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Clusterwohnungen, Co-Living und Groß-WGs. Aktuelle Randerscheinungen oder kostengünstige Alternativen zu konventionellen Mietwohnungen?

Analyse neuer Wohnkonzepte auf Variabilität hinsichtlich demografischer Veränderungen

Title: Clusterwohnungen, Co-Living und Groß-WGs. Aktuelle Randerscheinungen oder kostengünstige Alternativen zu konventionellen Mietwohnungen?

Term Paper , 2022 , 52 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Dieter Wehrkamp (Author)

Business economics - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung, wie große Wohnungen konzipiert werden können, um auch veränderte Wohnumstände wie Familienzuwachs, Trennungen, Auszug erwachsener Kinder, Trends zu Co-Living oder alternativen sozialen Gemeinschaften mit geringem Änderungsaufwand zu ermöglichen? Eine derartige Variabilität würde Wohnungsunternehmen die Sicherheit geben, Angebote für den heute bestehenden Nachfrageüberhang machen zu können, ohne dabei auf den Nutzertyp Großfamilie festgelegt zu sein.

Können dazu neue Wohnformkonzepte wie Clusterwohnungen und Großwohngemeinschaften einen Lösungsansatz darstellen? Erfüllen sie bereits die vorgenannten Anforderungen an Variabilität und ermöglichen sie veränderte Lebensumstände? Falls nicht, wie können sie in dieser Hinsicht weiterentwickelt werden?

Über den Aspekt Familienwohnungen hinaus stellen Kombinationen aus Wohnungsclustern und Großwohngemeinschaften eine Weiterentwicklung des klassischen Studierenden-WG-Typus als Alternative zu kleinen Einzelwohnungen dar, ermöglichen neben der Befriedigung des Grundbedürfnisses Wohnen gleichzeitig bessere und vielfältigere soziale Kontakte. Außerdem können sie eine attraktive Lösung für den zunehmenden Bedarf an kostengünstigen, bezahlbaren Wohnungen in Ballungsgebieten darstellen, da ihr Wohnflächenbedarf in m2 Wohnfläche / Wohnendem auch bei großzügig dimensionierten Gemeinschaftsflächen geringer als bei 1- oder 2-Personenhaushalten ausfällt.

Ob sie nur eine kurzfristige Renaissance des temporären WG-Gedankens darstellen oder es bei entsprechenden sozialen und rechtlichen Vereinbarungen möglich ist, auch langfristig harmonische Gemeinschaften zu erzeugen, soll im zweiten Teil dieser Arbeit anhand einer Untersuchung ausgewählter Beispiele von großen Wohnformen betrachtet werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung/Anlass der Untersuchung

1.1 Historischer Abriss

1.2 Heutige Interessen und Beweggründe

1.3 Aktuelle Wohnungsversorgung in deutschen Großstädten

1.4 Angebote des Wohnungsmarktes für große und gemeinschaftliches Wohnen

1.4.1 Reihenhäuser / Townhouses

1.4.2 Sonderform Reihenhäuser /Townhouses mit Einliegerwohnung

1.4.3 Clusterwohnungen

1.4.4 Variowohnungen

1.4.5 Co-Living

1.4.6 Große Wohngemeinschaften

1.4.7 Sonderformen von Wohngemeinschaften

1.4.8 Hausgemeinschaften

1.4.9 Gemeinschaftliche Wohnprojekte

1.5 Prognosen und Perspektiven

1.5.1 Demografische Prognosen

1.5.2 Entwicklung der Bau- und Bauwerkskosten

1.5.3 Soziologische Prognosen

1.5.4 Wohntrendprognosen

1.5.5 Generationenübergreifendes Wohnen

1.5.6 Angebotsentwicklung

1.6 Ableitungen für gemeinschaftliche Wohnformen

1.7 Rechtliche Aspekte

1.8 Soziale Aspekte des Zusammenlebens

1.9 Konzeptfinanzierungen, -förderungen

1.9.1 Bankendarlehen

1.9.2 Öffentliche Fördermittel

1.9.3 Förderprogramm Zukunft Bau

1.9.4 KfW- und BAFA-Förderungen

1.9.5 Städtebauliche und kommunale Förderungen

1.9.6 Schweizer Förderung

2. Analyse- und Bewertungsraster

3. Variabilitätsbewertungen gemeinschaftlicher Wohnformen

3.1 Reihenhäuser / Townhouses

3.2 Reihenhäuser / Townhouses mit Einliegerwohnung

3.3 Clusterwohnungen

3.4 Variowohnungen / Co-Living

3.5 Große Wohngemeinschaften

3.6 Sonderformen Wohngemeinschaften

3.7 Mischformen

4. Erkenntnisgewinne – Verbesserungs- und Lösungsansätze

4.1 Reduzierung des Flächenbedarfs durch Funktionsauslagerungen

4.2 Grundrissgestaltung

4.3 Dauerhaftigkeit der Wohnexperimente

4.4 Quartiersumfeld

4.5 Argumentationshilfen für gemeinschaftliche Wohnprojekte

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial neuer Wohnkonzepte – insbesondere Clusterwohnungen, Co-Living und Groß-WGs – als kostengünstige und flexible Alternativen zu konventionellen Mietwohnungen in deutschen Großstädten, um den Herausforderungen des demografischen Wandels und des Mangels an bezahlbarem Wohnraum zu begegnen.

  • Analyse des aktuellen Wohnungsmarktes und der demografischen Entwicklung in Großstädten.
  • Untersuchung von Wohnkonzepten hinsichtlich Variabilität und Anpassungsfähigkeit.
  • Bewertung verschiedener Wohnformen mittels eines eigens erstellten Kriterienrasters.
  • Ausarbeitung von Lösungsansätzen für eine effiziente Flächennutzung und langfristige soziale Stabilität in gemeinschaftlichen Wohnprojekten.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung/Anlass der Untersuchung

Den Anlass für diese Untersuchung bildete meine private Feststellung, dass aktuell auf dem Wohnungsmarkt in der Metropolregion Hamburg kaum bezahlbare Angebote für größere Familien oder allgemein größere Wohnungen vorhanden sind.

Obwohl, spätestens ausgelöst durch die Flüchtlingskrise 2015, eine erhöhte Nachfrage nach diesem Wohnungstyp aufgrund Familiennachzugs besteht, reagiert die Wohnungswirtschaft bislang kaum auf diesen Bedarf.

Auf meine Anfrage ergab eine Auskunft der Lawetz-wohnen & leben GmbH in Hamburg vom 18.01.2022, dass momentan über 60 wohnungssuchende 5-Personen-Haushalte mit Dringlichkeitsbestätigungen registriert waren, wovon im vergangenen Jahr nur 4 5-Personen-Haushalte direkt vermittelt werden konnten. Weitere 23 konnten nach Beratung selbst eine passende Wohnung finden. Für 6-Personen-Haushalte oder größere sind aktuell mehr als 40 Gesuche registriert. 2021 wurden 3 entsprechende Wohnungen vermittelt, weitere 14 Haushalte konnten nach Unterstützung selbstständig einen bezahlbaren Mietvertrag abschließen.

Auf Nachfrage wurde auf Vermieterseite das geringe Interesse an einer Ausweitung des entsprechenden Angebotes damit begründet, dass große Wohnungen überwiegend von “eher sozialschwachen Familien” nachgefragt werden, die „schwierige“ Mietende und eine potentielle Gefährdung des sozialen Friedens im engeren Quartier darstellen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung/Anlass der Untersuchung: Dieses Kapitel erläutert den Mangel an bezahlbarem Wohnraum für Familien in Hamburg und formuliert die Forschungsfrage nach der Eignung neuer Wohnkonzepte für veränderte Wohnbedürfnisse.

2. Analyse- und Bewertungsraster: In diesem Teil wird die methodische Grundlage geschaffen, um verschiedene gemeinschaftliche Wohnformen anhand von Kriterien wie Grundrissgestaltung, konstruktiver Variabilität und sozialen Aspekten vergleichbar zu bewerten.

3. Variabilitätsbewertungen gemeinschaftlicher Wohnformen: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte Prüfung von Modellen wie Reihenhäusern, Clusterwohnungen und Co-Living-Projekten im Hinblick auf deren praktische Anpassungsfähigkeit.

4. Erkenntnisgewinne – Verbesserungs- und Lösungsansätze: Hier werden die gewonnenen Ergebnisse synthetisiert und konkrete Empfehlungen für eine optimierte Grundrissplanung sowie die Förderung des Quartiersumfelds abgeleitet.

Schlüsselwörter

Clusterwohnungen, Co-Living, Groß-WGs, Variabilität, Wohnungsmarkt, Demografischer Wandel, Bezahlbarer Wohnraum, Gemeinschaftliches Wohnen, Flächeneffizienz, Wohnzufriedenheit, Quartiersentwicklung, Nachhaltiges Bauen, Wohnungsknappheit, Raumgestaltung, Soziale Diversität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie innovative Wohnkonzepte wie Clusterwohnungen und große Wohngemeinschaften dazu beitragen können, den Mangel an bezahlbarem Wohnraum für Familien und Haushalte in deutschen Großstädten zu lindern.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentral sind die Untersuchung des demografischen Wandels, die ökonomische und soziale Bewertung neuer Wohnformen sowie die Identifikation von Potenzialen für eine flexiblere Grundrissgestaltung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine höhere Variabilität in der Wohnungsplanung der aktuelle Nachfrageüberhang an großen Wohnungen gedeckt werden kann, ohne dabei auf den Nutzertyp der traditionellen Großfamilie fixiert zu sein.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein vergleichendes Analyse- und Bewertungsraster angewandt, das mittels Fallbeispielen aus dem In- und Ausland verschiedene gemeinschaftliche Wohnformen auf ihre Resilienz und Anpassungsfähigkeit prüft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Bedarfsanalyse, die Entwicklung eines Bewertungsrahmens und die praktische Anwendung dieses Rahmens auf existierende Modellprojekte, um deren Eignung zu belegen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit fokussiert sich primär auf die Themenfelder Clusterwohnungen, Flächeneffizienz, demografischer Wandel und die soziale Nachhaltigkeit gemeinschaftlicher Wohnmodelle.

Warum wird insbesondere in der Fachwelt so viel Interesse an Clusterwohnungen geweckt?

Das Interesse beruht auf der Fähigkeit dieser Projekte, als soziale Kristallisationspunkte zu wirken und durch geschachtelte Grundrisse flexibler auf sich ändernde Lebenssituationen der Bewohner reagieren zu können als konventionelle Wohnungstypen.

Welche Rolle spielt die fachliche Begleitung in solchen Wohnprojekten?

Die Arbeit schlussfolgert, dass eine professionelle Begleitung oder Moderation in der Startphase essenziell ist, um Konflikte zu minimieren und eine langfristig stabile soziale Gemeinschaft zu etablieren.

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Details

Title
Clusterwohnungen, Co-Living und Groß-WGs. Aktuelle Randerscheinungen oder kostengünstige Alternativen zu konventionellen Mietwohnungen?
Subtitle
Analyse neuer Wohnkonzepte auf Variabilität hinsichtlich demografischer Veränderungen
College
EBZ Business School – University of Applied Sciences
Grade
1,7
Author
Dieter Wehrkamp (Author)
Publication Year
2022
Pages
52
Catalog Number
V1253975
ISBN (eBook)
9783346697851
ISBN (Book)
9783346697868
Language
German
Tags
Clusterwohnung Co-Living Groß-WG alternative Wohnformen Nutzungsflexibilisierung Alterung der Bevölkerung Singularisierung Migration
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dieter Wehrkamp (Author), 2022, Clusterwohnungen, Co-Living und Groß-WGs. Aktuelle Randerscheinungen oder kostengünstige Alternativen zu konventionellen Mietwohnungen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1253975
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