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Benchmarking. Ein Überblick über das Instrument für mehr Unternehmenseffizienz

Title: Benchmarking. Ein Überblick über das Instrument für mehr Unternehmenseffizienz

Term Paper , 2009 , 22 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Norbert Rhöse (Author)

Business economics - Controlling
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[...] In dieser Arbeit soll das Konzept des Benchmarking vorgestellt werden. Hierzu wird
zunächst in Kapitel 2 auf die Grundlagen des Benchmarking eingegangen. Auf die Begriffsdefinition sowie die historische Entwicklung sei hier ein besonderer Stellenwert
gelegt. Danach werden in Kapitel 3 die verschiedenen Arten von Benchmarking
und dessen Anwendung genauer betrachtet. Das Kapitel 4 betrifft den eigentlichen
Benchmarking-Prozess. In diesem Abschnitt werden die Phasen des Benchmarking
genauer erläutert. Anschließend werden die Erfolgsfaktoren, welche bei der Durchführung
von Benchmarking besonders zu beachten sind, dargestellt. Zum Schluss
erfolgt eine kritische Untersuchung des Benchmarking.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen des Benchmarking

2.1 Der Begriff Benchmarking

2.2 Geschichte des Benchmarking

3 Arten von Benchmarking

3.1 Internes Benchmarking

3.2 Externes Benchmarking

3.2.1 Marktbezogenes Benchmarking

3.2.2 Branchenbezogenes Benchmarking

3.2.3 Branchenübergreifendes Benchmarking

4 Möglicher Ablauf des Benchmarking Prozesses

4.1 Phasen des Benchmarking nach Camp

4.1.1 Planungsphase

4.1.2 Analysephase

4.1.3 Integrationsphase

4.1.4 Aktionsphase

4.1.5 Reifephase

5 Erfolgsfaktoren des Benchmarking

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Konzept des Benchmarking als Managementinstrument zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit durch den Vergleich mit Spitzenleistungen. Ziel ist es, den theoretischen Rahmen sowie die praktischen Prozessschritte darzustellen, um Unternehmen Wege zur Effizienzsteigerung und kontinuierlichen Verbesserung aufzuzeigen.

  • Historische Entwicklung und Begriffsbestimmung von Benchmarking
  • Klassifizierung in internes und externes Benchmarking
  • Strukturierter Prozessablauf nach Robert C. Camp
  • Identifikation kritischer Erfolgsfaktoren für die Implementierung
  • Herausforderungen und Grenzen des Instruments

Auszug aus dem Buch

3.1 Internes Benchmarking

Bei dem internen Benchmarking handelt es sich um einen Vergleich ähnlicher Tätigkeiten oder Funktionen innerhalb eines Unternehmens. (Vgl. Siebert, Kempf, & Maßalski, 2008, S. 33.) Diese Unternehmen besitzen häufig eine Vielzahl von Sparten, Serviceabteilungen oder geographisch aufgegliederte Tochtergesellschaften. Das Unternehmen mit den einzelnen Teilbereichen oder Filialen führt meist analoge Tätigkeiten aus, welche sehr leicht miteinander verglichen werden können. (Vgl. Karlöf & Östblom, 1994, S. 62.)

Das Ziel des Verfahrens ist eine Verbesserung hinsichtlich der internen Tätigkeiten eines Betriebes. Infolge des Erkennens der effizientesten Methode kann diese innerhalb der Unternehmung übernommen werden. (Vgl. Siebert, Kempf, & Maßalski, 2008, S. 34.)

„Das Durchführen interner Benchmark-Studien ist ein geeigneter Weg einen Wandel im Denken anzuregen und der Organisation beizubringen, wie Benchmarking funktioniert“. (Karlöf & Östblom, 1994, S. 62) Verbesserungsmöglichkeiten sind fast immer aus den Vergleich der Tätigkeiten auszumachen. Jedoch kann man durch die Veränderungen nicht gleich eine Spitzenleistung erzielen, da die Betrachtung nur auf die eigene Unternehmung abzielt. (Vgl. Karlöf & Östblom, 1994, S. 62f.)

Als Vorteile des internen Benchmarking sind einerseits die einfache und kostengünstige Datenbeschaffung und andererseits die höhere Vergleichbarkeit der Daten zu erwähnen. (Vgl. Karlöf & Östblom, 1994, S. 62f.) Desweiteren kann eine Art Wettbewerb unter den Mitarbeitern ausgelöst werden, der zu dem Verbesserungsprozess beiträgt. Infolge dessen kann eine Leistungssteigerung der Mitarbeiter eintreten, da ein Anreiz für die Mitarbeiter geschaffen wurde, besser zu sein als die ‚interne Konkurrenz‘. Außerdem lassen sich durch das interne Benchmarking die Leistungsfähigkeiten und Schwachstellen des Unternehmens aufzeigen. Hierdurch besteht für alle Abteilungen die Möglichkeit zur Differenzierung und entsprechendes Aneignen von besseren Arbeitstechniken. (Vgl. Leibfried & Mc Nair, 1996, S. 85f.)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit von kontinuierlichen Verbesserungsprozessen in Unternehmen und führt Benchmarking als Instrument zur Erreichung von Spitzenleistungen ein.

2 Grundlagen des Benchmarking: Dieses Kapitel definiert den Begriff Benchmarking unter Rückgriff auf verschiedene Expertenmeinungen und skizziert die historische Entwicklung des Instruments seit den 1970er Jahren bei Xerox.

3 Arten von Benchmarking: Hier werden die verschiedenen Formen des Benchmarking, differenziert nach internen Vergleichen sowie externen markt-, branchen- und unternehmensübergreifenden Ansätzen, detailliert erläutert.

4 Möglicher Ablauf des Benchmarking Prozesses: Dieser Abschnitt erläutert den strukturierten Prozess nach Robert C. Camp, unterteilt in die fünf Phasen Planung, Analyse, Integration, Aktion und Reife.

5 Erfolgsfaktoren des Benchmarking: Kapitel 5 identifiziert die zentralen Erfolgsfaktoren, wobei insbesondere die Rolle der Mitarbeiter, eine saubere Zieldefinition und das Vertrauensverhältnis zum Partner hervorgehoben werden.

6 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Benchmarking ein flexibles, zukunftsträchtiges Instrument für Unternehmen jeder Größe ist, das jedoch eine kundenorientierte Philosophie und die aktive Einbindung des Kollegiums voraussetzt.

Schlüsselwörter

Benchmarking, Best Practice, Prozessoptimierung, Qualitätssteigerung, Wettbewerbsvorteil, Managementinstrument, interne Konkurrenz, Datenbeschaffung, Leistungslücken, Marktführerschaft, Unternehmensprozess, Kennzahlen, Benchmarking-Partner, Verbesserungsprozess, Unternehmenserfolg.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert Benchmarking als ein Management-Tool, das es Unternehmen ermöglicht, durch systematische Vergleiche mit Wettbewerbern oder anderen Organisationen die eigenen Leistungen zu verbessern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Im Fokus stehen die Definition und Geschichte des Benchmarking, die unterschiedlichen methodischen Ansätze (intern/extern), der Prozessablauf nach Camp sowie die Erfolgsfaktoren für eine erfolgreiche Implementierung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Vorstellung des Benchmarking-Konzepts als Weg zur „Spitze“, um aufzuzeigen, wie durch Identifikation und Adaption effizientester Praktiken die Marktposition nachhaltig gestärkt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der bestehende Management-Theorien und Modelle zum Benchmarking (insbesondere nach Robert C. Camp) strukturiert zusammengetragen und erläutert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die Typologisierung verschiedener Benchmarking-Arten, eine detaillierte Prozessdarstellung in fünf Phasen sowie die Analyse der für das Gelingen essenziellen Erfolgsfaktoren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Benchmarking, Best Practice, Prozessoptimierung, Wettbewerbsvorteil, Leistungsbeurteilungsgrößen und kontinuierlicher Verbesserungsprozess.

Warum wird das interne Benchmarking oft als Einstieg empfohlen?

Internes Benchmarking ermöglicht eine einfachere Datenbeschaffung und weist eine höhere Vergleichbarkeit auf, was es für Unternehmen, die zum ersten Mal mit dieser Methode arbeiten, deutlich weniger zeitaufwendig macht.

Welche Rolle spielt ein Moderator bei externen Benchmarking-Projekten?

Ein Moderator, oft ein neutraler Dritter, dient als Treuhänder, der Daten objektiv auswertet, anonymisiert und so das Vertrauen zwischen den Benchmarking-Partnern stärkt.

Was ist das „Aktions-Paradoxon“ in der Planungsphase?

Es besteht darin, dass die Identifikation eines geeigneten Benchmarking-Objekts, welches objektiv messbar sein und einen Veränderungsbedarf aufweisen muss, eine der schwierigsten, aber zugleich wichtigsten Aufgaben für den Erfolg darstellt.

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Details

Title
Benchmarking. Ein Überblick über das Instrument für mehr Unternehmenseffizienz
College
Administrative and Economic Academy Göttingen
Course
Controlling
Grade
2,0
Author
Norbert Rhöse (Author)
Publication Year
2009
Pages
22
Catalog Number
V124700
ISBN (eBook)
9783640307593
ISBN (Book)
9783640305919
Language
German
Tags
Benchmarking Controlling
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Norbert Rhöse (Author), 2009, Benchmarking. Ein Überblick über das Instrument für mehr Unternehmenseffizienz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/124700
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