In dieser Hausarbeit werde ich der Frage nachgehen, wie sehr die Finanzmärkte von der Globalisierung profitieren oder ob sie, wie im Fall der sog. Tequila-Krise vielleicht sogar eine Mitschuld an einer Finanz bzw. Währungskrise hat und werde daraus ableiten, ob es in der nahen Zukunft überhaupt zu einer Deglobalisierung kommen kann.
Zuerst möchte ich eine kurze Definition geben über die Globalisierung und sie von einer "globalen Welt" thematisch abgrenzen, diese werden nämlich oft fälschlicherweise gleichgesetzt. Eine globale Welt beschreibt im Beispiel der Finanzwelt eine perfekt funktionierende Realität, wo z.B. jeder Marktteilnehmer auf der Welt verteilt über dieselben Finanzinstrumente ohne Beschränkungen eines Staates agieren kann.
Inhaltsverzeichnis
- Definition des Begriffs der Globalisierung und Aufzeigen der Chancen
- Der Einfluss der Globalisierung auf die Finanzmärkte
- Die Tequila-Krise in Mexiko in ihren Anfängen
- Die Schuldfrage der Globalisierung in dieser Krise
- Die internationalen Folgen der Globalisierung auf die (Finanz-)Nationen
- Ausblick auf eine (De-)Globalisierung der Welt
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit untersucht den Einfluss der Globalisierung auf die Finanzmärkte am Beispiel der Tequila-Krise von 1994-1995. Sie analysiert die Rolle der Globalisierung im Aufstieg und Fall der mexikanischen Wirtschaft und stellt die Frage, ob die Globalisierung an dieser Krise mitschuldig war. Die Arbeit betrachtet außerdem die Auswirkungen der Globalisierung auf die internationale Wirtschaft und befasst sich mit der Frage, ob in der nahen Zukunft eine Deglobalisierung der Welt stattfinden könnte.
- Definition und Abgrenzung des Begriffs der Globalisierung
- Positive Auswirkungen der Globalisierung auf die Weltwirtschaft
- Die Rolle der Globalisierung in der Tequila-Krise
- Die internationalen Folgen der Globalisierung auf die (Finanz-)Nationen
- Mögliche Szenarien einer (De-)Globalisierung
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1: Dieses Kapitel bietet eine Definition des Begriffs der Globalisierung und grenzt sie von einer „globalen Welt“ ab. Es zeigt die Vorteile der Globalisierung auf, wie z.B. die Verringerung von Transport- und Kommunikationskosten.
- Kapitel 2: Dieses Kapitel untersucht den Einfluss der Globalisierung auf die Finanzmärkte anhand der Tequila-Krise. Es analysiert die Entstehung der Krise und die Rolle der Globalisierung dabei. Es beleuchtet auch die internationalen Auswirkungen der Krise und die Schuldfrage der Globalisierung.
Schlüsselwörter
Globalisierung, Finanzmärkte, Tequila-Krise, Mexiko, NAFTA, internationale Folgen, (De-)Globalisierung, Wirtschaft, Handel, Finanzkrise, Währungskrise, Transport- und Kommunikationskosten, internationale Gemeinschaft.
Häufig gestellte Fragen
Was war die Tequila-Krise?
Es war eine schwere Finanz- und Währungskrise in Mexiko (1994-1995), die durch die Abwertung des Peso ausgelöst wurde und internationale Auswirkungen hatte.
Wie beeinflusste die Globalisierung diese Krise?
Die Globalisierung ermöglichte schnelle Kapitalzuflüsse, führte aber bei Vertrauensverlust auch zu einer rasanten Kapitalflucht, was die Krise verschärfte.
Was ist der Unterschied zwischen Globalisierung und einer „globalen Welt“?
Eine „globale Welt“ beschreibt den Idealzustand perfekt funktionierender Märkte ohne staatliche Beschränkungen, während Globalisierung den realen Prozess der Verflechtung bezeichnet.
Ist eine Deglobalisierung in naher Zukunft wahrscheinlich?
Die Arbeit untersucht verschiedene Szenarien und stellt die Frage, ob die Weltwirtschaft nach Krisenerfahrungen zu nationaleren Strukturen zurückkehren könnte.
Welche Rolle spielte die NAFTA in diesem Kontext?
Das nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA) verstärkte die wirtschaftliche Bindung Mexikos an die USA und war ein Treiber der globalen Integration.
- Arbeit zitieren
- Oliver Hack (Autor:in), 2021, Einflussnahme der Globalisierung auf die Finanzmärkte. Am Beispiel der Tequila-Krise, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1262955