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Ein gerechter Arbeitsmarkt im Rahmen von Industrie 4.0. Für ein bedingungsloses Grundeinkommen

Titre: Ein gerechter Arbeitsmarkt im Rahmen von Industrie 4.0. Für ein bedingungsloses Grundeinkommen

Écrit Polémique , 2021 , 30 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Auteur)

Politique - Généralités sur la politique internationale
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Résumé Extrait Résumé des informations

Durch die Entstehung einer Industrie 4.0 werden kurz- bis mittelfristig eine Vielzahl an Arbeitsplätzen wegfallen. Um diese Arbeitslosigkeit und ihre Folgen zu bekämpfen, bietet sich hierfür ein bedingungsloses Grundeinkommen an. Im vorliegenden Paper werden Vor- und Nachteile eines solchen bedingungslosen Grundeinkommens sowie mögliche Alternativen und Umsetzungsmöglichkeiten mittels der Wohlfahrtsstaatsregime von Esping-Andersen analysiert.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Arbeit in Industrie 4.0 und der Covid-19 Pandemie

2. Eine wohlfahrtsstaatliche Perspektive

2.1 Die Machtressourcentheorie als Grundlage

2.2 Der Staat als Wohlfahrsstaat

2.2.1 Dekommodifizierung

2.2.2 Stratifizierung

2.3 Die Wohlfahrtsregime-Typen

2.3.1 Das liberale Wohlfahrtsregime

2.3.2 Das konservative Wohlfahrtsregime

2.3.3 Das sozialdemokratische Wohlfahrtsregime

2.4 Wohlfahrtsstaat und Industrie 4.0

2.5 Das Sozialsystem in Deutschland

3. Grundeinkommen und Industrie 4.0

3.1 Positive Aspekte eines Grundeinkommens

3.2 Kritik am Grundeinkommen

3.3 Alternativen zu einem Grundeinkommen

3.4 Umsetzungsarten eines Grundeinkommens

4. Fazit – Empfehlung eines Grundeinkommens

5. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Dieses Policy Paper untersucht die sozioökonomischen Auswirkungen der Industrie 4.0 auf den Arbeitsmarkt und analysiert, inwiefern ein bedingungsloses Grundeinkommen als Lösungsansatz zur Bewältigung entstehender Arbeitslosigkeit und sozialer Polarisierung dienen kann, unter Anwendung der Wohlfahrtsstaatstheorie nach Esping-Andersen.

  • Analyse der Wohlfahrtsregime-Typen (liberal, konservativ, sozialdemokratisch)
  • Bewertung von Industrie 4.0 und deren Auswirkungen auf den deutschen Arbeitsmarkt
  • Diskussion von Chancen, Risiken und Finanzierungsmodellen des Grundeinkommens
  • Vergleich alternativer Konzepte wie Bürgergeld und Arbeitszeitverkürzung

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Dekommodifizierung

Das Konzept der Dekommodifizierung basiert auf der Annahme, das Arbeitnehmer*innen darauf angewiesen sind ihre Arbeitskraft, ihr einziges Gut, zu verkaufen, um so ihren Verdienst zu sichern und so Arbeit zur handelbaren Ware wird, also kommodifiziert wird (Morawski, 2017). Dekommodifizierung beschreibt demnach das Gegenteil, besser gesagt die Umkehrung dieses Konzepts, also zu welchem Grad der Wohlfahrtsstaat Bürger*innen vor dem Markt und möglichen Ausfällen der Arbeitskraft schützt (Schmidt, 2007). Jedoch reicht nur die Existenz von Sozialleistungen nicht aus, um von Dekommodifizierung zu sprechen. Auch kann nicht rein am Ausgabenniveau der Grad der Dekommodifizierung bestimmt werden. Vielmehr werden für den Dekommodifizierungsgrad drei Kriterien benötigt: (1) Regelungen für Sozialleistungen, (2) die Höhe von Einkommensersatzleistungen und (3) der Umfang von Sozialrechten (Esping-Andersen, 1990). Je einfacher der Zugang zu Sozialleistungen, je höher Lohnfortzahlungen bei Arbeitsausfall und je ausgeprägter Sozialrechte sind, desto höher ist der Dekommodifizierungsgrad.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Arbeit in Industrie 4.0 und der Covid-19 Pandemie: Einleitende Analyse der Herausforderungen für den Arbeitsmarkt durch Pandemie und technologischen Wandel, die den Bedarf für einen neuen sozialpolitischen Ansatz verdeutlicht.

2. Eine wohlfahrtsstaatliche Perspektive: Theoretische Fundierung durch die Machtressourcentheorie und Einordnung bestehender Sozialsysteme anhand von Esping-Andersens Typologie der Wohlfahrtsregime.

3. Grundeinkommen und Industrie 4.0: Detaillierte Untersuchung von Wirkungsweisen, Kritikpunkten und Alternativkonzepten zur Einführung eines Grundeinkommens im Kontext kommender Automatisierungsprozesse.

4. Fazit – Empfehlung eines Grundeinkommens: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Plädoyer für Testprojekte zur Vorbereitung auf die sozioökonomischen Realitäten der Industrie 4.0.

Schlüsselwörter

Industrie 4.0, Bedingungsloses Grundeinkommen, Wohlfahrtsstaat, Esping-Andersen, Dekommodifizierung, Arbeitsmarkt, Automatisierung, Sozialpolitik, Soziale Sicherheit, Negative Einkommenssteuer, Sozialdividende, Bürgergeld, Arbeitslosigkeit, Umverteilung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die sozioökonomischen Folgen der Industrie 4.0 für den Arbeitsmarkt und diskutiert das bedingungslose Grundeinkommen als potenzielles Instrument zur sozialen Absicherung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Wohlfahrtsstaatstheorien, die Veränderungen der Arbeitswelt durch Digitalisierung und Cyber-physische Systeme sowie die Bewertung verschiedener Grundeinkommensmodelle.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens zu argumentieren, indem theoretische Wohlfahrtsmodelle auf die Herausforderungen der Industrie 4.0 angewandt werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Theorie der Wohlfahrtsstaatsregime nach Esping-Andersen sowie die Machtressourcentheorie, um Sozialsysteme zu analysieren und politikwissenschaftliche Konzepte zu vergleichen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Es erfolgt eine detaillierte Erörterung der Typologien von Sozialstaaten, eine Analyse der Auswirkungen von Industrie 4.0 auf die Erwerbstätigkeit sowie eine kritische Prüfung von Pro- und Contra-Argumenten zur Finanzierung des Grundeinkommens.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Industrie 4.0, Grundeinkommen, Wohlfahrtsstaat, Dekommodifizierung, Automatisierung und soziale Ungleichheit.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle der Digitalisierung?

Die Digitalisierung wird als treibende Kraft für einen tiefgreifenden Wandel gesehen, der zwar Effizienzsteigerungen ermöglicht, aber gleichzeitig das Risiko einer Polarisierung des Arbeitsmarktes und struktureller Arbeitslosigkeit birgt.

Welche alternativen Konzepte zum bedingungslosen Grundeinkommen werden diskutiert?

Die Arbeit untersucht das Beteiligungs-Einkommen nach Atkinson, das liberale Bürgergeld der FDP sowie das Modell der Vier-Tage-Woche hinsichtlich ihrer Eignung zur Krisenbewältigung.

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Résumé des informations

Titre
Ein gerechter Arbeitsmarkt im Rahmen von Industrie 4.0. Für ein bedingungsloses Grundeinkommen
Université
Technical University of Munich
Cours
Politikfeldanalyse - Aufbau
Note
1,7
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2021
Pages
30
N° de catalogue
V1243325
ISBN (PDF)
9783346667168
ISBN (Livre)
9783346667175
Langue
allemand
mots-clé
Industrie 4.0 Grundeinkommen Arbeitsmarkt Digitalisierung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2021, Ein gerechter Arbeitsmarkt im Rahmen von Industrie 4.0. Für ein bedingungsloses Grundeinkommen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1243325
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Extrait de  30  pages
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