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Digital Nudging. Begriff, Prinzip, Potential, Kritik

Titre: Digital Nudging. Begriff, Prinzip, Potential, Kritik

Thèse de Master , 2022 , 168 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Rainer Krottenthaler (Auteur)

Gestion d'entreprise - marketing en ligne et marketing hors ligne
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Arbeit ist eine Verortung des aktuellen Forschungsstandes zu Digital Nudging sowie eine Inventarisierung konkreter Anwendungsfelder. Die vier Kapitel sind jeweils einer eigenen Fragestellung gewidmet. Im Kapitel „Begriff: Was ist Digital Nudging?“ wird Digital Nudging aus dem historischen Kontext heraus erklärt. Dazu wird ein Bogen von den Anfängen der Wirtschaftswissenschaften bis in die Gegenwart gespannt.

Das Kapitel „Prinzip: Wie funktioniert Digital Nudging?“ widmet sich der Psychologie und stellt die wichtigsten kognitiven Verzerrungen (Biases, Heuristiken, Effekte) im Zusammenhang mit Digital Nudging vor. Das Kapitel „Potential: Wo kann Digital Nudging eingesetzt werden?“ zeigt praktische Einsatzmöglichkeiten von Digital Nudging in unterschiedlichen Anwendungsfeldern ein-schließlich seiner negativen Ausprägung in Form von „Dark Patterns“. Das Kapitel „Kritik: Wann ist Digital Nudging wirksam und legitim?“ ist dem Aufzeigen praktischer und ethischer Grenzen digitaler Nudges sowie Frameworks zu deren Erstellung gewidmet.

Die Arbeit richtet sich sowohl an Entscheidungsarchitekten („Nudger“), die Digital Nudging für gesellschaftspolitische oder kommerzielle Zwecke einsetzen möchten, als auch an Nutzer („Nudgee“), die sich im Sinne einer „digitalen Mündigkeit“ vor ungewünschter Manipulation durch digitale Nudges schützen möchten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Begriff: Was ist Digital Nudging?

1.1. Klassische Nationalökonomie

1.2. Neoklassische Theorie

1.3. Ökonomischer Imperialismus

1.4. Krise des Homo Oeconomicus

1.5. Grenzen menschlicher Rationalität

1.6. Bounded Rationality Theory

1.7. Prospect Theory

1.8. Dual Process Theory

1.9. Verhaltensökonomik

1.10. Libertärer Paternalismus

1.11. Nudging

1.12. Abgrenzung von verwandten Konzepten

1.13. Klassifizierung von Nudging

1.14. Nudging in der Politik

1.15. Digital Nudging

1.16. Analoges vs. digitales Nudging

2. Prinzip: Wie funktioniert Digital Nudging?

2.1. Affektheuristik

2.2. Ankereffekt

2.3. Authority Bias

2.4. Besitztumseffekt

2.5. Bestätigungsirrtum

2.6. Choice-Supportive-Bias

2.7. Commitment

2.8. Decoy-Effekt

2.9. Default-Effekt

2.10. Framing

2.11. Gamification

2.12. Gegenwartspräferenz

2.13. Halo-Effekt

2.14. Kontrollillusion

2.15. Mentale Buchführung

2.16. Personalisierung

2.17. Positionierung

2.18. Priming

2.19. Reziprozität

2.20. Salience Bias

2.21. Scarcity Bias

2.22. Self-Serving-Bias

2.23. Social Proof

2.24. Status-Quo-Bias

2.25. Verfügbarkeitsheuristik

2.26. Verlustaversion

3. Potential: Wo kann Digital Nudging eingesetzt werden?

3.1. E-Commerce

3.2. Bildschirmtätigkeit

3.3. Gesellschaft

3.4. Dark Patterns

4. Kritik: Wann ist Digital Nudging wirksam und legitim?

4.1. Kritik an der Verhaltensökonomik

4.2. Kritik am Nudging

4.3. Wirksamkeit von Nudging

4.4. Zulässigkeit von Nudging

4.5. Nudging-Frameworks

Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, den aktuellen Forschungsstand zum Thema Digital Nudging systematisch darzustellen und konkrete Anwendungsfelder dieses Konzepts in der digitalen Welt zu identifizieren und zu inventarisieren.

  • Historische Einordnung des Nudging-Konzepts im Kontext der Wirtschaftswissenschaften
  • Psychologische Grundlagen und kognitive Verzerrungen (Biases) als Ansatzpunkte für Digital Nudging
  • Analyse praktischer Einsatzmöglichkeiten in Bereichen wie E-Commerce und Bildschirmtätigkeit
  • Kritische Reflexion der Wirksamkeit sowie der ethischen und praktischen Legitimität digitaler Nudges
  • Unterscheidung zwischen ethischem Nudging und manipulativen "Dark Patterns"

Auszug aus dem Buch

1.8. Dual Process Theory

Der „Dual Process Theory“ zu Folge werden menschliche Entscheidungen von zwei unabhängigen Systemen getroffen. Situationsabhängig greifen Menschen auf eines der beiden Systeme zurück. Beide Systeme haben Vor- und Nachteile und keines ist per se besser als das andere. Vielmehr geht es darum, für die jeweilige Aufgabe das richtige System zu wählen.

Routineaufgaben werden meist von System 1 abgewickelt, während System 2 dann übernimmt, wenn System 1 nicht mehr weiterweiß (Suffizienzprinzip). Diese Form der Arbeitsteilung ist äußerst effizient, denn sie minimiert den Aufwand und liefert dennoch meist zufriedenstellende Ergebnisse. Es wird geschätzt, dass 95% der täglichen Entscheidungen von System 1 erfolgen. Der Grund, warum Menschen auf der einen Seite großartige Leistungen vollbringen und auf der anderen Seite an einfachen Aufgaben scheitern, liegt an der Verwendung des falschen Systems. Oftmals wird auf die Aktivierung von System 2 verzichtet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Begriff: Was ist Digital Nudging?: Dieses Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung des Nudging-Konzepts von den Anfängen der klassischen Ökonomie bis hin zur modernen Verhaltensökonomik.

2. Prinzip: Wie funktioniert Digital Nudging?: Hier werden die psychologischen Mechanismen und kognitiven Verzerrungen detailliert analysiert, die die Grundlage für die Wirksamkeit digitaler Nudges bilden.

3. Potential: Wo kann Digital Nudging eingesetzt werden?: Dieses Kapitel inventarisiert praktische Anwendungsbeispiele in E-Commerce und Bildschirmtätigkeiten und befasst sich kritisch mit Dark Patterns.

4. Kritik: Wann ist Digital Nudging wirksam und legitim?: Das letzte Kapitel unterzieht das Konzept einer kritischen Prüfung hinsichtlich ethischer Grenzen, Wirksamkeit und Legitimität.

Schlüsselwörter

Digital Nudging, Verhaltensökonomik, Entscheidungsarchitektur, Homo Oeconomicus, Libertärer Paternalismus, Kognitive Verzerrungen, Biases, Dark Patterns, System 1, System 2, Entscheidungshilfen, Nutzerschnittstellen, Ethik im Design, Rationalität, Konsumentenpsychologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Verortung des aktuellen Forschungsstandes zum Thema Digital Nudging, also der Anwendung von Nudge-Prinzipien auf digitale Entscheidungsumgebungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die historische Herleitung der Verhaltensökonomik, die psychologischen Grundlagen kognitiver Verzerrungen sowie die praktischen Anwendungen und die kritische ethische Auseinandersetzung mit digitaler Beeinflussung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das primäre Ziel ist eine fundierte Inventarisierung der Einsatzmöglichkeiten von Digital Nudging und eine kritische Auseinandersetzung mit dem damit verbundenen Manipulationspotenzial.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer interdisziplinären Literaturanalyse, die Konzepte aus Ökonomie, Psychologie und Informatik zusammenführt, um das Phänomen des Digital Nudging theoretisch und praktisch zu durchdringen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen (wie der Prospect Theory oder der Dual Process Theory) zahlreiche spezifische Effekte und Biases erläutert sowie in konkreten Anwendungsbereichen wie E-Commerce illustriert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Digital Nudging, Verhaltensökonomik, Entscheidungsarchitektur, Dark Patterns und Libertärer Paternalismus.

Was unterscheidet "Analoges Nudging" von "Digitalem Nudging"?

Digitales Nudging findet direkt auf Benutzeroberflächen statt. Es ist oft kostengünstiger, bietet Möglichkeiten zur Personalisierung durch Microtargeting und kann einfacher in Echtzeit auf verschiedenen Geräten implementiert werden, was es potenziell manipulativer macht als analoge, physische Maßnahmen.

Was ist das Ziel von sogenannten "Dark Patterns"?

Dark Patterns sind Schnittstellen-Designs mit der bewussten Absicht, Nutzer zu Handlungen zu verleiten, die ihren eigenen Interessen widersprechen oder sie gegenüber dem Anbieter übervorteilen – im Gegensatz zum ethischen Nudging, das den Nutzer besserstellen soll.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen System 1 und System 2 im Digital Nudging eine so wichtige Rolle?

Da 95% der täglichen Entscheidungen unbewusst über System 1 getroffen werden, ist dies für Nudges besonders zugänglich. Ein Ziel des Nudgings kann es jedoch sein, kritische Entscheidungen bewusst durch System 2 (das reflektierende, logische System) steuern zu lassen, um Fehlentscheidungen durch Voreinstellungen oder Heuristiken zu verhindern.

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Résumé des informations

Titre
Digital Nudging. Begriff, Prinzip, Potential, Kritik
Université
University of Linz  (Handel, Absatz und Marketing)
Note
1,0
Auteur
Rainer Krottenthaler (Auteur)
Année de publication
2022
Pages
168
N° de catalogue
V1244720
ISBN (ebook)
9783346653673
ISBN (Livre)
9783346653680
Langue
allemand
mots-clé
Affektheuristik AJBT-Kriterium Amos Tversky Ankereffekt Authority Bias Bait and Switch Bandwagon Effect Behavioral Economics Behavioral Insights Team Besitztumseffekt Bestätigungsirrtum Bias Boosting Broken Window Effekt Cass Sunstein Choice Architecture Choice-Supportive-Bias Commitment Confirmation Bias Confirmshaming Cool-down Daniel Kahneman Dark pattern Debiasing Decoy Default Digital Nudging DINU-Modell Discounted-Utility Dual Process Theory Endowment Effect Entscheidungsarchitektur Faraway Bill Fear of missing out FOMO Forced Action Forced Continuity Framing Friend Spam Gamification Gegenwartspräferenz Halo-Effekt Hedonic Framing Heuristik Hidden Costs Hindsight-Bias Homo Oeconomicus Immediacy Effect Klassische Nationalökonomie Knappheits-Effekt Kontrollillusion Libertärer Paternalismus Loss Aversion Manipulinks Mental Accounting Mentale Buchführung Messenger Effect Middle-Option-Bias Mindless Computing MINDSPACE-Report Mitläufereffekt My-side-Bias Neuroökonomie Nudging
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Rainer Krottenthaler (Auteur), 2022, Digital Nudging. Begriff, Prinzip, Potential, Kritik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1244720
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Extrait de  168  pages
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