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Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die ambulante Kinder- und Jugendhilfe

Titre: Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die ambulante Kinder- und Jugendhilfe

Dossier / Travail , 2021 , 37 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Sarah Holweg (Auteur)

Travail Social - Aide aux enfants et à la jeunesse
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die vorliegende Arbeit widmet sich der Frage, welche Herausforderungen die Maßnahmen der Covid-19-Pandemie für die Adressat*innen der ambulanten Kinder- und Jugendhilfe mit sich bringen.

Zunächst wird auf die ambulante Kinder- und Jugendhilfe und die Adressat*innen dieser eingegangen. In diesem Zusammenhang werden die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Aufgabenbereiche und die Tagesstruktur dargelegt. Darüber hinaus wird der chronologische Verlauf der Maßnahmen der Covid-19-Pandemie festgehalten, um einen besseren zeitlichen Überblick zu erhalten. Im darauffolgenden Schritt werden die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Adressat*innen beleuchtet. Interessant ist hierbei die Situation rund um das Thema Homeschooling. Auch zu betrachten ist die innerfamiliäre Situation, die psychische Situation und Zukunftsperspektiven der Adressat*innen und die Entwicklung des Medienkonsums seit Beginn der Pandemie. Zuletzt wird ein Fazit aus den gewonnenen Erkenntnissen gezogen und die Fragestellung beantwortet.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die ambulante Kinder- und Jugendhilfe

2.1 Gesetzliche Grundlagen

2.2 Adressat*innen

2.3 Aufgabenbereiche und Tagesstruktur der ambulanten Kinder- und Jugendhilfe

3. Die Entwicklung der Covid-19 Pandemie

4. Auswirkungen der Covid-19 Pandemie auf die Adressat*innen

4.1 Homeschooling

4.2 Familiäre Situation

4.3 Medienkonsum

4.4 Psychische Auswirkungen

4.5 Zukunftsperspektiven

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen, die die Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie für Adressat*innen der ambulanten Kinder- und Jugendhilfe mit sich bringen. Ziel ist es, die Auswirkungen auf den Alltag, die psychische Verfassung und die Lernsituation der Betroffenen im Kontext der Jugendhilfe zu beleuchten und daraus Anforderungen an die ambulanten Hilfsangebote abzuleiten.

  • Strukturelle Auswirkungen der pandemiebedingten Maßnahmen auf Familien
  • Herausforderungen durch Homeschooling und digitale Bildungsungleichheit
  • Psychische Folgen wie Belastungen und Zukunftsängste bei Kindern und Jugendlichen
  • Veränderungen im Medienkonsum und deren psychosoziale Konsequenzen
  • Rolle der ambulanten Kinder- und Jugendhilfe unter veränderten Arbeitsbedingungen

Auszug aus dem Buch

4.1 Homeschooling

Die sich im März „beschleunigende Infektionsdynamik mit einem neuen, unbekannten respiratorischen Virus, der hohen Ansteckungsfähigkeit des Erregers im Zusammenspiel mit der räumlichen Enge in Schulen und den damit einhergehenden Risiken einer raschen Ausbreitung“ (Bartenschlager, Fischbach 2020, S. 34) führten zu einer vorübergehenden Schließung der Bildungseinrichtungen ab Mitte März. „Die Bildungsinstitutionen und die Kinder- und Jugendhilfe reorganisieren sich beachtlich schnell: Neue Lernplattformen […] [wurden] in den Schulen implementiert und der digitale Unterricht entwickelt[e] sich täglich weiter“ (Andersen et. Al 2020, S. 17). Einige pädagogische Handlungsfelder, wie die Kinder- und Jugendhilfe wurden erfinderisch, um einen Weg zu finden, während der Pandemie weiter pädagogisch agieren zu können (vgl. Andersen et. Al 2020, S. 17). Laut der aktuellen Studienlage überwiegen jedoch die negativen Konsequenzen, die die Umstellung der Schulen auf Onlinelehre mit sich bringt. Die Bundeszentrale für politische Bildung ist der Auffassung, dass es keine Konzepte gibt, bei denen Fernlehre gleichwertig mit Präsenzunterricht sein kann (vgl. Bundeszentrale für politische Bildung 2020, o.S.). Insbesondere da einige Millionen Lehrkräfte fehlen würden, die Fernlehre mit individuellerer Betreuung in kleineren Gruppen möglich machen würden (vgl. Bundeszentrale für politische Bildung 2020, o.S.). Außerdem eignen sich die meisten Menschen Lerninhalte und Fähigkeiten erst über Kommunikation und Emotionen an (vgl. Bundeszentrale für politische Bildung 2020, o.S.). Kommunikation und die Übermittlung von Emotionen über digitale Medien sind jedoch erschwert und nicht gleichwertig zur Kommunikation und Emotionsübermittlung im realen Leben (vgl. Bundeszentrale für politische Bildung 2020, o.S.).

Es wurde darüber hinaus deutlich, dass viele Lehrkräfte nicht über die Voraussetzung der Kinder zu Hause Bescheid wussten. „Sie wussten nicht, was überhaupt zuhause für Arbeitsvoraussetzungen vorliegen, ob die Familien einen Laptop, einen Drucker, ob die Kinder ein eigenes Zimmer [oder] einen Schreibtisch haben“ (Bundeszentrale für politische Bildung 2020, o.S.). Dies führte dazu, dass die Umstellung auf Digitalunterricht mehrere Wochen in Anspruch nahm (vgl. Bundeszentrale für politische Bildung 2020, o.S.). Hinzuzufügen ist jedoch nach der JuCo I- Studie, dass ca. 99,2 %, also nahezi alle jungen Menschen, ein eigenes technisches Gerät besitzen (vgl. Andersen et. Al 2020, S. 16), welches sie für das Homeschooling nutzen konnten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Pandemie-Auswirkungen auf die Kinder- und Jugendhilfe ein, schildert die praktische Motivation der Autorin und legt die Forschungsfrage sowie das weitere Vorgehen dar.

2. Die ambulante Kinder- und Jugendhilfe: Das Kapitel erläutert die gesetzlichen Rahmenbedingungen, Zielgruppen sowie Aufgabenbereiche der ambulanten Kinder- und Jugendhilfe und deren sozialpädagogische Arbeitsansätze.

3. Die Entwicklung der Covid-19 Pandemie: Dieser Abschnitt zeichnet den chronologischen Verlauf der Pandemie in Deutschland nach, inklusive der beschlossenen Maßnahmen wie Lockdowns und Kontaktbeschränkungen.

4. Auswirkungen der Covid-19 Pandemie auf die Adressat*innen: Das Kernstück analysiert detailliert die negativen Folgen der Pandemie, insbesondere im Hinblick auf Bildung, familiäres Zusammenleben, Mediennutzung und psychische Belastungen.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert die Bedeutung von Alltagsstrukturen und plädiert für eine stärkere Berücksichtigung der Bedürfnisse von Adressat*innen der Jugendhilfe in zukünftigen Krisensituationen.

Schlüsselwörter

Covid-19 Pandemie, ambulante Kinder- und Jugendhilfe, Homeschooling, Bildungsungleichheit, psychische Belastung, Kinderschutz, familiäre Situation, Sozialpädagogische Familienhilfe, Medienkonsum, Isolation, Entwicklungsaufgaben, Krisenintervention, Adressat*innen, soziale Kontakte, Zukunftsängste.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Adressat*innen der ambulanten Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Situation im Homeschooling, die Veränderungen innerhalb der Familien, das psychische Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen sowie die Rolle der sozialen Infrastruktur in der Krise.

Welches primäre Ziel oder welche Forschungsfrage verfolgt die Arbeit?

Die Arbeit geht der Frage nach, welche Herausforderungen die Maßnahmen der Covid-19-Pandemie für Adressat*innen der ambulanten Kinder- und Jugendhilfe mit sich bringen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der aktuelle Studien (wie z.B. JuCo, COPSY, Schul-Barometer) sowie rechtliche und fachliche Grundlagen ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Darstellung der ambulanten Hilfe, einen Rückblick auf den Verlauf der Pandemie sowie eine detaillierte Analyse der Auswirkungen auf Bildung, Familie, Medienverhalten und Psyche.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind ambulante Kinder- und Jugendhilfe, Covid-19, psychische Gesundheit, Bildungsungleichheit und Kindeswohlgefährdung.

Warum war das Homeschooling für viele Adressat*innen besonders problematisch?

Die Umstellung auf Digitallehre traf auf ungleiche technische Voraussetzungen, mangelnde Rückzugsmöglichkeiten sowie eine fehlende pädagogische Begleitung, was Bildungsungleichheiten verstärkte.

Wie wirkte sich die Pandemie auf das psychische Wohlbefinden aus?

Studien zeigen einen Anstieg von Angststörungen, Belastungsreaktionen, Überforderung und Einsamkeit bei Kindern und Jugendlichen durch die fehlenden sozialen Kontakte und die erzwungene Isolation.

Welche Rolle spielt die ambulante Kinder- und Jugendhilfe in diesem Kontext?

Sie fungiert als unterstützende Instanz, die bei Familienkrisen hilft, allerdings war ihre Arbeitsfähigkeit durch Kontaktbeschränkungen und die Distanz zu den Klient*innen phasenweise stark eingeschränkt.

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Résumé des informations

Titre
Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die ambulante Kinder- und Jugendhilfe
Université
University of Applied Sciences Hanover
Note
1,0
Auteur
Sarah Holweg (Auteur)
Année de publication
2021
Pages
37
N° de catalogue
V1248348
ISBN (PDF)
9783346684363
ISBN (Livre)
9783346684370
Langue
allemand
mots-clé
auswirkungen covid-19-pandemie kinder- jugendhilfe
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Citation du texte
Sarah Holweg (Auteur), 2021, Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die ambulante Kinder- und Jugendhilfe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1248348
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Extrait de  37  pages
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