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Schüler mit Asthma bronchiale im Schwimmunterricht der Sekundarstufe 1. Chancen und Grenzen

Titel: Schüler mit Asthma bronchiale im Schwimmunterricht der Sekundarstufe 1. Chancen und Grenzen

Hausarbeit , 2021 , 20 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Didaktik - Sport, Sportpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Arbeit gilt es die Fragestellung, ob Asthma bronchiale ein Grund für den Ausschluss aus dem Schwimmunterricht darstellt, zu thematisieren. Zur Beantwortung der Frage werden neben zahlreichen Chancen auch Grenzen dargestellt. Ebenfalls wird auf bestimmte Voraussetzungen und Vorgehensweisen zur Teilnahme am Schwimm-/Sportunterricht eingegangen. Auch die Rolle der Lehrkraft und Handlungsvorgaben in Notfallsituationen werden herangezogen. In einem anschließenden Unterrichtvorhaben wird aufgezeigt, inwieweit ein Ausschluss der asthmaerkrankten Schüler*innen aus dem Schwimmunterricht durch die Auswahl geeigneter Übungen umgangen werden kann, um somit eine Teilhabe aller zu gewährleisten.

Asthma bronchiale gilt somit als eine der häufigsten chronischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Daher muss dieser Erkrankung insbesondere im schulischen Alltag mehr Aufmerksamkeit entgegengebracht werden. Neben der medizinischen Betrachtung und der theoretischen Darstellung des Krankheitsbildes, soll vor allem der pädagogische Blick Beachtung finden.

Da sich in der Hausarbeit auf den schulischen Schwimmunterricht bezogen wird, wird das Asthma bronchiale lediglich für die dafür relevante Altersgruppe (Kinder- und Jugendliche) dargestellt. Das Asthma bronchiale stellt für die Betroffenen sowohl eine psychische als auch eine körperliche Belastung dar. Der Schwimm/-Sportunterricht kann deutliche Verbesserungen bei der Erkrankung hervorrufen, gleichzeitig jedoch das Asthma provozieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Asthma bronchiale im Kindes- und Jugendalter

3 Asthma im Schul-/Schwimmsport

4 Unterrichtsvorhaben

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Voraussetzungen für eine inklusive Teilnahme von Schülerinnen und Schülern mit Asthma bronchiale am Schwimmunterricht der Sekundarstufe 1, um einen generellen Ausschluss aufgrund der Erkrankung zu hinterfragen und zu vermeiden.

  • Medizinische Grundlagen und Diagnostik von Asthma bronchiale bei Kindern und Jugendlichen
  • Chancen und Risiken sportlicher Betätigung im Wasser
  • Pädagogische Handlungsmöglichkeiten und Rolle der Lehrkraft im inklusive Sportunterricht
  • Konzeption eines praktischen Unterrichtsvorhabens zur Teilhabe aller Schülerinnen und Schüler

Auszug aus dem Buch

Chancen und Grenzen

Allgemein lässt sich feststellen, dass neben der medikamentösen Therapie, Sport, Spiel und Bewegung, nach aktuellem Wissensstand, als wichtiger Bestandteil in der Behandlung von Asthmatiker*innen gelten (Durlach et al., 2007, S. 23). Da laut Lecheler (2008) erkennbare Zusammenhänge zwischen passivem Bewegungsverhalten von Kinder- und Jugendlichen und einer steigenden Inzidenz des Asthma bronchiale bestehen, gilt es den Schul-/Schwimmsport als positiv zu werten (Lecheler, 2008, S. 82). Das Betreiben von Sport kann das Asthma bronchiale nicht vollständig heilen, allerdings können positive Auswirkungen auf die Psyche der Erkrankten, wie beispielsweise das Gewinnen von Selbstvertrauen, festgestellt werden (Graf, 2014, S. 144). Die SuS weisen oftmals schulische Entwicklungsdefizite durch ihre Erkrankung auf, diese können durch eine Teilnahme am Sportunterricht bekämpft werden. Denn die körperliche Aktivität bietet einen wesentlichen Einfluss auf die körperliche und mentale Entwicklung der SuS (Lecheler, 2008, S. 74 ff.). Das Bewegen im Wasser gilt als eines der geeignetsten Bewegungsprogramme für asthmaerkrankte SuS. Erklären lässt sich das unter anderem durch die hohe Luftfeuchtigkeit im Schwimmbad, die dazu führt, dass die Schleimhäute der Atemwege befeuchtet werden und somit das Risiko einer Obstruktion reduziert wird (Innenmoser, 2013, S. 177). Da eine trockene und kalte Umgebung als eher ungünstig anzusehen ist, lässt sich das Schwimmen im warmen Wasser zwischen 27-30 Grad als besonders geeignet einstufen (Graf, 2014, S. 144f.).

Insbesondere beim allergischen Asthma ist die Umgebung für den Sportunterricht bedeutsam. So ist das Bewegen im Freien im Frühjahr aufgrund des Pollenflugs zu vermeiden. Auch der Sportunterricht in staubigen Sporthallen gilt als ungünstige Umgebung für asthmakranke SuS (Gebhard et al., 2017, S. 284). Daher eignet sich der Schwimmunterricht in dieser Hinsicht besonders gut (Lecheler, 2008, S. 80). Als einen weiteren Vorteil, lässt sich die bessere Effizienz der Atmung benennen. Der hydrostatische Druck und eine entspannte Haltung der Muskulatur führen zu einer Entlastung des Bewegungsapparats und damit zu Kräftigung der Atemmuskulatur (Waschke, 2014a, S. 56).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Verbreitung von Asthma bei Jugendlichen und formuliert das Ziel, den pädagogischen Umgang im Schwimmunterricht zu beleuchten und einen möglichen Ausschluss zu hinterfragen.

2 Asthma bronchiale im Kindes- und Jugendalter: Dieses Kapitel erläutert die medizinischen Grundlagen, verschiedene Schweregrade, die Diagnostik mittels Peak-Flow-Messung sowie die allgemeinen Ursachen und Symptome der Erkrankung.

3 Asthma im Schul-/Schwimmsport: Hier werden die Vorurteile gegenüber Sport bei Asthma diskutiert und die spezifischen Chancen sowie Grenzen der Teilnahme am Schwimmunterricht für betroffene Schülerinnen und Schüler analysiert.

4 Unterrichtsvorhaben: Auf Basis des Bildungsplans 2016 wird eine konkrete Unterrichtsskizze für eine Schwimmstunde erstellt, die durch offene Aufgabenstellungen eine inklusive Teilnahme ermöglicht.

5 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass ein Ausschluss vom Schwimmunterricht nicht gerechtfertigt ist und betont die Bedeutung von Lehrkraft-Kompetenzen für eine erfolgreiche Inklusion.

Schlüsselwörter

Asthma bronchiale, Schwimmunterricht, Sekundarstufe 1, Inklusion, Sportpädagogik, Peak-Flow-Messung, Bewegungsförderung, Atemwege, Unterrichtsvorhaben, Anstrengungsasthma, Lehrkraft, Teilhabe, Gesundheitsförderung, Schulsport, Prävention

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Inklusion von Schülerinnen und Schülern mit Asthma bronchiale im schulischen Schwimmunterricht, um aufzuzeigen, wie eine sichere und erfolgreiche Teilnahme gestaltet werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die medizinischen Hintergründe von Asthma, die spezifischen Anforderungen im Schwimmunterricht, die Rolle der Lehrkraft sowie die methodische Planung eines inklusiven Sportunterrichts.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die Forschungsfrage zu beantworten, ob Asthma bronchiale einen legitimen Grund für den Ausschluss vom Schwimmunterricht darstellt, und dies im Sinne einer inklusiven Pädagogik zu verneinen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung des aktuellen Wissensstandes sowie der Erstellung einer praktischen Unterrichtsskizze, die auf dem Bildungsplan 2016 und sportpädagogischen Modellen aufbaut.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die medizinische Fundierung des Krankheitsbildes, die Diskussion der Chancen und Risiken im Sportunterricht sowie die konkrete didaktische Planung inklusive Notfallmaßnahmen und Übungsgestaltung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe umfassen Asthma bronchiale, Schwimmunterricht, Inklusion, Anstrengungsasthma, Sportpädagogik und individuelle Bewegungsförderung.

Was ist das sogenannte "Anstrengungsasthma" im sportlichen Kontext?

Das Anstrengungsasthma ist keine eigenständige Krankheitsform, sondern beschreibt die Reaktion der Atemwege in Form einer Obstruktion, ausgelöst durch körperliche Belastung bei Asthmatikerinnen und Asthmatikern.

Welche Rolle spielt die Peak-Flow-Messung im Unterricht?

Die Peak-Flow-Messung dient der eigenständigen Überprüfung der Lungenfunktion durch die Schülerinnen und Schüler, um vor Unterrichtsbeginn objektiv festzustellen, ob eine Teilnahme möglich ist oder Beschwerden vorliegen.

Warum wird Schwimmen als besonders geeigneter Sport genannt?

Schwimmen gilt als geeignet, da die hohe Luftfeuchtigkeit im Schwimmbad die Atemwege befeuchtet, das warme Wasser die Muskulatur entspannt und im Vergleich zu staubigen Sporthallen oder Außenanlagen weniger Allergene wie Pollen vorkommen.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Schüler mit Asthma bronchiale im Schwimmunterricht der Sekundarstufe 1. Chancen und Grenzen
Veranstaltung
Sportwissenschaftliche und Sportunterrichtliche Arbeitsmethoden und Inklusion
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
20
Katalognummer
V1246673
ISBN (PDF)
9783346678836
ISBN (Buch)
9783346678843
Sprache
Deutsch
Schlagworte
schüler asthma schwimmunterricht sekundarstufe chancen grenzen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Schüler mit Asthma bronchiale im Schwimmunterricht der Sekundarstufe 1. Chancen und Grenzen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1246673
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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