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Buchrezension zu Jeremy Rifkin "Das Ende der Arbeit (und ihre Zukunft)"

Titre: Buchrezension zu Jeremy Rifkin "Das Ende der Arbeit (und ihre Zukunft)"

Recension Littéraire , 2009 , 6 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Renard Teipelke (Auteur)

Sociologie - Politique, Majorités, Minorités
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Résumé Extrait Résumé des informations

Es sollte eine erzieherische Maßnahme durch die US-Regierung sein und endete im Fiasko: Der Konkurs der Investmentbank Lehman Brothers im Herbst 2008. Das Platzen der Immobi-lien- und Kreditblase läutete eine Krise ein, die die Welt erschütterte. Firmen gingen pleite, Banken kämpften um ihr Überleben, Regierungen versuchten mit Rettungsaktionen das Schlimmste zu verhindern, Nachrichten von umfassenden Stellenkürzungen und unkalkulierbaren Unternehmensverlusten machten die Runde. Doch wie wird es weitergehen? Und wie kam es überhaupt soweit?
Dies sind die Fragen, denen der US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Jeremy Rifkin in seinem 2004 als aktualisierte Neuauflage erschienenen Buch „Das Ende der Arbeit (und ihre Zukunft)“ auf den Grund geht. Der Bestseller, der bereits mit seiner Erstauflage im Jahr 1995 für kontroverse Debatten sorgte, wurde mittlerweile in über 16 Sprachen übersetzt und die behandelte Frage über die Zukunft beziehungsweise das Ende der Arbeit liest sich wie eine zu großen Teilen wahrgewordene Vorhersage gegenwärtiger Probleme. Der Autor versucht, aktuelle Herausforderungen mit der historischen Entwicklung zu verbinden und zu einem Zukunftsszenario auszubauen. Als Berater für Regierungen, Unternehmen und interna-tionale Organisationen, so zum Beispiel der Europäischen Kommission, nähert sich Rifkin vor allem in einer empirisch-praktischen Weise an die Problematik, die er sowohl von wirt-schaftlicher als auch soziopolitischer Seite analysiert. Seine polarisierende Diagnose gibt dabei allerdings auch Anlass zur Diskussion, ob das Buch den Ansprüchen einer wissenschaftlichen Studie vollkommen gerecht wird.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Die Gegenwart als Spiegel von Rifkins Sachbuch „Das Ende der Arbeit“

2. Analyse der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Implikationen

2.1 Der technologische Wandel und die Automatisierung

2.2 Die Rolle des Dritten Sektors als Lösungsansatz

3. Kritische Würdigung und Fazit

Zielsetzung und Themen der Rezension

Die vorliegende Rezension befasst sich mit Jeremy Rifkins Werk „Das Ende der Arbeit (und ihre Zukunft)“. Ziel ist es, Rifkins Kernthese einer durch Automatisierung und technologischen Fortschritt verursachten strukturellen Arbeitslosigkeit im Kontext moderner wirtschaftlicher Krisen zu untersuchen und seine vorgeschlagenen Lösungsansätze, insbesondere den Ausbau des Dritten Sektors, kritisch zu reflektieren.

  • Die Auswirkungen der Automatisierung auf den globalen Arbeitsmarkt
  • Die Entkoppelung von Produktivitätswachstum und Beschäftigung
  • Die Bedeutung des Dritten Sektors als soziales Sicherheitsnetz
  • Die historische Einordnung wirtschaftlicher Entwicklungen vom Maschinenzeitalter bis heute
  • Die Rolle des Staates und internationaler Organisationen bei der Bewältigung sozioökonomischer Krisen

Auszug aus dem Buch

Die Gegenwart als Spiegel von Rifkins Sachbuch „Das Ende der Arbeit“

Es sollte eine erzieherische Maßnahme durch die US-Regierung sein und endete im Fiasko: Der Konkurs der Investmentbank Lehman Brothers im Herbst 2008. Das Platzen der Immobilien- und Kreditblase läutete eine Krise ein, die die Welt erschütterte. Firmen gingen pleite, Banken kämpften um ihr Überleben, Regierungen versuchten mit Rettungsaktionen das Schlimmste zu verhindern, Nachrichten von umfassenden Stellenkürzungen und unkalkulierbaren Unternehmensverlusten machten die Runde. Doch wie wird es weitergehen? Und wie kam es überhaupt soweit?

Dies sind die Fragen, denen der US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Jeremy Rifkin in seinem 2004 als aktualisierte Neuauflage erschienenen Buch „Das Ende der Arbeit (und ihre Zukunft)“ auf den Grund geht. Der Bestseller, der bereits mit seiner Erstauflage im Jahr 1995 für kontroverse Debatten sorgte, wurde mittlerweile in über 16 Sprachen übersetzt und die behandelte Frage über die Zukunft beziehungsweise das Ende der Arbeit liest sich wie eine zu großen Teilen wahrgewordene Vorhersage gegenwärtiger Probleme.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Gegenwart als Spiegel von Rifkins Sachbuch „Das Ende der Arbeit“: Die Einleitung setzt das Buch in den aktuellen Kontext der globalen Wirtschaftskrise von 2008 und stellt Rifkins zentrale These vor, dass technischer Fortschritt zunehmend zu einer strukturellen Arbeitslosigkeit führt.

2. Analyse der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Implikationen: Dieser Teil beleuchtet die historische Entwicklung vom Maschinenzeitalter bis hin zur Informationstechnologie und diskutiert die negativen Folgen der Automatisierung auf den Arbeitsmarkt und die soziale Kaufkraft.

3. Kritische Würdigung und Fazit: Das Fazit bewertet Rifkins Ansätze – insbesondere die Forderung nach einem starken Dritten Sektor – und hinterfragt, inwieweit seine konflikttheoretische Perspektive einer ausgewogenen Betrachtung der notwendigen systemischen Neujustierung standhält.

Schlüsselwörter

Arbeitslosigkeit, Automatisierung, Dritter Sektor, Digitalisierung, Globalisierung, Kapitalismus, Produktivitätswachstum, soziale Desintegration, Strukturwandel, technischer Fortschritt, Wirtschaftskrise, Zivilisation, Zweite Renaissance, Staatsverschuldung, Sozialkapital

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Rezension grundsätzlich?

Die Rezension befasst sich mit Jeremy Rifkins Sachbuch „Das Ende der Arbeit“ und bewertet dessen Analysen zu den Auswirkungen technologischer Umbrüche auf die Erwerbsgesellschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Fokus stehen die Automatisierung der Arbeit, die Grenzen des kapitalistischen Wachstumsmodells sowie die gesellschaftliche Bedeutung des sogenannten Dritten Sektors.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Überprüfung von Rifkins Prognosen zur Zukunft der Arbeit anhand aktueller ökonomischer Entwicklungen wie der Finanzkrise 2008.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Rezension angewandt?

Die Rezension nutzt eine kritisch-analytische Methode, um die Argumentationslogik des Autors mit sozioökonomischen Realitäten abzugleichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert den historischen Kontext der Arbeitsveränderung, die Folgen für den Arbeitsmarkt sowie die theoretischen Ansätze zur Lösung der Krise durch zivilgesellschaftliches Engagement.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Arbeitslosigkeit, Automatisierung, Dritter Sektor, sozialer Wandel und die kritische Auseinandersetzung mit globalen Wirtschaftskonzepten.

Inwiefern setzt sich der Autor mit der Rolle der USA auseinander?

Rifkin nutzt die USA als Paradebeispiel für ein Land, das trotz flexibler Arbeitsmarktpolitik und hohen Wirtschaftswachstums mit chronischer Arbeitslosigkeit und sozialer Spaltung kämpft.

Was versteht Rifkin unter der „Zweiten Renaissance“?

Der Begriff beschreibt eine mögliche Zukunft, in der der technische Fortschritt den Menschen von mühseliger Arbeit befreit, sodass Zeit für gemeinwohlorientierte Tätigkeiten entsteht.

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Résumé des informations

Titre
Buchrezension zu Jeremy Rifkin "Das Ende der Arbeit (und ihre Zukunft)"
Université
Free University of Berlin  (John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien)
Cours
Einführung in die soziologische Analyse der nordamerikanischen Gesellschaft
Note
1,0
Auteur
Renard Teipelke (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
6
N° de catalogue
V125982
ISBN (ebook)
9783640314300
Langue
allemand
mots-clé
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Citation du texte
Renard Teipelke (Auteur), 2009, Buchrezension zu Jeremy Rifkin "Das Ende der Arbeit (und ihre Zukunft)", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/125982
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