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Das 4CID-Modell am Beispiel eines Lehrplanentwurfs für den Bildungswissenschaftler im Bereich der Gesundheitserziehung und -förderung

Titre: Das 4CID-Modell am Beispiel eines Lehrplanentwurfs für den Bildungswissenschaftler im Bereich der Gesundheitserziehung und -förderung

Dossier / Travail , 2009 , 20 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Susann Pfeil (Auteur)

Didactique - Didactique générale, Objectifs de l'éducation, Méthodes
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Diese Arbeit beschäftigt sich anhand der Entwicklung eines Lehrplanentwurfs für den Bildungswissenschaftler im Bereich der Gesundheitserziehung und –förderung, hier speziell in der Betrieblichen Gesundheitsförderung, mit dem Modell des Four Component Instructional Design (4CID). Das Vier-Komponenten-Instruktionsdesign-Modell von Jeroen J.G. van Merriënboer gehört im Bereich des Komplexen Lernens derzeit international zu den wichtigsten Modellen. Van Merriënboer veröffentlichte es erstmals 1997 in seinem Erfolgsbuch „Training for Complex Cognitive Skills“. Wie der Titel andeutet, handelt es sich beim 4CID um
ein Modell zur Entwicklung von Lehrplänen für das Training von komplexen kognitiven Fähigkeiten anhand authentischer Lernaufgaben. Darüberhinaus gibt es systematische Empfehlungen für den Entwurf von Lernmaterialien.
In dieser Hausarbeit werden in Kapitel 2 die ersten drei Komponenten dieses lernerzentrierten Modells Situierten Lernens am Beispiel veranschaulicht und in Kapitel 3 entsprechende lerntheoretische Überlegungen angestellt. Kapitel 4 bildet mit einem kurzen Ausblick auf künftige Entwicklungen den Abschluss.

Stichworte aus der Arbeit:
Instructional Design, Hierarchie bzw. Hierarchische Analyse der Kompetenz, Sequenzprinzip der vereinfachenden Annahmen, Aufgabenklassen, Lernaufgaben, Unterstützende Informationen, Just-in-Time-Informationen, Situiertes Lernen, Didaktische Szenarien, Blueprint, Medien, Betrieblichen Gesundheitsförderung.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das 4CID-Modell und seine praktische Anwendung

2.1 Die Hierarchische Analyse der Kompetenz

2.2 Das Sequenzprinzip der vereinfachenden Annahmen

2.3 Der Entwurf von Lernaufgaben

2.4 Die Unterstützung des Lernenden durch Informationen

2.4.1 Beispiele für Unterstützende Informationen

2.4.2 Beispiele für Just-in-Time-Informationen

3 Mediendidaktische Überlegungen zum 4CID

3.1 Lerntheoretische Überlegungen

3.2 Das Situierte Lernen

3.3 Geeignete Didaktische Szenarien

3.4. Medien zur Unterstützung des Blueprints

4 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, das Modell des "Four Component Instructional Design" (4CID) anhand eines konkreten Lehrplanentwurfs für Bildungswissenschaftler im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung zu veranschaulichen und theoretisch einzuordnen.

  • Grundlagen des 4CID-Modells und seiner Komponenten
  • Methodische Vorgehensweise bei der Erstellung eines Lehrplans (Blueprint)
  • Lerntheoretische Einordnung von Instructional Design
  • Analyse situierten Lernens und didaktischer Szenarien
  • Medieneinsatz zur Unterstützung komplexer Lernprozesse

Auszug aus dem Buch

2.2 Das Sequenzprinzip der vereinfachenden Annahmen

Da in den Lernaufgaben die Ganzheitlichkeit der zu erlernenden Fertigkeit enthalten sein soll, kann nicht einfach auf das Einüben von Teilfertigkeiten zurückgegriffen werden. Um Frustration und Demotivation durch Überforderung beim Lernenden zu vermeiden, müssen andere Wege der Vereinfachung gefunden werden. Dazu schlagen Van Merriënboer und Kirschner vier verschiedene Sequenzprinzipien vor. Hier soll sich allerdings nur auf das erste Sequenzprinzip, das Prinzip der Vereinfachenden Annahmen (engl. simplifying assumption), konzentriert werden. Diese machen die Ausführung der Aufgabe entweder einfacher oder komplizierter. Die Aufgabenklassen werden also mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad entworfen, so dass sich mit steigender Kompetenz des Lernenden auch die Komplexität der einzelnen Aufgabenklassen erhöht.

Am Beispiel des Bildungswissenschaftlers in der Betrieblichen Gesundheitsförderung können folgende Vereinfachende Annahmen getroffen werden:

1. Anzunehmen ist, dass die freiwillige Teilnahme eines Mitarbeiters an einem Seminar seine Motivation und das eigene Interesse an dem Thema anzeigt, während eine durch den Arbeitgeber erzwungen Anwesenheit die Gefahr von Desinteresse, Demotivation und Frust bei dem Teilnehmer verstärkt.

2. Da neue Informationen am besten verarbeitet werden, wenn sie an ein vorhandenes Vorwissen anschließen können, ist anzunehmen, dass Vorwissen im Bereich der Gesundheitsvorsoge und Arbeitssicherheit bei den Teilnehmern eines Seminars vereinfachend wirkt. Die Seminardurchführung und Vorbereitung für Gruppen mit wenig oder kaum Vorwissen gestaltet sich demzufolge umfangreicher und schwieriger.

3. Für die Komplexität einer Thematik ist anzunehmen, dass sie sowohl für den Umfang der Vorbereitungen eines Seminars, als auch für das Verständnis der Kursteilnehmer eine Rolle spielt. Demnach ist es einfacher, ein weniger komplexes Thema zu behandeln.

4. Der praktische Bezug der Thematik ist ebenso wichtig. Es wird unterstellt, dass eine Alltagsproblematik schnell Interesse bei den Teilnehmern weckt, während ein sehr theorielastiges Thema, beispielsweise die Arbeitsschutz-Gesetzgebung, schnell zu Ermüdungserscheinungen in der Gruppe führen kann. Hier muss sich der Bildungswissenschaftler zu helfen wissen und die Seminargestaltung entsprechend anpassen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit führt in die Bedeutung betrieblicher Gesundheitsförderung ein und erläutert die Zielsetzung, ein 4CID-Modell für Bildungswissenschaftler zu entwickeln.

2 Das 4CID-Modell und seine praktische Anwendung: In diesem Kapitel werden die vier Komponenten des 4CID-Modells theoretisch definiert und anhand eines praktischen Beispiels in Aufgabenklassen und Problemformate unterteilt.

3 Mediendidaktische Überlegungen zum 4CID: Es werden lerntheoretische Grundlagen diskutiert, das Konzept des situierten Lernens beleuchtet und geeignete didaktische Szenarien sowie Medien für den Blueprint abgeleitet.

4 Zusammenfassung und Ausblick: Das Kapitel reflektiert den Nutzen des 4CID-Modells bei der Gliederung komplexer Lernprozesse und diskutiert die zukünftige Notwendigkeit flexibler Lernmodelle in einer Wissensgesellschaft.

Schlüsselwörter

4CID-Modell, Instructional Design, Betriebliche Gesundheitsförderung, Lehrplanentwurf, Lernaufgaben, Komplexe kognitive Fähigkeiten, Situierte Lernumgebung, Scaffolding, Just-in-Time-Informationen, Konstruktivismus, Didaktische Szenarien, Bildungsmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Anwendung des Four Component Instructional Design (4CID) Modells zur Entwicklung eines Lehrplans für Bildungswissenschaftler in der betrieblichen Gesundheitsförderung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den zentralen Themen gehören die Strukturierung komplexer Lernaufgaben, die Auswahl geeigneter Informationsquellen für Lernende, die Anwendung lerntheoretischer Ansätze und die Gestaltung mediengestützter Lernumgebungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu zeigen, wie komplexe kognitive Fertigkeiten mithilfe des 4CID-Modells systematisch in einen lehrbaren Blueprint umgesetzt werden können, ohne den Praxisbezug zu verlieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die 4CID-Methodik nach Van Merriënboer und Kirschner, um Kompetenzanalysen und Sequenzierungen für ein spezifisches Berufsfeld durchzuführen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die vier Komponenten des 4CID-Modells (Lernaufgaben, unterstützende Informationen, Just-in-Time-Informationen, Teilaufgaben) sowie mediendidaktische Überlegungen und Lerntheorien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie 4CID-Modell, Instructional Design, betriebliche Gesundheitsförderung, Blueprint und situiertes Lernen charakterisiert.

Wie werden "vereinfachende Annahmen" im 4CID-Modell eingesetzt?

Sie dienen dazu, die Komplexität von Lernaufgaben so zu steuern, dass eine Überforderung des Lernenden vermieden wird, während die Ganzheitlichkeit der Aufgabe gewahrt bleibt.

Warum ist das 4CID-Modell für die betriebliche Gesundheitsförderung relevant?

Da Gesundheitsförderung sowohl praktisches Handeln als auch komplexes theoretisches Wissen erfordert, hilft das 4CID-Modell, diese Anforderungen in authentische und strukturierte Lernprozesse zu übersetzen.

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Résumé des informations

Titre
Das 4CID-Modell am Beispiel eines Lehrplanentwurfs für den Bildungswissenschaftler im Bereich der Gesundheitserziehung und -förderung
Université
University of Hagen  (Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften)
Cours
Modul 2B im Studiengang BA Bildungswissenschaften
Note
1,0
Auteur
Susann Pfeil (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
20
N° de catalogue
V125495
ISBN (ebook)
9783640312382
ISBN (Livre)
9783640316304
Langue
allemand
mots-clé
Beispiel Lehrplanentwurfs Bildungswissenschaftler Bereich Gesundheitserziehung
Sécurité des produits
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Citation du texte
Susann Pfeil (Auteur), 2009, Das 4CID-Modell am Beispiel eines Lehrplanentwurfs für den Bildungswissenschaftler im Bereich der Gesundheitserziehung und -förderung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/125495
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Extrait de  20  pages
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