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Schriftspracherwerb von dialektsprechenden Kindern

Título: Schriftspracherwerb von dialektsprechenden Kindern

Trabajo Escrito , 2020 , 37 Páginas

Autor:in: Michelle Gebhart (Autor)

Didáctica de la asignatura Alemán - Gramática, estilo, métodos de Trabajo
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Diese Arbeit soll die folgende Forschungsfrage beantworten: Wie unterscheiden sich dialektsprechende Kinder von weniger/ nicht dialektsprechenden Kindern hinsichtlich ihres Schriftspracherwerbs (bezogen auf den Erwerb von Orthografie)? Der Begriff Dialekt stammt ursprünglich aus dem Griechischen und heißt die „Unterredung“. Das Fremdwort wird in deutscher Entsprechung auch als „Mundart“ bezeichnet. Im Vergleich zur Hochsprache wird die Mundart vor allem zur Bewältigung alltäglicher, informeller Kommunikationssituationen genutzt. Wird im Elternhaus ein Dialekt gesprochen, so nimmt das Kind ihn beim Heranwachsen als Primärsprache an. Es gibt aber auch den Fall, dass im Elternhaus die Standartsprache gesprochen wird und das Kind dialektale Elemente trotzdem aufnimmt.

Dies kann beispielsweise durch Freunde im prägenden Umfeld passieren. Dabei nimmt das Kind die Mundart als Zweitsprache an. Der Verwendungsbereich von Dialekten bezieht sich eher auf den familiär-intimen und örtlichen Bereich. Dadurch, dass es sich um eine gesprochene Sprache handelt, erlangt hier, im Gegensatz zur Schriftsprache, die konkrete Gesprächssituation eine besondere Bedeutung. Die Standartsprache wird im öffentlichen Bereich, im überörtlichen Bereich, in der Literatur, Kunst, Politik, Wissenschaft, in öffentlichen Reden, feierlichen Anlässen, Gottesdiensten und in der Schule verwendet und genießt dabei einen hohen Prestigewert. Dabei ist es wichtig, dass die Standartsprache beherrscht wird, denn ist dies nicht der Fall kann sich das negativ auf das Kind auswirken.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Der Dialekt in Abgrenzung zur Standartsprache und Umgangssprache

2. Die abgewandelte dialektsensibilisierte HSP

3. Erwerb von Orthografie - Rechtschreibstrategien

4. Auswertungsergebnisse mundartbedingter Fehler

5. Fazit

6. Reflexion des Moduls

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern sich dialektsprechende Kinder von Kindern, die keine oder weniger Dialekt sprechen, beim Schriftspracherwerb, insbesondere bei der Orthografie, unterscheiden und welche spezifischen Fehlerbilder dabei auftreten.

  • Abgrenzung von Dialekt, Standartsprache und Umgangssprache
  • Einsatz und Anpassung der Hamburger Schreibprobe (HSP)
  • Analyse zentraler Rechtschreibstrategien (alphabetisch, orthografisch, morphematisch)
  • Identifikation und Kategorisierung mundartbedingter Schreibfehler
  • Reflexion der pädagogischen Relevanz für den Deutschunterricht

Auszug aus dem Buch

3. Erwerb von Orthografie - Rechtschreibstrategien

Hinsichtlich des Erwerbs von Orthografie sind drei Rechtschreibstrategien relevant. Zum einen gibt es die alphabetische Strategie. Der erste Schritt für Kinder ist zu erkennen, dass die Schrift lautsprachliche Informationen beinhaltet. Dies ist eine wichtige Erkenntnis, wodurch sie in der Lage sind, ihre eigene Aussprache mit Hilfe der ihnen bekannten Graphemen zu analysieren. Im Deutschen gibt es keine 1:1 Entsprechung zwischen Phonemen und Graphemen. Dies erkennen die meisten Kinder im Laufe des ersten Schuljahres.

Für Dialektsprecher kann es in diesem Bereich zu Schwierigkeiten kommen, denn es gibt in Bezug auf die Aussprache viele Unterschiede zur Hochsprache. Deshalb ist eine Unterscheidung zwischen der alphabetischen Strategie und dialektaler Verschriftung sinnvoll und notwendig. „Die alphabetische Strategie schließt darüber hinaus die Fähigkeit ein, sich beim Rechtschreiben an der hochsprachlichen Standartlautung zu orientieren, sodass nicht mehr alle dialektalen bzw. soziolektalen Nuancen verschriftlicht werden“ (May, 2002, S. 28).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Der Dialekt in Abgrenzung zur Standartsprache und Umgangssprache: Definition und Abgrenzung der verschiedenen Sprachvarietäten sowie Erläuterung der Bedeutung von Dialekten im persönlichen Umfeld.

2. Die abgewandelte dialektsensibilisierte HSP: Beschreibung der methodischen Anpassung der Hamburger Schreibprobe, um dialektspezifische Besonderheiten bei der Testdurchführung zu erfassen.

3. Erwerb von Orthografie - Rechtschreibstrategien: Darstellung der drei grundlegenden Strategien (alphabetisch, orthografisch, morphematisch) und deren Herausforderungen für Kinder.

4. Auswertungsergebnisse mundartbedingter Fehler: Konkrete Analyse der Schreibproben von Kindern, wobei typische Fehler auf dialektale Einflüsse zurückgeführt werden.

5. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Reflexion über die Bedeutung der Dialektsensibilität im Unterricht.

6. Reflexion des Moduls: Persönliche Auseinandersetzung der Autorin mit den Inhalten des Seminars und deren Relevanz für die zukünftige Rolle als Lehrperson.

Schlüsselwörter

Dialekt, Mundart, Schriftspracherwerb, Orthografie, Rechtschreibstrategien, Hamburger Schreibprobe, HSP, Lautsprache, phonologische Bewusstheit, Sprachvarietäten, alemannischer Dialekt, Rechtschreibfehler, Sprachdidaktik, Deutschunterricht, Grundschule.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem Einfluss von Dialekten auf den Schriftspracherwerb von Grundschulkindern, wobei der Fokus auf orthografischen Fehlern liegt, die durch mundartliche Aussprache bedingt sind.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Themen umfassen die linguistische Abgrenzung von Sprachvarietäten, die theoretischen Grundlagen des Schriftspracherwerbs sowie die methodische Analyse durch angepasste Schreibtests.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie dialektsprechende Kinder bei der Verschriftlichung von Wörtern auf ihre mundartliche Aussprache zurückgreifen und welche Rechtschreibstrategien sie dabei anwenden oder vernachlässigen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin nutzt die „Hamburger Schreibprobe“ (HSP) als Basis, modifiziert diese jedoch für ihre Untersuchung, um eine dialektsensibilisierte Testung durchzuführen und Schreibproben zu analysieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erläuterung der Rechtschreibstrategien, eine Beschreibung des angepassten Erhebungsinstruments und eine detaillierte Auswertung von Schülerfehlern anhand konkreter Beispiele.

Welche Begriffe charakterisieren diese Arbeit besonders?

Zu den prägenden Schlüsselbegriffen gehören Dialekt, Schriftspracherwerb, Orthografie, Hamburger Schreibprobe sowie die Unterscheidung zwischen Primärsprache und Standartsprache.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Dialekt und Hochsprache für den Rechtschreiberwerb wichtig?

Da das Deutsche keine direkte eins-zu-eins Entsprechung zwischen Lauten und Buchstaben besitzt, kann eine dialektale Aussprache zu Unsicherheiten führen, wenn Kinder ihre eigene Artikulation beim Schreiben als Vorlage nutzen.

Welche Besonderheit weisen dialektsprechende Kinder bei der Verschriftlichung auf?

Die Analyse zeigt, dass diese Kinder häufig dazu neigen, dialektale Phonem-Merkmale (wie etwa die Länge der Vokale oder spezifische Konsonantenverbindungen) direkt in die Schriftform zu übertragen.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich der Rolle der Lehrkraft?

Lehrkräfte sollten dialektale Merkmale nicht pauschal abwerten, sondern das Sprachbewusstsein der Kinder stärken, indem sie gezielt zwischen mundartlicher Aussprache und der orthografischen Norm der Standartsprache differenzieren.

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Detalles

Título
Schriftspracherwerb von dialektsprechenden Kindern
Autor
Michelle Gebhart (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
37
No. de catálogo
V1254070
ISBN (PDF)
9783346690517
ISBN (Libro)
9783346690524
Idioma
Alemán
Etiqueta
schriftspracherwerb kindern
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Michelle Gebhart (Autor), 2020, Schriftspracherwerb von dialektsprechenden Kindern, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1254070
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