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De imperio Cn. Pompeii ad Quirites oratio

De lege Manilia

Title: De imperio Cn. Pompeii  ad Quirites oratio

Seminar Paper , 2008 , 14 Pages , Grade: 2-

Autor:in: Joachim Golly (Author)

World History - Early and Ancient History
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PRAEFATIO: Zu Beginn meiner Hausarbeit werde ich kurz einen historischen Kontext als Hintergrundinformation aufführen. Die Arbeit soll jedoch primer einen Einblick in Marcus Tullius Ciceros erste politische Rede de imperio Cn. Pompei(i) – ad Quirites oratio (de lege Manilia) geben und diese somit analysieren. Meine Leitfrage soll hierbei die Folgende sein: Wie ging Cicero mit der Herausforderung um, seine erste politische Rede zu halten? Hierzu möchte ich zunächst auf den Anlass der Rede und ihre Konsequenzen eingehen, welche sowohl unter dem politischen, als auch dem sozialen Aspekt zu betrachten sind und ferner Einfluss auf die Person Cicero haben. Weiter möchte ich dann die Klassifikation, den Stil und die rhetorischen Stilmittel der Rede genauer in Betracht nehmen und diese mit einigen Beispielen belegen. Bei den Beispielen werde ich mich durchweg an das Lateinische halten um somit die rhetorischen Stilmittel und Metriken besser erläutern zu können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.: Historischer Diskurs

2.: Anlass und Konsequenzen der Rede

3.: Analyse der Rede

3.1.: Prooemio

3.2.: Narratio

4.: Argumentatio

4.1.: Confirmatio

4.2.: Confutatio

5.: Conclusio

6.: Zusammenfassung

7.: Bibliographie

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Analyse von Marcus Tullius Ciceros erster politischer Rede, "de imperio Cn. Pompei" (auch bekannt als "de lege Manilia"), um zu untersuchen, wie Cicero als aufstrebender Politiker und Redner die Herausforderung dieser bedeutsamen öffentlichen Rede bewältigte. Im Zentrum steht dabei die Verknüpfung von historischem Kontext, rhetorischer Strategie und persönlicher politischer Ambition.

  • Historischer Hintergrund des Mithridatischen Krieges und das außerordentliche Kommando des Pompeius.
  • Rhetorische Struktur und Stilmittel der Rede (u.a. Aufbau, Metrik, Tropen).
  • Ciceros politische Ambitionen und seine Positionierung als "homo novus".
  • Überzeugungstechniken und der Umgang mit politischen Gegenargumenten.

Auszug aus dem Buch

3.2. NARRATIO

Er beginnt mit der Art des Krieges zu erzählen und belegt hiermit auch den ersten Punkt der narratio. Er unterteilt diesen Punkt wiederum in vier weitere: „...populi Romani gloria,..salus sociorum atque amicorum,...certissma populi Romani vectigalia et maxima,...bona multorum civium“27. Dann argumentiert er fortlaufend alle soeben genannten Punkte28.

Danach schließt er dann mit seinem zweiten, übergeordneten Hauptpunkt, nämlich der Größe des Krieges, an und fährt fort: „Quoniam de genere belli dixi, nunc de magnitudine pauca dicam“29. Auch hier wird die Überleitung klar und deutlich erwähnt, wodurch das Publikum bzw. der Leser darauf hingewiesen wird, dass er nun zum nächsten Punkt direkt übergeht. Noch eleganter ist jedoch die Überleitung des Aspektes der Beschreibung des Feldherrn, welche Pompeius betrifft, die Cicero in wenigen Sätzen in eine weitere Gliederung unterteilt und die Punkte gut überschaubar erwähnt.30 Man bemerkt hier die klare und deutliche Darstellung, welche zudem noch gut überschaubar gegliedert ist, so dass ihm ein jeder gedanklich folgen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1.: Historischer Diskurs: Darstellung des geschichtlichen Umfelds im Jahre 67/66 v. Chr. und der Notwendigkeit, Pompeius das Kommando gegen Mithridates zu übertragen.

2.: Anlass und Konsequenzen der Rede: Analyse der politischen Intentionen Ciceros, seiner Wählergruppenstrategie sowie der Auswirkungen der Rede auf seine eigene Karriere.

3.: Analyse der Rede: Untersuchung der rhetorischen Gliederung in Prooemio und Narratio sowie die Analyse der verwendeten Stilmittel.

4.: Argumentatio: Detaillierte Betrachtung der Beweisführung durch die Confirmatio (positive Argumente) und die Confutatio (Widerlegung der Kritiker).

5.: Conclusio: Analyse des Schlusses der Rede, inklusive des Lobs für den Gesetzesantrag und der Anrufung der Götter nach klassischer rhetorischer Tradition.

6.: Zusammenfassung: Resümee über den Erfolg Ciceros, die Bedeutung der Rede für seinen Aufstieg als homo novus und die Wirksamkeit seiner Rhetorik.

7.: Bibliographie: Auflistung der verwendeten Quellen und Sekundärliteratur.

Schlüsselwörter

Cicero, de imperio Cn. Pompei, de lege Manilia, römische Republik, Pompeius Magnus, Rhetorik, Mithridates, politische Rede, cursus honorum, homo novus, Prooemio, Narratio, Confirmatio, Confutatio, Conclusio

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert Marcus Tullius Ciceros erste politische Rede, die "de imperio Cn. Pompei", und betrachtet dabei sowohl den historischen Kontext als auch die rhetorischen Mittel, die Cicero zur Überzeugung seines Publikums einsetzte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen die Geschichte der römischen Republik in der Zeit um 66 v. Chr., Ciceros rhetorische Kunstfertigkeit und seine Ambitionen als aufstrebender Politiker.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Ciceros Strategie bei der Bewältigung seiner ersten öffentlichen politischen Rede zu beleuchten und den Einfluss dieser Rede auf seine spätere Karriere sowie den historischen Erfolg des Pompeius zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor führt eine textnahe rhetorische Analyse der Rede durch, ergänzt durch den Abgleich mit historischen Fakten aus der einschlägigen Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des historischen Diskurses, die Analyse der rhetorischen Struktur (Prooemio, Narratio, Argumentatio, Conclusio) und die Widerlegung gegnerischer Argumente.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind Cicero, Rhetorik, römische Republik, de lege Manilia, Pompeius Magnus und der politische Werdegang zum Konsulat.

Warum war Cicero als "homo novus" besonders auf diese Rede angewiesen?

Da Cicero nicht aus einer traditionellen Adelsfamilie (nobilitas) stammte, musste er sich durch herausragende Leistungen und rhetorische Erfolge selbst profilieren, um die notwendigen Verbindungen für den Aufstieg zum Konsul zu knüpfen.

Welche Bedeutung hat die "clausula heroica" für Ciceros Rede?

Die Verwendung solcher metrischen Klauseln diente Cicero dazu, seine vollkommene rhetorische Kunst zu demonstrieren und der Rede eine klanglich beeindruckende Melodie zu verleihen, was den Überzeugungseffekt beim Publikum verstärkte.

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Details

Title
De imperio Cn. Pompeii ad Quirites oratio
Subtitle
De lege Manilia
College
University of Heidelberg  (Seminar für Alte Geschichte)
Course
Cicero und die römische Republik
Grade
2-
Author
Joachim Golly (Author)
Publication Year
2008
Pages
14
Catalog Number
V124897
ISBN (eBook)
9783640307715
ISBN (Book)
9783640305971
Language
German
Tags
Pompeii Quirites Manilia
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Joachim Golly (Author), 2008, De imperio Cn. Pompeii ad Quirites oratio, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/124897
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