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Die Mittelstandsinitiative der Bundesregierung

Title: Die Mittelstandsinitiative der Bundesregierung

Term Paper , 2003 , 30 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Timo Arntz (Author)

Economics - Finance
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Der Mittelstand ist heute in Deutschland mehr denn je Leistungs- und Hoffnungsträger für mehr Wachstum und Beschäftigung. Zugleich sind die etwa eine Million mittelständischen Unternehmen und deren mehr als zwei Millionen Inhaber und Gesellschafter auch eine wichtige Nachfragegröße: Sie sind Abnehmer, Investoren und eine bedeutende Werbe- und Marketingzielgruppe. Mittelständische Unternehmen spielen aufgrund ihrer Flexibilität eine entscheidende Rolle für die Dynamik unserer Volkswirtschaft. Schließlich und nicht zuletzt ist der Mittelstand mit insgesamt mehr als 20 Millionen Beschäftigten die tragende Säule des deutschen Arbeitsmarktes.1 Aufgrund dessen ist es sehr wichtig, eine geeignete Politik zur Förderung und Stärkung des Mittelstandes zu schaffen und zu praktizieren.
Was aber versteht man unter dem Begriff des Mittelstandes? In welchem Zusammenhang wird er benutzt? Welche Schichten der Bevölkerung zählen zum Mittelstand? Und daraus resultierend: Welche Bedeutung haben mittelständische Unternehmen für die deutsche Volkswirtschaft?
In dieser Hausarbeit stellen wir uns den o.g. Fragen und wollen die Mittelstandsinitiative der Bundesregierung (rot - grün respektive SPD - Bündnis 90 / Die Grünen) näher erläutern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Mittelstand (Definition)

2.1. Der quantitative Aspekt

2.2. Der qualitative Aspekt

3. Aktueller Stellenwert des Mittelstandes

4. Mittelstandspolitik der Bundesregierung

4.1. Förderung von Existenzgründern und Kleinunternehmen

4.2. Sicherung und Verbesserung der Mittelstandsfinanzierung

4.2.1. Die Mittelstandsbank – Mittelstandsfinanzierung aus einer Hand

4.2.2. Basel II

4.2.3. Zahlungsmoral

4.3. Masterplan Bürokratieabbau

4.4. Innovationsinitiative Mittelstand

4.5. Außenwirtschaftsinitiative für kleine und mittlere Unternehmen

4.6. Initiative zur Modernisierung der Aus- und Weiterbildung

5. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die „Mittelstandsinitiative der Bundesregierung“ aus dem Jahr 2003. Das Hauptziel besteht darin, die von der Regierung unter Wolfgang Clement initiierten Maßnahmen zur Stärkung des Mittelstands als zentralen Wirtschaftsmotor Deutschlands zu erläutern, ihre theoretischen Grundlagen zu definieren und den politischen sowie praktischen Rahmen zu hinterfragen.

  • Definition und statistische Abgrenzung des Mittelstands (KMU)
  • Bedeutung des Mittelstands als Rückgrat der deutschen Wirtschaft
  • Maßnahmenpaket zur Förderung von Existenzgründern und Unternehmensfinanzierung
  • Strategien zum Bürokratieabbau und zur Innovationsförderung
  • Initiativen zur Außenwirtschaft und Modernisierung der Bildung

Auszug aus dem Buch

4.3. Masterplan Bürokratieabbau

Im Rahmen des Masterplans „Bürokratieabbau“, der zügig verabschiedet werden soll, kümmert sich die Bundesregierung besonders um den Abbau bürokratischer Belastungen für den Mittelstand. Ziel ist es, dass der Mittelstand seine Kraft und Energie voll auf die Erschließung neuer Märkte, auf die Entwicklung neuer Produkte und auf die Schaffung neuer Arbeitsplätze konzentriert, statt sie in Ämtern und bürokratischen Prozeduren zu vergeuden.40 Mittelständische Unternehmen brauchen eine schnelle und effektiv arbeitende Verwaltung und einfache Rechtsvorschriften. Deshalb will die Bundesregierung Verwaltungsabläufe weiter entschlacken, überflüssige Regelungen beseitigen und den Dienstleistungsgedanken in den Verwaltungen weiter stärken. Dabei sollen Effizienz und Kostendenken die beiden zentralen Maßstäbe sein. Ein Rückgriff auf Referenzbeispiele aus anderen Ländern, aber auch von privaten Unternehmungen soll ebenfalls erfolgen.

Die Bundsregierung macht aber auch deutlich, dass die Entbürokratisierung nicht allein die Aufgabe des Staates sei. Sie setze eher ein couragiertes Zusammenspiel aller Beteiligten auf allen Ebenen voraus und sei vielmehr im engen Dialog mit der Wirtschaft und den Gewerkschaften voranzutreiben und zu realisieren.41

Minister Clement hat deshalb die Wirtschaft aufgefordert, „ihm die aus ihrer Sicht wichtigsten bürokratischen Hemmnisse zu nennen und praktikable Vorschläge für ihre Beseitigung aufzuzeigen.“42

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Bedeutung des Mittelstands als tragende Säule des deutschen Arbeitsmarktes ein und begründet die Notwendigkeit einer aktiven Mittelstandspolitik.

2. Mittelstand (Definition): Dieses Kapitel beleuchtet den Wandel des Mittelstandsbegriffs von einer sozialen Schicht hin zu quantitativen und qualitativen Definitionskriterien für KMU.

3. Aktueller Stellenwert des Mittelstandes: Es wird die wirtschaftliche Relevanz des Mittelstands anhand von Kennzahlen wie Bruttowertschöpfung, Beschäftigungsanteil und Investitionstätigkeit verdeutlicht.

4. Mittelstandspolitik der Bundesregierung: Das Hauptkapitel detailliert die sechs Eckpunkte der Offensive „pro Mittelstand“, darunter Existenzgründungsförderung, Finanzierungsmaßnahmen und Bürokratieabbau.

5. Schlusswort: Das Fazit bewertet den politischen Ansatz der Offensive kritisch vor dem Hintergrund der allgemeinen steuerlichen Rahmenbedingungen im Jahr 2003.

Schlüsselwörter

Mittelstand, Bundesregierung, KMU, Existenzgründung, Mittelstandsfinanzierung, Basel II, Bürokratieabbau, Innovationsinitiative, Außenwirtschaft, Berufsausbildung, Sozialer Marktwirtschaft, Wirtschaftsmotor, Unternehmensnachfolge, Beschäftigung, Wirtschaftspolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der im Jahr 2003 gestarteten „Offensive pro Mittelstand“ der damaligen Bundesregierung unter Wolfgang Clement.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themen umfassen die Definition von KMU, deren volkswirtschaftliche Bedeutung sowie spezifische politische Fördermaßnahmen in den Bereichen Finanzierung, Bürokratie, Innovation, Außenhandel und Bildung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die geplanten Maßnahmen der Bundesregierung zur Stärkung des Mittelstands darzustellen und zu erläutern, wie diese zur Dynamisierung der deutschen Wirtschaft beitragen sollen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive Analyse auf Basis offizieller Regierungsdokumente, Fachliteratur und statistischer Erhebungen des Instituts für Mittelstandsforschung.

Was steht im Hauptteil der Arbeit im Fokus?

Im Hauptteil werden die sechs spezifischen Eckpunkte der Regierungsoffensive, von der Existenzgründungsförderung bis zur Modernisierung der Aus- und Weiterbildung, im Detail analysiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren den Text?

Zentrale Begriffe sind KMU, Mittelstandsfinanzierung, Bürokratieabbau, Innovationsinitiative und die Stärkung des Standorts Deutschland.

Wie bewertet der Autor die Maßnahmen im Bereich der Finanzierung?

Die Arbeit hebt die Bedeutung der Mittelstandsbank zur Bündelung von Förderinstrumenten hervor und thematisiert die Herausforderungen durch Basel II sowie die Zahlungsmoral.

Welche Rolle spielen Existenzgründer im Rahmen der Initiative?

Existenzgründer stehen im Fokus durch Instrumente wie die „Ich-AG“ und geplante Erleichterungen bei Buchführungspflichten, um die Schwelle zur Selbstständigkeit zu senken.

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Details

Title
Die Mittelstandsinitiative der Bundesregierung
College
University of Applied Administrative Sciences Judicature Hildesheim  (Betriebswirtschaft)
Course
VWL
Grade
1,3
Author
Timo Arntz (Author)
Publication Year
2003
Pages
30
Catalog Number
V12626
ISBN (eBook)
9783638184649
ISBN (Book)
9783638642507
Language
German
Tags
Mittelstand
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Timo Arntz (Author), 2003, Die Mittelstandsinitiative der Bundesregierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/12626
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