In der vorliegenden Arbeit wird zuerst die phantastische Kinder- und Jugendliteratur (PKuJL) anhand des Studienseminars und anschließend von Tzvetan Todorov (T.T.) definiert. Infolgedessen werden Parallelen zu Kings Werk aufgezeigt. Danach wird ebenfalls das Böse in der PKuJL definiert, wovon sich der Kampf zwischen Gut und Böse ableitet. Hierfür werden ebenfalls Parallelen zu Kings Roman aufgezeigt. Am Schluss wird aus den genannten Aspekten ein Resümee gezogen, um diese Arbeit abzurunden.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Abhandlung
2.1 Seminardefinition der Phantastischen Kinder- und Jugendliteratur
2.2 Minimalistische Definition nach Tzvetan Todorov
2.3 Stephen Kings ‚Es‘ in Bezug auf phantastischer Kinder- und Jugendliteratur
2.4 Definitionsversuch des Das Bösen in phantastischer Kinder- und Jugendliteratur
2.5 Parallelen zu Es
2.6 Kampf zwischen Gut und Böse in ‚Es‘
2.7 Schlussgedanke
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, den Roman ‚Es‘ von Stephen King im Kontext der phantastischen Kinder- und Jugendliteratur zu analysieren. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie das Böse in diesem literarischen Rahmen definiert ist und welche Rolle der Kampf zwischen Gut und Böse im Werk einnimmt.
- Definition der phantastischen Kinder- und Jugendliteratur (PKuJL)
- Theoriebildung nach Tzvetan Todorov
- Kategorisierung des Romans ‚Es‘ (Horror, Adoleszenzroman, Coming-of-Age)
- Darstellung und Manifestation des Bösen
- Der Kampf zwischen den Gegenspielern
Auszug aus dem Buch
Stephen Kings ‚Es‘ in Bezug auf phantastischer Kinder- und Jugendliteratur
Zuerst muss in Erwägung gezogen werden, dass ‚Es‘, im Originaltitel: It, faktisch ein Horror-Roman ist und somit dem Genre der Horror-Literatur angehört. Das zusätzliche Element der Seminardefinition ist für die Beantwortung der Frage, warum diese Seminararbeit in das Rahmenthema fällt, ausschlaggebend. Dies wird zugleich Hauptbestandteil der folgenden Argumentation. Aus Abb. 1 ist zu entnehmen, dass das Phantastik Genre benachbarte Gattungen besitzt. Stephen Kings ‚Es‘ fällt in mehrere davon. Sein Werk ist nämlich nicht nur ein Horror-Roman, sondern fällt zugleich auch in die Kategorie des Adoleszenzromans, Entwicklungsromans sowie Coming-of-Age-Romans. Sie verfolgen im Kern, was aus den drei Definitionen dieser Romantypen am besten zu entnehmen ist, alle das Gleiche. Nämlich die Beschreibung der Adoleszenz einer Hauptfigur, die meist während ihrer Jugend verschiedener einprägsamer Erlebnisse und Erfahrungen ausgesetzt war. Hier ist es wichtig zu erwähnen, dass sich alle Hauptcharaktere ca. im elften Lebensjahr befinden.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Entstehungsgeschichte von Stephen Kings Schaffen und setzt seine Werke in Beziehung zu seiner eigenen Kindheit sowie dem Roman ‚Es‘.
2 Abhandlung: Dieses Hauptkapitel definiert die theoretischen Grundlagen der phantastischen Literatur und wendet diese auf den Roman ‚Es‘ sowie das Konzept des Bösen an.
2.1 Seminardefinition der Phantastischen Kinder- und Jugendliteratur: Hier wird die PKuJL durch das Zwei-Welten-Modell sowie durch Bildungsroman-Elemente charakterisiert.
2.2 Minimalistische Definition nach Tzvetan Todorov: Dieses Kapitel erläutert Todorovs Ansatz, der den Leser und dessen Unschlüssigkeit angesichts übernatürlicher Ereignisse ins Zentrum rückt.
2.3 Stephen Kings ‚Es‘ in Bezug auf phantastischer Kinder- und Jugendliteratur: Der Roman wird hier als hybrides Werk zwischen Horror, Adoleszenz- und Coming-of-Age-Literatur eingeordnet.
2.4 Definitionsversuch des Das Bösen in phantastischer Kinder- und Jugendliteratur: Das Kapitel untersucht das Böse als subjektive, individuell definierte Kategorie, die einen guten Antagonisten voraussetzt.
2.5 Parallelen zu Es: Hier wird die Figur des Pennywise als Manifestation des Bösen analysiert, wobei besonders die Wandler-Fähigkeiten als übernatürliche Indizien hervorgehoben werden.
2.6 Kampf zwischen Gut und Böse in ‚Es‘: Dieser Abschnitt beschreibt den zentralen Konflikt zwischen dem Bösen (Es) und seinem Gegenspieler (Maturin) sowie die Rolle der Kindergruppe.
2.7 Schlussgedanke: Das Fazit fasst zusammen, dass eine eindeutige Definition der PKuJL schwierig bleibt, würdigt aber die narrative Kraft von Stephen Kings Inszenierung des Bösen.
Schlüsselwörter
Phantastik, Kinderliteratur, Jugendliteratur, Stephen King, Es, Horror, Adoleszenzroman, Coming-of-Age, Tzvetan Todorov, das Böse, Pennywise, Kampf zwischen Gut und Böse, Phantastische Kinder- und Jugendliteratur, Literaturwissenschaft, Genretheorie.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert Stephen Kings Roman ‚Es‘ unter dem theoretischen Blickwinkel der phantastischen Kinder- und Jugendliteratur.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen umfassen die Definition von Phantastik, die Analyse des Bösen in der Literatur sowie die Einordnung von Kings Werk in Genres wie den Adoleszenz- und Coming-of-Age-Roman.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, warum und inwiefern der Horrorroman ‚Es‘ als phantastische Kinder- und Jugendliteratur klassifiziert werden kann und wie das Böse dabei inszeniert wird.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Die Arbeit nutzt literaturtheoretische Definitionen, insbesondere das Zwei-Welten-Modell und die Ansätze von Tzvetan Todorov, um das Genre und das Böse systematisch zu bestimmen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition der PKuJL, die Analyse des Bösen nach Walter Simonis und Sarah Müller sowie die konkrete Anwendung dieser Theorien auf die Handlung von ‚Es‘.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Besonders prägend sind Begriffe wie Phantastische Kinder- und Jugendliteratur, Horror, Adoleszenzroman, Coming-of-Age und die Definition des Bösen.
Inwiefern beeinflusste Stephen Kings Kindheit sein Werk?
Die Arbeit legt nahe, dass traumatische Erlebnisse in Kings Kindheit die Auseinandersetzung mit Angst und Tod in seinen Romanen maßgeblich beeinflusst haben könnten.
Welche Rolle spielt die Schildkröte Maturin im Roman?
Maturin wird als der Gegenspieler zu ‚Es‘ eingeführt und repräsentiert innerhalb des Makroversums das Gute, welches den ‚Klub der Verlierer‘ unterstützt.
- Citar trabajo
- Baran Sönmez (Autor), 2019, Phantastische Kinder- und Jugendliteratur. Kinder als Hauptprotagonisten im Kampf gegen Manifestationen des Bösen in Stephen Kings "Es", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1249502