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Ambulant Betreutes Wohnen für psychisch und suchterkrankte Menschen. Herausforderungen und Aufgaben pädagogischer Fachkräfte in der aufsuchenden Sozialarbeit

Titel: Ambulant Betreutes Wohnen für psychisch und suchterkrankte Menschen. Herausforderungen und Aufgaben pädagogischer Fachkräfte in der aufsuchenden Sozialarbeit

Hausarbeit , 2021 , 14 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Diana Leuchtenberg (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Handlungsfeld der aufsuchenden Sozialarbeit, am Beispiel eines ambulant Betreuten Wohnens für psychisch Kranke und Suchterkrankte, sowie Menschen mit Doppeldiagnosen. Ziel dieser Ausarbeitung ist es, das Handlungsfeld genauer zu beschreiben und folgende Fragen zu beantworten: Was ist ambulant Betreutes Wohnen und was sind dessen Ziele? Welche Herausforderungen und Aufgaben gibt es? Über welche Kompetenzen und Fähigkeiten sollten pädagogische Fachkräfte in der aufsuchenden Sozialarbeit verfügen?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Zielsetzung der Arbeit

2. Ambulant Betreutes Wohnen

2.1. Geschichte des Ambulant Betreuten Wohnens

2.2. Ziele des Ambulant Betreuten Wohnens

3. Begriffsdefinitionen

3.1. Definition Suchterkrankung

3.2. Definition psychische Erkrankung

3.3. Definition Doppeldiagnose

4. Besondere Herausforderungen und Aufgaben im Handlungsfeld

4.1. Herausforderungen im Handlungsfeld

4.2. Aufgaben im Handlungsfeld

5. Nötige Kernkompetenzen von pädagogischen Fachkräften

6. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die Hausarbeit exploriert das Handlungsfeld der aufsuchenden Sozialarbeit am Beispiel des Ambulant Betreuten Wohnens (ABW) für Menschen mit psychischen Erkrankungen, Suchterkrankungen und Doppeldiagnosen, mit dem Ziel, das Feld zu definieren, Herausforderungen aufzuzeigen und erforderliche Fachkompetenzen abzuleiten.

  • Struktur und Zielsetzung des Ambulant Betreuten Wohnens
  • Definition von Sucht, psychischer Erkrankung und Doppeldiagnose
  • Herausforderungen in der aufsuchenden Arbeit (z. B. Suizidalität, Aggressionen)
  • Aufgabenprofile im Bereich der Betreuung
  • Kernkompetenzen pädagogischer Fachkräfte

Auszug aus dem Buch

2.1. Geschichte des Ambulant Betreuten Wohnens

Bis in die 1970er Jahre wurden psychiatrische Erkrankungen ausschließlich durch niedergelassene Nervenärzte oder große Klinikanstalten versorgt. Durch die furchtbaren Taten des Nationalsozialismus in den 1930er und 1940er Jahren waren diese „Anstalten“ jedoch sehr verrufen. In der Bevölkerung herrschte trotz geleisteter Aufklärungsarbeit der „offiziellen“ Medizin ein großes Misstrauen und Angst, jedoch gab es zu damaliger Zeit keinerlei Alternativen.

Im Jahre 1975 veröffentlichte der Deutsche Bundestag die sogenannte „Psychiatrie-Enquete“. Darin wurden die zum größten Teil menschenunwürdigen und elenden Zustände in Psychiatrie-Anstalten aufgezeigt und eine Versorgung und (Re-)Integration psychisch kranker Menschen in der Gemeinde und in gewohntem Umfeld gefordert. (Armbruster u.a., 2015)

Aus diesem Impuls heraus entstanden viele Heime in unterschiedlichen Größen. Zunächst waren die Standorte oft entweder auf dem Anstaltsgelände oder in unmittelbarer Nähe zu dem. Das Ziel war bei allen gleich: die Gemeindeintegration.

Der Siegeszug der ambulant betreuten Wohnformen begann Ende der 1970er Jahre im westlichen Teil Deutschlands. Zu dieser Zeit herrschten einige politische Umbrüche und viele Berufsanfänger machten sich für gesellschaftliche Veränderungen stark. Es entstanden vielfältige Wohngruppen und Wohngemeinschaften für psychisch oder geistig beeinträchtigte Menschen. (Konrad/Rosemann, 2016)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Bedeutung und das Wachstum der aufsuchenden Sozialarbeit unter dem Leitgedanken „Ambulant vor stationär“.

2. Ambulant Betreutes Wohnen: Darstellung der Wohnform, ihrer historischen Entwicklung durch die Psychiatrie-Enquete sowie der wesentlichen Ziele wie Inklusion und Teilhabe.

3. Begriffsdefinitionen: Wissenschaftliche Einordnung und Abgrenzung der Begriffe Suchterkrankung, psychische Erkrankung und Doppeldiagnose.

4. Besondere Herausforderungen und Aufgaben im Handlungsfeld: Analyse spezifischer arbeitsalltäglicher Aspekte, wie den Umgang mit Suizidalität und Aggressionen sowie die praktische Aufgabenverteilung.

5. Nötige Kernkompetenzen von pädagogischen Fachkräften: Identifikation essenzieller Kompetenzen, darunter Fachwissen, professionelle Haltung, Beziehungsarbeit und Reflexionsfähigkeit.

6. Fazit: Resümee über die Zukunft des Handlungsfeldes und die Bedeutung einer professionellen Haltung für die Klientenarbeit.

Schlüsselwörter

Ambulant Betreutes Wohnen, Aufsuchende Sozialarbeit, Psychische Erkrankung, Suchterkrankung, Doppeldiagnose, Psychiatrie-Enquete, Teilhabe, Inklusion, Hilfeplanung, Krisenintervention, Beziehungsarbeit, Kernkompetenzen, Sozialraumorientierung, Gemeindepsychiatrie, Berufsfeldentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Hausarbeit primär?

Die Arbeit befasst sich mit dem Handlungsfeld der aufsuchenden Sozialarbeit, insbesondere mit dem Ambulant Betreuten Wohnen für Menschen mit psychischen und Suchterkrankungen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Dazu gehören die Geschichte und Ziele des Ambulant Betreuten Wohnens, die Definitionen relevanter Störungsbilder sowie die täglichen Herausforderungen und Anforderungen an pädagogische Fachkräfte.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist die detaillierte Beschreibung des Handlungsfeldes, um Fragen zu den Zielen, den Herausforderungen und den erforderlichen Kompetenzen für Fachkräfte in diesem Bereich zu beantworten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse bestehender Fachkonzepte und gesetzlicher Rahmenbedingungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Begrifflichkeiten, die Auseinandersetzung mit beruflichen Herausforderungen wie Suizidalität und Aggression sowie die Herleitung notwendiger Kernkompetenzen.

Was sind die wichtigsten Schlüsselwörter der Arbeit?

Die Arbeit charakterisiert sich durch Begriffe wie Ambulant Betreutes Wohnen, Teilhabe, Doppeldiagnose, Hilfeplanung und professionelle Beziehungsarbeit.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Suchterkrankung und psychischer Erkrankung im Kontext der Doppeldiagnose wichtig?

Da eine Doppeldiagnose als Spezialfall der Komorbidität Anforderungen an die Betreuung stellt, ist das Verständnis beider Störungsbilder notwendig, um adäquate Hilfepläne zu erstellen.

Welche Rolle spielt die „innere Haltung“ als Fachkraft?

Die Fachkraft agiert als „Gast“ im Lebensraum des Klienten, was eine Balance zwischen professioneller Distanz, Empathie und hartnäckiger Unterstützung erfordert.

Warum ist die Krisenintervention im ambulanten Setting besonders herausfordernd?

Im Gegensatz zu stationären Settings ist das Fachpersonal im ambulant betreuten Wohnen häufig allein bei den Klienten, was eine hohe Kompetenz in der Risikoeinschätzung erfordert.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ambulant Betreutes Wohnen für psychisch und suchterkrankte Menschen. Herausforderungen und Aufgaben pädagogischer Fachkräfte in der aufsuchenden Sozialarbeit
Hochschule
(IU Internationale Hochschule)
Note
2,0
Autor
Diana Leuchtenberg (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
14
Katalognummer
V1256856
ISBN (PDF)
9783346695383
ISBN (Buch)
9783346695390
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ambulant betreutes wohnen menschen herausforderungen aufgaben fachkräfte sozialarbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Diana Leuchtenberg (Autor:in), 2021, Ambulant Betreutes Wohnen für psychisch und suchterkrankte Menschen. Herausforderungen und Aufgaben pädagogischer Fachkräfte in der aufsuchenden Sozialarbeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1256856
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Leseprobe aus  14  Seiten
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