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Drogen- und Suchtprävention in der stationären Jugendhilfe

Título: Drogen- und Suchtprävention in der stationären Jugendhilfe

Trabajo Escrito , 2022 , 15 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor)

Trabajo social - Bienestar infantil y juvenil
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Wie kann erhöhter Drogenkonsum und die Entstehung von Süchten verhindert werden? Jene Frage der Suchtprävention ist Gegenstand dieser Ausführungen, wobei der Fokus dabei auf der stationären Jugendhilfe liegt.

Es werden im Rahmen der theoretischen Grundlagen zunächst die Begriffe Sucht und Prävention definiert. Darauf folgt eine Einordnung des Kontexts der stationären Jugendhilfe, bevor das Risiko- und Schutzfaktorenmodell angeführt wird. Eine Einordnung in den Ökosystematischen Ansatz nach Bronfenbrenner erfolgt. Der Hauptteil der Ausführungen wird abgeschlossen mit einigen Anforderungen an das Personal der stationären Jugendhilfe. Die Diagnostik einer Sucht sowie schadensbegrenzende Maßnahmen und Therapie bei einer vorliegenden Sucht sind nicht Gegenstand der Arbeit.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Bedeutsamkeit der Suchtprävention

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Sucht, Abhängigkeit und Droge

2.2 Prävention

2.3 Schutz- und Risikofaktorenmodell

2.4 Der Kontext: stationäre Jugendhilfe

2.5 Suchtmittel

3 Präventionsmaßnahmen

3.1 Kernelemente erfolgreicher Suchtprävention

3.2 Fremdbestimmte Prävention durch gesetzliche Regulation

3.3 Selbstbestimmte Prävention durch Wissensvermittlung

3.3.1 FLASHBACK Vorträge von Dominik Forster

3.3.2 Peer Education Ansatz

3.3.3 Alkoholprävention

3.4 Relevanz entwicklungspsychologischer Konzepte und Möglichkeiten zur Förderung am Beispiel der Selbstwirksamkeitserwartung

3.5 Einordnung der Suchtprävention in den Ökosystemischen Ansatz nach Bronfenbrenner

3.6 Anforderungen an die Personalentwicklung

4 Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Relevanz und Umsetzungsmöglichkeiten der Suchtprävention im spezifischen Umfeld der stationären Jugendhilfe. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie in diesem Kontext durch präventive Maßnahmen, Wissensvermittlung sowie die Stärkung persönlicher Ressourcen wie der Selbstwirksamkeitserwartung zur langfristigen Gesundheitsförderung und Suchtvermeidung bei gefährdeten Jugendlichen beigetragen werden kann.

  • Theoretische Fundierung der Begriffe Sucht und Prävention
  • Analyse von Schutz- und Risikofaktoren im Lebensumfeld stationärer Jugendhilfe
  • Bewertung verschiedener Präventionsansätze (fremd- vs. selbstbestimmt)
  • Stärkung der Selbstwirksamkeitserwartung als indirekte Präventionsmaßnahme
  • Systemische Einordnung der Suchtprävention nach Bronfenbrenner

Auszug aus dem Buch

3.4 Relevanz entwicklungspsychologischer Konzepte und Möglichkeiten zur Förderung am Beispiel der Selbstwirksamkeitserwartung

Suchtprävention kann nicht nur auf direkter Ebene in der Arbeit mit dem Thema Sucht passieren, sondern ebenso auf indirektem Weg durch die Stärkung der Persönlichkeit. In Anlehnung an das Schutzfaktorenmodell können bestimmte Persönlichkeitsmerkmale gezielt gefördert werden, um Suchtprävention zu leisten. Als wichtige Eigenschaften sind unter anderem emotionale Selbstregulationsfähigkeit, Fähigkeiten zur Problembewältigung sowie Selbstwirksamkeitserwartung, welche auf den Psychologen Albert Bandura zurückgeht, zu nennen. Wie eine gezielte Förderung dieser Selbstwirksamkeitserwartung in der stationären Jugendarbeit aussehen könnte, um dadurch einen Schutzfaktor für die Suchtprävention zu stärken, wird im Folgenden beispielhaft erläutert.

Unter Selbstwirksamkeitserwartung wird „die subjektive Gewissheit, neue oder schwierige Anforderungssituationen aufgrund eigener Kompetenz bewältigen zu können“ verstanden (Schwarzer & Jerusalem, 2002).

Bandura benennt vier Quellen, wie sich Selbstwirksamkeit oder auch Selbstwirksamkeitserwartung (self-efficacy beliefs) stärken lässt. Er unterscheidet dabei eigene Erfahrungen, stellvertretene Erfahrungen, persuasive Botschaften und physiologische Reaktionen.

Die eigenen Erfahrungen spielen eine entscheidende Rolle für das Erleben der eigenen Selbstwirksamkeit und sind daher auch die wichtigste Quelle. Viele Menschen tendieren dazu, Fehlern und Misserfolgen mehr Beachtung zu schenken als dem, was richtig gemacht wurde. Doch es ist möglich zu lernen, Erfolge zu erkennen und den Fokus auf die positiven eigenen Erfahrungen zu lenken. Damit die Selbstwirksamkeit gestärkt wird, ist es also wichtig, sich der eigenen Erfolgserlebnisse bewusst zu werden und diese auch den eigenen Handlungen und Fähigkeiten zuzuschreiben.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Bedeutsamkeit der Suchtprävention: Einführung in die Problematik von Suchterkrankungen und Darstellung der Notwendigkeit von Präventionsarbeit in der stationären Jugendhilfe.

2 Theoretische Grundlagen: Definition zentraler Begriffe wie Sucht, Droge und Prävention sowie Einordnung von Schutz- und Risikofaktoren im Kontext der stationären Jugendhilfe.

3 Präventionsmaßnahmen: Vorstellung verschiedener Methoden der Suchtprävention, von rechtlichen Regulierungen über Wissensvermittlung bis hin zur Stärkung der psychischen Widerstandskraft.

4 Resümee: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Forderung nach gesamtgesellschaftlicher Verantwortung in der Suchtprävention.

Schlüsselwörter

Suchtprävention, Jugendhilfe, stationäre Jugendhilfe, Selbstwirksamkeit, Risikofaktoren, Schutzfaktoren, Suchtverhalten, Gesundheitsförderung, Präventionsmaßnahmen, Peer Education, Bronfenbrenner, Alkoholprävention, Jugendliche, Verhaltensprävention, Verhältnisprävention

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Möglichkeiten und der Bedeutung der Suchtprävention speziell für Jugendliche in der stationären Jugendhilfe.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Sucht und Prävention, das Schutz- und Risikofaktorenmodell, ausgewählte Interventionsmethoden sowie die Bedeutung der Personalentwicklung für die Präventionsarbeit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie durch eine Kombination von Wissensvermittlung und der Stärkung persönlicher Ressourcen, insbesondere der Selbstwirksamkeitserwartung, Suchtprävention in stationären Einrichtungen wirksam umgesetzt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung und Analyse aktueller Literatur, Fachstudien und entwicklungspsychologischer Konzepte zur Suchtprävention.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl fremdbestimmte Maßnahmen (Gesetze/Regulierung) als auch selbstbestimmte Ansätze (Wissensvermittlung, Peer Education, Förderung von Selbstkompetenz) diskutiert und in den ökosystemischen Ansatz eingebettet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Suchtprävention, stationäre Jugendhilfe, Selbstwirksamkeit, Resilienz, Schutz- und Risikofaktoren sowie der systemische Ansatz nach Bronfenbrenner.

Welche Rolle spielt die Selbstwirksamkeitserwartung nach Bandura?

Sie dient als zentrale psychologische Ressource, die durch gezielte Reflektion von Erfolgserlebnissen und positive Identifikationsmöglichkeiten gestärkt wird, um Jugendlichen mehr Sicherheit im Umgang mit schwierigen Lebenssituationen zu geben.

Wie bringt der Autor das Modell von Bronfenbrenner ein?

Das Modell wird genutzt, um aufzuzeigen, dass Suchtprävention auf verschiedenen Ebenen des sozialen Umfelds – vom Mikrosystem der Wohngruppe bis zum Makrosystem der Gesellschaft – stattfinden muss, wobei das direkte soziale Umfeld den größten Einfluss ausübt.

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Detalles

Título
Drogen- und Suchtprävention in der stationären Jugendhilfe
Universidad
University of Augsburg
Calificación
1,3
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2022
Páginas
15
No. de catálogo
V1245472
ISBN (PDF)
9783346671066
ISBN (Libro)
9783346671073
Idioma
Alemán
Etiqueta
Drogenprävention Suchtprävention Sucht Drogenkonsum Soziale Arbeit Soziale Arbeit aus psychologischer Perspektive Stationäre Jugendhilfe Suchtprävention in der stationären Jugendhilfe Erziehungswissenschaft Schutzfaktoren Risikofaktorenmodell Fremdbestimmte Prävention Selbstbestimmte Prävention Peer Education Ansatz Alkoholprävention Selbstwirksamkeitserwartung Ökosystemischer Ansatz Bronfenbrenner
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2022, Drogen- und Suchtprävention in der stationären Jugendhilfe, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1245472
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