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Wozu das Theater?! Über das Potential dramapädagogischer Ansätze im Deutschunterricht

Titre: Wozu das Theater?! Über das Potential dramapädagogischer Ansätze im Deutschunterricht

Dossier / Travail , 2021 , 23 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Auteur)

Didactique de l'Allemand - Divers
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Die Arbeit untersucht das Potential dramapädagogischer Ansätze im Deutschunterricht. Vor dem Hintergrund der Bildungsstandards und den im Bremer Bildungsplan festgelegten Kompetenzzielen der Sekundarstufe I wird erörtert, inwiefern sich dramatische Methoden zur Erreichung der Lehr- und Lernziele eignen. Als Grundlage dient eine Auseinandersetzung mit dem Begriff der Dramapädagogik. Davon ausgehend, dass dramapädagogische Formen sich als Theatralisierung von Lerninhalten durch auf- und vorführungsbezogene Methoden des Theaters charakterisieren lassen, schließt Dramapädagogik die Arbeit mit sämtlichen medialen Erscheinungen ein, sodass sie besonders geeignet erscheint, um Inhalte des Deutschunterrichts zu erarbeiten.

Um eine Einschätzung der Möglichkeiten von Dramapädagogik des Fachunterrichts Deutsch zu erlangen, wird zunächst eine Übersicht über verschiedene dramatische Ansätze gegeben, bevor ausgewählte Ansätze genauer beleuchtet werden. Im Anschluss daran erfolgt eine genaue Auseinandersetzung mit den Bildungsstandards und dem Bildungsplan Bremens, die der Frage nach der Passung der Methoden zur Erreichung der Lernziele nachgeht. Dabei wird sich sowohl auf überfachliche als auch fachliche Kompetenzen bezogen, die es im Deutschunterricht weiterzuentwickeln gilt.

Um eine Einbindung in den Unterricht exemplarisch nachvollziehen zu können und die Entwicklung der Kompetenzen konkreter zu gestalten, folgt die Planung einer Unterrichtsstunde zum Thema Großstadtlyrik unter Einbezug der zuvor vorgestellten Methoden. Im Rahmen dieser Arbeit muss auf die Durchführung und Evaluation zwar verzichtet werden, allerdings bietet der Unterrichtsvorschlag eine Anregung nach dem Mehrwert dramapädagogischer Ansätze gegenüber anderen Methoden des Deutschunterrichts zu fragen. Diesem Umstand soll in einer abschließenden kritischen Reflexion Rechnung getragen werden, die neben den Möglichkeiten der Dramapädagogik auch Herausforderungen und Grenzen aufzeigt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Dramapädagogik

3. Dramapädagogische Ansätze

3.1 Standbild

3.2 Rollenspiel

3.3 Theaterprojekt

4. Dramapädagogik im Deutschunterricht

4.1 Überfachliche Lehr- und Lernziele

4.2 Fachliche Lehr- und Lernziele

4.2.1 Bildungsstandards

4.2.2 Bremer Bildungsplan

5. Kritische Reflexion

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

8. Anhang

Exemplarisches Unterrichtsvorhaben

Unterrichtsmaterial

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Potenzial dramapädagogischer Methoden im Deutschunterricht der Sekundarstufe. Ziel ist es zu erörtern, ob und wie diese Ansätze zur Erreichung fachlicher und überfachlicher Lernziele beitragen sowie Lehr- und Lernprozesse durch performative und produktionsorientierte Zugänge bereichern können.

  • Theoretische Fundierung dramapädagogischer Ansätze
  • Methoden wie Standbild, Rollenspiel und Theaterprojekt
  • Kompetenzentwicklung im Einklang mit Bildungsstandards und Lehrplänen
  • Förderung ganzheitlicher Lernerfahrungen und Reflexionsfähigkeit

Auszug aus dem Buch

Standbild

Es gibt eine Vielzahl dramapädagogischer Ansätze, die vorwiegend im Fremdsprachenunterricht zum Einsatz kommen und ganz unterschiedliche Vorzüge mit sich bringen (vgl. Wittal-Düerkop 2019: 20). Nonverbale Übungen, wie Bewegungschoreographien, Pantomime oder Standbilder initiieren gerade in Gruppen trotz fehlender Sprache ein interaktives Sprachhandeln. Sie erlauben die Fokussierung auf parasprachliche Mittel, fördern dadurch die Aufmerksamkeit und Konzentration und zielen auf eine spielerische Bewusstmachung der Selbst- und Fremdwahrnehmung ab (vgl. ebd.).

Das Standbild bezeichnet ein Verfahren, bei dem die Darstellenden ein stummes Bild verkörpern, das einer Gruppe präsentiert wird (vgl. Spinner 2016: 231f). Um ein Standbild zu entwickeln wird der Lerngruppe zumeist ein Impuls vorgegeben, der keinen medialen Einschränkungen unterliegt. Besonders eignen sich hierfür starke Gefühle, Stimmungen und Situationen, die mehrere Interpretationen zulassen. Die Lernenden koordinieren ihre Ideen innerhalb der Gruppe, wobei verschiedene Szenarien möglich sind. Entweder können alle Lernenden diskutieren oder die Darstellenden werden von einer bzw. mehreren Personen angeleitet und dürfen das Gesagte nur umsetzen, nicht aber weitere Ideen liefern. Besonders bei letzterer Variante wird den Lernenden die direkte Auswirkung ihrer Artikulation aufgezeigt und Diskrepanzen zwischen der eigenen und fremden Wahrnehmung aufgezeigt.

Nach der Präsentation der Standbilder folgt ein Interpretationsgespräch, bei dem die Zuschauenden ihre Eindrücke zu dem Standbild beschreiben, bevor die darstellende Gruppe ihre eigenen Gedanken teilt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt das Ziel der Arbeit, das Potenzial dramapädagogischer Ansätze im Rahmen der Bildungsstandards des Deutschunterrichts zu untersuchen.

2. Dramapädagogik: Definiert den Begriff der Dramapädagogik und leitet diesen aus der Theaterwissenschaft und pädagogischen Kontexten ab.

3. Dramapädagogische Ansätze: Stellt spezifische Methoden wie das Standbild, das Rollenspiel und das Theaterprojekt theoretisch vor.

4. Dramapädagogik im Deutschunterricht: Analysiert die Einbindung dramapädagogischer Mittel zur Erreichung fachlicher und überfachlicher Kompetenzen gemäß offizieller Rahmenpläne.

5. Kritische Reflexion: Hinterfragt die Anwendung praktischer Methoden kritisch hinsichtlich Herausforderungen, Zeitaufwand und Erfolgskontrolle im Schulalltag.

6. Fazit: Fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt den Mehrwert handlungsorientierter dramapädagogischer Ansätze im Deutschunterricht.

Schlüsselwörter

Dramapädagogik, Deutschunterricht, Standbild, Rollenspiel, Theaterprojekt, Bildungsstandards, Bremer Bildungsplan, performative Methoden, Kompetenzentwicklung, ästhetische Erziehung, Sprachhandeln, Ganzheitliches Lernen, Inzenierung, Interaktives Lernen, Reflexion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Publikation untersucht, inwieweit dramapädagogische Methoden wie das Standbild oder Rollenspiele als produktionsorientierte Lehr- und Lernmethode den Deutschunterricht bereichern können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die theoretische Einordnung dramapädagogischer Ansätze, deren praktische Umsetzung im Unterricht und der Abgleich mit den Anforderungen der Bildungsstandards.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, den Mehrwert dramapädagogischer Ansätze gegenüber klassischen Methoden aufzuzeigen und deren Beitrag zur Kompetenzentwicklung darzulegen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie der exemplifizierenden Planung eines Unterrichtsvorhabens zur Großstadtlyrik.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Methoden, die Analyse der Bildungsstandards und Lehrpläne sowie eine kritische Reflexion des praktischen Einsatzes im Unterricht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Dramapädagogik, Kompetenzentwicklung, handlungsorientierter Unterricht, ästhetische Erziehung und szenische Interpretation.

Wie werden Standbilder im Unterricht konkret eingesetzt?

Durch das Verkörpern eines stummen Bildes zu einem Impuls werden Lernende angeregt, Situationen oder Gefühle räumlich und inhaltlich zu deuten und durch Kommunikation in der Gruppe zu reflektieren.

Welchen Stellenwert nimmt die Kompetenz "Schreiben" in diesem Kontext ein?

Die Dramapädagogik stellt das Schreiben laut Arbeit weniger in das direkte Zentrum; es kann jedoch bei Theaterprojekten durch eigenverantwortliches Verfassen von Skripten situativ eingebunden werden.

Wie bewertet die Autorin die Anwendbarkeit in der Praxis?

Die Autorin hebt das enorme Potenzial hervor, mahnt jedoch an, dass die Methoden keinen "Selbstläufer" darstellen und ein hohes Maß an pädagogischer Vorbereitung erfordern.

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Résumé des informations

Titre
Wozu das Theater?! Über das Potential dramapädagogischer Ansätze im Deutschunterricht
Note
1,3
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2021
Pages
23
N° de catalogue
V1247559
ISBN (PDF)
9783346678706
ISBN (Livre)
9783346678713
Langue
allemand
mots-clé
Drama Theater Didaktik Deutsch Deutschunterricht Literaturdidaktik
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Citation du texte
Anonym (Auteur), 2021, Wozu das Theater?! Über das Potential dramapädagogischer Ansätze im Deutschunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1247559
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Extrait de  23  pages
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