Der Dreisprung


Hausarbeit, 2001

6 Seiten, Note: 2


Leseprobe

Inhalt

1.Der Anlauf

2.Die Absprünge:
a) Hop
b) Step
c) Jump

3.Die Landung

4.Kriterien der Technik

5.Die Phasen des Dreisprungs

6.Wesentliche Fehler und Korrekturmöglichkeiten

- Der Dreisprung lässt sich grob in drei Teile gliedern: Den Anlauf, die Absprünge (Hop, Step, Jump) und die Landung. Dabei hängt der Erfolg entscheidend von den koordinativ-technischen und konditionellen Fähigkeiten des Springers ab. Darüber hinaus von Rhythmusgefühl und Gleichgewichtsvermögen im Flug.

1.Der Anlauf:

- Der Anlauf beim Dreisprung unterscheidet sich nur geringfügig von dem des Weitsprungs. Das Ziel des Anlaufs ist das Erreichen einer möglichst hohen Absprunggeschwindigkeit und einer guten Vorbereitung des Absprungs. Dazu muss der Dreispringer den Absprungbalken genau treffen. Die Anlauflänge beträgt bei den Männern bis zu 24 Laufschritten (40-45 m) und bei den Frauen etwa 20 Laufschritte (35-40 m). Auf den letzten Schritten kommt es zu einer leichten Rhythmusänderung, da die Schritte etwas beschleunigt und etwas verkürzt werden. Der Anlauf beginnt aus dem Hochstart und sollte rhythmisch und flüssig fortgesetzt werden, wobei die Arme die Vorwärtsbewegung unterstützen. Entscheidend im Anlauf ist das Erreichen der Höchstgeschwindigkeit auf den letzen Schritten, der bei optimaler Umsetzung eine gute Sprungweite gewährleistet.

2.Die Absprünge

-Die Absprünge sind die wichtigste und wohl schwierigste Phase des Dreisprungs. Beim „ersten“ Absprung zum „Hop“ sollte eine möglichst weite Flugkurve des Körperschwerpunktes, bei Erhaltung höchster horizontaler Geschwindigkeit erreicht werden; d.h. ein möglichst weiter Sprung bei geringem Geschwindigkeitsverlust. Hierbei wird das Weitenverhältnis der einzelnen Sprünge zueinander festgelegt. Hier gibt es zwei unterschiedliche Auffassungen was die Teilweitenverhältnisse anbelangt. Bei der Steilsprungtechnik 38 % Hop, 29% Step und 33% Jump Teilweite; bei der Flachsprungtechnik 35% / 30% / 35% Teilweite. Die Ursachen hierfür liegen in der physischen Beschaffenheit der Springer: Sportler mit guter Sprungkraft neigen zur Steilsprungtechnik, während der sprintschnelle Springer die Flachsprungtechnik bevorzugen wird.

a) Hop

Beim Hop muss wie beschrieben der Verlust an Horizontalgeschwindigkeit möglichst klein gehalten werden. Zusätzlich muss der Springer die Landung und den Absprung zum Step vorbereiten und dabei das Gleichgewicht beibehalten.

Im letzten Schritt des Anlaufs wird der Oberschenkel des Sprungbeines nach vorn-oben bis zur Waagerechten gebracht. Mit dem Vorschwingen des Unterschenkels senkt sich der Oberschenkel, und das fast gestreckte Bein setzt aktiv mit der ganzen Fußsohle auf dem Balken auf. Die Zeit des Absprungs verkürzt sich und der Verlust an Geschwindigkeit ist gering. Wichtig in der letzten Phase des Absprungs ist eine vollständige Streckung des Hüft-, Knie- und Fußgelenks. Das Schwungbein wird bis zur Waagerechten eingesetzt wobei die Arme die Schwungbewegung wechselseitig unterstützen (die Mehrzahl der Weltklasse-springer bevorzugen im Hop einen wechselseitigen Armeinsatz, beim Step und Jump den Doppelarmeinsatz. In der Flugphase erfolgt ein Beinwechsel. Das Sprungbein wird nach vorn oben gebracht (Oberschenkel etwa bis zur Waagerechten), das Schwungbein wird dabei zurück geführt. Nun beginnt die Vorbereitung zum Step.

[...]

Ende der Leseprobe aus 6 Seiten

Details

Titel
Der Dreisprung
Hochschule
Deutsche Sporthochschule Köln  (Institut für Individualsportarten)
Veranstaltung
Kurs 1 Leichtathletik
Note
2
Autor
Jahr
2001
Seiten
6
Katalognummer
V1253
ISBN (eBook)
9783638107877
Dateigröße
357 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
dreisprung, weitsprung
Arbeit zitieren
Markus Otto (Autor:in), 2001, Der Dreisprung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1253

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