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Kultur als Wirtschafts- und Standortfaktor, Stadtmarketing

Kulturmanagement

Título: Kultur als Wirtschafts- und Standortfaktor, Stadtmarketing

Ensayo , 2006 , 21 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Diplom Kauffrau (FH) Katharina Schlosser (Autor)

Economía de las empresas - Marketing en línea y fuera de línea
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In Zeiten der Globalisierung sind Kommunen einem immer mehr wachsenden Wettbewerbsdruck ausgesetzt. Zum einen kämpfen sie um Anwohner, zum anderen um Unternehmen. In diesem Zusammenhang wird es zunehmend wichtiger, die jeweilige Stadt als Standort attraktiver zu gestalten. Von diversen weichen und harten Standortfaktoren ausgehend, rückt in der Literatur die Diskussion um Kultur in den Vordergrund. Die Diskussion dreht sich um die Frage, inwieweit Kultur die Attraktivität einer Stadt erhöhen kann und welche Zielgruppe davon primär betroffen ist. Hier wird die Frage aufgeworfen, inwieweit Kultur als Wirtschafts- und Standortfaktor Relevanz besitzt und ob ein gezieltes Marketing diese Faktoren zu einem Wettbewerbsvorteil manifestieren kann. Das Schlagwort des Kulturmanagements wird aufgegriffen.
Diese Ausarbeitung setzt sich kritisch mit dem Thema Kultur als Wirtschafts- und Standortfaktor sowie mit Stadtmarketing auseinander. Dafür wird in Kapitel zwei ein kurzer Überblick der herrschenden Kulturdefinitionen gegeben. In Kapitel drei wird auf das Verhältnis von Kultur und Wirtschaft eingegangen und Kultur als Wirtschafts- und Standortfaktor beleuchtet. Die Relevanz der Kultur für eine Kommune wird aufgezeigt. Daraus folgend stellt sich die Frage, inwieweit Kultur von der Kommune vermarktet werden kann und inwieweit Stadtmarketing dieses Ziel unterstützen kann. Im vierten Kapitel wird somit diskutiert, welche Ziele Stadtmarketing primär verfolgen sollte und welche Zielgruppen angesprochen werden können. Hier wird ebenfalls der Kontext zwischen Stadtmarketing und Kulturmanagement hergestellt. Kapitel sechs widmet sich einer kritischen Würdigung der Frage, ob Kultur Management benötigt. Die Arbeit schließt im sechsten Kapitel mit einer Zusammenfassung der wesentlichen Aspekte.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. PROBLEMSTELLUNG UND GANG DER ARBEIT

2. KULTURBEGRIFF

3. DAS VERHÄLTNIS VON KULTUR UND WIRTSCHAFT

3.1. KULTUR UND WIRTSCHAFT - AUTONOM ODER REZIPROK?

3.1.1 ABHÄNGIGKEIT DER KULTUR VON DER WIRTSCHAFT

3.1.2 DIE KULTUR ALS WIRTSCHAFTSZWEIG /-FAKTOR

3.1.3 DIE KULTUR ALS MOTOR DER KREATIVITÄT FÜR DIE WIRTSCHAFT

3.2. KULTUR ALS STANDORTFAKTOR FÜR DIE WIRTSCHAFT

3.2.1 BEGRIFFSBESTIMMUNG STANDORTFAKTOR

3.2.2 KULTUR ALS EINFLUSSGRÖßE BEI STANDORTENTSCHEIDUNGEN

3.2.3 KULTUR ALS FAKTOR FÜR DAS POTENTIAL AN QUALIFIZIERTEN ARBEITSKRÄFTEN EINER REGION

3.2.4 KULTUR ALS IMAGEFAKTOR EINER REGION

3.2.5 KULTURANGEBOT IM VERGLEICH ZU ANDEREN (GROß-)STÄDTEN

4. STADTMARKETING ALS NOTWENDIGKEIT IN DER HEUTIGEN KOMMUNALEN SITUATION

4.1. AUSGANGSSITUATION IN UND ANFORDERUNGEN AN KOMMUNEN

4.2. STADTMARKETING - BEGRIFFLICHKEIT, ZENTRALE ZIELE, ZIELGRUPPEN

4.2.1 BEGRIFFLICHKEIT

4.2.2 ZENTRALE ZIELE

4.2.3 ZIELGRUPPEN

4.3. STADTMARKETING IM KONTEXT VON KULTURMANAGEMENT

5. BRAUCHT KULTUR MANAGEMENT?

6. ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das komplexe Spannungsfeld zwischen Kultur und Wirtschaft unter besonderer Berücksichtigung der Rolle der Kultur als Standortfaktor für Kommunen im Wettbewerb. Ziel ist es zu erörtern, ob und wie Kultur als ökonomischer Impulsgeber fungiert und ob Stadtmarketing in Verbindung mit professionellem Kulturmanagement ein wirksames Instrument zur Standortstärkung darstellt.

  • Kultur als weicher Standortfaktor und Imagefaktor für Regionen.
  • Die Wechselwirkungen zwischen ökonomischer Entwicklung und kulturellem Angebot.
  • Stadtmarketing als strategisches Managementinstrument für Kommunen.
  • Die Notwendigkeit und Aufgabenbereiche des professionellen Kulturmanagements.

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Die Kultur als Wirtschaftszweig/ -faktor

Die Kultur selbst stellt einen bedeutenden Wirtschaftszweig dar. Sie schafft Arbeitsplätze und Einkommen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Bruttosozialprodukt und zur Beschäftigungssituation eines Landes. Der Kulturwirtschaftszweig umfasst nicht nur die ‚marktorientierte Kulturindustrie’ sondern auch die von der öffentlichen Hand getragenen Kultureinrichtungen wie das Theater und das Orchester. Dabei gilt es den umfassenden Kulturbereich gegliedert zu differenzieren. Hilfreich hierfür ist die Unterscheidung, die bereits von Marlis Hummel und Manfred Berger im Jahr 1988 vorgenommen wurde.10 Dabei wird - wie in der folgenden Tabelle aufgeführt - zwischen einem kulturellen Kernbereich und einem vor- bzw. nachgeordneten Bereich getrennt.

Der umfassende Kulturbereich beschäftigte als wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Bundesrepublik Deutschland beispielsweise im Jahr 1988 782.200 Menschen und leistete einen Beitrag von 50,5 Milliarden Deutsche Mark (DM) zur Entstehung von Einkommen im Inland (Bruttowertschöpfung).11 Im Jahr 1992 waren im Kulturbereich ca. 2,9 % aller Erwerbstätigen tätig, die 2,5 % an der gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung und die 1,6 % an den gesamtwirtschaftlichen Anlageinvestitionen erarbeiteten.12

Jede für die Kultur ausgegebene Geldeinheit zieht weitere Ausgaben an anderer Stelle nach sich.13 So kann jede Million Euro öffentlicher Zuschüsse an öffentliche Theater ein Einkommen von bis zu 1,4 Millionen Euro in der Region hervorrufen: im Theater folgen beispielsweise weitere Ausgaben für Personal und für Waren und Dienstleistungen aus den vorgelagerten Bereichen. Diese Ausgaben für Personal und Waren machen den Großteil der Einkommenssteigerung in der Region. Die Nebenausgaben der Theaterbesucher, wie zum Beispiel Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln, Hotels, Gaststätten usw., bilden den restlichen und damit den kleineren Teil der Einkommenssteigerung in der Region.14

Zusammenfassung der Kapitel

1. PROBLEMSTELLUNG UND GANG DER ARBEIT: Einführung in den zunehmenden Wettbewerbsdruck auf Kommunen und die zentrale Fragestellung, wie Kultur als Standortfaktor zur Attraktivitätssteigerung beitragen kann.

2. KULTURBEGRIFF: Darlegung der unterschiedlichen wissenschaftlichen Definitionen von Kultur und Eingrenzung des Begriffs auf den Kontext der Arbeit.

3. DAS VERHÄLTNIS VON KULTUR UND WIRTSCHAFT: Analyse der wechselseitigen Abhängigkeiten und Spannungsfelder zwischen kulturellem Wirken und ökonomischer Rationalität.

4. STADTMARKETING ALS NOTWENDIGKEIT IN DER HEUTIGEN KOMMUNALEN SITUATION: Diskussion der kommunalen Finanzlage und der Notwendigkeit strategischen Marketings zur Steigerung der Standort- und Lebensqualität.

5. BRAUCHT KULTUR MANAGEMENT?: Untersuchung der Relevanz professioneller Managementfunktionen zur Steuerung, Planung und Vermittlung im Kulturbetrieb.

6. ZUSAMMENFASSUNG: Synthese der wesentlichen Ergebnisse hinsichtlich der Bedeutung von Kultur als weicher Standortfaktor und der Notwendigkeit eines integrierten Kulturmanagements.

Schlüsselwörter

Stadtmarketing, Kulturmanagement, Standortfaktor, Kommunen, Wirtschaftsfaktor, Standortwahl, Kultur, Wirtschaft, Wettbewerbsfähigkeit, weiche Standortfaktoren, Imagefaktor, Multiplikatoreneffekt, Kulturförderung, Lebensqualität, Regionalentwicklung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Kultur als Wirtschaftsfaktor und weicher Standortfaktor die Attraktivität von Kommunen in einem globalen Wettbewerb steigern kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der ökonomischen Bedeutung von Kultur, der Stadtentwicklung durch Marketinginstrumente und der Notwendigkeit professioneller Führung in Kultureinrichtungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Es soll geklärt werden, inwieweit Kultur eine relevante Rolle bei der Standortentscheidung von Unternehmen und Bürgern spielt und wie Stadtmarketing diesen Prozess unterstützen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Theorieanalyse bestehender Studien und wirtschaftswissenschaftlicher Definitionen, um das Spannungsfeld zwischen Kultur und Ökonomie aufzuarbeiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung, die Analyse von Kultur und Wirtschaft als reziproke Bereiche sowie die Untersuchung des Stadtmarketings im Kontext von Kulturmanagement.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Stadtmarketing, Standortfaktor, Kulturmanagement, kommunale Wettbewerbsfähigkeit und die ökonomische Relevanz von Kultureinrichtungen.

Warum ist Kultur als weicher Standortfaktor für Unternehmen relevant?

Obwohl harte Faktoren wie Grundstückspreise oft vorrangig sind, dient das kulturelle Umfeld („Kulturklima“) bei ansonsten gleichwertigen Standorten als entscheidendes Differenzierungsmerkmal für die Ansiedlung.

Inwieweit lässt sich der Erfolg von Kulturinvestitionen ökonomisch belegen?

Durch den sogenannten Multiplikatoreneffekt generieren öffentliche Zuschüsse für den Kulturbereich zusätzliche Einkommen und Steuereinnahmen in vor- und nachgelagerten Wirtschaftszweigen.

Final del extracto de 21 páginas  - subir

Detalles

Título
Kultur als Wirtschafts- und Standortfaktor, Stadtmarketing
Subtítulo
Kulturmanagement
Universidad
University of Applied Sciences Osnabrück  (Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften)
Curso
Kulturmanagement
Calificación
1,3
Autor
Diplom Kauffrau (FH) Katharina Schlosser (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
21
No. de catálogo
V124768
ISBN (Ebook)
9783640298730
ISBN (Libro)
9783640303823
Idioma
Alemán
Etiqueta
Kultur Wirtschafts- Standortfaktor Stadtmarketing Kulturmanagement
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Diplom Kauffrau (FH) Katharina Schlosser (Autor), 2006, Kultur als Wirtschafts- und Standortfaktor, Stadtmarketing, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/124768
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