (formale und inhaltliche Aspekte) und eine Quellenkritik (Deutung und Auswertung).
Inhaltsverzeichnis
I QUELLENKRITIK (ANALYSEEBENE)
A Quellenbeschreibung
B Textsicherung
1 Äußere Kritik (formale Aspekte)
2 Innere Kritik (inhaltliche Aspekte)
a) Sprachliche bzw. stilistische Aufschlüsselung
b) Sachliche Aufschlüsselung
II QUELLENKRITIK (DEUTUNGS- UND AUSWERTUNGSEBENE)
A Inhaltsangabe
B Eingrenzung des Aussagebereiches
1 Zum Verfasser der Quelle
2 Zur Quelle
3 Formale Aspekte
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, das Werk "Generation Ahnungslos" von Hans Ulrich Abshagen einer wissenschaftlichen Quellenkritik zu unterziehen, um die subjektive Perspektive eines Siebzehnjährigen während seiner militärischen Ausbildung in der Endphase des Zweiten Weltkriegs zu beleuchten.
- Quellenkritische Untersuchung von "Generation Ahnungslos"
- Analyse der historischen Einordnung und subjektiven Wahrnehmung des Autors
- Bedeutung des Attentats vom 20. Juli 1944 für das Weltbild des jungen Abshagen
- Spannungsfeld zwischen nationalsozialistischer Ideologie und persönlicher Prägung
Auszug aus dem Buch
II QUELLENKRITIK (DEUTUNGS- UND AUSWERTUNGSEBENE)
Im Buch Generation Ahnungslos. Momentaufnahmen eines Siebzehnjährigen ’44 von Hans U. Abshagen, erschienen 2003 im Zeitgut Verlag Berlin berichtet der Autor über seine Erlebnisse in den Monaten Juni bis November 1944 während seiner militärischen Ausbildung zum Infanteristen in Thorn/Westpreußen. Diese Zeit hat sein Leben tiefgreifend „geprägt“.
Der siebzehnjährige Hans Ulrich Abshagen will seinem Vater Offizier Wolfgang Abshagen, der als Leiter der militärischen Abwehr im Oberkommando der Wehrmacht (OKW) in Paris stationiert ist, auf der militärischen Laufbahn nachfolgen.
Zusammenfassung der Kapitel
I QUELLENKRITIK (ANALYSEEBENE): Dieses Kapitel widmet sich der formalen Beschreibung der Quelle sowie der äußeren und inneren Kritik, einschließlich einer sprachlichen und sachlichen Aufschlüsselung des Textes.
II QUELLENKRITIK (DEUTUNGS- UND AUSWERTUNGSEBENE): Hier erfolgt die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Buch, wobei der Fokus auf der Inhaltsangabe, der Rolle des Verfassers sowie der formalen und inhaltlichen Einordnung der Quelle im historischen Kontext liegt.
Schlüsselwörter
Quellenkritik, Hans Ulrich Abshagen, Zweiter Weltkrieg, Militärausbildung, Hitler-Attentat, 20. Juli 1944, Nationalsozialismus, Wehrmacht, Westpreußen, Autobiographie, Zeitgeschichte, Ahnungslosigkeit, Generation Ahnungslos, Widerstand, NS-Regime.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?
Die Arbeit befasst sich mit einer detaillierten Quellenkritik des Buches "Generation Ahnungslos", in dem der Autor Hans Ulrich Abshagen seine Erlebnisse als junger Rekrut im Jahr 1944 reflektiert.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Zentrale Themen sind die Militärausbildung in der Endphase des Zweiten Weltkriegs, die psychologische Prägung durch das NS-Regime und die kritische Auseinandersetzung mit den eigenen Erinnerungen an die Zeit des Nationalsozialismus.
Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?
Das primäre Ziel ist die quellenkritische Einordnung und Analyse, wie ein Jugendlicher im Jahr 1944 durch Propaganda, familiäre Prägung und militärische Erziehung geformt wurde.
Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?
Es wird die klassische historische Quellenkritik angewandt, unterteilt in eine Analyseebene (äußere und innere Kritik) sowie eine Deutungs- und Auswertungsebene.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine formale und inhaltliche Untersuchung der Quelle, wobei insbesondere die subjektive Sichtweise des Autors auf den Krieg und das Attentat vom 20. Juli beleuchtet wird.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Analyse?
Wichtige Begriffe sind Quellenkritik, Nationalsozialismus, Wehrmacht, historisches Bewusstsein, Autonomie, Propaganda und das Spannungsfeld zwischen Ideologie und Realität.
Welche Bedeutung hat das Attentat vom 20. Juli 1944 für den Autor?
Das Attentat markiert einen Wendepunkt, da der Autor als Sohn eines Beteiligten (Wolfgang Abshagen) persönlich mit den Widersprüchen des Regimes konfrontiert wird.
Wie geht die Arbeit mit der "Ahnungslosigkeit" des Verfassers um?
Die Arbeit hinterfragt kritisch, inwieweit die vom Autor betonte Ahnungslosigkeit als tatsächlich naiv zu werten ist oder ob sie als eine Form der bewussten Verdrängung interpretiert werden kann.
- Quote paper
- Christoph Zamilski (Author), 2007, Quellenkritik: H. U. Abshagen: „Generation ahnungslos – Momentaufnahmen eines 17-jährigen“ , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/124311