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Prüfungen und ihre Folgen aus psychologischen Gesichtspunkten

Title: Prüfungen und ihre Folgen aus psychologischen Gesichtspunkten

Seminar Paper , 2009 , 14 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Maximilian Henke (Author)

Pedagogy - Pedagogic Psychology
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Summary Excerpt Details

Die heutige Gesellschaft ist sehr leistungsorientiert strukturiert. Gerade zu Zeiten schwieriger
wirtschaftlicher Rahmenbedingungen ist entsprechende Qualifizierung essenziell um im
Arbeitsleben erfolgreich zu sein und am Arbeitsmarkt bestehen zu können. Prüfungen zur
Leistungsbemessung gewinnen daher immer stärker an Bedeutung, Prüfungssituationen
gehören zum Alltag eines jeden Menschen. Da Arbeitsplätze knapp sind, haben Prüfungen die
Aufgabe zu selektieren und darüber hinaus den Aufstieg in höher bewertete soziale Positionen
zu regulieren.
Prüfungen und Tests erhalten im Wandel der Gesellschaft einen zunehmend gewichtenden
psychologischen Teil. Assessment-Centers unter Anwesenheit von Psychologen gehören
mittlerweile zum Bild des wirtschaftlichen Personalrekrutierungssystems.
Jedes Individuum geht unterschiedlich mit Prüfungen um. Für einige sind sie willkommene
Möglichkeiten zur Profilierung, andere leiden darunter, da für sie solche Situationen mit
Stress einhergehen, im Extrem spricht man hier von Prüfungsangst.
In der vorliegenden Arbeit soll im Folgenden allgemein auf Prüfungen eingegangen werden.
Darauf aufbauend werden Methoden gegen Prüfungsangst genannt. Stress als begleitende
Erscheinung wird ebenfalls behandelt.
Schwerpunkt ist dabei das transaktionale Stressmodell von Lazarus sowie daraus resultierende
Copingstrategien. Unter einer psychologischen Testung versteht man den Prozess der Anwendung
psychologischer Tests1. Ein zentraler Punkt bei der Definition ist die Wissenschaftlichkeit,
welche durch die Einhaltung der Hauptgütekriterien wie Objektivität, Reliabilität sowie
Validität gewährleistet wird2. Außerdem dient ein Test dazu Vergleiche aufzustellen und
daher nützlich und ökonomisch zu sein.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Psychologische Tests

2.1 Begriffsklärung

2.2 Ablauf

2.3 Sinnrelevanz psychologischer Tests

2.4 Geschichte

3. Prüfungsangst

3.1 Definition

3. 2 Symptome

4.1 Therapierung von Prüfungsangst

4.1.1 Systematische Desensibilisierung

4.1.2 Konfrontationstherapie

5. Stress

5. 1 Transaktionales Stressmodell von Lazarus

5.1.1 Primärbewertung

5.1.2 Sekundärbewertung

5.2 Coping

6. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit untersucht die psychologischen Aspekte von Prüfungssituationen in einer leistungsorientierten Gesellschaft. Dabei wird analysiert, wie psychologische Tests konstruiert und angewendet werden, welche Ursachen Prüfungsangst hat und wie diese therapeutisch behandelt werden kann, wobei ein besonderer Fokus auf dem transaktionalen Stressmodell nach Lazarus sowie entsprechenden Bewältigungsstrategien (Coping) liegt.

  • Psychologische Diagnostik und Testverfahren
  • Ursachen und Symptomatik von Prüfungsangst
  • Therapeutische Ansätze bei Angststörungen
  • Transaktionales Stressmodell von Richard Lazarus
  • Copingstrategien zur Stressbewältigung

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Die heutige Gesellschaft ist sehr leistungsorientiert strukturiert. Gerade zu Zeiten schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen ist entsprechende Qualifizierung essenziell um im Arbeitsleben erfolgreich zu sein und am Arbeitsmarkt bestehen zu können. Prüfungen zur Leistungsbemessung gewinnen daher immer stärker an Bedeutung, Prüfungssituationen gehören zum Alltag eines jeden Menschen. Da Arbeitsplätze knapp sind, haben Prüfungen die Aufgabe zu selektieren und darüber hinaus den Aufstieg in höher bewertete soziale Positionen zu regulieren.

Prüfungen und Tests erhalten im Wandel der Gesellschaft einen zunehmend gewichtenden psychologischen Teil. Assessment-Centers unter Anwesenheit von Psychologen gehören mittlerweile zum Bild des wirtschaftlichen Personalrekrutierungssystems.

Jedes Individuum geht unterschiedlich mit Prüfungen um. Für einige sind sie willkommene Möglichkeiten zur Profilierung, andere leiden darunter, da für sie solche Situationen mit Stress einhergehen, im Extrem spricht man hier von Prüfungsangst.

In der vorliegenden Arbeit soll im Folgenden allgemein auf Prüfungen eingegangen werden. Darauf aufbauend werden Methoden gegen Prüfungsangst genannt. Stress als begleitende Erscheinung wird ebenfalls behandelt. Schwerpunkt ist dabei das transaktionale Stressmodell von Lazarus sowie daraus resultierende Copingstrategien.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung von Prüfungen in einer leistungsorientierten Gesellschaft und skizziert die psychologischen Herausforderungen wie Prüfungsangst und Stress.

2. Psychologische Tests: Dieses Kapitel definiert psychologische Testungen, erläutert deren wissenschaftliche Gütekriterien sowie den Ablauf und die geschichtliche Entwicklung.

3. Prüfungsangst: Hier werden Formen der normalen und neurotischen Prüfungsangst sowie deren Symptome und die zugrunde liegenden psychischen Zirkel erklärt.

4.1 Therapierung von Prüfungsangst: Dieser Abschnitt stellt verhaltenstherapeutische Ansätze zur Behandlung von Prüfungsangst vor, insbesondere die systematische Desensibilisierung und die Konfrontationstherapie.

5. Stress: Das Kapitel führt in den allgemeinen Stressbegriff ein und erläutert die physiologischen Phasenreaktionen nach Selye.

5. 1 Transaktionales Stressmodell von Lazarus: Dieses Unterkapitel erklärt das Modell der Mensch-Umwelt-Wechselwirkung, bei dem die kognitive Bewertung der Situation über die Stressreaktion entscheidet.

5.1.1 Primärbewertung: Hier wird erläutert, wie ein Mensch eine Situation hinsichtlich ihrer Auswirkung auf das eigene Wohlbefinden als positiv, irrelevant oder belastend einschätzt.

5.1.2 Sekundärbewertung: Dieser Teil beschreibt die Einschätzung der eigenen Ressourcen zur Bewältigung der Situation sowie den Prozess des Re-appraisal.

5.2 Coping: Dieser Abschnitt definiert Coping als Bewältigungsstrategie und unterscheidet zwischen problemorientierten und emotionsorientierten Ansätzen.

6. Ausblick: Das Fazit fasst zusammen, dass die Belastung durch Prüfungssituationen fortbestehen wird und plädiert für eine intensivere Erforschung von Präventions- und Therapiemöglichkeiten.

Schlüsselwörter

Prüfungsangst, Psychologische Tests, Stress, Transaktionales Stressmodell, Richard Lazarus, Coping, Bewältigungsstrategien, Systematische Desensibilisierung, Konfrontationstherapie, Primärbewertung, Sekundärbewertung, Psychosomatik, Leistungsgesellschaft, Verhaltenstherapie, Stressmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die psychologischen Auswirkungen von Prüfungssituationen, analysiert die Entstehung von Prüfungsangst und erläutert wissenschaftliche Modelle zur Stressbewältigung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf psychologischen Diagnostikverfahren, der Entstehung und Therapie von Ängsten sowie dem transaktionalen Stressmodell von Lazarus.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, ein Verständnis für die psychischen Belastungen durch Prüfungen zu schaffen und Methoden zur effektiven Bewältigung dieser Stresssituationen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und Zusammenführung psychologischer Konzepte und Fachliteratur aus den Bereichen Diagnostik, Stressforschung und Verhaltenstherapie.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche psychologische Testkonstruktion, die Analyse der Prüfungsangst inklusive ihrer Therapien sowie eine tiefergehende Betrachtung von Stressbewältigungsmechanismen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Kernbegriffe sind Prüfungsangst, Coping, das transaktionale Stressmodell, Psychologische Tests sowie die verschiedenen Formen der Stressbewertung und -therapie.

Wie unterscheidet Lazarus zwischen Primär- und Sekundärbewertung?

Die Primärbewertung beurteilt, ob eine Situation eine Gefahr oder Herausforderung darstellt, während die Sekundärbewertung analysiert, ob genügend Ressourcen für eine Bewältigung vorhanden sind.

Was ist der Unterschied zwischen problemorientiertem und emotionsorientiertem Coping?

Problemorientiertes Coping versucht, den Stressor aktiv zu verändern oder zu beseitigen, während emotionsorientiertes Coping darauf abzielt, die eigene emotionale Belastung in einer unveränderbaren Situation zu mindern.

Warum wird die systematische Desensibilisierung in der Arbeit hervorgehoben?

Sie gilt als eine der bekanntesten verhaltenstherapeutischen Methoden, die durch eine Reizhierarchie hilft, Ängste schrittweise abzubauen und Vermeidungsstrategien zu durchbrechen.

Welche Rolle spielt die „Regression“ bei neurotischer Prüfungsangst?

Regression beschreibt den Prozess, bei dem eine Prüfungssituation unbewusste Konflikte aus der Vergangenheit (z.B. Eltern-Kind-Konflikte) reaktiviert, was zu einer unverhältnismäßig starken Angst führt.

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Details

Title
Prüfungen und ihre Folgen aus psychologischen Gesichtspunkten
College
University of Cooperative Education Villingen-Schwenningen
Course
Psychologie
Grade
2,0
Author
Maximilian Henke (Author)
Publication Year
2009
Pages
14
Catalog Number
V125904
ISBN (eBook)
9783640313945
ISBN (Book)
9783640317660
Language
German
Tags
Prüfungen Folgen Gesichtspunkten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Maximilian Henke (Author), 2009, Prüfungen und ihre Folgen aus psychologischen Gesichtspunkten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/125904
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