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Führungsrollen in Gruppen

Duale Führung

Titre: Führungsrollen in Gruppen

Dossier / Travail , 2009 , 28 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Ina Wittmeier (Auteur)

Psychologie - Travail, Entreprise, Organisation
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Résumé Extrait Résumé des informations

Diese Arbeit beschäftigt sich mit Führungsrollen in Gruppen. Dabei wird insbesondere auf duale Führung eingegangen.

Führung wird nach Rosenstiel (1994) als eine spezifische Form der sozialen Einflussnahme verstanden. Der Begriff Rolle beinhaltet nach Paschen (1978) alle Erwartungen an eine Person mit bestimmter Stellung innerhalb einer Gruppe, welche wiederum unterschiedliche Merkmale aufweist (Rosenstiel, 2003).

In der vorliegenden Arbeit werden zunächst grundlegend die Begriffe Führung und Gruppe näher betrachtet. Dabei wird jeweils zunächst eine Begriffsbestimmung vorgenommen, bevor auf weitere Merkmale eingegangen wird. Darauf folgt eine Auseinandersetzung mit Führungsrollen in Gruppen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der verhaltensorientierten Differenzierung von Führungsrollen in Aufgaben- und Mitarbeiterorientierte Führung. Für die Kapitelüberschriften wurden die auf Bales und Slater (1969) zurückgehenden Bezeichnungen „task specialist“ und „socio-emotional specialist“ gewählt, da diese in einer klassischen Untersuchung zur Entstehung von Führungsrollen verwendet wurden. Informelle Führung wird in dieser Arbeit nur am Rande gestreift, da der Fokus eher auf rollentheoretischen Überlegungen liegt. Zur Abrundung des Kapitels zu Führungsrollen in Gruppen werden einige Rahmenbedingungen von dualer Führung erläutert und ein aktueller Praxisbezug hergestellt. Im Anschluss daran folgt eine Diskussion des Gesamtthemas aus Sicht der Autorin.

Obwohl Führung immer noch überwiegend männlich besetzt ist, wurde in dieser Arbeit versucht, wenn möglich geschlechtsneutrale Formulierungen zu wählen, Zitate und das Wort „Mitarbeiterorientierung“ sind dabei ausgenommen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 GRUNDLAGEN

2.1 Führung

2.1.1 Führungsbegriff

2.1.2 Führungsansätze

2.1.3 Führungsstil

2.2 Gruppe

2.2.1 Gruppenbegriff

2.2.2 Gruppenmerkmale

2.2.3 Gruppenziele

2.2.4 Gruppenrollen

3 FÜHRUNGSROLLEN IN GRUPPEN

3.1 Theoretischer Hintergrund

3.2 task specialist

3.3 socio-emotional specialist

3.4 Rahmenbedingungen

3.4.1 Aktueller Praxisbezug

4 DISKUSSION

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Konzept der dualen Führung in Gruppen und beleuchtet die funktionale Rollenverteilung zwischen aufgaben- und mitarbeiterorientierten Führungspersonen unter Berücksichtigung verschiedener gruppendynamischer Rahmenbedingungen.

  • Theoretische Grundlagen von Führung und Gruppendynamik
  • Die Differenzierung von Führungsrollen in „task specialist“ und „socio-emotional specialist“
  • Einflussfaktoren und Rahmenbedingungen auf die Entstehung dualer Führung
  • Praktische Implikationen für die Führung von Teams und Organisationen

Auszug aus dem Buch

3.1 Theoretischer Hintergrund

Rosenstiel (2003, S. 57) betont, dass die Führungsrolle eine Rolle neben vielen innerhalb einer Gruppe ist. Personelle Aufteilungen der Führungsfunktion werden Vater und Mutter, Chef und Sekretärin, oder in der Politik Präsident und Kanzler zugeschrieben (Rosenstiel, 1994, S. 58 und Paschen, 1995, Sp. 250). Nach Neuberger (1995, S. 98) galt vor Bales der „informelle Führer“ als ausgemacht, danach fand eine Verschiebung hin zum rollentheoretischen Akzent statt. Grundlegende Erkenntnisse zur dualen Führung lieferten Bales und Slater (1969). In ihrer „klassischen sozialpsychologischen Studie“ (Fischer & Wiswede, 2002, S. 512) analysierten sie die Entstehung und Ausdifferenzierung von Führungsrollen in Gruppen. Bei ihrer Untersuchung gingen Bales und Slater zunächst von der „Great-Man-Hypothese“ aus, wobei eine Führungsperson alle für die Führung einer Gruppe notwendigen Eigenschaften, Fähigkeiten und Kenntnisse besitzt. In den untersuchten Gruppen mit ad hoc zusammengesetzten Gruppenmitgliedern fanden Bales und Slater (1969) zwei herausragende Positionen („task-specialist“ und „socio-emotional specialist“), woraus die „two-complementary-leader-hypothesis“ gefolgert wurde (Wiendieck, 2003, S. 249).

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der Führungsrollen in Gruppen mit speziellem Fokus auf die duale Führung.

2 GRUNDLAGEN: Definition zentraler Begriffe wie Führung und Gruppe sowie Darstellung relevanter Theorien und Führungsstile.

3 FÜHRUNGSROLLEN IN GRUPPEN: Detaillierte Analyse der Rollenverteilung in Teams, insbesondere der Unterscheidung zwischen aufgaben- und mitarbeiterorientierten Führungsspezialisten.

4 DISKUSSION: Synthese der Ergebnisse und kritische Reflexion der Anwendung dualer Führung im organisationalen Kontext.

Schlüsselwörter

Duale Führung, Führungsrollen, Gruppendynamik, Task Specialist, Socio-emotional Specialist, Führungstheorien, Rollendifferenzierung, Gruppenführung, Organisationspsychologie, Mitarbeiterorientierung, Aufgabenorientierung, Führungseffektivität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die Aufteilung von Führungsfunktionen in Gruppen auf verschiedene Rollenträger, ein Konzept, das als duale Führung bezeichnet wird.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentral sind die theoretischen Hintergründe der Rollenverteilung, die gruppendynamischen Prozesse sowie die Unterscheidung zwischen aufgaben- und mitarbeiterorientierter Führung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, zu verstehen, wie und unter welchen Bedingungen die Differenzierung in verschiedene Führungsrollen innerhalb einer Gruppe entsteht und welche Auswirkungen dies hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturarbeit, die existierende sozialpsychologische Studien und organisationspsychologische Erkenntnisse zusammenführt und diskutiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Begriffe Führung und Gruppe definiert, die spezifischen Rollen „task specialist“ und „socio-emotional specialist“ erläutert sowie Rahmenbedingungen der dualen Führung analysiert.

Welche Schlüsselwörter beschreiben die Arbeit am besten?

Duale Führung, Führungsrollen, Rollendifferenzierung, Task Specialist und Socio-emotional Specialist sind die zentralen Begriffe.

Warum ist die Unterscheidung zwischen „task specialist“ und „socio-emotional specialist“ wichtig?

Diese Unterscheidung ist essenziell, da sie zeigt, dass eine einzelne Person oft nicht gleichzeitig alle notwendigen Anforderungen an eine Gruppe erfüllen kann, weshalb eine komplementäre Rollenverteilung zur Zielerreichung sinnvoll ist.

Welchen Einfluss haben externe Rahmenbedingungen auf die duale Führung?

Faktoren wie die Gruppengröße, die Zielsetzung, die Art der Aufgabe und die Organisationskultur bestimmen, ob eine funktionale Aufteilung der Führung möglich und effektiv ist.

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Résumé des informations

Titre
Führungsrollen in Gruppen
Sous-titre
Duale Führung
Université
University of Hagen
Cours
Master of Organizational Psychology
Note
1,7
Auteur
Ina Wittmeier (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
28
N° de catalogue
V125205
ISBN (ebook)
9783640308583
ISBN (Livre)
9783640306695
Langue
allemand
mots-clé
Führungsrollen Gruppen Master Organizational Psychology
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Ina Wittmeier (Auteur), 2009, Führungsrollen in Gruppen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/125205
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Extrait de  28  pages
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