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Die spätantike Grenze am Rhein bis Koblenz: Die Kastelle in Tenedo (Zurzach)

Titre: Die spätantike Grenze am Rhein bis Koblenz: Die Kastelle in Tenedo (Zurzach)

Dossier / Travail , 2004 , 9 Pages , Note: 2,7

Autor:in: Christian Albers (Auteur)

Histoire globale - Protohistoire, Antiquité
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Résumé Extrait Résumé des informations

Der obergermanisch-rätische Limes ist ein faszinierendes Baudenkmal, das in den ersten Jahrhunderten nach Christi über mehrere hundert Kilometer an der Grenze zum Römischen Reich errichtet wurde. Der Limes war zunächst keine echte Verteidigungsvorrichtung, sondern eine einfache Grenzbefestigung. Zur Verteidigung dieser Grenze wurden Kastelle im Hinterland gebaut, von denen aus Militäreinheiten bei Einfällen auszogen, um den Feind zurückzuschlagen.
Diese Ausarbeitung beschäftigt sich mit Tenedo, dem heutigen Zurzach in der Schweiz. An diesem Ort am Rhein bauten die Römer hinter der Limesgrenze zwei Kastelle. Auf der rechten Rheinuferseite, wo heute Rheinheim liegt, errichteten sie einen Brückenkopf. Wie diese Kastelle und der Brückenkopf aufgebaut waren, soll im Mittelpunkt der vorliegenden Hausarbeit stehen. Außerdem werden die bedeutendsten Funde dieser Orte aufgeführt, die zum Teil vor nicht allzu vielen Jahren gemacht wurden.
Aufgrund der Beschränkung einer Hausarbeit auf nur wenige Seiten, werden lediglich die wichtigsten Merkmale dargestellt. Es wird aber trotzdem deutlich, dass die Bauweise der vorliegenden römischen Kastelle mit größter Systematik erfolgte.
Das Fazit weist darauf hin, dass eine Auseinandersetzung mit diesem Thema beim Umgang mit der vorhandenen Literatur nicht so einfach zu handhaben ist.
Zur besseren Orientierung ist im Anhang eine Abbildung beigefügt, in der ein Gesamtplan Tenedos, einschließlich des rechtsufrigen Brückenkopfs, zu sehen ist.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Chronologie der Entdeckungen in Tenedo

2.1 Das Kastell auf Kirchlibuck

2.2 Das Kastell auf Sidelen

2.3 Die Umgebung der Kastelle

2.4 Die Rheinbrücken

2.5 Der rechtsufrige Brückenkopf

3. Schluss

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die spätantike römische Grenzbefestigung in Tenedo (dem heutigen Zurzach) und analysiert den Aufbau der dortigen Kastellanlagen sowie des rechtsrheinischen Brückenkopfs, um die militärische Systematik und strategische Planung der römischen Grenzsicherung zu verdeutlichen.

  • Chronologische Aufarbeitung archäologischer Entdeckungen in Tenedo
  • Detaillierte Analyse der Kastelle auf Kirchlibuck und Sidelen
  • Untersuchung der römischen Rheinbrücken und des rechtsufrigen Brückenkopfs
  • Diskussion der Variabilität wissenschaftlicher Daten in der archäologischen Literatur

Auszug aus dem Buch

2.1 Das Kastell auf Kirchlibuck

Das Kastell auf Kirchlibuck wurde wahrscheinlich um 300 nach Christi unter Diokletian gebaut. Es hatte besonders auf der Südseite einen unregelmäßigen Verlauf (siehe Abbildung 1). An den Ecken des Kastells baute man Rundtürme. Vermutlich waren die dazwischenliegenden Mauerabschnitte durch Halbrundtürme gesichert. Das Tor an der eingezogenen Seite der Südmauer öffnete sich nach innen ca. 3 m, nach außen ca. 4 m weit.4

Insgesamt hatte das Kastell maximal die Abmessungen 100 m x 50 m bis 70 m. Der Flächeninhalt erreichte etwa 4900 m2. Die Nordwest-Südost-Achse des Kastells war etwa 100 m lang, die größte Südwest-Nordost-Strecke ca. 80 m breit. Die Mauern waren bis zu 3,50 m stark, die Rundtürme hatten einen Durchmesser von etwa 3,30m. Der Radius der Halbrundtürme erreichte ca. 1,90 m. Im Kastell sind die Überreste von frühchristlichen Anlagen (unter anderem eine Apsis5, Reste einer Schranke und ein kleines Baptisterium6) bekannt, die ab Mitte des 5. Jahrhunderts entlang der Südwest-Mauer erbaut worden waren. Ebenfalls erhalten sind noch Baureste der Süd- und Westtürme.7

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die Bedeutung des obergermanisch-rätischen Limes und stellt die Forschungsziele hinsichtlich der Kastelle in Tenedo sowie deren strategische Bedeutung dar.

2 Chronologie der Entdeckungen in Tenedo: Dieser Abschnitt gibt einen Überblick über die langjährige Forschungsgeschichte in Tenedo, von ersten mittelalterlichen Funden bis zu systematischen Ausgrabungen des 20. Jahrhunderts.

2.1 Das Kastell auf Kirchlibuck: Es werden die architektonischen Details, die strategische Anlage und die frühchristlichen Erweiterungen des Kastells auf Kirchlibuck beschrieben.

2.2 Das Kastell auf Sidelen: Dieses Kapitel behandelt die spezifischen Baumaße, die Verteidigungseinrichtungen und den strategischen Nutzen der Kastellanlage auf Sidelen.

2.3 Die Umgebung der Kastelle: Fokus auf die infrastrukturelle Einbindung, insbesondere das zwischen den Kastellen errichtete Badgebäude zur Versorgung der Garnison.

2.4 Die Rheinbrücken: Eine Untersuchung der verschiedenen Brückenkonstruktionen, die als strategische Verbindung zum rechtsrheinischen Ufer dienten.

2.5 Der rechtsufrige Brückenkopf: Analyse des Brückenkopfes als militärischer Vorposten und dessen bauliche Ausführung zur Sicherung des Rheinübergangs.

3. Schluss: Zusammenfassende Betrachtung der militärischen Relevanz von Tenedo und kritische Reflexion über die sich entwickelnde Forschungslage und Literatur.

Schlüsselwörter

Tenedo, Zurzach, Limes, Römer, Kastell, Kirchlibuck, Sidelen, Brückenkopf, Rheinbrücke, Archäologie, Ausgrabungen, Grenzverteidigung, Spätantike, Militärstrategie, Forschungslage

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der römischen Grenzbefestigung in Tenedo, dem heutigen Zurzach, und analysiert die strategische Rolle der dortigen militärischen Anlagen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die Kastelle Kirchlibuck und Sidelen, die Rheinbrücken, der rechtsrheinische Brückenkopf sowie die archäologische Forschungsgeschichte dieser Stätten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Aufbau und die Funktion der Kastelle sowie die strategische Bauweise der Römer an der Rheingrenze anhand der vorliegenden Befunde aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär genutzt?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse, die verschiedene archäologische Berichte und Erkenntnisse über die Ausgrabungen in Tenedo gegenüberstellt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die chronologische Forschungsgeschichte und die detaillierte bauhistorische Untersuchung der Kastelle, des Bades, der Brücken und des Brückenkopfs.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Untersuchung?

Begriffe wie Limes, Tenedo, Kastell, Brückenkopf und archäologische Ausgrabung prägen den inhaltlichen Fokus der Arbeit.

Warum betont die Autorin die kritische Betrachtung der Literatur?

Aufgrund der sich stetig ändernden Forschungslage und sich korrigierender Daten in verschiedenen Fachbüchern ist ein sorgfältiger Umgang mit aktuellen Quellen essenziell.

Welche Bedeutung hatten die Kastelle in Tenedo im Verteidigungsfall?

Sie dienten als Ausgangspunkt für Militäreinheiten zur Grenzsicherung und als logistische Basis, um Truppen über den Rhein zum rechtsufrigen Brückenkopf zu verlegen.

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Résumé des informations

Titre
Die spätantike Grenze am Rhein bis Koblenz: Die Kastelle in Tenedo (Zurzach)
Université
University of Osnabrück
Cours
Der obergermanisch-rätische Limes
Note
2,7
Auteur
Christian Albers (Auteur)
Année de publication
2004
Pages
9
N° de catalogue
V125127
ISBN (ebook)
9783640308200
ISBN (Livre)
9783640306350
Langue
allemand
mots-clé
Tenedo Zurzach Limes Brückenkopf Kastell Rheinbrücken Legionen Römer und Germanen römisches Reich spätantike Grenze Ausgrabungen Grenze Bodenfunde
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Christian Albers (Auteur), 2004, Die spätantike Grenze am Rhein bis Koblenz: Die Kastelle in Tenedo (Zurzach), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/125127
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Extrait de  9  pages
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