Entwicklung einer Präventionsmaßnahme in Form eines Kursprogramms im Handlungsfeld „Stressmanagement“ gemäß dem im „Leitfaden Prävention – Handlungsfelder und Kriterien nach § 20 Abs. 2 SGB V, Leitfaden Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen nach § 5 SGB XI“ (Hupfeld, Wanek, & Schreiner-Kürten, 2021) definierten Kriterien
Inhaltsverzeichnis
1 GRUNDLEGENDE INFORMATIONEN ZUR PRÄVENTIONSMAßNAHME
1.1 Bezeichnung des Kursangebotes, Handlungsfeld und Präventionsprinzip
1.2 Bedarf
1.3 Wirksamkeit
1.4 Zielgruppe
1.5 Ziele der Maßnahme
2 INHALTLICH-ORGANISATORISCHE GROBPLANUNG DES KURSPROGRAMMS
3 INHALTLICHER ABLAUF DES KURSPROGRAMMS
4 DOKUMENTATION UND EVALUATION DES KURSPROGRAMMS
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption eines präventiven Kursprogramms im Handlungsfeld Stressmanagement, um die psychische und physische Gesundheit der Teilnehmer durch individuelle Stressbewältigungskompetenzen langfristig zu fördern. Das primäre Ziel ist die Entwicklung eines evidenzbasierten Angebots, das Teilnehmer befähigt, ihren Alltag eigenverantwortlich und stressfrei zu gestalten.
- Analyse der aktuellen Datenlage zum Stressaufkommen
- Festlegung von gesundheitsorientierten Interventionsinhalten
- Methodische Planung der Kursmodule und Theorie-Praxis-Verzahnung
- Evaluation der Wirksamkeit durch standardisierte Erhebungsinstrumente
- Förderung persönlicher Ressourcen und Selbstwirksamkeit
Auszug aus dem Buch
1.2 Bedarf
Laut dem DAK Gesundheitsreport von 2012 gilt „Stress“ als immer mehr ernstzunehmendes Gesundheitsproblem (DAK, 2012). Eine Forsa-Umfrage der Techniker Krankenkasse fand heraus, dass ein Viertel der deutschen Bevölkerung häufig unter Stress leidet und dass Frauen häufiger betroffen sind als Männer (Ernst, Franke, & Franzkowiak, 2022). Folgende Statistik aus 2013 zeigt die Stressbelastung von 25 bis 40 Jährigen in Deutschland nach persönlichen Lebenskonstellationen und Geschlecht. Kinderlose nicht erwerbstätige Frauen waren demnach am meisten gestresst und erreichten im Durchschnitt einen Punktwert von 23,9. Wo hingegen männliche Erwerbstätige Eltern am wenigsten gestresst waren (Marschall, 2014).
Die Ergebnisse der „Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland bei Erwachsenen“ (DEGS) im Alter von 18-64 Jahren zeigten ebenfalls, dass Frauen mit 13,9% häufiger eine starke Stressbelastung aufwiesen als Männer (8,2%). Menschen mit hohen sozialen Status sind dagegen weniger von Stress betroffen. Zusätzlich zeigten Menschen mit starken chronischem Stress (wird später noch näher erläutert) häufiger Symptome wie Burnout-Syndrom, Depressionen oder Schlafstörungen (U. Hapke , et al., 2013). Auch Kinder und Jugendliche haben mit Stress zu kämpfen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 GRUNDLEGENDE INFORMATIONEN ZUR PRÄVENTIONSMAßNAHME: Dieses Kapitel erläutert Titel, Handlungsfeld und Präventionsprinzip des Kurses und begründet den Bedarf anhand statistischer Daten und wissenschaftlicher Quellen.
2 INHALTLICH-ORGANISATORISCHE GROBPLANUNG DES KURSPROGRAMMS: Hier wird der organisatorische Rahmen definiert, inklusive Kursdauer, Teilnehmerzahl sowie Anforderungen an die Kursleitung und benötigte Ressourcen.
3 INHALTLICHER ABLAUF DES KURSPROGRAMMS: Dieses Kapitel stellt die methodisch-didaktische Planung der acht Kurseinheiten dar, unterteilt in Lernziele, Inhalte und Umsetzungsformen.
4 DOKUMENTATION UND EVALUATION DES KURSPROGRAMMS: Hier werden die Messinstrumente und Zeitpunkte festgelegt, um den Erfolg der Intervention durch die Messung von Stresssymptomen und Selbstwirksamkeit zu evaluieren.
Schlüsselwörter
Stressmanagement, Prävention, Gesundheitsförderung, Ressourcenmanagement, Selbstwirksamkeit, Burnout-Präventon, Kurskonzeption, psychische Gesundheit, Stressbewältigung, Achtsamkeit, Entspannungsverfahren, Lebensqualität, Verhaltensänderung, Zielgruppendefinition, Evaluation.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Hausarbeit widmet sich der Entwicklung eines strukturierten Präventions-Kursprogramms zum Thema Stressmanagement für ein breites Zielpublikum.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Schwerpunkte liegen in der Vermittlung von Stressbewältigungskompetenzen, der Stärkung der psychischen Ressourcen wie Resilienz und Achtsamkeit sowie der Etablierung dauerhafter Entspannungstechniken.
Was ist das primäre Ziel des Kursprogramms?
Das Ziel ist die Reduktion von individuellem Stress, die Förderung der Selbstwirksamkeit und die Befähigung zu einer gesünderen Lebensführung im Berufs- und Privatalltag.
Welche wissenschaftliche Methode liegt der Planung zugrunde?
Die Planung folgt den Kriterien gemäß Leitfaden Prävention SGB V und nutzt evidenzbasierte Ansätze der kognitiven Verhaltenstherapie und des Ressourcenmanagements.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil umfasst die detaillierte inhaltlich-organisatorische Grobplanung sowie den inhaltlichen Ablauf der acht wöchentlichen Kurseinheiten inklusive ihrer methodischen Umsetzung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Stressmanagement, Selbstwirksamkeit, Prävention, Ressourcenschonung und Achtsamkeitstraining.
Wie gehen die Teilnehmer mit dem Problem der Zeitorganisation um?
Das Kursprogramm sieht die Nutzung von Tages- und Wochenplanern vor, um den Teilnehmern zu helfen, Zeit realistisch einzuteilen und eigene Bedürfnisse stärker zu berücksichtigen.
Warum wird Wert auf die Evaluation des Kurses gelegt?
Eine systematische Evaluation mittels standardisierter Fragebögen stellt sicher, dass die Wirksamkeit der Intervention messbar wird und der individuelle Fortschritt bezüglich Stressbewältigung belegt werden kann.
- Citation du texte
- Nancy Schrottge (Auteur), 2022, Konzepte und Strategien zur individuellen Gesundheitsförderung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1245087