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Erfolgsfaktoren regionaler, nationaler und internationaler Konsumgütermarken

Título: Erfolgsfaktoren regionaler, nationaler und internationaler Konsumgütermarken

Tesis , 2007 , 64 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Philipp Appelt (Autor)

Economía de las empresas - Comercio y distribución
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„Unternehmerischer Mehrwert entsteht immer mehr an dem Platz, den ein Unternehmen in den Köpfen der Verbraucher besetzt.“ (Hassmann, 2006, S. 10)
Dieser Ausspruch verdeutlicht in Zeiten gesättigter Märkte den Wandel vom produktgetriebenen zum kundenzentrierten Management, in dem die Marke den entscheidenden Wettbewerbsvorteil darstellt. Ihr Aufbau und strategisches, sowie operatives Management gilt heute als entscheidender Erfolgsfaktor. Des Weiteren ist damit ein Trend zum Kommunikationswettbewerb verbunden, dem der Grundgedanke obliegt, dass die Markendifferenzierung primär durch Kommunikationsmaßnahmen erfolgt (vgl. Esch, Wicke, Rempel, 2005). Die folgenden Ausführungen konzentrieren sich auf Konsumgütermarken von Herstellern, vor allem Consumer Packaged Goods (CPG) des Lebensmittel- und Getränkebereichs. Sie sind von besonderem wirtschaftlichem Interesse, da mit ihnen enorme Umsätze erzielt werden und Marktforschungsinstitute hochqualitative Marketingdaten im Rahmen regionaler oder nationaler Handelspanel sammeln und bereitstellen. Die für viele CPG-Kategorien charakteristische, schwache physische Produktdifferenzierung lässt zudem den Rückschluss zu, dass sich ergebende Marktstrukturen größtenteils auf Marketingaktivitäten zurückführen sind (vgl. Bronnenberg, Dhar, Dubé, 2005). Konsumenten sind beim Gang durch den Supermarkt einer Vielzahl von Marken ausgesetzt. Diese lassen sich nach ihrer distributorischen Reichweite in regionale, nationale und internationale Marken unterteilen. In vielen Produktkategorien existieren sie nebeneinander. Selbst große Konsumgüterhersteller wie Nestlé, Unilever oder Inbev halten regionale, nationale und internationale Marken derselben Kategorie in ihrem Portfolio.

Entscheiden sich Endverbraucher dabei bewusst für einen der
vorgestellten Markentypen? Wie lässt sich die jeweilige Markenperformance steigern oder ist die Koexistenz gar durch die fortschreitende Globalisierung der Märkte bedroht? Ökonomische Ziele wie Marktanteils- oder Rentabilitätssteigerungen lassen sich dabei über die Erfüllung von Sub-Zielen wie beispielsweise hohe Markenbekanntheit erreichen.

Die vorliegende Arbeit klärt diese Fragen zum einen mit Blick auf die jeweiligen Vorteile, den die unterschiedlichen Typen sowohl Herstellern, als auch Konsumenten bieten. Zum anderen werden kritische Erfolgsfaktoren abgeleitet und artgerecht eingeordnet.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1 Problemstellung

1.2 Aufbau der Arbeit

2. Marken im Konsumgüterbereich

2.1 Die Marke

2.2 Besonderheiten im Marketing von Konsumgütermarken

2.3 Country/Region of Origin-Effekt

3. Regionale Marken

3.1 Die Region - Einflussgebiet regionaler Marken

3.2 Gründe für die Existenz regionaler Marken

3.3 Vorteile regionaler Marken

3.4 Erfolgsfaktoren regionaler Marken

3.4.1 Kommunikationspolitik regionaler Marken

3.4.2 Das Spannungsfeld zwischen Tradition und Innovation

3.4.3 Exogene Erfolgsfaktoren

3.5 Erfolgsfaktoren geographischer Ausdehnung - Nationalisierung

4. Nationale Marken

4.1 Problematik im Untersuchungsfeld „Nationale Marken“

4.2 Vorteile nationaler Marken

4.3 Erfolgsfaktoren nationaler Marken

4.3.1 Kulturbedingte Ausgestaltung der Markenidentität

4.3.2 Distribution und Beziehungen zum Einzelhandel

4.3.3 Lokalvorteile und differenzierte Marketing-Mix Gestaltung

4.3.4 Ersteintrittsvorteil und dessen Bewahrung

4.3.5 Markenerweiterungen nationaler Marken

4.4 Internationalisierung als erfolgreiche markenstrategische Option

5. Internationale Marken

5.1 Internationale Marke, Internationales Branding und Marketing

5.2 Der Standardisierungsgrad

5.3 Vorteile internationaler Marken

5.4 Erfolgsfaktoren internationaler Marken

5.4.1 Auswahl geeigneter Auslandsmärkte

5.4.2 Grenzüberschreitende Segmentierung

5.4.3 Kommunikationspolitik internationaler Marken

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Diplomarbeit untersucht die differenzierten Erfolgsfaktoren von Konsumgütermarken unter Berücksichtigung ihrer geografischen Reichweite (regionale, nationale und internationale Marken). Das zentrale Ziel ist es, die spezifischen Herausforderungen und Strategien für jeden Markentypus zu identifizieren, um die jeweilige Markenperformance in einem globalisierter werdenden Wettbewerbsumfeld nachhaltig zu steigern.

  • Analyse des Einflusses von Markenursprung und regionaler Identität auf die Markenführung.
  • Untersuchung der spezifischen Erfolgsfaktoren für regionale Marken und deren Potenzial zur Nationalisierung.
  • Erforschung nationaler Erfolgsfaktoren, einschließlich vertikaler Markenausdehnung und Einzelhandelsbeziehungen.
  • Evaluierung von Internationalisierungsstrategien und Herausforderungen bei der Markenstandardisierung.
  • Betrachtung von psychografischen Segmentierungen und der Rolle der Kultur für den Markenaufbau.

Auszug aus dem Buch

2.3 Country/Region of Origin-Effekt

Heutzutage sind Konsumenten, aufgrund der Fülle unterschiedlicher Marken und deren Kommunikationsmaßnahmen, einer Informationsüberflutung ausgesetzt. Um sie zu bewältigen und Kaufentscheidungen zu treffen, bedienen sich Konsumenten nur einem ausgewählten Bruchteil vorhandener Informationen. Dazu zählt der Markenursprung. In der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung ist anhand einer Vielzahl von Studien der Einfluss dieses Country of Origin auf das Konsumentenverhalten nachgewiesen worden. Laroche et al. (2005) zeigen, dass das Länderimage, im Zusammenspiel mit verbundenen Produktüberzeugungen, Produktbewertungen und damit das Kaufverhalten von Endverbrauchern mitbestimmt. Dies ist unabhängig von der Ausprägung an Produktfamiliarität.

Die Autoren modellieren Länderimage als ein dreidimensionales Konzept, bestehend aus einer kognitiven, einer affektiven und einer konativen Komponente. Die affektive Komponente, also die ausgelöste Emotion und Stimmung, hat einen starken direkten Einfluss auf die Produktbewertung, wohingegen die kognitive, also das Lernen bzw. das Wissen, stärker auf den Produktglauben und dadurch indirekt auf die Bewertung wirkt. Diese kognitive Komponente äußert sich, wenn Ländern oder im nationalen Kontext Regionen bei der Fertigung ausgewählter Produkte besondere Kompetenzen zugeschrieben werden. Beispielsweise liegt die zugeschriebene Stärke Deutschlands im Bereich Bierbrauerei, der Schweiz in der Käsefertigung und Italiens in der Nudelherstellung. Inwieweit bei vernachlässigbaren, objektiven Qualitätsunterschieden von CPG-Marken solch starke Made-in-Images wirklich vorzufinden sind, ist allerdings fragwürdig.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Darstellung der Problemstellung und des Aufbaus der Arbeit im Kontext des Wandels zu einem kundenzentrierten Markenmanagement.

2. Marken im Konsumgüterbereich: Erläuterung der grundlegenden Funktionen von Marken zur Differenzierung und Reduktion von Kaufrisiken sowie der Bedeutung des Markenursprungs.

3. Regionale Marken: Analyse der Existenzgründe, Vorteile und Erfolgsfaktoren regionaler Marken als Identitätsanker im globalen Umfeld.

4. Nationale Marken: Untersuchung der spezifischen Erfolgsfaktoren nationaler Marken, wie die kulturelle Ausgestaltung der Identität und Distributionsstrategien.

5. Internationale Marken: Behandlung der Anforderungen an internationale Markenführung, einschließlich Standardisierungsfragen und grenzüberschreitender Segmentierung.

6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Erfolgsfaktoren und des Lokal-Global-Dilemmas bei der Markenführung.

Schlüsselwörter

Markenführung, Konsumgütermarken, Erfolgsfaktoren, Markenidentität, Country of Origin, Regionale Marke, Nationale Marke, Internationale Marke, Konsumentenverhalten, Markenkommunikation, Markenloyalität, Marketing-Mix, Globalisierung, Markenstandardisierung, Handelsmarken.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die spezifischen Erfolgsfaktoren für Konsumgütermarken, abhängig davon, ob sie regional, national oder international positioniert sind.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind Markenidentität, Markenherkunftseffekte (Country of Origin), Kommunikationsstrategien, Wettbewerb durch Handelsmarken sowie die Abwägung zwischen Standardisierung und Differenzierung im internationalen Marketing.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Ableitung von Erfolgsfaktoren, die Markenmanagern helfen, die Markenperformance und Wettbewerbsfähigkeit durch gezielte Identitätsgestaltung und konsistente Kommunikation zu steigern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer evolutorischen Herangehensweise, die das natürliche Wachstum von Marken von regionalen zu überregionalen Strukturen betrachtet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung regionaler, nationaler und internationaler Marken, wobei für jeden Typus jeweils Vorteile und spezifische Erfolgsfaktoren dediziert herausgearbeitet werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Markenführung, Markenidentität, Konsumgüter, Marketing-Mix, Globalisierung und Markenloyalität.

Wie gehen regionale Marken mit dem Druck durch Innovation um?

Regionale Marken müssen Innovationen sanft und schrittweise integrieren, um ihre Kernidentität „Tradition“ nicht zu gefährden und ihr Markenimage nicht durch hektische Anpassungen zu zerstören.

Warum stellt der First-Mover-Advantage einen wichtigen Faktor dar?

Der Ersteintritt in einen Markt ermöglicht es einer Marke, zum Prototyp für Konsumenten zu werden, was den Wettbewerb verringert und eine Eintrittsbarriere für nachfolgende Konkurrenten schafft.

Final del extracto de 64 páginas  - subir

Detalles

Título
Erfolgsfaktoren regionaler, nationaler und internationaler Konsumgütermarken
Universidad
Humboldt-University of Berlin  (Institut für Marketing)
Calificación
2,3
Autor
Philipp Appelt (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
64
No. de catálogo
V125562
ISBN (Ebook)
9783640309290
ISBN (Libro)
9783640316618
Idioma
Alemán
Etiqueta
Erfolgsfaktoren Konsumgütermarken
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Philipp Appelt (Autor), 2007, Erfolgsfaktoren regionaler, nationaler und internationaler Konsumgütermarken, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/125562
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Extracto de  64  Páginas
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