Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Didactics - Theology, Religion Pedagogy

Inwiefern kann der interreligiöse Dialog in den Religionsunterricht einer Grundschule implementiert werden?

Title: Inwiefern kann der interreligiöse Dialog in den Religionsunterricht einer Grundschule implementiert werden?

Term Paper , 2020 , 18 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Didactics - Theology, Religion Pedagogy
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Einsteigend soll erläutert werden, was unter einem interreligiösen Dialog zu verstehen ist. Zur Verdeutlichung werden nachfolgend Regeln aufgeführt, die eine Funktionsweise des interreligiösen Dialogs repräsentieren. Im darauffolgenden Kapitel wird die Relevanz des interreligiösen Lernens in der Schule hervorgehoben. Anschließend wird, im Hinblick auf den Religionsunterricht in der Grundschule, das niedersächsische Kerncurriculum kritisch analysiert. Den Schwerpunkt der Arbeit bildet die Anwendung des interreligiösen Dialogs auf den Religionsunterricht in der Grundschule. Abschließend wird die zuvor dargestellte Forschungsfrage beantwortet und kritisch reflektiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Interreligiöser Dialog

3. Interreligiöse Dialogmodelle

4. Schulische Umsetzung des interreligiösen Dialogs

4.1 Interreligiöses Lernen

4.2 Kritische Analyse des Kerncurriculums

4.3 Umsetzung des interreligiösen Dialogs im Religionsunterricht – ein Beispiel

4.4 Implementierung des interreligiösen Dialogs an der Grundschule

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Grenzen der Implementierung des interreligiösen Dialogs in den Religionsunterricht der Grundschule. Ziel ist es, unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Dialogmodelle und des niedersächsischen Kerncurriculums zu prüfen, inwieweit Schülerinnen und Schüler auf der Primarstufe bereits die notwendigen Kompetenzen für einen solchen Dialog mitbringen oder ob eine didaktische Reduktion erforderlich ist.

  • Grundlagen und Definitionen des interreligiösen Dialogs
  • Wissenschaftliche Dialogmodelle nach Swidler und Müller
  • Kritische Analyse des niedersächsischen Kerncurriculums für die Grundschule
  • Praktische Anwendungsbeispiele und didaktische Herausforderungen
  • Bedeutung der religiösen Identitätsbildung im Grundschulalter

Auszug aus dem Buch

3. Interreligiöse Dialogmodelle

Die Funktionsweise eines interreligiösen Dialogs ist durch Regeln und Leitlinien gekennzeichnet, welche als unerlässliche Werkzeuge für eine erfolgreiche Durchführung gelten. Hierbei ist eine persönliche Identifizierung mit einer Glaubensrichtung oder einer ideologischen Gemeinschaft essenziell, um aktiv an einem interreligiösen Dialog teilnehmen zu können.

Laut Swidler verfolgt der Dialog die grundlegende Funktion, von- und miteinander zu lernen. Diesbezüglich erläutert er Grundregeln, die während der praktischen Umsetzung beachtet werden sollen. Eine ebendieser Grundregeln verdeutlicht, dass der Dialog innerhalb der religiösen Gemeinschaften selbst stattfinden soll. In diesem Zusammenhang soll demnach nicht nur auf die Gesprächspartnerin oder den Gesprächspartner anderer Glaubensvorstellung eingegangen werden, sondern auch innerhalb des eigenen Glaubenskreises soll ein Austausch erfolgen, um als Gemeinschaft lernen zu können. Des Weiteren sind Ehrlichkeit und Offenheit sowie Vertrauen gegenüber den Teilnehmerinnen und Teilnehmern essenzielle Eigenschaften für das Gelingen des interreligiösen Dialogs. Um eine grundlegende Basis zu schaffen, in der dieses Vertrauen gewonnen werden kann, empfiehlt Swidler zunächst Themen aufzugreifen, die Gemeinsamkeiten aufweisen. Somit kann der Übergang zu Themenbereichen, die Schwierigkeiten aufzeigen, vereinfacht werden. Neben der eigenen Überzeugung ist der Besitz einer angemessenen Selbstkritik und Reflexion innerhalb der eigenen Tradition essenziell. Schließlich dient der Informationenaustausch dazu, neue Informationen aufzunehmen, diese mit seinen eigenen Werten und Vorstellungen zu Vergleichen und gegebenenfalls in die eigenen Denkstrukturen aufzunehmen. Ohne Beachtung dieser Eigenschaften kann der interreligiöser Dialog nicht stattfinden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung thematisiert die religiöse Vielfalt in der Gesellschaft und führt in die zentrale Forschungsfrage zur Implementierung des interreligiösen Dialogs an Grundschulen ein.

2. Interreligiöser Dialog: Das Kapitel definiert den interreligiösen Dialog als Kommunikation zwischen Glaubensgemeinschaften und hebt die theologische sowie gesellschaftliche Notwendigkeit unter Berücksichtigung von Migration hervor.

3. Interreligiöse Dialogmodelle: Hier werden theoretische Ansätze und praktische Grundregeln für einen gelingenden Dialog dargestellt, mit Fokus auf die Modelle von Swidler und Müller.

4. Schulische Umsetzung des interreligiösen Dialogs: In diesem Kapitel wird die theoretische Basis des interreligiösen Lernens mit den realen Anforderungen schulischer Lehrpläne verknüpft.

4.1 Interreligiöses Lernen: Das Unterkapitel erläutert das interreligiöse Lernen als wesentlichen Beitrag zur Erziehung und Bildung in einer pluralistischen Gesellschaft.

4.2 Kritische Analyse des Kerncurriculums: Hier erfolgt eine kritische Prüfung des niedersächsischen Kerncurriculums hinsichtlich der expliziten Verankerung des interreligiösen Dialogs.

4.3 Umsetzung des interreligiösen Dialogs im Religionsunterricht – ein Beispiel: Anhand einer Unterrichtseinheit von Leimgruber wird ein praktisches Vorgehen für den Dialog im Unterricht aufgezeigt.

4.4 Implementierung des interreligiösen Dialogs an der Grundschule: Abschließend wird evaluiert, ob und wie die untersuchten Modelle didaktisch reduziert für die Grundschule adaptierbar sind.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und resümiert, dass eine Implementierung des vollständigen interreligiösen Dialogs an der Grundschule aufgrund fehlender Kompetenzen bei Schülern schwierig ist.

Schlüsselwörter

Interreligiöser Dialog, Religionsunterricht, Grundschule, interreligiöses Lernen, Kerncurriculum, Dialogmodelle, religiöse Vielfalt, Kompetenzerwerb, Identitätsbildung, Migration, Dialogfähigkeit, Didaktische Reduktion, christliche Religion, Islam, Toleranz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, unter welchen Voraussetzungen der interreligiöse Dialog in den Religionsunterricht einer Grundschule integriert werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Dialogs, dessen schulische Verankerung und die praktische Umsetzbarkeit unter Berücksichtigung kindlicher Entwicklungsvoraussetzungen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, ob der interreligiöse Dialog direkt in der Grundschule implementiert werden kann oder ob die Schüler dafür erst weitere Kompetenzen in der weiterführenden Schule erwerben müssen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Die Arbeit nutzt die Literaturanalyse, die kritische Auswertung des niedersächsischen Kerncurriculums und die Analyse didaktischer Unterrichtsentwürfe.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden Dialogmodelle vorgestellt, die Lehrpläne analysiert sowie eine Konkretisierung anhand einer Unterrichtseinheit zu christlichen und muslimischen Inhalten vorgenommen.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind interreligiöser Dialog, Religionsunterricht, Kerncurriculum, Grundschule und interreligiöse Dialogmodelle.

Warum hält der Autor eine Implementierung des Dialogs in der Grundschule für schwierig?

Die Arbeit stellt fest, dass Schülern im Grundschulalter noch grundlegende kognitive und soziale Kompetenzen fehlen, um den komplexen Anforderungen eines interreligiösen Dialogs vollumfänglich gerecht zu werden.

Welche Rolle spielt das Kerncurriculum bei der Untersuchung?

Das Kerncurriculum dient als Maßstab dafür, welche Kompetenzen in den Lehrplänen vorgesehen sind und ob der Dialog bereits als expliziter Lerninhalt auf der Primarstufe definiert ist.

Excerpt out of 18 pages  - scroll top

Details

Title
Inwiefern kann der interreligiöse Dialog in den Religionsunterricht einer Grundschule implementiert werden?
College
Leuphana Universität Lüneburg
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
18
Catalog Number
V1254493
ISBN (PDF)
9783346690746
ISBN (Book)
9783346690753
Language
German
Tags
inwiefern dialog religionsunterricht grundschule Religion Interreligiös Hausarbeit Interreligiöser Dialog Bildungsplan Kerncurriculum
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Inwiefern kann der interreligiöse Dialog in den Religionsunterricht einer Grundschule implementiert werden?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1254493
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  18  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint