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Kreditwürdigkeitsprüfung

Title: Kreditwürdigkeitsprüfung

Term Paper , 2007 , 32 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Sebastian Thamm (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Ein Kredit stellt aus der Sicht des Kreditgebers eine Investition dar. Dieser erhofft sich,mit der Kreditgewährung einen Gewinn zu erzielen. Daher wird er den Kredit nur dann vergeben, wenn die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass dieser nebst Zinsen pünktlich zurückgezahlt wird.
Deshalb ist es notwendig, vor der Kreditvergabe eine Kreditwürdigkeitsprüfung durchzuführen. Diese ist nach wie vor sehr wichtig, das zeigt die aktuelle Finanz- bzw. Subprime-Krise. Auch gab es im 1. Halbjahr 2007 14.100 Unternehmensinsolvenzen und 51.600 Verbraucherinsolvenzen. Zusätzlich gilt seit dem 1. Januar 2007 für Kreditinstitute Basel II, welcher eine bonitätsabhängige Eigenkapital-Hinterlegung fordert.
In dieser Arbeit wird zunächst der Begriff der Kreditwürdigkeitsprüfung erklärt. Es soll gezeigt werden, welche Arten es gibt und wie die Prüfung abläuft. Der Schwerpunkt liegt auf der Darstellung der Kreditwürdigkeitsprüfung von Unternehmen. Es werden die Bilanzanalyse als traditionelles Verfahren und wichtige moderne Verfahren gezeigt und beurteilt. Den Abschluss bildet die Vorstellung des Ratings, welches diese Verfahren verknüpft.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kreditwürdigkeitsprüfung

2.1 Kreditwürdigkeitsprüfung i. w. S.

2.2 Kreditwürdigkeitsprüfung i. e. S.

3. Arten der Kreditwürdigkeitsprüfung i. e. S.

4. Bilanzanalyse als traditionelles Verfahren der Kreditwürdigkeitsprüfung

4.1 Beurteilung der Vermögenslage

4.2 Beurteilung der Finanzlage

4.3 Beurteilung der Ertragslage

4.4 Gesamturteilsbildung

5. Moderne Verfahren der Kreditwürdigkeitsprüfung

5.1 Scoring

5.2 Diskriminanzanalyse

5.3 Künstliche Neuronale Netzanalyse

6. Rating als Kombination traditioneller und moderner Verfahren

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, die Methoden der Kreditwürdigkeitsprüfung von Unternehmen umfassend darzustellen, kritisch zu beleuchten und die Entwicklung von traditionellen Verfahren hin zu modernen, kombinierten Rating-Systemen aufzuzeigen.

  • Grundlagen und Definitionen der Kreditwürdigkeitsprüfung
  • Traditionelle Bilanzanalyse zur Beurteilung von Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
  • Einsatz moderner Verfahren wie Scoring, Diskriminanzanalyse und Künstliche Neuronale Netze
  • Bedeutung der Kombination verschiedener Verfahren im Rating-Prozess unter Basel II

Auszug aus dem Buch

4. Bilanzanalyse als traditionelles Verfahren der Kreditwürdigkeitsprüfung

Die Bilanzanalyse, auch Jahresabschlussanalyse genannt, ist ein traditionelles Verfahren der Kreditwürdigkeitsprüfung, es wird auch logisch-deduktives Verfahren genannt. Hier wird versucht, einen ökonomischen Zusammenhang zwischen der künftigen Zahlungsfähigkeit und der gegenwärtigen wirtschaftlichen Lage des Kreditnehmers herzustellen. Die Bilanzanalyse wird in den Kreditinstituten sehr häufig genutzt, da die Jahresabschlussdaten relativ leicht zugänglich sind. Im Rahmen der Bilanzanalyse werden die Jahresabschlussdaten zunächst aufbereitet.

Nach der Aufbereitung folgt die Auswertung. Dies geschieht durch die Bildung von Kennzahlen. Anschließend erfolgt ein Vergleich der Kennzahlen mit den Vorjahren (Zeitvergleich), mit anderen Unternehmen (Betriebsvergleich) und mit bestimmten Soll-Kennzahlen (Soll-Ist-Vergleich). Zuletzt wird anhand der Ergebnisse der Kennzahlenanalyse ein Gesamturteil gebildet. Nachfolgend werden ausgewählte Kennzahlen zur Bilanzanalyse dargestellt. Weitere Kennzahlen werden im Anhang besprochen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Relevanz der Kreditwürdigkeitsprüfung für Kreditgeber und skizziert den Aufbau der Arbeit von theoretischen Grundlagen bis hin zu modernen Rating-Verfahren.

2. Kreditwürdigkeitsprüfung: Dieses Kapitel definiert die Kreditwürdigkeitsprüfung und unterscheidet zwischen der Prüfung im weiteren und im engeren Sinne sowie den rechtlichen Anforderungen.

3. Arten der Kreditwürdigkeitsprüfung i. e. S.: Hier werden die Unterschiede zwischen der Beurteilung der persönlichen und der wirtschaftlichen Kreditwürdigkeit sowie die dafür relevanten Informationsquellen erläutert.

4. Bilanzanalyse als traditionelles Verfahren der Kreditwürdigkeitsprüfung: Es wird die Bilanzanalyse als deduktives Verfahren vorgestellt, inklusive der Analyse von Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zur Bildung eines Gesamturteils.

5. Moderne Verfahren der Kreditwürdigkeitsprüfung: Dieses Kapitel behandelt empirisch-induktive Methoden wie Scoring, Diskriminanzanalyse und Künstliche Neuronale Netze zur Prognose von Unternehmenskrisen.

6. Rating als Kombination traditioneller und moderner Verfahren: Die Zusammenführung quantitativer und qualitativer Daten zu einem Rating, insbesondere vor dem Hintergrund der Anforderungen von Basel II, steht hier im Fokus.

7. Fazit: Das Fazit fasst die Notwendigkeit moderner, automatisierter Rating-Systeme zusammen, die durch die Kombination verschiedener Verfahren eine präzisere und effizientere Risikoeinschätzung ermöglichen.

Schlüsselwörter

Kreditwürdigkeitsprüfung, Bilanzanalyse, Kennzahlen, Scoring, Diskriminanzanalyse, Künstliche Neuronale Netze, Rating, Basel II, Bonität, Insolvenzprognose, Eigenkapital, Risikoeinstufung, Unternehmensanalyse, Finanzkraft, Cash-Flow

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung und Beurteilung der Kreditwürdigkeit von Unternehmen durch verschiedene wissenschaftliche Methoden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den zentralen Themen gehören die traditionelle Bilanzanalyse, moderne empirisch-statistische Verfahren sowie die Praxis des Ratings unter Basel II.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Kreditgeber das Risiko der Kreditvergabe durch eine Kombination aus quantitativen und qualitativen Analysen minimieren können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt sowohl logisch-deduktive Verfahren (Bilanzanalyse) als auch empirisch-induktive bzw. mathematisch-statistische Verfahren (Scoring, Diskriminanzanalyse, Künstliche Neuronale Netze).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung der Bilanzanalyse, die Erläuterung moderner KI-basierter Prognosemodelle und die Synthese dieser Methoden im Rahmen des Ratings.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Kreditwürdigkeitsprüfung, Rating, Insolvenzprognose, Bilanzanalyse und Basel II geprägt.

Welchen Vorteil bietet die Künstliche Neuronale Netzanalyse gegenüber der Diskriminanzanalyse?

Die Künstliche Neuronale Netzanalyse kann neben quantitativen Daten auch qualitative Merkmale verarbeiten und weist häufig eine höhere Prognosequalität auf, arbeitet jedoch als "Blackbox".

Warum ist das Rating nach Basel II für Kreditinstitute von Bedeutung?

Basel II fordert eine bonitätsabhängige Eigenkapitalunterlegung, was eine präzise und standardisierte Risikoeinschätzung durch Ratings für Banken ökonomisch notwendig macht.

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Details

Title
Kreditwürdigkeitsprüfung
College
Leipzig University of Applied Sciences
Course
Prüfungswesen / Steuern
Grade
1,3
Author
Sebastian Thamm (Author)
Publication Year
2007
Pages
32
Catalog Number
V125844
ISBN (eBook)
9783640313648
ISBN (Book)
9783640317394
Language
German
Tags
Bonitätsprüfung Sonderprüfung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sebastian Thamm (Author), 2007, Kreditwürdigkeitsprüfung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/125844
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