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Einstellungen zu Figur, Essen und Diät bei Grundschulkindern

Titre: Einstellungen zu Figur, Essen und Diät bei Grundschulkindern

Epreuve d'examen , 2005 , 140 Pages , Note: 2

Autor:in: Anne Kaufmann (Auteur)

Biologie - Maladies, Santé, Allimentation
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die vorliegende Arbeit beschäftige sich mit den Einstellungen zum Thema Figur, Essen und Diät bei Grundschulkindern. Dabei ist von Interesse, inwiefern diese für die Entstehung von Essstörungen verantwortlich sein können und ihnen präventiv vorgebeugt werden kann. Sie teilt sich einem theoretischen und einem empirischen Teil auf.
Im theoretischen Teil soll zunächst das Thema Ernährung im Kontext der Schule betrachtet werden, um nachzuvollziehen, wie diese mit der Gesundheitsförderung in Zusammenhang steht und welche Bedeutung sie für diese hat. Anschließend werden die Ziele von Ernährungserziehung erläutert, um im Weiteren zu verdeutlichen, wie die Themen Körper und Ernährung im hessischen Rahmenplan eingebettet sind. Dies soll zunächst zu einer grundlegenden Orientierung führen, in der dargestellt wird, wie sich das Thema Ernährung in der Schule darstellt und in welchem Bezug es gesehen werden muss. Dies macht erst die Konsequenzen und Möglichkeiten dieser Einbettung möglich, die daraufhin erläutert werden. Danach wird die Umsetzung der Ernährungserziehung erläutert, wobei die Umsetzungsmöglichkeiten von Institution und Lehrern getrennt aufgeführt werden.
Im Anschluss daran werden die Präventionsmöglichkeiten der Schule diesbezüglich dargestellt. Hier geht es darum aufzuzeigen, auf welche Möglichkeiten die Schule eingehen kann, um eine adäquate Umsetzung der Ernährungserziehung zu gewährleisten und das Risikoverhalten der Kinder zu verringern.
In einem nächsten Schritt wird auf die Einstellungen zu Figur, Essen und Diät eingegangen. Um später Präventionsmaßnahmen diesbezüglich zu verstehen, soll an dieser Stelle gezeigt werden, warum diese Einstellungen gefährlich sein können und inwiefern sie mit Essstörungen zusammenhängen. Dazu werden zunächst die Einstellungen der Personen hinsichtlich ihres Körperbildes aufgezeigt und wie diese auf die Körperzufriedenheit Einfluss nehmen. Im Anschluss werden mehrere Studien vorgestellt.Im empirischen Teil der vorliegenden Arbeit wird die Untersuchung, die im Zuge der wissenschaftlichen Hausarbeit durchgeführt wurde, vorgestellt. Im folgenden kommt es zur Darstellung der Ergebnisse und der anschließenden Interpretation zur Diskussion. Am Ende der Arbeit soll eine Zusammenfassung stehen, die einen kurzen Überblick über die Arbeit gibt und diese zusammenfassend darstellt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 DAS THEMA ERNÄHRUNG IN DER GRUNDSCHULE

2.1 WIE WIRD DAS THEMENFELD ERNÄHRUNG IN BEZUG ZUR GESUNDHEITSFÖRDERUNG GESEHEN?

2.2 WAS SOLL ERNÄHRUNGSERZIEHUNG IN DER GRUNDSCHULE LEISTEN?

2.3 WIE WERDEN DIE THEMEN KÖRPER UND ERNÄHRUNG IN DEN RAHMENPLAN EINGEBETTET?

2.4 UMSETZUNG DER ERNÄHRUNGSERZIEHUNG IN DER GRUNDSCHULE

2.4.1 Was kann die Grundschule tun?

2.4.2 Was können Lehrer und Eltern tun?

2.4.3 Wie kann in der Schule Prävention diesbezüglich aussehen?

3 EINSTELLUNGEN ZU FIGUR, ESSEN UND DIÄT

3.1 KÖRPERBILD UND KÖRPERUNZUFRIEDENHEIT

3.2 ESSEN UND ERNÄHRUNGSGEWOHNHEITEN

3.3 ERNÄHRUNGS- UND ESSVERHALTEN

3.3.1 Gezügeltes Essverhalten

3.3.2 Gestörtes Essverhalten

3.3.2.1 Anorexia nervosa

3.3.2.2 Bulimia nervosa

3.3.3 Adipositas und Übergewicht

3.4 PRÄVENTION VON ESSSTÖRUNGEN, ADIPOSITAS UND ÜBERGEWICHT

4 VORSTELLUNG VORAUSGEHENDER STUDIEN

4.1 »DIETING BEHAVIOR AND EATING ATTITUDES IN CHILDREN« VON MICHAEL J. MALONEY U.A.

4.2 »BODY FIGURE PERCEPTIONS AND PREFERENCES AMONG PREADOLESCENT CHILDREN« VON M. ELIZABETH COLLINS

4.3 »KÖRPERBILD, KÖRPERUNZUFRIEDENHEIT, DIÄTVERHALTEN UND SELBSTWERT BEI MÄDCHEN UND JUNGEN IM ALTER VON SIEBEN BIS DREIZEHN JAHREN« VON SUSANNE KREIKEBAUM

4.4 »BODY SHAPE PERCEPTIONS OF PREADOLESCENT AND YOUNG ADOLESCENT CHILDREN« VON K. N. PARKINSON U.A.

4.5 »BODY FIGURE PERCEPTIONS AND EATING ATTITUDES AMONG AUSTRALIAN SCHOOLCHILDREN AGED 8 TO 12 YEARS« VON KIM ROLLAND U.A.

5 UNTERSUCHUNGSMETHODIK

5.1 DESIGN DER STUDIE

5.2 BESCHREIBUNG DER STICHPROBE

5.2.1 Informationen zu den einzelnen Schulen

5.2.2 Die Altersverteilung

5.2.3 Gewichts – Größen – Verteilung

5.2.4 Gewichtsschätzungen

5.3 BESCHREIBUNG DER UNTERSUCHUNGSINSTRUMENTE

5.3.1 Die Figurenzeichnungen

5.3.2 Die Fragenstruktur des Interviews

5.4 DURCHFÜHRUNG DER DATENERHEBUNG

6 DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE

6.1 VORSTELLUNG DER ERGEBNISSE

6.1.1 Keine Antwort

6.1.2 Schwer und dick

6.2 INTERPRETATION DER ERGEBNISSE

7 DISKUSSION DER ERGEBNISSE

8 ZUSAMMENFASSUNG

9 LITERATURVERZEICHNIS

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Einstellungen von Grundschulkindern zu den Themen Figur, Essen und Diät. Das primäre Ziel ist es, zu erforschen, ob Kinder bereits in diesem frühen Alter ein Risikoverhalten zeigen, das die Entstehung von Essstörungen begünstigen könnte, und aufzuzeigen, wie die Schule präventiv wirken kann.

  • Bedeutung der Ernährungserziehung im Kontext der Grundschule
  • Einfluss gesellschaftlicher Körperbilder und Schlankheitsideale auf das Essverhalten von Kindern
  • Risikofaktoren für die Entstehung von Essstörungen (Anorexia/Bulimia nervosa)
  • Möglichkeiten der Primärprävention durch Lehrer, Eltern und Schule
  • Empirische Analyse der kindlichen Einstellungen mittels Figurenzeichnungen und Interviews

Auszug aus dem Buch

3.1 Körperbild und Körperunzufriedenheit

In der heutigen Gesellschaft wird ein schlankes Körperbild bevorzugt. Schlankheit wird heutzutage nicht mehr aus gesundheitlichen Gründen angestrebt; sie ist vielmehr zu einem Wert – einem Lebensstil – geworden, der in der Gesellschaft und den Einstellungen der Menschen viele positiven Eigenschaften vereint. Schlankheit wird gleichgesetzt mit einem hohen Selbstwert, Leistungsfähigkeit, Attraktivität und persönlichem Glück (vgl. WESTENHÖFER 1996). Frei nach der Prämisse: »Wer schlank ist, kann sich selbst gut leiden und fühlt sich wohl«.

Mader (1987) geht sogar noch weiter. Sie spricht in ihrem Werk von dem »Abgott« Schlankheit, dem die Gesellschaft huldigt. Diese Huldigung nimmt immer größere Ausmaße an und entfaltet mittlerweile bereits schon im Kindesalter seine Wirkung (vgl. MADER 1987). Einer dicken oder fettleibige Körpersilhouette wird von den Menschen nicht die Akzeptanz gegenüber gebracht, wie einem dünnen Körperbild. Das dicke und fettleibige Körperbild wird durchweg negativ besetzt und wird mit negativen Stereotypen assoziiert. Durch diese Einstellungen werden dicke Menschen als faul, träge, undiszipliniert, maßlos … bezeichnet. Diese Einstellungen, die die Gesellschaft fördert und gleichzeitig auch von ihnen beeinflusst wird, verbreiten die Meinung , dass »Dick sein« schlecht und »Schlank sein« gut ist.

Inzwischen sind die Einstellungen zu den verschiedenen Körperbildern nicht mehr nur bei Erwachsenen zu finden. Sie sind bei Kindern und Jugendlichen ebenso weit verbreitet. Harrison spricht davon, dass schon Kinder im Kindergartenalter beginnen, die kulturelle Sichtweise zu bestimmten Körperbildern zu übernehmen und sich dadurch ihre Sichtweise von »guten« und »schlechten« Körperbildern ausbildet (vgl. HARRISON 2000, S. 618).

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung stellt das zunehmende Problem kindlichen Übergewichts sowie anorektischer und bulimischer Tendenzen dar und umreißt die Struktur der Arbeit, die sich in einen theoretischen und empirischen Teil gliedert.

2 DAS THEMA ERNÄHRUNG IN DER GRUNDSCHULE: Dieses Kapitel verortet das Thema Ernährung innerhalb der Gesundheitsförderung und beleuchtet die Rolle der Grundschule bei der Vermittlung von Handlungskompetenzen im Rahmen des hessischen Lehrplans.

3 EINSTELLUNGEN ZU FIGUR, ESSEN UND DIÄT: Hier werden die gesellschaftlichen Prägungen hinsichtlich Schlankheitsidealen, gestörtem Essverhalten und den spezifischen Krankheitsbildern wie Anorexia und Bulimia nervosa sowie Adipositas detailliert erörtert.

4 VORSTELLUNG VORAUSGEHENDER STUDIEN: Es werden fünf relevante Studien vorgestellt, die als methodische Grundlage für die eigene empirische Untersuchung dienen, insbesondere hinsichtlich der Nutzung von Figurenzeichnungen und dem ChEAT-Test.

5 UNTERSUCHUNGSMETHODIK: Dieses Kapitel erläutert das Forschungsdesign der Feldstudie an zwei Grundschulen, die Auswahl der Stichprobe sowie die verwendeten Instrumente (Interviews und Figurenzeichnungen).

6 DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE: Hier werden die durch die Befragungen erhobenen Daten präsentiert und eine erste Vorstellung der Ergebnisse vorgenommen.

7 DISKUSSION DER ERGEBNISSE: In diesem Kapitel werden die Ergebnisse diskutiert und Schlussfolgerungen für die pädagogische Praxis abgeleitet, wobei die Bedeutung der Primärprävention unterstrichen wird.

8 ZUSAMMENFASSUNG: Die Arbeit schließt mit einem kurzen Überblick über die zentralen Erkenntnisse und deren Bedeutung für die institutionelle Gesundheitserziehung.

Schlüsselwörter

Ernährungserziehung, Grundschule, Körperbild, Körperunzufriedenheit, Essstörungen, Primärprävention, Übergewicht, Adipositas, Schlankheitsideal, Diätverhalten, Essgewohnheiten, Gesundheitsförderung, Körperwahrnehmung, Selbstwertgefühl, empirische Untersuchung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Einstellungen von Grundschulkindern zu den Themen Figur, Essen und Diät und untersucht, inwiefern diese für die Entstehung von Essstörungen relevant sind.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Ernährungserziehung in der Grundschule, gesellschaftlichen Schönheitsidealen, der Entwicklung von Essstörungen und Möglichkeiten der schulischen Primärprävention.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, herauszufinden, ob Kinder im Grundschulalter bereits ein Risikoverhalten in Bezug auf ihr Essverhalten und ihre Einstellung zu ihrem Körper zeigen, das später zu Essstörungen führen könnte.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine Feldstudie an zwei Grundschulen durchgeführt, bei der Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klasse mittels qualitativer Interviews und der Collins-Figurenzeichnungen befragt wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert theoretisch die Einbettung der Ernährung in den Schulkontext, diskutiert verschiedene Essstörungen und stellt vorangegangene Studien vor, bevor die eigene empirische Studie detailliert ausgewertet wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe umfassen Ernährungserziehung, Körperunzufriedenheit, Schlankheitsideal, Primärprävention und Essstörungen.

Gibt es einen Altersunterschied bei der Körperunzufriedenheit?

Die Studie deutet darauf hin, dass die Auseinandersetzung mit der Figur und Diäten bei Neunjährigen besonders ausgeprägt ist und sich mit zunehmendem Alter ein kritischeres Körperbild manifestiert.

Welche Rolle spielen die Eltern bei der Ernährung der Kinder?

Die Kinder geben an, dass ihr Essverhalten stark durch die Vorbildfunktion der Eltern und deren Kaufverhalten bei Lebensmitteln beeinflusst wird, wobei eine Offenheit in der Familie über Diäten festzustellen ist.

Fin de l'extrait de 140 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Einstellungen zu Figur, Essen und Diät bei Grundschulkindern
Université
University of Frankfurt (Main)
Note
2
Auteur
Anne Kaufmann (Auteur)
Année de publication
2005
Pages
140
N° de catalogue
V125183
ISBN (ebook)
9783640865727
ISBN (Livre)
9783640866113
Langue
allemand
mots-clé
einstellungen figur essen diät grundschulkindern
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anne Kaufmann (Auteur), 2005, Einstellungen zu Figur, Essen und Diät bei Grundschulkindern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/125183
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