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Bewertungspraktiken bei Startups

Eine Analyse über den Einfluss strategischer Investoren auf den Unternehmenswert anhand qualitativer Faktoren

Title: Bewertungspraktiken bei Startups

Bachelor Thesis , 2020 , 107 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Jonas Gmelin (Author)

Business economics - Company formation, Business Plans
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Die vorliegende Ausarbeitung soll einen Überblick verschaffen, welchen Einflüssen die Bewertung von Startups im Allgemeinen unterliegt. Dabei wird dem geografischen Aspekt keine Bedeutung zugeschrieben. Hierzu soll im ersten Schritt ein Grundverständnis geschaffen werden, wie Startups definiert werden und wie sie von bereits etablierten Unternehmen abzugrenzen sind. Im weiteren Verlauf werden Startups in den Unternehmenslebenszyklus eingeordnet, wobei im Speziellen auf die einzelnen Phasen sowie die dazugehörigen Finanzierungsmöglichkeiten eingegangen werden soll, die für die nachfolgenden Bewertungsverfahren eine tragende Rolle spielen. Die für die Finanzierung zuständigen Investoren verfügen neben finanziellen Mitteln über weitere Assets, von denen Startups zusätzlich profitieren können. Damit alle Aspekte der Wertbemessung beleuchtet werden, wird der mögliche Einfluss strategischer Investoren auf das Unternehmen im weiteren Verlauf beschrieben und analysiert. Um Prognosen über mögliche Bewertungsparameter
aufstellen zu können ist es zudem unumgänglich, den gesamten Markt grob abzubilden und auf mögliche Zukunftstrends zu untersuchen. Ferner sollen vier klassische Bewertungsverfahren vorgestellt werden und deren Problematiken in der Anwendung bei Startups aufgezeigt werden.
Die Ausarbeitung dient somit maßgeblich der Beantwortung folgender zwei Forschungsfragen:

1. Inwiefern müssen qualitative Werttreiber in die Unternehmensbewertung bei Startups einbezogen werden, um ein valides Ergebnis zu erzielen?
2. Wie wirkt sich die Beteiligung eines strategischen Investors auf den Unternehmenswert eines Startups aus?

Um die Datengüte gewährleisten zu können, wird in der vorliegenden Arbeit ein Methodenmix in Form einer Triangulation angewandt. Die durch frei zugängliche Sekundärdaten gebildeten Hypothesen werden über eine empirische Erhebung getestet. Hierzu wird im ersten Schritt ein
Sekundärdatensatz vergleichbarer Startups erstellt und analysiert, welcher Aufschluss über die qualitativen Werttreiber und den Investoreneinfluss auf Startups geben soll. Anschließend werden über die Durchführung von Experteninterviews die zuvor gewonnenen Erkenntnisse validiert.
Im Fazit werden die dargestellten Ergebnisse schlussendlich einen Ausblick im Themengebiet ermöglichen und die Notwendigkeit strategischer Investoren für die erfolgreiche Entwicklung eines Startups kann abschließend geklärt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung und Gang der Arbeit

2 Merkmale junger Wachstumsunternehmen und Startups

2.1 Begriff und Bedeutung Startup

2.2 Trends und Entwicklungen im Bereich Startup

2.2.1 Deutschland

2.2.2 Weltweit

2.3 Einreihung in den Unternehmenslebenszyklus

2.3.1 Early Stage

2.3.2 Wachstumsphase

2.3.3 Later Stage

2.4 Einfluss strategischer Investoren

3 Bewertung von Startups

3.1 Grenzen und Probleme der Unternehmensbewertung bei Startups

3.2 Anwendbarkeit klassischer Bewertungspraktiken

4 Empirische Untersuchung

4.1 Methodik

4.2 Ergebnisdarstellung

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit qualitative Werttreiber bei der Unternehmensbewertung von Startups berücksichtigt werden müssen, um valide Ergebnisse zu erzielen, und analysiert, wie sich die Beteiligung strategischer Investoren auf den Unternehmenswert auswirkt.

  • Theoretische Grundlagen zur Definition und Lebenszyklus-Einordnung von Startups
  • Analyse klassischer Bewertungsmethoden (DCF, Multiplikatoren, VC-Methode, First-Chicago) und deren Grenzen
  • Identifikation qualitativer Einflussfaktoren (Management, Produkt/USP, Marktumfeld)
  • Empirische Validierung durch Sekundärdatenanalyse und Experteninterviews
  • Analyse des Einflusses strategischer Investoren (z.B. Netzwerk, Know-how, Reputation)

Auszug aus dem Buch

3.1 Grenzen und Probleme der Unternehmensbewertung bei Startups

Laut einer Studie von Strebulaev und Gornall (2017) sind 48% aller Unicorns derzeit überbewertet. Dies führt zu der Fragestellung, wie derartige Bewertungen zustande kommen können und vom Markt akzeptiert werden. Klassische Bewertungsverfahren zielen vor allem auf Fundamentaldaten ab. Sie analysieren finanzielle Kennzahlen wie Umsatz, EBIT, EBITDA uvm. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sind meist sehr genau und spiegeln exakt den Wert des Unternehmens wider. Die Grundproblematik bei der Bewertung junger Unternehmen stellt vor allem die kurze Unternehmenshistorie und die damit einhergehende mangelnde Datenbasis dar. Aufwands- und Ertragsgrößen können nur unzureichend eingeschätzt werden und die zentralen Werttreiber sind noch nicht zu erkennen. Startups sind generell von hohen Unsicherheiten geprägt, sodass einzelne Vergangenheitsdaten zwar einen Anhaltspunkt zum Verlauf der Geschäftstätigkeit geben, sicherlich jedoch keine Garantie darstellen können. Darüber hinaus werden Startups durch einen geringen Substanzwert, hohe immaterielle Vermögensgegenstände und ein hohes Wachstumspotential gekennzeichnet. Auch potentielle Werttreiber und Wachstumsraten können durch klassische Bewertungsverfahren nicht zureichend plausibilisiert werden. Somit ist eine klare Zukunftsprognose und Entwicklung der Cash Flows auch anhand reiner Fundamentaldaten nicht möglich.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Startup-Bewertung ein, beleuchtet das Phänomen der Überbewertungen an einem Beispiel und umreißt die zwei zentralen Forschungsfragen der Arbeit.

2 Merkmale junger Wachstumsunternehmen und Startups: Das Kapitel definiert den Begriff "Startup" in Abgrenzung zu klassischen Gründungen, analysiert Trends und ordnet Startups sowie deren Finanzierungsformen in den Unternehmenslebenszyklus ein.

3 Bewertung von Startups: Es werden die Grenzen klassischer Bewertungspraktiken bei Startups aufgezeigt und die Notwendigkeit sowie Einordnung qualitativer Faktoren in den Bewertungsprozess diskutiert.

4 Empirische Untersuchung: Dieser Teil beschreibt das Forschungsdesign mittels methodischer Triangulation, bestehend aus der Analyse eines Sekundärdatensatzes von sieben Unternehmen sowie der Auswertung von Experteninterviews.

5 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen, bestätigt die Hypothesen zum Einfluss von Managementteams, USPs und strategischen Investoren und gibt Handlungsempfehlungen für die Praxis.

Schlüsselwörter

Startup, Unternehmensbewertung, Venture Capital, Strategische Investoren, Werttreiber, Qualitatives Rating, Unternehmenslebenszyklus, Triangulation, Finanzierung, Unternehmenserfolg, Risikomanagement, Management-Qualifikation, Marktpotenzial, Businessplan, Exit-Strategie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Thesis befasst sich mit der Herausforderung, den Wert von Startups korrekt zu bestimmen, da klassische Bewertungsverfahren bei diesen jungen Unternehmen aufgrund mangelnder Historie und hoher Unsicherheit oft an ihre Grenzen stoßen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Einordnung von Startups im Lebenszyklus, die Grenzen klassischer Finanzkennzahlen in der Bewertung sowie den spezifischen Einfluss strategischer Investoren auf das Wachstum und den Wert eines Startups.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist es zu klären, inwiefern qualitative Werttreiber in die Bewertung einbezogen werden müssen und wie sich die Beteiligung strategischer Investoren auf den wahrgenommenen Unternehmenswert auswirkt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt einen Methodenmix (Triangulation), der eine quantitative Sekundärdatenanalyse von sieben börsennotierten Ex-Startups mit qualitativen Experteninterviews kombiniert, um Hypothesen zu überprüfen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Abschnitte über Bewertungsmethoden (DCF, VC-Methode, etc.) sowie die empirische Analyse, bei der unter anderem KPIs wie die Qualität des Managements und der USP untersucht werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Startup, Unternehmensbewertung, Venture Capital, Strategische Investoren, qualitative Werttreiber, Unternehmenserfolg und finanzielle sowie strategische Einflussfaktoren.

Warum reichen klassische Kennzahlen bei Startups oft nicht aus?

Startups weisen häufig noch negative Ergebnisse auf, haben keine lange Historie und ihre Geschäftsmodelle sind oft disruptiv, wodurch traditionelle fundamentalanalytische Methoden nicht verlässlich auf die Zukunft schließen lassen.

Welchen positiven Einfluss haben strategische Investoren konkret?

Strategische Investoren bieten neben Kapital oft einen erheblichen Mehrwert durch Netzwerke, fachliches Know-how, Unterstützung bei der strategischen Planung und eine positive Signalwirkung (Reputation), die den Unternehmenswert steigern kann.

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Details

Title
Bewertungspraktiken bei Startups
Subtitle
Eine Analyse über den Einfluss strategischer Investoren auf den Unternehmenswert anhand qualitativer Faktoren
College
University of Applied Sciences Stuttgart
Course
Unternehmensbewertung
Grade
1,0
Author
Jonas Gmelin (Author)
Publication Year
2020
Pages
107
Catalog Number
V1253805
ISBN (PDF)
9783346689764
Language
German
Tags
Unternehmensbewertung Startup DCF Early stage Unicorn Strategic Investors Triangulation Method-Mix
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jonas Gmelin (Author), 2020, Bewertungspraktiken bei Startups, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1253805
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