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Auerbach: Dante als Dichter der irdischen Welt

Titre: Auerbach: Dante als Dichter der irdischen Welt

Dossier / Travail de Séminaire , 2008 , 14 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Sebastian Lautsch (Auteur)

Romanistique - Philologie italienne et sarde
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Résumé Extrait Résumé des informations

Erich Auerbach wurde im Jahre 1892 in Berlin geboren, wo er später auch zunächst das
Französische Gymnasium besuchte und anschließend ein Jurastudium begann. Dieses führte
ihn außerdem nach Freiburg und München und brachte ihm 1913 den Doktortitel ein. Nach
seiner Rückkehr aus dem Ersten Weltkrieg, begann er sich intensivst mit seinem zweiten
Studium, nämlich der romanischen Sprachen zu befassen, welches er wiederum mit dem
Doktortitel 1921 in Greifswald abschloss. Anschließend begann er als Bibliothekar in der
preußischen Staatsbibliothek in Berlin. Diese Tätigkeit hatte er bis 1929 inne. In diesem Jahr
erschien auch das vorliegende Werk „Dante als Dichter der irdischen Welt“, welches zur
Berufung auf die Professur der Romanistik in Marburg führte.
Im Zweiten Weltkrieg floh der jüdischstämmige Auerbach zunächst nach Istanbul. Auch hier
bekam er eine Professur und verfasste sein bedeutendes Werk „Mimesis: Dargestellte
Wirklichkeit in der abendländischen Literatur“, eines der entscheidendsten Werke zur
Literatur– und Kulturkritik die im 20. Jahrhundert überhaupt erschienen. Nach Kriegsende
wanderte er 1947 in die USA aus, wo er zunächst an der Pennsylvania State University
begann und ab 1949 auch Mitglied an dem hoch angesehenen Institute of Advanced Studies in
Princeton wurde. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er dann noch in Yale, wo er 1950
begann. 1957 starb Erich Auerbach im Alter von 65 Jahren.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Biografisches zum Autor

2. Aufbau und Inhalt des Buches

2.1 Historische Einleitung über Idee und Geschick des Menschen in der Dichtung

2.2 Dantes Jugenddichtung

2.3 Der Gegenstand der Komödie

2.4 Der Aufbau der Komödie

2.5 Die Darstellung

2.6 Erhalt und Wandlung von Dantes Wirklichkeitsvision

3. Hegel über Dantes Komödie

4. Schlussbemerkung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Seminararbeit verfolgt das Ziel, Erich Auerbachs Analyse „Dante als Dichter der irdischen Welt“ nachzuvollziehen und dessen zentrale Thesen zur Bedeutung Dantes für die europäische Literaturgeschichte zu erläutern. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie Dante durch die Verknüpfung von diesseitiger Realität und jenseitiger Struktur ein neues Verständnis von individueller Wirklichkeit in der Dichtung schuf.

  • Biografischer Kontext von Erich Auerbach
  • Historische Einordnung der Dichtung von Homer bis Dante
  • Die Funktion des Individuums im Werk Dantes
  • Struktur und physikalische sowie moralische Ordnung der „Komödie“
  • Rezeption und philosophische Einordnung durch Hegel

Auszug aus dem Buch

2.4 Der Aufbau der Komödie

Nachdem Auerbach seinen Lesern nun die Lehren die hinter der Komödie stecken und somit ihren Gegenstand näher gebracht hat, kommt er nun dazu die physische, moralische und historisch-politische Ordnung, die sich in dem Werk wieder findet, zu erläutern.

Die Physische Ordnung in der Komödie und somit in Dantes Weltbild ist schnell erklärt. Die Erde galt für den Dichter als Mittelpunkt des Weltalls, um den sich neun bewegliche Himmelssphären drehen. Eine zehnte, unbewegliche, dient als Gottessitz, dem so genannten Empyreum. Bewohnt ist nur die nördliche Halbkugel, deren Ostgrenze der Ganges und deren Westgrenze die Säulen des Herkules, also die Straße von Gibraltar, sind. Das Zentrum bildet die heilige Stadt Jerusalem. Im Erdinneren klafft der Höllentrichter, der entstand als Lucifer aus dem Himmel geschleudert wurde. Die Südhalbkugel ist völlig mit Wasser bedeckt. Die einzige ländliche Erhebung in diesem Weltmeer ist das Purgatorio, auch als Läuterungsberg bezeichnet. Er entstand aus der Landmasse, die bei der Bildung des Höllentrichters verdrängt wurde. Auf der Spitze dieses Berges liegt das irdische Paradies und darüber die zehn Himmelsschichten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Biografisches zum Autor: Dieses Kapitel skizziert den Lebensweg und die akademische Laufbahn von Erich Auerbach unter Berücksichtigung seines Exils und seiner wichtigsten Werke.

2. Aufbau und Inhalt des Buches: Ein umfassender Analyseteil, der Auerbachs Buchkapitel inhaltlich strukturiert und die Entwicklung von der historischen Einleitung bis zur Wirklichkeitsvision detailliert wiedergibt.

3. Hegel über Dantes Komödie: Eine Betrachtung der ästhetischen Deutung Dantes durch Hegel, die Auerbachs eigene Thesen stützt und ergänzt.

4. Schlussbemerkung: Ein Resümee zur Lektüre des Werkes, das die persönliche Wahrnehmung des Autors sowie den bleibenden Wert von Auerbachs Dante-Analyse zusammenfasst.

Schlüsselwörter

Dante, Erich Auerbach, Komödie, irdische Welt, Jenseits, Literaturwissenschaft, Mittelalter, Historie, Thomismus, Beatrice, Inferno, Purgatorio, Paradies, Ästhetik, Individuum

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die literaturwissenschaftliche Analyse von Erich Auerbachs Werk „Dante als Dichter der irdischen Welt“ und reflektiert dessen zentrale Thesen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den Schwerpunkten gehören der Aufbau der „Göttlichen Komödie“, Dantes Verständnis des Individuums sowie die Verknüpfung von christlicher Lehre und historisch-politischer Realität.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Vermittlung der wesentlichen Erkenntnisse Auerbachs darüber, wie Dante es schaffte, den Menschen in seiner ganzen Wirklichkeit innerhalb eines metaphysischen Rahmens abzubilden.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Die Arbeit basiert auf einer textnahen Analyse und Interpretation des wissenschaftlichen Werkes von Erich Auerbach sowie ergänzenden philosophischen Quellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historische Einleitung, die Charakteristika von Dantes Jugenddichtung, die Struktur der „Komödie“ und die philosophische Einordnung durch Hegel.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär mit den Begriffen Dante, Auerbach, Komödie, Jenseits, Mittelalter und Literaturgeschichte beschreiben.

Warum spielt die Figur Beatrice eine so zentrale Rolle bei Dante?

Beatrice wird als Verkörperung göttlicher Weisheit und als Erlösungsmotiv gedeutet, das es Dante ermöglichte, die irdische Wirklichkeit im Jenseits zu erhalten.

Wie unterscheidet sich Dantes Darstellung von anderen Jenseitsvisionen?

Im Gegensatz zu anderen Darstellungen enthält Dantes Jenseits die irdische Welt in ihrer vollen menschlichen Individualität und moralischen Verantwortung.

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Résumé des informations

Titre
Auerbach: Dante als Dichter der irdischen Welt
Université
University of Passau  (Philosophische Fakultät)
Cours
Lektürekurs Dante
Note
2,0
Auteur
Sebastian Lautsch (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
14
N° de catalogue
V124544
ISBN (ebook)
9783640297627
ISBN (Livre)
9783640302987
Langue
allemand
mots-clé
Auerbach Dante Dichter Welt Lektürekurs Dante
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sebastian Lautsch (Auteur), 2008, Auerbach: Dante als Dichter der irdischen Welt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/124544
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