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Die romanischen Portale der gotländischen Landkirchen

Título: Die romanischen Portale der gotländischen Landkirchen

Tesis Doctoral / Disertación , 2016 , 683 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Margit Gerhards (Autor)

Arte - Historia del Arte
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Resumen Extracto de texto Detalles

Die Arbeit gliedert sich in zwei Hauptteile auf. Der erste allgemeine Teil erläutert den geschichtlichen und kirchenhistorischen Hintergrund des gotländischen Mittelalters. Weiterhin wird die allgemeine Baugeschichte der Landkirchen mit einigen gotländischen Eigentümlichkeiten behandelt. Ein Kapitel ist den einzelnen Portalarten und deren Bedeutung gewidmet, zwei Kapitel befassen sich mit ikonographischen und stilgeschichtlichen Hintergründen und Besonderheiten sowie internationalen Vergleichen. Eine erstmalige Zusammenstellung, detaillierte Beschreibung und Einordnung aller mittelalterlichen Portale von Gotlands Landkirchen bildet im zweiten Teil den Kernpunkt dieser Arbeit. Zur Übersicht erfolgt dies in Form eines ausführlichen Katalogs, in alphabetischer Reihenfolge der Ortsnamen geordnet.

Für jedes Portal wurden folgende Inhalte erarbeitet: Position, Datierung, Material, Maßangaben, Foto, Aufbau im Detail, kurze Einordnung oder Vergleich mit anderen Portalen der Landkirchen, Fotos von wichtigen Details oder Vergleichen. Um der umfangreichen Materialfülle eine schnelle Übersichtsmöglichkeit zu geben, ist dem Katalog eine tabellarische Aufstellung aller Kirchenportale vorangestellt. In Katalog und Tabelle findet jedes gegenwärtige oder ehemalige Außenportal der gotländischen Landkirchen Berücksichtigung.

Die schwedische Insel Gotland befindet sich in strategisch günstiger Lage mitten in der Ostsee und stellt mit einer Fläche von 3140 Quadratkilometern zugleich die größte Insel im Baltikum dar. Gute Einnahmen aus Handel und Landwirtschaft ermöglichten ab etwa 1140 bis 1360 den kostspieligen Bau von über 100 Steinkirchen. Oftmals wurden nach nur etwa 50 bis 60 Jahren die romanischen Kirchen durch gotische Neubauten ersetzt, weil man es sich leisten konnte. Diese intensive Kirchenbauphase dauerte insgesamt etwa 200 Jahre an und wurde dann durch ein Kriegsereignis unvermittelt zum Erliegen gebracht. Aufgrund der großen Anzahl der Kirchen ergibt sich eine außerordentliche, kunsthistorisch hochinteressante Materialfülle in geographisch isoliertem Raum. Einen besonders augenfälligen Aspekt stellen die Kirchenportale dar. Vor allem überrascht die Anzahl der Eingänge, selbst die kleinste Kirche verfügt über mindestens drei, oftmals vier Außenportale. Die genaue Untersuchung beschränkt sich auf die romanischen Portale. Die gotischen Portale finden der Vollständigkeit halber in dieser Arbeit ebenfalls Berücksichtigung.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 HINTERGRUND UND ZIELSETZUNG

1.2 FORSCHUNGSSTAND

2 GOTLÄNDISCHE LANDKIRCHEN IM MITTELALTER

2.1 HISTORISCHER HINTERGRUND

2.2 KIRCHENHISTORISCHER HINTERGRUND

2.1.1 Die Christianisierung Schwedens

2.1.2 Die Christianisierung Gotlands

3 BAUGESCHICHTE DER LANDKIRCHEN

3.1 HOLZKIRCHEN

3.2 ROMANISCHE STEINKIRCHEN

3.3 DER ZISTERZIENSISCHE EINFLUß

3.4 GOTLÄNDISCHE SPEZIFIKA

3.4.1 Patrozinien und Konsekrationen

3.4.2 Die gotländischen Taufsteine

3.4.3 Labyrinthe auf Gotland

3.4.4 Kastale

3.4.5 Gebetskammern

4 PORTALE DER LANDKIRCHEN

4.1 BEDEUTUNG UND IKONOGRAPHISCHE AUSSAGE DES MITTELALTERLICHEN KIRCHENPORTALS

4.2 ROMANISCHE PORTALE GOTLANDS – ALLGEMEINE ANMERKUNGEN

4.3 DIE VERSCHIEDENEN PORTALE

4.3.1 Chorportale – Brautportale – Priesterportale?

4.3.2 Südliche Langhausportale - Kennzeichen der Schaufassade

4.3.3 Nordportale - Frauenportale?

4.3.4 Turmportale - Nebeneingänge

4.3.5 Sakristeiportale und weitere Spolienportale

5 IKONOGRAPHISCHE BESONDERHEITEN

5.1 IKONOGRAPHISCHE AUSSAGEN

5.2 FARDHEMS CHORPORTAL

5.3 NORDPORTAL UND SAKRISTEIPORTAL IN VÄTE

5.4 TYMPANON DES SAKRISTEIPORTALS VON LÄRBRO

5.5 CALCARIUS ODER GLOBUS

6 STEINSKULPTUR: STILVERGLEICHE

6.1 LOMBARDISCHE EINFLÜSSE IM NORDEN UND HABLINGBOS NORDPORTAL

6.2 GOTLAND UND DÄNEMARK

6.3 RELATIONEN ZWISCHEN GOTLAND UND DEM RHEINLAND, WESTFALEN UND SACHSEN

6.3.1 Adlerkapitelle

6.3.2 Tropfen oder Nasen

6.4 GOTLAND UND ÖLAND

6.5 GOTLAND UND ESTLAND

6.6 GOTLAND UND RUßLAND

6.7 GOTLAND, EINE ARCHITEKTUR- UND KUNSTLANDSCHAFT?

7 ZUSAMMENFASSUNG

8 KATALOG ZU DEN PORTALEN DER GOTLÄNDISCHEN LANDKIRCHEN

8.1 PORTALE DER GOTLÄNDISCHEN LANDKIRCHEN - TABELLARISCHE AUFSTELLUNGEN

8.1 TABELLE 1: PORTALE DER GOTLÄNDLISCHEN LANDKIRCHEN - TABELLARISCHE AUFSTELLUNG

8.2 TABELLE 2: SPOLIENPORTALE: AUFLISTUNG IN TABELLARISCHER FORM

AKEBÄCK

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Turmportal

Nördliches Turmportal

ALA

Baugeschichte

Patrozinium

Chorportal

Südliches Turmportal

Nördliches Turmportal

Sakristeiportal

ALSKOG

Baugeschichte

Patrozinium

Chorportal

Südliches Langhausportal

Westliches Turmportal

Sakristeiportal

ALVA

Baugeschichte

Patrozinium

Chorportal

Südliches Turmportal

Nördliches Langhausportal

ANGA

Baugeschichte

Patrozinium

Chorportal

Südliches Turmportal

Nördliches Turmportal

ARDRE

Baugeschichte

Ruinenkirche von Ardre oder Gunfiauns Kapelle

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Langhausportal

Westliches Turmportal

ATLINGBO

Baugeschichte

Patrozinium

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Turmportal

Portal zur Gebetskammer

BARA

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Langhausportal

BARLINGBO

Baugeschichte

Patrozinium

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Turmportal

Sakristeiportal

BJÖRKE

Baugeschichte

Patrozinium

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Langhausportal

BOGE

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Langhausportal

Westliches Turmportal

BRO

Baugeschichte

Patrozinium

Chorportal

Südliches Langhausportal

Westliches Turmportal

Sakristeiportal

Portal zur Gebetskammer mit Hagioskop

BUNGE

Baugeschichte

Patrozinium

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Langhausportal

Westliches Turmportal

Sakristeiportal

BURS

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Langhausportal

Westliches Turmportal

Sakristeiportal vom Chorraum

Außenportal zur Sakristei

BUTTLE

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Westliches Turmportal

DALHEM

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Langhausportal

Westliches Turmportal

Sakristeiportal

EKE

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Langhausportal

Westliches Turmportal

EKEBY

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Westliches Turmportal

EKSTA

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Langhausportal

Westliches Turmportal

ELINGHEM

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Langhausportal

ENDRE

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Langhausportal

Westliches Turmportal

Portal zur Gebetskammer mit Hagioskop

Sakristeiportal

ESKELHEM

Baugeschichte

Patrozinium

Chorportal

Südliches Turmportal

Nördliches Turmportal

Sakristeiportal

ETELHEM

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Turmportal

Nördliches Turmportal

Sakristeiportal

FARDHEM

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Westliches Turmportal

FÅRÖ

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Langhausportal

FIDE

Baugeschichte

Patrozinium

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Turmportal

FLERINGE

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Langhausportal

Westliches Turmportal

FOLE

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Westliches Turmportal

Sakristeiportal

FOLLINGBO

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Westliches Turmportal

FRÖJEL

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Langhausportal

Westliches Turmportal

Sakristeiportal

GAMMELGARN

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Langhausportals

Sakristeiportal

GANN

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Langhausportal

GANTHEM

Baugeschichte

Patrozinium

Chorportal

Südliches Langhausportal

Westliches Turmportal

GARDE

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Langhausportal

Westliches Turmportal

Sakristeiportal

GERUM

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Westliches Turmportal

GOTHEM

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Langhausportal

Westliches Turmportal

Sakristeiportal

GRÖTLINGBO

Baugeschichte

Patrozinium

Chorportal

Südliches Langhausportal

Westliches Turmportal

Sakristeiportal

GULDRUPE

Baugeschichte

Patrozinium

Chorportal

Südliches Langhausportal

Westliches Turmportal

Sakristeiportal

HABLINGBO

Baugeschichte

Patrozinium

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Langhausportal

Westliches Turmportal

Sakristeiportal

HALL

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Turmportal

HALLA

Baugeschichte

Patrozinium

Chorportal

Südliches Langhausportal

Westliches Turmportal

Sakristeiportal

HAMRA

Baugeschichte

Patrozinium

Chorportal

Südliches Turmportal

Nördliches Langhausportal

HANGVAR

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Westliches Turmportal

HAVDHEM

Baugeschichte

Patrozinium

Chorportal

Südliches Langhausportal

Westliches Turmportal

HEJDE

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Turmportal

Nördliches Turmportal

HEJDEBY

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Turmportal

HEJNUM

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Langhausportal

Westliches Turmportal

Sakristeiportal

HELLVI

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Verschwundenes Westportal des Turms

HEMSE

Baugeschichte

Patrozinium

Chorportal

Südliches Turmportal

Nördliches Turmportal

HOGRÄN

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Turmportal

Sakristeiportal

HÖRSNE

Baugeschichte

Patrozinium

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Turmportal

Sakristeiportal

KÄLLUNGE

Baugeschichte

Chorportal

Portal in der nördlichen Westfassade des Chores

Südliches Langhausportal

Westliches Turmportal

Sakristeiportal

KLINTE

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Turmportal

Nördliches Turmportal

Sakristeiportal

KRÄKLINGBO

Baugeschichte

Patrozinium

Chorportal

Südliches Langhausportal

Westportal

Sakristeiportal

LÄRBRO

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Langhausportal

Westliches Turmportal

Sakristeiportal

LAU

Baugeschichte

Südliches Chorportal

Nördliches Chorportal

Südwestliches Langhausportal

Südöstliches Langhausportal

Nördliches Langhausportal

Sakristeiportal

LEVIDE

Baugeschichte

Patrozinium

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Langhausportal

Westliches Turmportal

LINDE

Baugeschichte

Patrozinium

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Langhausportal

Westliches Turmportal

LOJSTA

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Turmportal

Nördliches Turmportal

LOKRUME

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Westliches Turmportal

LUMMELUNDA

Baugeschichte

Patrozinium

Chorportal

Südliches Langhausportal

Westliches Turmportal

Sakristeiportal

LYE

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Langhausportal

Westliches Turmportal

Sakristeiportal

MARTEBO

Baugeschichte

Patrozinium

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Langhausportal

Westliches Turmportal

Sakristeiportal

Portal zur Gebetskammer

MÄSTERBY

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Turmportal

Nördliches Langhausportal

NÄR

Baugeschichte

Patrozinium

Chorportal

Südliches Langhausportal

Westliches Turmportal

NÄS

Baugeschichte

Patrozinium

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Turmportal

NORRLANDA

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Turmportal

Sakristeiportal

ÖJA

Baugeschichte

Patrozinium

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Langhausportal

Nördliches Turmportal

ÖSTERGARN

Baugeschichte

Patrozinium

Chorportal

Südliches Langhausportal

Westportal

OTHEM

Baugeschichte

Patrozinium

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Langhausportal

ROMA KLOSTERRUINE

Baugeschichte

Patrozinium

Portale

Das Westportal

Porta mortuorum

Portal der Mönche

Portal der Laienbrüder

Das Portal zur Sakristei

Portale in den beiden Seitenflügeln des Königshofes

ROMA LANDKIRCHE

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Langhausportal

Portal in der Mitte der Westfassade

Nördliches Portal in der Westfassade

Rudimente eines geplanten Turmportals?

Sakristeiportal vom Chorraum

Außenportal zur Sakristei

RONE

Baugeschichte

Romanische Reliefs

Patrozinium

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Turmportal

Sakristeiaußenportal

Sakristeiportal im Chorraum

RUTE

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Langhausportal

Westliches Turmportal

SANDA

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Turmportal

Nördliches Turmportal

Sakristeiportal

SILTE

Baugeschichte

Patrozinium

Chorportal

Südliches Langhausportal

Westliches Turmportal

SJONHEM

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Westliches Turmportal

SPROGE

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Turmportal

STÅNGA

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Westliches Turmportal

Sakristeiportal

STENKUMLA

Baugeschichte

Patrozinium

Chorportal

Südliches Langhausportal

Westliches Turmportal

STENKYRKA

Baugeschichte

Patrozinium

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Langhausportal

Westliches Turmportal

Sakristeiportal

SUNDRE

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Turmportal

TINGSTÄDE

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Langhausportal

Westliches Turmportal

Sakristeiportal

TOFTA

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Langhausportal

Westliches Turmportal

TRÄKUMLA

Baugeschichte

Patrozinium

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Langhausportal

VALL

Baugeschichte

Patrozinium

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Turmportal

Portal zur Gebetskammer mit Hagioskop

VALLSTENA

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Westliches Turmportal

Sakristeiportal

VAMLINGBO

Baugeschichte

Patrozinium

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Langhausportal

Südliches Turmportal

VÄNGE

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Langhausportal

Westliches Turmportal

Sakristeiportal

Nördliches Sakristeiportal

VÄSKINDE

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Turmportal

Portal zur Gebetskammer

VÄSTERGARN

Baugeschichte

Chorportal

Westportal im Chorbogen

Portal in der Nordwand

VÄSTERHEJDE

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Langhausportal

VÄTE

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Nördliches Langhausportal

Sakristeiportal

VIKLAU

Baugeschichte

Chorportal

Südliches Langhausportal

Westliches Turmportal

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit widmet sich der kunst- und bauhistorischen Untersuchung der romanischen Portale gotländischer Landkirchen, eingebettet in den geschichtlichen Kontext des gotländischen Mittelalters. Das primäre Forschungsziel ist die systematische Erfassung, Beschreibung und Einordnung dieses spezifischen Baubestandes, der in seinem Erhaltungszustand ein Kulturunikat im Ostseeraum darstellt, unter Berücksichtigung ikonographischer Besonderheiten und stilistischer Vergleiche.

  • Der historische und kirchenhistorische Kontext Gotlands im Mittelalter.
  • Die allgemeine Baugeschichte der Landkirchen und ihre Besonderheiten.
  • Die detaillierte Untersuchung und Einordnung der mittelalterlichen Portalformen.
  • Internationale stilgeschichtliche Vergleiche und ikonographische Analysen.

Auszug aus dem Buch

1.1 Hintergrund und Zielsetzung

Die schwedische Insel Gotland befindet sich in strategisch günstiger Lage mitten in der Ostsee und stellt mit einer Fläche von 3140 Quadratkilometern zugleich die größte Insel im Baltikum dar. Mit 120 km Länge und bis zu 53 km Breite bot die Insel in der Vergangenheit ausreichend Platz für die intensive agrarwirtschaftliche Nutzung, als zentraler Stützpunkt für den Ostseehandel und für den Bau zahlreicher Kirchen. Die erfolgreiche Umsetzung der beiden ersten Möglichkeiten machte die Realisierung des letzten Punkts erst möglich. Wie ausländische Münzfunde aus dem 8. Jahrhundert bezeugen, war Gotland lange vor der Christianisierung Teil eines internationalen Fernhandelsnetzes. Durch weitreichende Handelsbeziehungen und als Anlauf- und Stützpunkt für die Kaufleute anderer Länder waren die gotländischen Insulaner schon lange vor dem Beginn der Hansezeit in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts offen für Einflüsse von außen.

Einen besonderen Beleg dafür stellt die Marienkirche von Visby dar. Der einzige bis heute intakte Sakralbau der Stadt wurde ursprünglich als Kirche der deutschen Kaufleute erbaut und 1225 konsekriert. Gute Einnahmen aus Handel und Landwirtschaft ermöglichten ab etwa 1140 den kostspieligen Bau von über 100 Steinkirchen. Oftmals wurden nach nur etwa 50 bis 60 Jahren die romanischen Kirchen durch gotische Neubauten ersetzt, weil man es sich leisten konnte. Diese intensive Kirchenbauphase dauerte insgesamt etwa 200 Jahre an und wurde dann durch ein Kriegsereignis unvermittelt zum Erliegen gebracht. In der Folgezeit wurden die Bauwerke und ihr Inventar nur geringgradig durch Kriege und andere Einwirkungen in Mitleidenschaft gezogen. Selbst die Reformation löste auf Gotland keinen Bildersturm aus, in jeder Kirche hielt lediglich ein Predigtstuhl Einzug.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Behandelt den Hintergrund der Untersuchung, das Forschungsziel und den aktuellen Forschungsstand zu Gotlands Kirchen.

2 GOTLÄNDISCHE LANDKIRCHEN IM MITTELALTER: Erläutert den geschichtlichen und kirchenhistorischen Hintergrund sowie die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen auf der Insel.

3 BAUGESCHICHTE DER LANDKIRCHEN: Analysiert die Bauphasen, die Rolle von Holzkirchen, romanischen Steinkirchen, den zisterziensischen Einfluss sowie gotländische Spezifika wie Taufsteine und Kastale.

4 PORTALE DER LANDKIRCHEN: Untersucht die ikonographische Bedeutung von Kirchenportalen und klassifiziert die verschiedenen Portalarten und deren Verwendung.

5 IKONOGRAPHISCHE BESONDERHEITEN: Widmet sich spezifischen ikonographischen Details an ausgewählten Portalen und vergleicht diese mit internationalen Beispielen.

6 STEINSKULPTUR: STILVERGLEICHE: Führt stilspezifische Vergleiche zwischen gotländischer Steinskulptur und europäischen Vorbildern durch, insbesondere in Hinblick auf lombardische, deutsche und dänische Einflüsse.

7 ZUSAMMENFASSUNG: Fasst die Ergebnisse der Untersuchungen zusammen.

8 KATALOG ZU DEN PORTALEN DER GOTLÄNDISCHEN LANDKIRCHEN: Bietet eine systematische, nach Ortsnamen geordnete Übersicht und detaillierte Beschreibung aller untersuchten Portale.

9 QUELLEN, LITERATUR, ABKÜRZUNGEN: Listet die verwendeten Quellen, die Literatur und die Abkürzungen auf.

Schlüsselwörter

Gotland, Landkirchen, Mittelalter, Steinskulptur, Kirchenportal, Romanik, Gotik, Ikonographie, Baugeschichte, Taufsteine, Zisterzienser, Handelsgeschichte, Steinkunst, Kulturerbe, Bauplastik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht kunst- und bauhistorisch die mittelalterlichen Landkirchen auf Gotland, mit einem speziellen Fokus auf deren Portale und Steinskulptur.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Baugeschichte, die stilistische Einordnung der romanischen Portale, die ikonographische Bedeutung der Bauplastik sowie der Austausch kultureller Strömungen im Ostseeraum.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist die erstmalige, umfassende Dokumentation und detaillierte kunsthistorische Einordnung der romanischen Landkirchenportale auf Gotland als bedeutendes kulturelles Erbe.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Untersuchung basiert auf einer Kombination aus kunsthistorischer Stilkritik, Ikonographie, vergleichender Analyse mit internationalen Vorbildern und der Auswertung lokaler Bau- und Schriftquellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die allgemeine Baugeschichte und die detaillierte Katalogisierung und Einordnung der Portale der einzelnen Landkirchen sowie spezifische stilistische Vergleiche der Steinplastik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Gotland, Landkirchen, Mittelalter, Steinskulptur, Kirchenportal, Romanik, Gotik, Ikonographie, Baugeschichte, Taufsteine, Zisterzienser, Handelsgeschichte.

Welche Bedeutung haben die "Kastale" für die Landkirchen?

Kastale sind freistehende, massive Wehrtürme, die neben ihrer Verteidigungsfunktion oft in Zusammenhang mit der Sicherung von Handelsgütern oder als Zufluchtsorte in unsicheren Zeiten stehen und die architektonische Eigenständigkeit gotländischer Kirchenanlagen unterstreichen.

Warum gibt es auf Gotland so viele Portale an einer Kirche?

Die hohe Anzahl von Portalen, oft drei bis vier pro Kirche, ist eine gotländische Besonderheit. Sie resultiert aus spezifischen liturgischen Bedürfnissen, unterschiedlichen Eingängen für verschiedene Bevölkerungsgruppen (Männer/Frauen) sowie der Bedeutung als Braut- oder Priesterportale.

Welche Rolle spielt die "Spolienverwendung" in der Baukunst?

Die Wiederverwendung von Portalen oder Steinreliefs aus früheren Bauphasen war eine weit verbreitete, ökonomisch motivierte Praxis, die jedoch gleichzeitig zur Erhaltung vieler andernfalls verlorener romanischer Bauteile in gotischen Neubauten führte.

Final del extracto de 683 páginas  - subir

Detalles

Título
Die romanischen Portale der gotländischen Landkirchen
Universidad
University of Basel  (Kunstgeschichte)
Calificación
1,0
Autor
Margit Gerhards (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
683
No. de catálogo
V1253056
ISBN (PDF)
9783346688163
ISBN (Libro)
9783346688170
Idioma
Alemán
Etiqueta
Romanik Portale Schweden Gotland Steinskulptur
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Margit Gerhards (Autor), 2016, Die romanischen Portale der gotländischen Landkirchen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1253056
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