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Wie werden junge Menschen zu "Systemsprenger*innen"? Unterstützungsmöglichkeiten der Jugendhilfe

Titel: Wie werden junge Menschen zu "Systemsprenger*innen"? Unterstützungsmöglichkeiten der Jugendhilfe

Hausarbeit , 2022 , 19 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Laura Helena Glunk (Autor:in)

Soziale Arbeit - Kinder- und Jugendhilfe
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit wird sich mit der Randgruppe der Systemsprenger*innen beschäftigen. Ein spezielles Augenmerk soll dabei auf die Frage gelegt werden, wie Jugendliche überhaupt zu Systemsprenger*innen werden können, ob und wenn ja, wie Jugendhilfe diese jungen Menschen überhaupt erreichen kann.

Neben der Annäherung an den Begriff „Systemsprenger“ soll in der Arbeit erörtert werden, welche Ursachen für systemsprengende Verhaltensweisen es geben könnte, gerade im Hinblick auf persönliche, soziale und institutionelle Faktoren. Anschließend sollen ausgewählte Unterstützungsmöglichkeiten beziehungsweise unterstützende Rahmenbedingungen beleuchtet und vorgestellt werden. Mit dem Fazit soll die eigentliche Fragestellung der Arbeit beantwortet werden sowie gegebenenfalls Handlungsempfehlungen und Zukunftsaussichten mit dem Leser geteilt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Hilfen zur Erziehung

2.2 Der Begriff des Systemsprengers

2.3 Charakteristika der Zielgruppe

2.4 Soziale Integration der Zielgruppe

3 Mögliche Ursachen systemsprengender Verhaltensweisen

3.1 Persönliche Ursachen

3.2 Soziale Ursachen

3.3 Institutionelle Ursachen

4 Unterstützungsmöglichkeiten

4.1 Jugendhilfemaßnahmen

4.2 Intensivgruppen

4.3 Geschlossene Unterbringung

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht die Ursachen für systemsprengendes Verhalten bei Jugendlichen und analysiert die Möglichkeiten der Jugendhilfe, diese schwer erreichbare Zielgruppe trotz komplexer Interaktionsspiralen erfolgreich zu unterstützen.

  • Analyse des Begriffs „Systemsprenger“ und dessen sozio-pädagogische Einordnung.
  • Untersuchung persönlicher, sozialer und institutioneller Ursachen für Verhaltensauffälligkeiten.
  • Kritische Beleuchtung staatlicher Jugendhilfemaßnahmen und deren Wirksamkeit.
  • Vergleich von Intensivgruppen und der geschlossenen Unterbringung als Unterstützungsformen.

Auszug aus dem Buch

2.2 Der Begriff des Systemsprengers

Der Begriff des „Systemsprengers“ bzw. der „Systemsprengerin“ findet sich häufig im Kontext der Jugendhilfe aber auch im Rahmen stationärer Kinder- und Jugendpsychiatrien (KJP) wieder. Trotz seiner häufigen Verwendung, gilt er als hoch umstritten, was sich auch anhand fehlender, einheitlicher Definitionen dieser Zielgruppe zeigt.

Dies führt zu immer wiederkehrenden Diskussionen, gerade in Fachkreisen, welcher Begriff die genannte Zielgruppe am treffendsten beschreibt. Synonym verwendete Begriffe, die anstelle von der Begrifflichkeit Systemsprenger*in aufkommen und auch diskutiert werden, sind zum Beispiel „Problemjugendliche“ oder auch „die Schwierigsten“.

Kritisch diskutiert werden alle dies Begriffe nicht zuletzt deshalb, weil sie gewisse Stigmatisierungen der Jugendlichen beinhalten und gegebenenfalls fördern.

Der Terminus des Systemsprengers wird, trotz der nicht vorhandenen, klaren Begriffs­klärung, des Öfteren in Fachliteratur mit psychiatrischem Kontext genutzt. Hier werden vorwiegend Klienten als Systemsprenger bezeichnet, die einen außergewöhnlich hohen Therapiebedarf haben, während der Dauer der Therapie durch grenzüberschreitendes Verhalten auf sich aufmerksam machen und nicht zuletzt durch dieses prägnante Verhalten den klinischen Alltag stören oder gar behindern.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Relevanz der Thematik vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Normen und der steigenden Belastung der Jugendhilfe durch sogenannte Systemsprenger.

2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Jugendhilfe sowie des Systemsprengers und erörtert die Charakteristika sowie Ansätze zur sozialen Integration dieser jungen Menschen.

3 Mögliche Ursachen systemsprengender Verhaltensweisen: Es werden persönliche, soziale und institutionelle Faktoren analysiert, die zur Entwicklung von systemsprengendem Verhalten beitragen können.

4 Unterstützungsmöglichkeiten: Hier werden spezifische Interventionsmaßnahmen wie Jugendhilfeangebote, Intensivgruppen und die geschlossene Unterbringung im Hinblick auf ihre Wirksamkeit und Problematik dargestellt.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer individuellen Fallanalyse und einer kontinuierlichen, beziehungsfokussierten pädagogischen Arbeit.

Schlüsselwörter

Systemsprenger, Jugendhilfe, Kindeswohl, Sozialgesetzbuch, pädagogische Intervention, Verhaltensauffälligkeiten, soziale Integration, Interaktionsspirale, Jugendpsychiatrie, Intensivwohngruppe, geschlossene Unterbringung, Fallanalyse, präventive Maßnahmen, Stigmatisierung, Jugendsozialarbeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit setzt sich mit der schwierigen Randgruppe der sogenannten „Systemsprenger“ in der Kinder- und Jugendhilfe auseinander.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit thematisiert die Entstehungsbedingungen von systemsprengendem Verhalten sowie die methodischen Möglichkeiten der Jugendhilfe, diese Jugendlichen zu erreichen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu verstehen, wie Jugendliche zu Systemsprengern werden und ob der Jugendhilfe Möglichkeiten zur erfolgreichen Einbindung dieser Jugendlichen zur Verfügung stehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse, die auf aktuellen Fachpublikationen und rechtlichen Grundlagen (SGB VIII) basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert theoretische Grundlagen, differenziert nach individuellen, sozialen und institutionellen Entstehungsursachen und vergleicht verschiedene Hilfemaßnahmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Systemsprenger, Jugendhilfe, SGB VIII, soziale Integration, Verhaltensauffälligkeiten und Interaktionsspirale.

Warum wird der Begriff „Systemsprenger“ kritisch hinterfragt?

Der Begriff gilt als fachlich umstritten, da er keine Diagnose darstellt, stigmatisierend wirken kann und die Verantwortung für den Interaktionsprozess oft einseitig auf den Jugendlichen überträgt.

Welche Rolle spielt die „negative Interaktionsspirale“?

Die Spirale beschreibt den wechselseitigen Prozess zwischen Jugendlichen und Hilfesystemen, in dem auf beiderseitige Defizite mit weiteren Sanktionen oder Abbruch reagiert wird, was das Verhalten der Jugendlichen weiter stabilisiert.

Warum ist die „geschlossene Unterbringung“ umstritten?

Sie stellt einen massiven Eingriff in die Freiheit dar, widerspricht häufig dem Kindeswohl sowie dem Grundgesetz und ist laut der Arbeit nur als äußerste Maßnahme zur Schadensbegrenzung vertretbar.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wie werden junge Menschen zu "Systemsprenger*innen"? Unterstützungsmöglichkeiten der Jugendhilfe
Hochschule
Hochschule Fresenius Idstein
Note
1,0
Autor
Laura Helena Glunk (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
19
Katalognummer
V1245473
ISBN (PDF)
9783346671080
ISBN (Buch)
9783346671097
Sprache
Deutsch
Schlagworte
menschen systemsprenger*innen unterstützungsmöglichkeiten jugendhilfe
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Laura Helena Glunk (Autor:in), 2022, Wie werden junge Menschen zu "Systemsprenger*innen"? Unterstützungsmöglichkeiten der Jugendhilfe, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1245473
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Leseprobe aus  19  Seiten
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