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Die Geschichte der Verfassung der römischen Republik

Title: Die Geschichte der Verfassung der römischen Republik

Term Paper (Advanced seminar) , 2007 , 22 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Dipl.sc.pol.Univ. Nepomuk Fischer (Author)

Politics - History of Political Systems
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In der vorliegenden Arbeit soll die Geschichte der Verfassung Roms von der Entstehung, über die Königszeit bis zum Ende der Republik aufgezeigt werden. Es wird dabei besonders auf die politische Ordnung eingegangen, die die Machtverhältnisse in Rom regelte. Da die Römer aufkommende Probleme pragmatisch zu lösen wussten, entwickelte sich das politische System Roms nach keiner großen politischen Theorie, sondern nach dem Prinzip des trial and error.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. DIE ENTSTEHUNG ROMS UND DIE ZEIT DER ETRUSKISCHEN KÖNIGE

II. DIE REPUBLIK

1. Die Verfassung der Republik

a) Magistrat

b) Senat

c) Komitien

d) Volkstribunat

e) Bürgerrecht

2. Die Geschichte Roms und ihre Auswirkungen auf die Verfassung

a) Rom und Italien

b) Roms Aufstieg zur Weltmacht

c) Krise der republikanischen Ordnung

III. DER ZUSAMMENBRUCH DER RÖMISCHEN REPUBLIK

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung der Verfassung der Römischen Republik von ihren Anfängen in der Königszeit bis hin zu ihrem Zusammenbruch, wobei ein besonderer Fokus auf den politischen Institutionen und den pragmatischen Anpassungsprozessen des römischen Systems liegt.

  • Die Entstehung Roms und die Rolle der etruskischen Könige
  • Die Strukturen der republikanischen Verfassung (Magistrat, Senat, Komitien)
  • Die Auswirkungen der territorialen Expansion auf die interne Machtbalance
  • Die Krisenphänomene und der soziale Wandel in der späten Republik

Auszug aus dem Buch

a) Magistrat

Für die Aufgaben der Verwaltung waren die Magistrate zuständig. Der Magistrat setzt sich aus der Beamtenschaft zusammen, die nach den Prinzipien der Annuität und der Kollegialität geführt wird. Das heißt, die Amtsträger können ihr Amt immer nur für ein Jahr ausüben und sind ihren Amtsgenossen gegenüber gleichgestellt. Dies beugt dem Amtsmissbrauch vor. Die wenigen Hilfsbeamten wie die Schreiber oder Platzmacher stammten meist aus der Familie der Magistrate. Das Ziel der römischen Aristokraten war es, nach dem zehnjährigem Wehrdienst auf der Ämterlaufbahn soweit wie möglich emporzusteigen. Denn es gab niedere, plebejische Ämter wie die Quästur und das Ädilenamt. Und es gab die höheren, die patrizischen Ämter wie die Prätur und das Konsulat. Da die Ämter nicht bezahlt wurden, mussten die Inhaber finanziell unabhängig sein, so dass es sich arme Leute gar nicht leisten konnten ein politisches Amt zu bekleiden. Auch sollten dadurch die Politiker besser gegen Bestechungen gewappnet sein. Allein der Wahlkampf kostete schon ein kleines Vermögen.

Zusammenfassung der Kapitel

I. DIE ENTSTEHUNG ROMS UND DIE ZEIT DER ETRUSKISCHEN KÖNIGE: Dieses Kapitel erläutert die Ursprünge Roms als Stadtgemeinde und die frühzeitliche Herrschaftsstruktur unter den etruskischen Königen bis 509 v. Chr.

II. DIE REPUBLIK: Hier werden die verfassungsrechtlichen Grundlagen der Republik, die zentralen Ämterlaufbahnen und die Bedeutung von Senat und Volksvertretungen detailliert analysiert.

III. DER ZUSAMMENBRUCH DER RÖMISCHEN REPUBLIK: Das Abschlusskapitel beschreibt die Legitimationskrise des politischen Systems und die Unfähigkeit der Nobilität, auf neue gesellschaftliche Herausforderungen mit Reformen zu reagieren, was letztlich zum Zusammenbruch führte.

Schlüsselwörter

Römische Republik, Verfassungsgeschichte, Magistrat, Senat, Volkstribunat, Nobilität, Patrizier, Plebejer, Kollegialität, Annuität, Expansion, Res publica, Bürgerrecht, Krise der Ordnung, Herrschaftssystem.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die historische Evolution der römischen Verfassung und deren Anpassungsprozesse vom Stadtstaat zur Weltmacht sowie die Ursachen für den schließlichen Zusammenbruch der republikanischen Ordnung.

Welche Institutionen bilden die tragenden Pfeiler der Republik?

Die wesentlichen Institutionen sind der Magistrat, der Senat und die Volksversammlungen, deren Zusammenwirken als eine Form der Mischverfassung beschrieben wird.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie das politische System Roms ohne eine theoretische Grundkonzeption durch pragmatische Lösungen und das Prinzip von Versuch und Irrtum über fünf Jahrhunderte hinweg funktionierte und sich transformierte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historisch-analytische Arbeit, die auf Literaturrecherche und der Auswertung antiker verfassungsrechtlicher Strukturen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung der Ämterstruktur (Magistrate, Konsuln, Prätoren, Ädilen, Quästoren, Censoren, Diktatoren), die Rolle des Senats und der Komitien sowie die Auswirkungen der außenpolitischen Expansion auf die Innenpolitik.

Wie lässt sich die Krise der späten Republik charakterisieren?

Sie wird durch einen zunehmenden Verlust des politischen Konsenses, soziale Spannungen und die Gewaltanwendung zur Durchsetzung politischer Ziele durch rivalisierende Gruppierungen (Optimaten und Popularen) definiert.

Welche Rolle spielten die Volkstribunen konkret?

Sie dienten als Schutzinstanz für die Rechte der Plebejer und besaßen durch das Interzessionsrecht ein Veto-Instrument, um gegen Willkürakte staatlicher Organe vorzugehen.

Warum war die Annuität für das römische System so entscheidend?

Die Begrenzung der Amtszeit auf ein Jahr diente primär dazu, Amtsmissbrauch zu verhindern und eine zu starke Machtkonzentration bei einzelnen Personen zu vermeiden.

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Details

Title
Die Geschichte der Verfassung der römischen Republik
College
Munich University of Policy
Course
Hauptseminar: Grundformen politischer Ordnung: I. Teil: Die Polis (Stadt)
Grade
2,0
Author
Dipl.sc.pol.Univ. Nepomuk Fischer (Author)
Publication Year
2007
Pages
22
Catalog Number
V126057
ISBN (eBook)
9783640311804
ISBN (Book)
9783640310593
Language
German
Tags
politik politikwissenschaft polis rom Magistrat senat komitien volkstribunat bürgerrecht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.sc.pol.Univ. Nepomuk Fischer (Author), 2007, Die Geschichte der Verfassung der römischen Republik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/126057
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