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Welche Konsequenzen muss Downs aus Sicht des Erklärungsinstrumentalismus nach Friedman aus dem Wahlparadoxon ziehen?

Titre: Welche Konsequenzen muss Downs aus Sicht des Erklärungsinstrumentalismus nach Friedman aus dem Wahlparadoxon ziehen?

Essai , 2009 , 11 Pages , Note: 2,7

Autor:in: Fabian Koba (Auteur)

Politique - Théorie politique et Histoire des idées politiques
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Résumé Extrait Résumé des informations

Anthony Downs' vor über 40 Jahren veröffentlichtes Werk “Ökonomische Theorie der Demokratie” ist das “am häufigsten zitierte Werk der Wahlforschung, wenn nicht der Politikwissenschaft” (Arzheimer/Schmitt 2005: 250) und hat großen Einfluss auf die Anwendung des Rational-Choice Ansatzes in der Wahlforschung erlangt. Downs schafft es, auf Grundlage weniger Annahmen eine Vielzahl von Aussagen über das Verhalten politischer Akteure treffen zu können. Doch die Aussagen bezüglich der Wahlbeteiligung, die sich logisch aus Downs' Annahmen ableiten lassen, stimmen nicht mit den Tatsachen überein, was zu Problemen bei der Anwendung des Rational-Choice-Ansatzes in der Wahlforschung führt.
Diese Arbeit wird versuchen aufzuzeigen, welche Konsequenzen Downs aus Sicht der Erklärungsinstrumentalisten nach Friedman aus dieser Diskrepanz ziehen muss. Um dies aufzeigen zu können, wird im ersten Teil der Arbeit das Wissenschaftsverständnis der Erklärungsinstrumentalisten im Hinblick auf die Anforderungen an eine Theorie vorgestellt. Darauf folgend wir das Konzept aus der “Ökonomischen Theorie der Demokratie” folgende Konzept des rationalen Wahlverhaltens nach Downs vorgestellt, nach dem dieses wissenschaftstheoretisch eingeordnet wurde. Anhand der Schlussfolgerungen, die aus diesem Konzept folgen und sich in dieser Arbeit nur auf das Wahlverhalten von rationalen Akteuren beziehen, ist es im 3. Kapitel möglich, die Konsequenzen aufzuzeigen, die Downs aus Sicht der Erklärungsinstrumentalisten aus dem Wahlparadoxon ziehen muss. Diese Schlussfolgerungen werden im Folgenden anhand Mancur Olson's Argumentation in seiner Studie “Logik des kollektiven Handelns” überprüft. Im Fazit erfolgt eine Zusammenfassung des Argumentationsstranges sowie ein Ausblick auf weitere mögliche Konsequenzen aus dem Wahlparadoxon.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Erklärungsinstrumentalismus nach Friedman

3. Konzept des rationalen Wahlverhalten nach Downs

3.1. Wissenschaftstheoretische Einordnung des Konzepts

3.1.1. Methodologischer Individualismus

3.1.2. Rationalität

3.2. Grundannahmen des Downsschen Konzepts

3.3. Prognosen für die Wahlbeteiligung anhand des Downsschen Konzepts

3.4. Das Wahlparadoxon

4. Konsequenzen aus dem Wahlparadoxon

4.1. Modifikation der Annahmen durch Downs

4.2. Überprüfung der Modifikation anhand Olson's “Die Logik des kollektiven Handelns”

4.2.1. Olsons Argumentation

4.2.2. Anwendung von Olson's Argumentation auf Downs' Modifikation

5. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen der ökonomischen Theorie des rationalen Wahlverhaltens von Anthony Downs und dem empirisch beobachtbaren Wahlparadoxon, wobei die theoretische Fundierung durch den Erklärungsinstrumentalismus nach Milton Friedman kritisch hinterfragt wird.

  • Wissenschaftstheoretische Grundlagen des Erklärungsinstrumentalismus
  • Konzeption des rationalen Wahlverhaltens nach Downs
  • Analyse des Wahlparadoxons in demokratischen Systemen
  • Kritische Überprüfung von Modifikationsansätzen mittels der Theorie kollektiven Handelns von Mancur Olson

Auszug aus dem Buch

3.4. Das Wahlparadoxon

Diese Schlussfolgerung hätte zur Folge, dass die Wahlbeteiligung in großen Demokratien annäherend bei Null liegen würde. Dies widerspricht jedoch der tatsächlichen Wahlbeteiligung in westlichen Demokratien. “Diese Diskrepanz zwischen theoretischer Erwartung und empirischen Wahlbeteiligungsraten wird als Wahlparadoxon bezeichnet.(Schoen 2009: 193).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit skizziert die Problematik des rationalen Wahlverhaltens nach Downs und stellt die forschungsleitende Frage nach den Konsequenzen aus Sicht des Erklärungsinstrumentalismus.

2. Erklärungsinstrumentalismus nach Friedman: Dieses Kapitel erläutert den wissenschaftstheoretischen Ansatz Friedmans, der den Wert einer Theorie primär an deren Vorhersagequalität und Problemlösungskapazität misst.

3. Konzept des rationalen Wahlverhalten nach Downs: Es wird das Downs'sche Modell des Homo Oeconomicus im Kontext der politischen Theorie vorgestellt, inklusive der methodologischen Grundlagen und Marktanalogien.

4. Konsequenzen aus dem Wahlparadoxon: Hier werden die Versuche Downs', das Wahlparadoxon durch Modifikationen zu lösen, sowie deren kritische Überprüfung durch Mancur Olsons Theorie kollektiven Handelns dargelegt.

5. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass Downs' Modifikationsversuche zur Auflösung des Wahlparadoxons innerhalb der gegebenen Modelllogik nicht erfolgreich sind und weiterführende Präferenzmodifikationen notwendig machen.

Schlüsselwörter

Rational-Choice, Wahlparadoxon, Anthony Downs, Milton Friedman, Erklärungsinstrumentalismus, Homo Oeconomicus, Wahlbeteiligung, Mancur Olson, Kollektivgüter, Logik des kollektiven Handelns, Theorie der Gruppen, politische Ökonomie, Nutzenmaximierung, Wahlverhalten, Demokratie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Diskrepanz zwischen der Theorie rationalen Wahlverhaltens von Anthony Downs und der tatsächlich beobachtbaren Wahlbeteiligung, dem sogenannten Wahlparadoxon.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Felder sind die Wissenschaftstheorie des Instrumentalismus, die ökonomische Theorie der Demokratie sowie die Theorie des kollektiven Handelns.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, welche Konsequenzen Downs aus Sicht des Erklärungsinstrumentalismus nach Milton Friedman aus dem Wahlparadoxon ziehen muss.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die Konzepte der ökonomischen Wahlforschung mit wissenschaftstheoretischen Kriterien konfrontiert und diese durch die Anwendung von Olson's Theorie überprüft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretische Fundierung des Wahlverhaltens bei Downs, das Problem der Nicht-Wahlbeteiligung und die Überprüfung von Downs' Anpassungsversuchen anhand der Logik kollektiven Handelns.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Rational-Choice, Wahlparadoxon, Homo Oeconomicus und den methodologischen Individualismus geprägt.

Warum hält der Autor die Modifikation von Downs für unzureichend?

Der Autor argumentiert, dass der von Downs eingeführte "langfristige Partizipationswert" bei Anwendung der Theorie kollektiven Handelns nicht ausreicht, da die Beteiligung an der Demokratie als Kollektivgut das Trittbrettfahrerproblem nicht löst.

Was genau bedeutet der "Erklärungsinstrumentalismus" im Kontext der Arbeit?

Er bedeutet, dass die Realitätsnähe der Grundannahmen einer Theorie zweitrangig ist; entscheidend ist laut Friedman, ob die aus ihr abgeleiteten Vorhersagen empirisch zutreffend sind.

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Résumé des informations

Titre
Welche Konsequenzen muss Downs aus Sicht des Erklärungsinstrumentalismus nach Friedman aus dem Wahlparadoxon ziehen?
Université
Johannes Gutenberg University Mainz  (Institut für Politikwissenschaft)
Cours
Moderne Politische Theorie
Note
2,7
Auteur
Fabian Koba (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
11
N° de catalogue
V125139
ISBN (ebook)
9783640300389
ISBN (Livre)
9783640305216
Langue
allemand
mots-clé
Anthony Downs Mancur Olson Wahlparadoxon Homo Oeconomicus Homo Politicus Wahlverhalten Wähler Ökonomisch Ökonomie Rational Choice Modifikation
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Fabian Koba (Auteur), 2009, Welche Konsequenzen muss Downs aus Sicht des Erklärungsinstrumentalismus nach Friedman aus dem Wahlparadoxon ziehen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/125139
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Extrait de  11  pages
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