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Analyse der poststationären interprofessionellen Versorgung von Patient*innen mit Herzinsuffizienz

Titre: Analyse der poststationären interprofessionellen Versorgung von Patient*innen mit Herzinsuffizienz

Dossier / Travail , 2021 , 18 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Julia Göttert (Auteur)

Sciences infirmières - Gestion des soins infirmiers
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Die vorliegende Arbeit soll zunächst, auf Basis umfangreicher Literaturrecherche, den Begriff Interprofessionalität definieren und Basiswissen über die Erkrankung Herzinsuffizienz erläutern. Desweitern erfolgt im Hauptteil die Vorstellung einzelner Berufsgruppen, die Teil des interprofessionellen Teams für Herzinsuffiziente sind. Ihre Aufgabenbereiche und Schnittstellen zueinander werden analysiert und anschließend diskutiert. Dabei werden bestehende Problematiken aufgegriffen und mögliche Lösungsansätze zur Verbesserung der poststationären Versorgung von Menschen mit Herzinsuffizienz aufgezeigt. Am Schluss folgt eine kurze Zusammenfassung im Fazit sowie ein Ausblick in die Zukunft hinsichtlich dieser Thematik.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Hintergrund

2.1 Interprofessionalität im Gesundheitswesen

2.2 Menschen mit Herzinsuffizienz

3 Methodik

4 Das interprofessionelle Team für Herzinsuffiziente

4.1 Hausärzt*innen

4.2 Heart Failure Nurse

4.3 Patient*innen und Angehörige

4.4 Palliativdienst

5 Diskussion

6 Fazit

7 Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Ziel der Arbeit ist es, die interprofessionelle poststationäre Versorgung von Patienten mit Herzinsuffizienz in Deutschland unter Berücksichtigung von Aufgabenverteilung, Vergütung und Kommunikation zu analysieren und Verbesserungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

  • Konzeptualisierung der Interprofessionalität im Versorgungskontext
  • Analyse der Rolle hausärztlicher Akteure bei Herzinsuffizienz
  • Untersuchung der spezialisierten Tätigkeit der "Heart Failure Nurse"
  • Einbindung der Patientensicht und der Palliativmedizin in den Versorgungsprozess
  • Diskussion struktureller Hindernisse in der aktuellen gesundheitspolitischen Versorgungslage

Auszug aus dem Buch

4.2 Heart Failure Nurse

Am UKW werden, in Kooperation mit der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC, Heart Failure Association), seit 2009 Weiterbildungen zur Herzinsuffizienz- Schwester/ Pfleger angeboten. In einem fünfmonatigen Lehrgang mit 120 theoretischen Unterrichtsstunden werden den Teilnehmenden vertiefte medizinische und pharmazeutische Kenntnisse der Herzinsuffizienz beigebracht, welche über die pflegerische Grundausbildung hinaus gehen (Gesenberg et al. 2017, S. 280). „Das erweiterte Wissen umfasst unter anderem Definition und Klassifikation, Ätiologie, Pathogenese, Risikofaktoren, Prognosefaktoren, diagnostische Verfahren inklusive des klinischen Assessments und Therapieansätze (medikamentöse, nicht-medikamentöse und invasive Therapie) sowie das Zusammenspiel mit anderen Erkrankungen (Komorbiditäten), akute Dekompensation, rehabilitative Ansätze bis hin zur palliativen Versorgung“ (Kolbe 2020, S. 36). Mit diesem Fachwissen und dem breiteren Verständnis für die Erkrankung arbeiten Herzinsuffizienz- Pflegekräfte und deren medizinische Kollegen*innen auf einem Niveau.

Den Herzinsuffizienz- Schwestern und Pflegern kommt in der interprofessionellen Arbeit die Schlüsselrolle zu. Sie unterstützen die Haus- bzw. Fachärzt*innen hinsichtlich der Therapieplanung und dem Medikamentenmanagement (Gesenberg et al. 2017, S. 280). Sie stehen sowohl Patient*innen als auch Angehörigen beratend zur Seite, sind Notfallkontakt und fördern die Selbstverantwortung dieser, mittels edukativen Informationsgesprächen und Schulungen (Günster, 2011, S. 187). Sie stehen in Kontakt mit Diätassist*innen, Psycholog*innen, Palliativmedizinern, Physiotherapeut*innen und vielen mehr, um die „multiplen somatischen und psychosozialen Aspekte des Syndroms Herzinsuffizienz“ in bestmöglicher Weise für die Betroffenen bewältigbar zu gestalten (Gesenberg et al. 2017, S. 280).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Problematik chronischer Herzinsuffizienz und Darstellung der Fragestellung zur Verbesserung der interprofessionellen Versorgung.

2 Theoretischer Hintergrund: Definition des Begriffs Interprofessionalität und grundlegende Erläuterung des Krankheitsbildes Herzinsuffizienz.

3 Methodik: Beschreibung des gewählten Literaturreviews zur systematischen Erfassung des Forschungsstandes.

4 Das interprofessionelle Team für Herzinsuffiziente: Analyse der Rollen von Hausärzten, Heart Failure Nurses, Patienten/Angehörigen und Palliativdiensten.

5 Diskussion: Kritische Reflexion der Ergebnisse vor dem Hintergrund deutscher Gesundheitssystemstrukturen und Kommunikationsbarrieren.

6 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Rollen im Team und deren Beitrag zur Vermeidung von Hospitalisierungen.

7 Ausblick: Forderung nach bildungspolitischen Anpassungen und einem langfristigen Umdenken in der Gesundheitspolitik.

Schlüsselwörter

Herzinsuffizienz, Interprofessionalität, Poststationäre Versorgung, Versorgungsmodell, Heart Failure Nurse, Hausärzte, Patientenorientierung, Palliativdienst, Gesundheitswesen, Interdisziplinäre Zusammenarbeit, Krankenhausaufenthalt, Patientenpartizipation, Versorgungsqualität, Pflegemanagement, Chronische Erkrankungen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die interprofessionelle und poststationäre Versorgung von Menschen mit Herzinsuffizienz, um Wege zu einer verbesserten Zusammenarbeit im deutschen Gesundheitssystem zu finden.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Fokus stehen die Rollen der verschiedenen Gesundheitsberufe (Hausärzte, Pflegekräfte, Palliativdienst) sowie die Einbindung der Patienten in den Behandlungsprozess.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit sucht nach Antworten darauf, wie die interprofessionelle poststationäre Versorgung von Menschen mit Herzinsuffizienz in Deutschland konkret verbessert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Die Autorin verwendet die Methodik des Literaturreviews, um vorhandenes Wissen und Studien zur Thematik auszuwerten und einzuordnen.

Was wird im Hauptteil detailliert besprochen?

Detailliert werden die Aufgabenbereiche einzelner Professionen wie Hausärzte und spezialisierte Pflegekräfte sowie deren Schnittstellen untereinander beleuchtet.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Konzepte sind Interprofessionalität, Herzinsuffizienz, poststationäre Versorgung und die Stärkung der Patientenautonomie.

Welche Rolle spielt die spezialisierte "Heart Failure Nurse" im Modell?

Sie nimmt eine Schlüsselrolle in der poststationären Betreuung ein, insbesondere durch telefonisches Monitoring und Anleitung der Patienten zur besseren Krankheitsbewältigung.

Warum stellt das deutsche Gesundheitssystem ein Hindernis dar?

Das gegliederte Vergütungssystem setzt kaum finanzielle Anreize für eine übergreifende interprofessionelle Zusammenarbeit, was die Kooperation massiv erschwert.

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Résumé des informations

Titre
Analyse der poststationären interprofessionellen Versorgung von Patient*innen mit Herzinsuffizienz
Université
University of Applied Sciences and Arts Hildesheim, Holzminden, Göttingen
Note
1,3
Auteur
Julia Göttert (Auteur)
Année de publication
2021
Pages
18
N° de catalogue
V1253751
ISBN (PDF)
9783346689221
ISBN (Livre)
9783346689238
Langue
allemand
mots-clé
Pflege Herzinsuffizienz Interprofessionell Interdisziplinär Patient Ärzte Pflegewissenschaft Gesundheitsökonomie poststationär Krankenhaus Gesundheitswesen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Julia Göttert (Auteur), 2021, Analyse der poststationären interprofessionellen Versorgung von Patient*innen mit Herzinsuffizienz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1253751
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Extrait de  18  pages
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