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Chinas Einbindung in die Weltwirtschaft. Transmissionskanäle von Konjunkturübertragungen

Titel: Chinas Einbindung in die Weltwirtschaft. Transmissionskanäle von Konjunkturübertragungen

Seminararbeit , 2021 , 28 Seiten

Autor:in: Verena Schmieder (Autor:in)

BWL - Wirtschafts- und Sozialgeschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit Chinas Einbindung in die Weltwirtschaft. Gegenstand ist die folgende Fragestellung: Wie übertragen sich externe Schocks auf die chinesische Wirtschaft und welche Schlüsse lassen sich hieraus auf Chinas Einbindung in die Weltwirtschaft ziehen?

Auf die Einleitung folgen im Literaturüberblick eine Zusammenfassung der Entwicklung der chinesischen Wirtschaft seit 1976 und die Darstellung verschiedener Transmissionskanäle von Konjunkturübertragungen. Im Anschluss werden die Rolle Chinas als Sender von Schocks erörtert und die Pläne Chinas für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung dargelegt. Im weiteren Verlauf der Arbeit folgt im Rahmen der Empirischen Evidenz zu Transmissionskanälen eine Einführung in Vektorautoregressive (VAR) Modelle sowie in Bayessche Vektorautoregressive Modelle (BVAR). Anhand zweier empirischer Studien werden dann die Spill over Effekte nach China untersucht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Literaturüberblick

2.1 Chinas Entwicklung 1976 bis 2008

2.2 Transmissionskanäle von Konjunkturübertragungen nach China

2.3 China als Sender von Schocks

2.4 Der Handelsstreit zwischen China und den USA

2.5 Chinas Strategie bis zum Jahr 2025

3 Empirische Evidenz zu den Transmissionskanälen

3.1 Methodik zur simultanen Schätzung mehrerer Zeitreihen

3.1.1 Vektorautoregressive Modelle

3.1.2 Bayessche Vektorautoregressive (BVAR) Modelle

3.1.3 Ermittlung von Spill over Effekten nach China

4 Kritische Würdigung

5 Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Einbindung Chinas in die Weltwirtschaft durch eine Analyse der Übertragungsmechanismen externer makroökonomischer Schocks. Ziel ist es, auf Basis empirischer Studien zu klären, inwieweit chinesische Wirtschaftsstrukturen gegenüber externen Einflüssen sensibel sind und ob eine tatsächliche Abkopplung vom Weltmarkt feststellbar ist.

  • Analyse der wirtschaftlichen Entwicklung Chinas seit 1976.
  • Identifikation und Erörterung zentraler Transmissionskanäle (Finanz-, Handels-, Wechselkurs- und Vertrauenskanal).
  • Untersuchung der Rolle Chinas als Sender von Schocks mittels empirischer Modellierung.
  • Evaluation der ökonomischen Strategien "Made in China 2025" und "Politik der zwei Kreisläufe".
  • Vergleichende Analyse empirischer Zeitreihenstudien zur Spill-over-Effekten.

Auszug aus dem Buch

2.2 Transmissionskanäle von Konjunkturübertragungen nach China

In Folgenden werden vier verschiedene Transmissionskanäle dargestellt, über die Schocks aus dem Ausland in eine Volkswirtschaft übertragen werden können: der Finanzkanal, der Handelskanal, der Wechselkurskanal sowie der sogenannte Vertrauenskanal. Bayoumi und Swinston zufolge können dem Finanzkanal die meisten Schocks, die international erfolgen, zugeordnet werden. Johansson zeigt, dass vor allem die chinesische Börse von Schocks getroffen werden kann. Der Grund hierfür liegt darin, dass internationale Investoren in Shanghai an der Börse handeln. Wenn diese eine Veränderung oder einen Schock vernehmen und in der Folge ihre Portfolios verändern, überträgt sich so der Schock über die Börse in Shanghai nach China. Die große Zahl an ausländischen Börsen gehandelter chinesischer Unternehmen verbindet den internationalen und den chinesischen Markt miteinander und ermöglicht so ebenfalls die Übertragung von Schocks. Eickmeier nennt zudem sich verändernde Zinssätze als weitere Kanäle zur Übertragung von Schocks.

Über den Handelskanal können sich Schocks durch Exporte und Importe eines Landes übertragen. Erten nennt die hohen Exportmengen aus China als Faktor, der Schocks begünstigt. Ein Nachfragerückgang nach Gütern aus China schlägt sich negativ in den Bilanzen der exportierenden Unternehmen nieder und führt zu geringerem Wachstum, weniger Investitionen und einer Deflation der Verbraucher- und Vermögenspreise. Johansson zufolge stellen auch die Lieferverträge zwischen chinesischen Unternehmen und ihren ausländischen Kunden einen Risikofaktor dar, da sich Schocks, die Unternehmen im Ausland treffen, auf die, von der Abnahme ihrer Güter abhängigen, chinesischen Vertragspartner, übertragen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in das starke Wirtschaftswachstum Chinas ein und formuliert die zentrale Forschungsfrage nach der Übertragung externer Schocks sowie Chinas globaler Einbindung.

2 Literaturüberblick: Dieses Kapitel erläutert die wirtschaftliche Entwicklung Chinas seit 1976, die Mechanismen der Schockübertragung sowie Chinas Rolle als Sender von Schocks und strategische Ausrichtungen.

3 Empirische Evidenz zu den Transmissionskanälen: Es erfolgt eine methodische Einführung in Vektorautoregressive (VAR) und Bayessche (BVAR) Modelle, gefolgt von einer Untersuchung zu Spill-over-Effekten nach China.

4 Kritische Würdigung: Die Untersuchungsergebnisse werden methodisch kritisch reflektiert, wobei insbesondere die Datenwahl und die Notwendigkeit größerer Stichproben für zukünftige Studien hervorgehoben werden.

5 Fazit: Das Fazit bestätigt die starke Einbindung Chinas in die Weltwirtschaft und widerlegt die Hypothese einer substanziellen Abkopplung der asiatischen Schwellenländer.

Schlüsselwörter

China, Weltwirtschaft, Vektorautoregressive Modelle, BVAR, Transmissionskanäle, Konjunkturübertragung, Schocks, Made in China 2025, Politik der zwei Kreisläufe, Spill-over-Effekte, Wirtschaftswachstum, Finanzstabilität, Außenhandel, Empirische Evidenz, Schwellenländer

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, inwieweit die chinesische Wirtschaft durch externe Schocks aus dem Ausland beeinflusst wird und welche Rückschlüsse dies auf ihre globale wirtschaftliche Vernetzung zulässt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen ökonomischen Entwicklung Chinas, der theoretischen Herleitung von Transmissionskanälen und der empirischen Modellierung von wirtschaftlichen Abhängigkeiten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist die Beantwortung der Frage, wie sich externe Schocks auf China übertragen und ob die chinesische Industrie bzw. asiatische Schwellenländer von der Weltwirtschaft abkoppeln können.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Es werden empirische Methoden angewandt, konkret die Nutzung von Vektorautoregressiven Modellen (VAR) sowie Bayesschen Vektorautoregressiven Modellen (BVAR), um komplexe Zeitreihen simultan zu schätzen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Übertragungskanäle (Finanz, Handel, Vertrauen) und eine daran anschließende empirische Untersuchung auf Basis vorhandener Studien von Utlaut, van Roye und Erten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie "Chinas Einbindung", "Transmissionskanäle", "BVAR-Modelle", "Schockübertragung" und "Made in China 2025" geprägt.

Warum wird für die empirische Analyse ein BVAR-Modell bevorzugt?

Das BVAR-Modell wird gewählt, weil es bei kurzen Stichproben und hohen Parametrisierungsanforderungen eine höhere Genauigkeit bietet als klassische VAR-Modelle.

Inwieweit stützt die Analyse die Hypothese einer Abkopplung Chinas?

Die Analyse liefert keine Belege für eine Abkopplung; im Gegenteil, sie zeigt, dass China und die asiatischen Schwellenländer erheblich durch externe Faktoren wie das weltweite BIP beeinflusst werden.

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Details

Titel
Chinas Einbindung in die Weltwirtschaft. Transmissionskanäle von Konjunkturübertragungen
Autor
Verena Schmieder (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
28
Katalognummer
V1263383
ISBN (PDF)
9783346699718
ISBN (Buch)
9783346699725
Sprache
Deutsch
Schlagworte
chinas einbindung weltwirtschaft transmissionskanäle konjunkturübertragungen fernunihagen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Verena Schmieder (Autor:in), 2021, Chinas Einbindung in die Weltwirtschaft. Transmissionskanäle von Konjunkturübertragungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1263383
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Leseprobe aus  28  Seiten
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