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ADHS: Ursachen, Verlauf und Interventionsmaßnahmen unter besonderer Berücksichtigung der Bewegungserziehung

Title: ADHS: Ursachen, Verlauf und Interventionsmaßnahmen unter besonderer Berücksichtigung der Bewegungserziehung

Term Paper , 2006 , 28 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Linda Schmitz (Author)

Pedagogy - Orthopaedagogy and Special Education
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Wer kennt ihn nicht – den berühmten Zappelphilipp, das motorisch unruhige, zappelige, unaufmerksame, konzentrationsgestörte Kind. Häufig wird es mit den dazugehörigen Begriffen und Stigmatisierungen: Hyperaktivität; Hyperkinetisches Syndrom, Aufmerksamkeits-Defizits-Hyperaktivitäts-Störung und Aufmerksamkeits-Defizit-Störung in Verbindung gerbacht. Denn oft geht mit diesen Krankheitsbildern eine Konzentrationsstörung, Aufmerksamkeitsstörung, Impulsivität und Überaktivität und vieles mehr einher, jedoch müssen diese Bezeichnungen differenzierter betrachtet werden.
Aus diesem Grund möchte ich im ersten Kapitel kurz die oftmals synonym verwendeten Bezeichnungen näher definieren, da diese Begrifflichkeiten im weiteren Verlauf dieser Arbeit von grundlegender Bedeutung sind.
Darauf aufbauend sollen im nächsten Kapitel die Ursachen, sowie mögliche Entstehungsgründe von ADHS näher erläutert werden.
Im direkten Anschluss wird der charakteristische Verlauf der Krankheit vom Säuglingsalter bis zum Erwachsenenalter chronologisch dargestellt.
Weiterhin werden die renommiertesten Therapiemöglichkeiten und Interventionsverfahren zur Behandlung von ADHS vorgestellt, wie zum Beispiel die medikamentöse Behandlung, die Psychotherapie, die Verhaltenstherapie etc.. Ein besonderer Fokus wird hierbei der Bewegungserziehung gewidmet, welche in einem multimodalen Therapiekonzept eine entscheidende Rolle einnimmt. Neben der Terminologie und Abgrenzung zu weiteren Fachbereichen wird besonders die Psychomotorik näher betrachtet und ihre wichtigsten Prinzipien vorgestellt. Praktische Umsetzungsvarianten werden abschließend differenzierter vorgestellt.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung – was ist das?

3 Ursachen und Entstehung

4 Wie äußert sich die ADHS in den verschiedenen Phasen der Kindheit bis hin zur Pubertät und dem Erwachsenenalter?

4.1 Säuglingsalter:

4.2 Kleinkindalter:

4.3 Kindergartenalter:

4.4 Schuleintritt:

4.5 Schulalter:

4.6 Eintritt in die Pubertät und die Entwicklung zum Erwachsenen:

5 Therapiemaßnahmen und Interventionsversuche

5.1 Medikamentöse Behandlung

5.2 Psychotherapie

5.3 Verhaltenstherapie

5.4 Ergotherapie

5.5 Spieltherapie

5.6 Familientherapie / Elterncoaching

6 Bewegungserziehung

6.1 Definition und Abgrenzung der Begriffe Psychomotorik, Motopädagogik und Mototherapie

6.2 Prinzipien der Psychomotorik

6.3 Bewegung im Wasser

6.4 Praxisbeispiel einer psychomotorischen Förderung eines ADHS-betroffenen Kindes

7 Resümee

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Störungsbild ADHS in seinen verschiedenen Entwicklungsphasen und analysiert moderne Therapiemöglichkeiten mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Bewegungserziehung und Psychomotorik als Teil multimodaler Therapiekonzepte.

  • Neurobiologische und psychosoziale Ursachen von ADHS
  • Verlauf und Symptomatik von der Kindheit bis zum Erwachsenenalter
  • Multimodale Therapieansätze (medikamentös, psychotherapeutisch, ergotherapeutisch)
  • Bedeutung der Psychomotorik für die Entwicklung betroffener Kinder
  • Praktische Anwendungsbeispiele in der Förderung

Auszug aus dem Buch

6.2 Prinzipien der Psychomotorik

Um eine erfolgreiche Therapie gewährleisten zu können, sind aus psychomotorischer Sicht einige Prinzipien zu beachten.

Im Zentrum der psychomotorischen Förderung steht das spielerische, freudvolle „Sichbewegen“ in einer freundlichen und vertrauensvollen Atmosphäre. Dieser Grundgedanke hat vor allem im Umgang mit ADHS- Betroffenen Kindern eine zentrale Bedeutung. Gerade diese Kinder, die häufig durch zahlreiche Therapieangebote erdrückt werden, erfahren im freien Bewegungsspiel eine ungezwungene und ebenfalls kindgerechte Möglichkeit, ihre motorischen Defizite auszugleichen und ihre sozialen Kompetenzen zu stabilisieren.

Diese motivierenden Spiel-/Bewegungsangebote unterliegen dem Prinzip der Freiwilligkeit. Die Teilnahme an einer psychomotorischen Förderung wird meist durch die Erziehungsberechtigten veranlasst, jedoch sollen die Klienten sich innerhalb der Therapiestunde frei und selbstbestimmt entfalten können. Somit agiert der Therapeut nicht als „Auftragsgeber“, vielmehr regt er durch bereitgestellte Materialien und Geräte die Eigenaktivität des Kindes an. Dabei greift der Pädagoge die von dem Kinde kommenden Impulse und Interessen auf, beteiligt sich an den Spielhandlungen und kommentiert sie so, dass das einzelne Kind in seiner Tätigkeit verstärkt wird. Ebenso dieser Leitgedanke hat bezogen auf die Therapie mit ADHS- Betroffenen eine immense Bedeutung. Reglementierungen durch Erwachsene wie „jetzt sei doch nicht so hektisch“ oder „fass doch nicht gleich alles an“, prägen den Alltag von hyperaktiven Kindern. Innerhalb der für sie arrangierten Bewegungslandschaften können sie ihren Impulsen freien Lauf lassen und sich nach ihren eigenen Bedürfnissen austoben. In diesem Kontext wird von Seiten des Therapeuten auf die sonst zügelnden Bewertungen verzichtet, um die Eigentätigkeit des Kindes nicht zu hemmen. Vielmehr wird die Aktivität des Kindes innerhalb dieser Bewegungsangebote als positive Eigenschaft gewertschätzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in das Störungsbild ADHS ein, definiert die Zielsetzung der Arbeit und gibt einen Überblick über den inhaltlichen Aufbau von der theoretischen Betrachtung bis zur praktischen Anwendung.

2 Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung – was ist das?: Dieses Kapitel erläutert die medizinischen Grundlagen, Symptome und die neurobiologischen Zusammenhänge sowie die Einordnung des Störungsbildes in den aktuellen Forschungsstand.

3 Ursachen und Entstehung: Hier werden verschiedene Faktoren wie Genetik, neurochemische Prozesse und anatomische Besonderheiten diskutiert, die zur Entstehung von ADHS beitragen können.

4 Wie äußert sich die ADHS in den verschiedenen Phasen der Kindheit bis hin zur Pubertät und dem Erwachsenenalter?: Das Kapitel stellt die chronologische Entwicklung der Symptomatik dar, angefangen bei Auffälligkeiten im Säuglingsalter bis hin zur Bewältigung des Alltags im Erwachsenenleben.

5 Therapiemaßnahmen und Interventionsversuche: Es wird der Ansatz der multimodalen Therapie vorgestellt, welcher verschiedene Methoden wie medikamentöse Behandlung, Psychotherapie und Familientherapie kombiniert.

6 Bewegungserziehung: Dieser Teil fokussiert auf die Psychomotorik und Bewegungstherapie als wirksames Instrument zur Förderung betroffener Kinder und erläutert praxisnahe Übungskonzepte.

7 Resümee: Das Resümee fasst die zentralen Ergebnisse der Arbeit zusammen und betont die Notwendigkeit einer individuellen und variablen Interventionsstrategie bei ADHS.

Schlüsselwörter

ADHS, Aufmerksamkeitsdefizit, Hyperaktivität, Psychomotorik, Bewegungserziehung, Mototherapie, multimodale Therapie, Impulsivität, Förderung, Kinder, Entwicklung, Neurobiologie, Ergotherapie, Verhaltenstherapie, Selbstwahrnehmung

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) bei Kindern und Jugendlichen, wobei der Fokus besonders auf den Therapiemöglichkeiten im Bereich der Bewegungserziehung liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Thematisiert werden die Definition und Symptomatik, die Ursachenforschung, der Verlauf des Störungsbildes über die Lebensphasen sowie verschiedene therapeutische Interventionsansätze.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, den Nutzen der Psychomotorik innerhalb eines multimodalen Therapiekonzepts aufzuzeigen, um betroffenen Kindern spielerisch bei der Bewältigung ihrer Symptome zu helfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch-wissenschaftliche Ausarbeitung, die auf Fachliteratur, aktuellen Forschungsergebnissen aus der Neurobiologie und pädagogischen Fachkonzepten basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Darstellung der Symptomverläufe über das Lebensalter, eine Übersicht der gängigen Therapiemethoden sowie eine tiefgehende Analyse von Prinzipien der Psychomotorik und Praxisbeispielen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Zentrale Begriffe sind ADHS, Hyperaktivität, Psychomotorik, Bewegungserziehung, multimodale Therapie und soziale Integration.

Welche Rolle spielt das Wasser in der Bewegungstherapie laut dieser Arbeit?

Das Medium Wasser wird aufgrund seines natürlichen Widerstands und seiner entspannenden Wirkung auf Körper und Geist als besonders effektive, ergänzende Therapiemöglichkeit hervorgehoben.

Warum sind klare Grenzen für Kinder mit ADHS wichtig?

Klare Grenzen und Rituale bieten Kindern mit ADHS Orientierung und Sicherheit, was ihnen hilft, ihre Impulsivität zu regulieren und soziale Integration zu erleichtern.

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Details

Title
ADHS: Ursachen, Verlauf und Interventionsmaßnahmen unter besonderer Berücksichtigung der Bewegungserziehung
College
University of Cologne
Grade
1,7
Author
Linda Schmitz (Author)
Publication Year
2006
Pages
28
Catalog Number
V126367
ISBN (eBook)
9783640323241
ISBN (Book)
9783640667000
Language
German
Tags
ADHS Ursachen Verlauf Interventionsmaßnahmen Berücksichtigung Bewegungserziehung Psychomotorik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Linda Schmitz (Author), 2006, ADHS: Ursachen, Verlauf und Interventionsmaßnahmen unter besonderer Berücksichtigung der Bewegungserziehung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/126367
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