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Die 13. Shell Jugendstudie mit dem Schwerpunkt Religion

Título: Die 13. Shell Jugendstudie mit dem Schwerpunkt Religion

Trabajo de Seminario , 2006 , 22 Páginas , Calificación: 1

Autor:in: Anne Kaufmann (Autor)

Teología - Religión (como asignatura escolar)
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Shell führt bereits seit mehr als 50 Jahren alle zwei Jahre Jugendstudien mit verschiedenen Schwerpunkten durch.Die Shell-Jugendstudien haben sich in den letzten Jahrzehnten zu den maßgebenden Indikatoren für das Verhältnis von Jugend und Gesellschaft entwickelt. Sie gelten als Musterbeispiele für die effektive Kombination von unterschiedlichen Methoden der empirischen Sozialforschung und an ihnen orientieren sich Jugendpolitik und die Praxis der Jugendarbeit. Ihrem Selbstverständnis folgend ist es das Ziel der Untersuchung, einem pauschalen Bild von Jugend in der Öffentlichkeit entgegen zu treten. So bezieht sie sich auf den spezifischen Blickwinkel jedes einzelnen befragten Jugendlichen und nicht auf die Fragen, die die Gesellschaft an die Jugend richtet. Besonderen Wert legt man darauf, Jugendliche nicht als isolierte Wesen zu betrachten, sondern in ihren sozialen und lebensgeschichtlichen Bezügen wie beispielsweise dem Verhältnis zu den Eltern, den Umgang mit Gleichaltrigen, Freizeitaktivitäten etc.
Religion wurde in den vorherigen Shell-Jugendstudien immer wieder in unterschiedlicher Weise thematisiert. Eine besonders starke Fokussierung auf Religion erfolgte in der 13. Shell-Jugendstudie aus dem Jahr 1999. Der zunehmende Bedeutungsverlust der Religion – sowohl gesamtgesellschaftlich als auch jugendspezifisch – war Anlass, unmittelbar vor der Jahrtausendwende mögliche Korrelationen jugendlicher Religiosität und Religionsausübung mit jugendlichen Zukunftsaussichten, Wert- und Lebensvorstellungen ausführlicher und genauer zu untersuchen.

Die vorliegende Arbeit präsentiert nun in einem ersten Schritt allgemeine Informationen zur 13. Shell-Jugendstudie sowie einige Hinweise zu deren Durchführung. Darauf folgt eine kurze Vorstellung der Hauptergebnisse der einzelnen Teilbereiche der Studie. Dabei wird der Schwerpunkt auf die quantitativen Ergebnisse gelegt. Der Teilbereich Religion wird in einem eigenen Kapitel ausführlicher behandelt und stellt somit den Hauptteil der Arbeit dar. Abschließend werden in einem Fazit einige Überlegungen hinsichtlich der Fragestellung eingebracht, welche Relevanz die Ergebnisse für Religionslehrer haben und welche Konsequenzen dadurch für den Religionsunterricht entstehen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Vorstellung der 13. Shell – Jugendstudie

3 Hauptergebnisse der quantitativen Studie

3.1 Grundstimmung

3.2 Familie und Beruf

3.3 Werte

3.4 Ost – West

3.5 Politik und Deutschlandbild

3.6 Deutsche und ausländische Jugendliche

3.7 Jungen und Mädchen

4 Der Themenschwerpunkt Religion

4.1 Religionsgemeinschaften

4.2 Entwicklung in den letzten anderthalb Jahrzehnten

4.2.1 Gottesdienstbesuche

4.2.2 Beten

4.2.3 Glaube an ein Weiterleben nach dem Tod

4.3 Religiöse Bücher lesen

4.4 Die Relevanz religiöser Feste

4.5 Kirchlich – konfessionelle Jugendgruppen

4.6 Religiöse Erziehungsabsichten

4.7 Selbstdefinition als nicht religiös

4.8 Spirituell – okkulte Praktiken

4.9 Privater Schicksalsglaube und Glaube an die höheren Mächte

4.10 Private Glaubensüberzeugungen und Kirchlichkeit

4.11 Religion – Kein Gesprächsthema für Jugendliche

4.12 Religion und Zukunftsorientierung

5 Fazit

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht die Ergebnisse der 13. Shell-Jugendstudie mit einem speziellen Fokus auf die religiösen Einstellungen und Lebenswelten von Jugendlichen in Deutschland. Das primäre Ziel ist es, den Bedeutungsverlust von Religion zu analysieren und daraus pädagogische Schlussfolgerungen für den Religionsunterricht zu ziehen.

  • Analyse der 13. Shell-Jugendstudie von 1999
  • Untersuchung quantitativer Ergebnisse zu jugendlicher Religiosität
  • Vergleich von Lebenswelten verschiedener religiöser und konfessionsloser Gruppen
  • Reflexion über die Relevanz der Studienergebnisse für die religionspädagogische Praxis

Auszug aus dem Buch

4.2.1 Gottesdienstbesuche

Während 1984 22% aller befragten Jugendlichen den Gottesdienst besuchten, gaben 1999 nur noch 14% die Teilnahme am Gottesdienst an. Auf die Frage, wie oft die Jugendlichen in den letzten vier Wochen in den Gottesdienst gegangen sind, zeigt sich folgendes Bild. 83% haben den Gottesdienst nicht besucht, 9% einmal, je 4% zwei- bzw. dreimal und öfter. Im Vergleich zu den deutschen Jugendlichen besuchen mit 23% bedeutend mehr ausländische Jugendliche den Gottesdienst, der Prozentsatz der islamischen Jugendlichen überragt mit 35% alle übrigen Konfessionen.

Der Anteil der Jugendlichen, die den Gottesdienst besuchen, sinkt mit dem Alter konstant. Obwohl weibliche Jugendliche eher bereit sind, den Gottesdienst zu besuchen, sinkt auch ihr Anteil im Alter. Der Grund für diese geringe Zahl von Gottesdienstbesuchen liegt im Unverständnis und in der Langweile auf Seiten der Jugendlichen; dies gilt auch für die Mehrheit der kirchlich Engagierten.

In der Gruppe der Jugendlichen, die den Gottesdienst besuchen, sind deutlich mehr Ausländer, etwas mehr Jugendliche mit Hauptschulniveau und etwas mehr junge, verheiratete Frauen und Hausfrauen. Sie leben meist in kleineren Gemeinden und gehören meist der katholischen oder der islamischen Religionsgemeinschaft an. Die Gruppe hat höhere Anteile bei dem Wunsch Kinder zu bekommen und präferiert das Partnerschaftsmodell des Heiratens. Sie sind demnach stärker familienorientiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in das Thema der 13. Shell-Jugendstudie und die Zielsetzung der wissenschaftlichen Arbeit.

2 Vorstellung der 13. Shell – Jugendstudie: Detaillierte Darstellung des methodischen Aufbaus und der inhaltlichen Schwerpunkte der Studie.

3 Hauptergebnisse der quantitativen Studie: Überblick über grundlegende Trends bei Themen wie Zukunft, Familie, Werte und Politik.

4 Der Themenschwerpunkt Religion: Tiefgehende Analyse der religiösen Praktiken, Glaubensformen und der Rolle von Konfessionen im Leben der Jugendlichen.

5 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Reflexion über Konsequenzen für die Religionspädagogik.

Schlüsselwörter

Shell-Jugendstudie, Religion, Jugendliche, Gottesdienstbesuch, Religiöse Erziehung, Kirchlichkeit, Werteorientierung, Islam, Zukunftsvorstellungen, Empirische Sozialforschung, Religionsunterricht, Konfessionslosigkeit, Spiritualität, Jugendforschung, Pädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Daten der 13. Shell-Jugendstudie mit einem besonderen Fokus auf die religiöse Situation und die Werteeinstellungen junger Menschen in Deutschland um die Jahrtausendwende.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Neben dem Schwerpunktthema Religion werden Themen wie Zukunftserwartungen, Familienbilder, politische Interessen sowie Unterschiede zwischen ost- und westdeutschen bzw. ausländischen Jugendlichen behandelt.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ein differenziertes Bild der jugendlichen Religiosität zu zeichnen und zu erörtern, wie Religionslehrer auf den beobachteten Bedeutungsverlust von Religion reagieren können.

Welche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Sekundäranalyse der quantitativen Daten der 13. Shell-Jugendstudie, ergänzt durch religionspädagogische Reflexionen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Vorstellung der quantitativen Basisergebnisse und eine detaillierte Auswertung des Themenschwerpunkts Religion, inklusive Gottesdienstbesuchen, Gebetspraxis und religiöser Erziehung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Shell-Jugendstudie, religiöse Sozialisation, Zukunftsorientierung, Konfessionslosigkeit und pädagogische Konsequenzen für den Religionsunterricht.

Wie unterscheidet sich die religiöse Einstellung von deutschen und muslimischen Jugendlichen?

Die Studie zeigt, dass muslimische Jugendliche eine stärkere Bindung an religiöse Praktiken und ein anderes Familienverständnis aufweisen, während bei deutschen Jugendlichen ein fortschreitender Bedeutungsverlust der Religion festzustellen ist.

Hat der Gottesdienstbesuch noch eine hohe Bedeutung für Jugendliche?

Nein, der Gottesdienstbesuch ist generell rückläufig und sinkt mit zunehmendem Alter; er wird von vielen Jugendlichen aufgrund von Langeweile und Unverständnis abgelehnt.

Welche Rolle spielt die Religion für die Zukunftsorientierung?

Die Untersuchung zeigt, dass Religion keine durchgehend positive Korrelation mit Optimismus oder Zukunftsvorstellungen besitzt, da die Zusammenhänge durch soziale Faktoren und unterschiedliche Sozialisationserfahrungen sehr komplex sind.

Final del extracto de 22 páginas  - subir

Detalles

Título
Die 13. Shell Jugendstudie mit dem Schwerpunkt Religion
Universidad
University of Frankfurt (Main)
Curso
Praktische Theologie
Calificación
1
Autor
Anne Kaufmann (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
22
No. de catálogo
V125179
ISBN (Ebook)
9783640308514
ISBN (Libro)
9783640306626
Idioma
Alemán
Etiqueta
Shell Jugendstudie Schwerpunkt Religion Praktische Theologie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anne Kaufmann (Autor), 2006, Die 13. Shell Jugendstudie mit dem Schwerpunkt Religion, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/125179
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