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Der Krankheitsbegriff in Deutschland und weiteren Ländern

Title: Der Krankheitsbegriff in Deutschland und weiteren Ländern

Term Paper , 2009 , 21 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Christian Riffner (Author)

Business economics - Miscellaneous
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Motivation dieser Arbeit ist, die Bedeutung der Definition des Krankheitsbegriffes in Deutschland und in anderen Ländern aufzuzeigen. Bedingt durch manigfaltige Einflüsse existieren weltweit unterschiedliche Auslegungen des Begriffes „Krankheit“. Es soll deutlich gemacht werden, dass ökonomische, soziale, kulturelle und religiöse Einflüsse ihre Bedeutung und den damit verbunden Umgang mit dieser prägen. Das Ziel von dieser Ausarbeitung soll dabei nicht nur der medizinische Aspekt des Begriffes sein. Es wird die universelle Verwendbarkeit und Projektionsmöglichkeit auf andere Ebenen untersucht. Krankheit ist zum Beispiel ein guter Indikator für die Funktionstüchtigkeit einer Nation. Der Krankheitsbegriff ist zudem gerade in der Krankenversicherung enorm wichtig und die grundlegende Basis zum Betrieb von dieser – da Krankheit den Anspruch auf Leistung begründet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis der Publikation

1 Abstract

2 Einleitung

3 Definition „Krankheit“

3.1 Medizinische Definition

3.2 Rechtliche Definition

3.3 Definition laut der Weltgesundheitsorganisation

3.4 Definitionen im allgemein üblichen Sprachgebrauch

4 Krankheitsbegriff

4.1 Der systemorientierte Krankheitsbegriff nach dem CST-Modell

4.2 Der Krankheitsbegriff in der privaten Krankenversicherung

4.2.1 Subjektiv

4.2.2 Objektiv

4.3 Krankheitsmodelle

4.3.1 Normal versus anormal

4.3.2 Durchgehender versus uneinheitlicher Behandlungsansatz

4.4 Einteilungsmöglichkeiten von Krankheiten

4.4.1 Einteilung nach MDC- und ICD-Klassifikation

4.4.2 Einteilung nach Ursachen

4.4.3 Einteilung nach zeitlichem (Krankheits-)Verlauf

4.4.4 Einteilung nach therapeutischen Optionen

4.4.5 Einteilung nach Heilungsaussichten

4.4.6 Die Bedeutung der Einteilungsmöglichkeit für die KV-Systeme

4.5 Der Krankheitsbegriff im Kino

5 Der Krankheitsbegriff im Ausland

5.1 Der Krankheitsbegriff in Indien

5.2 Der Krankheitsbegriff in China

5.3 Der Krankheitsbegriff in den USA anhand der Homosexualität

5.4 Der Krankheitsbegriff in LDC-Staaten am Beispiel von Angola

5.5 Operationalisierbarkeit des deutschen Krankheitsbegriffes im Ausland und umgekehrt

5.5.1 Die Export des Krankenversicherungsschutzes ins Ausland

5.5.2 Der deutsch-europäische Krankheitsbegriff im Ausland

5.5.3 Die Integration ausländischer Krankheitsansichten in Deutschland

6 Die zukünftige Entwicklung des Krankheitsbegriffes

7 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Vielschichtigkeit und Kontextabhängigkeit des Krankheitsbegriffes in Deutschland sowie im internationalen Vergleich. Ziel ist es aufzuzeigen, dass Krankheit kein rein biologisches Phänomen ist, sondern maßgeblich durch ökonomische, soziale, kulturelle und politische Faktoren definiert wird, was insbesondere für Krankenversicherungssysteme von zentraler Bedeutung ist.

  • Medizinische, rechtliche und soziale Definitionen von Krankheit
  • Systemorientierte Krankheitsmodelle und deren Klassifizierung
  • Kulturvergleichende Analyse des Krankheitsverständnisses (Indien, China, USA, Angola)
  • Operationalisierbarkeit nationaler Krankheitsbegriffe in der globalisierten Versicherungswirtschaft
  • Zukunftsperspektiven und Herausforderungen für das deutsche Krankenversicherungssystem

Auszug aus dem Buch

4.1 Der systemorientierte Krankheitsbegriff nach dem CST-Modell

Nach dem Systemmodell von Lebensraum und Krankheit des CST-Systems (siehe Abb. 1) werden die vier Betrachtungsbasen Makrokosmos, Mikrokosmos, persönliche Verhältnisse und Persönlichkeit unterschieden. Dies ermöglicht es, den Begriff „Krankheit“ neben der medizinisch-personellen Anwendung auch auf soziokultureller und politischer Ebene zu verwenden. Die Krankheit selbst ist dabei Ausdruck eines Prozesses, in den viele Faktoren hineinspielen können. Eine Kommune mit fehlender Integration ausländischer Mitbürger wird ebenso als „krank“ bezeichnet, wie ein Altersheim, in dem die pflegebedürftigen Personen auf Grund mangelnder Betreuung und schlechten Lebensverhältnissen vor sich hinvegetieren und die Lebenslust verloren haben. Eine Nation, die Kriege auf Grund der Gier nach Macht führt, kann als politisch krank bezeichnet werden. Eine Lunge, die durch ein Krebsgeschwür nicht mehr funktionstüchtig ist, ist ebenso krank wie ein Schulsystem, das mit seinen Zensuren Schülerselbstmorde hervorruft.

Dieser systemorientierte Krankheitsbegriff ist universell anwendbar. Er erlaubt es, beliebige Systeme in Abhängigkeit von Zwecken und Zielen (und deren Funktionen) als „krank“ zu diagnostizieren. Dabei kann alles als „krank“ bezeichnet werden, was negativ von der Norm oder der allgemein geltenden Anschauung abweicht.

Zusammenfassung der Kapitel

Abstract: Die Einleitung in die Thematik betont die Bedeutung der Krankheitsdefinition für nationale Gesundheitssysteme und die Notwendigkeit, ökonomische sowie soziale Einflüsse zu berücksichtigen.

Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Schwierigkeit einer einheitlichen Definition von „Krankheit“ aufgrund konkurrierender Theorien und der gesellschaftlichen Dynamik.

Definition „Krankheit“: Hier werden verschiedene Ansätze beleuchtet, von medizinischen und rechtlichen Definitionen bis hin zu den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation.

Krankheitsbegriff: Dieser Abschnitt behandelt theoretische Modelle, Versicherungsaspekte, Klassifizierungsmöglichkeiten sowie die mediale Darstellung von Krankheit.

Der Krankheitsbegriff im Ausland: Die Arbeit analysiert unterschiedliche kulturelle Krankheitsverständnisse in Indien, China, den USA und Angola sowie die Herausforderungen beim Export des Versicherungsschutzes.

Die zukünftige Entwicklung des Krankheitsbegriffes: Es wird diskutiert, wie ökonomischer Druck und steigende Kosten eine ständige Modifikation des Krankheitsbegriffes im deutschen Versicherungswesen erzwingen.

Fazit: Die Zusammenfassung unterstreicht die Notwendigkeit einer klaren, staatlich definierten Kategorisierung von Krankheiten zur Sicherung der Leistungsfähigkeit des Gesundheitswesens.

Schlüsselwörter

Krankheitsbegriff, Gesundheitswesen, Krankenversicherung, Nosologie, CST-Modell, ICD-Klassifikation, psychosomatische Medizin, Kulturvergleich, Globalisierung, soziale Norm, Leistungsanspruch, Gesundheitsökonomie, Prävention, Behandlungsansatz, Systemtheorie.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Definition und Bedeutung des Begriffes „Krankheit“ aus verschiedenen Perspektiven – medizinisch, rechtlich, sozial und kulturell – im Kontext der modernen Krankenversicherung.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Im Zentrum stehen die theoretische Herleitung des Krankheitsbegriffs, dessen Klassifizierung in verschiedenen Modellen sowie ein internationaler Vergleich der Krankheitsauffassungen.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, wie sich der Krankheitsbegriff durch sozioökonomische Faktoren wandelt und inwieweit eine einheitliche Operationalisierung in einem globalisierten Umfeld möglich ist.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Der Autor nutzt eine systematische Analyse von Fachliteratur, rechtlichen Grundlagen, medizinischen Klassifikationssystemen sowie einen kulturvergleichenden Ansatz zur Untersuchung von Krankheitsmodellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert das CST-Modell, die Bedeutung für die private Krankenversicherung, Möglichkeiten zur Einteilung von Krankheiten sowie Fallbeispiele aus verschiedenen Ländern.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Krankheitsbegriff, Gesundheitswesen, Versicherungsrecht und soziokulturelle Einflussfaktoren geprägt.

Warum wird das Beispiel Angola in der Arbeit angeführt?

Angola dient als Fallbeispiel für ein LDC-Land (Least Developed Country), in dem existenzielle gesundheitliche Probleme die Makroökonomie beeinflussen und den Krankheitsbegriff primär auf das Überleben reduzieren.

Wie beeinflusst der Film „Einer flog übers Kuckucksnest“ die Argumentation?

Der Film wird als Beispiel dafür genutzt, wie ein definierter Krankheitsbegriff von Institutionen zur Machtausübung und zur Normierung von Individuen missbraucht werden kann.

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Details

Title
Der Krankheitsbegriff in Deutschland und weiteren Ländern
College
Cologne University of Applied Sciences  (Institut für Versicherungswesen Köln)
Course
Gebühren und Entgelte im Gesundheitswesen
Grade
1,0
Author
Christian Riffner (Author)
Publication Year
2009
Pages
21
Catalog Number
V125498
ISBN (eBook)
9783640312399
ISBN (Book)
9783640316311
Language
German
Tags
Krankheitsbegriff Krankenversicherung Gesundheitswesen Gesundheitsökonomie Versicherungswesen Betriebswirtschaft Wirtschaftswissenschaften
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Riffner (Author), 2009, Der Krankheitsbegriff in Deutschland und weiteren Ländern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/125498
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