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Auswirkungen vererbter Verhaltensmuster auf die Erziehung der eigenen Kinder. Anlage-Umwelt-Debatte, Epigenetik und Erziehungsstile

Titel: Auswirkungen vererbter Verhaltensmuster auf die Erziehung der eigenen Kinder. Anlage-Umwelt-Debatte, Epigenetik und Erziehungsstile

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2021 , 12 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Ilvi Koopmann (Autor:in)

Psychologie - Beratung und Therapie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit behandelt die folgenden Fragen: Werden wir wirklich wie unsere Eltern? - oder wie wirken sich die vererbten Verhaltensmuster unserer Eltern auf die Erziehung unserer eigenen Kinder aus? Um diese Fragen zu beantworten, muss man sich die Entwicklungsschritte und die Prägungen der Persönlichkeit des Betreffenden ansehen. Die Gene und die soziale Umwelt prägen unsere Persönlichkeiten und unser Sozialverhalten. Einen weiteren Einfluss haben die verschiedenen Erziehungsstile. In diesem Fall geht es nur um den Autoritäten und den Autoritativen Erziehungsstil.

Um das entsprechende Verständnis für die Thematik zu bekommen, muss man eine kleine Reise von der Entwicklungspsychologie, mit einem Abstecher in das Thema Epigenetik, zu den Erziehungsstilen machen. Setzt man sich mit den dort gewonnenen Erkenntnissen auseinander und bringt die Komponenten in Verbindung, lässt sich daraus vielleicht die Antwort auf die Frage "Werden wir wirklich wie unsere Eltern – Wie wirken sich die vererbten Verhaltensmuster unserer Eltern auf die Erziehung unserer eigenen Kinder aus?" ableiten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Hauptteil

Begriffsdefinitionen

Anlage-Umwelt-Debatte

Nativisten

Behavioristen

Epigenetik

Epigenetische Vererbung

Epigenetische Prägung

Erziehungsstile

Autoritärer Erziehungsstil

Autoritativer Erziehungsstil

Effekte durch Anwendung vererbter Verhaltensmuster

Angeboren oder eingeprägt?

Frühkindliche Sozialisation

Transgenerationale Weitergabe

Veränderung durch Wechsel des Erziehungsstil

Auswirkung der Veränderung

Nativismus oder Behaviorismus?

Einfluss der Epigenetik

Verankerungen

Biographischer Hintergrund

Ergebnisfindung

Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit vererbte Verhaltensmuster der Eltern die Erziehung ihrer eigenen Kinder beeinflussen und ob es möglich ist, bewusst aus vorgefertigten Mustern auszubrechen.

  • Anlage-Umwelt-Debatte in der Entwicklungspsychologie
  • Einfluss der Epigenetik auf Verhaltensvererbung
  • Vergleich von autoritären und autoritativen Erziehungsstilen
  • Transgenerationale Weitergabe von traumatischen Erfahrungen
  • Möglichkeiten der Selbstreflexion zur Musterdurchbrechung

Auszug aus dem Buch

Nativismus oder Behaviorismus?

Aus Sicht eines Nativisten wäre die Sache relativ einfach. Dem Sohn wurde durch den Vater, dessen Vater und auch durch die Mutter, die Anlage für autoritäres Verhalten mitgegeben. Immerhin sind seine Anlagen laut These der Nativisten durch Vererbung bestimmt und festgelegt. Demnach wird das Verhaltensmuster auch die nächste Generation prägen und somit werden wir wirklich wie unsere Eltern.

Für die Behavioristen aber kommt hier ganz klar der Einfluss der Umwelt zum Tragen. Das Verhalten der Mutter und ihre intellektuelle Förderung (z.B. Kommunikation im Umgang), machen sich bei der Entwicklung des Kindes und den genetischen Einflüssen bemerkbar. Die größte Einwirkung auf die menschliche Entwicklung hat der Mensch in der Umwelt, in diesem Fall die Mutter, behaupten die Behavioristen. Also wird man auch hier im gewissen Grad wie die Eltern.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die universelle Frage nach der Wiederholung elterlicher Verhaltensmuster in der eigenen Erziehung und führt in die Relevanz für die psychologische Beratung ein.

Hauptteil: Der Hauptteil analysiert theoretische Grundlagen wie Nativismus, Behaviorismus und Epigenetik sowie die psychologischen Auswirkungen verschiedener Erziehungsstile auf das Kind.

Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel betont die Notwendigkeit individueller Lösungsansätze und hebt die Bedeutung von Selbstreflexion und ggf. professioneller therapeutischer Hilfe hervor.

Schlüsselwörter

Epigenetik, Erziehungsstil, Nativismus, Behaviorismus, transgenerationale Weitergabe, Sozialisation, Persönlichkeitsentwicklung, Verhaltensmuster, psychologische Beratung, Selbstreflexion, Urvertrauen, Trauma, Kriegsenkel, Anlage-Umwelt-Debatte, Prägung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Abschlussarbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob und wie menschliches Verhalten an die nächste Generation vererbt wird und welchen Einfluss dies auf die Erziehung eigener Kinder hat.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Autorin?

Zentrale Themen sind die klassische Anlage-Umwelt-Debatte, die Bedeutung der Epigenetik für heutige Verhaltensweisen und der Vergleich zwischen autoritären und autoritativen Erziehungsformen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Ratsuchenden ein Verständnis für unbewusste Verhaltensmuster zu vermitteln, um Ängste abzubauen und positive Veränderungen in der Erziehung zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Zur Veranschaulichung der theoretischen Erkenntnisse nutzt die Autorin ein psychologisches Fallbeispiel und verknüpft dieses mit aktueller Forschung aus der Entwicklungspsychologie.

Was ist der Kerninhalt des Hauptteils?

Im Hauptteil werden Begriffsdefinitionen geklärt, Erziehungsstile gegenübergestellt und die Mechanismen der transgenerationalen Weitergabe von traumatischen Erfahrungen analysiert.

Welche Schlüsselwörter beschreiben die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Epigenetik, transgenerationale Weitergabe, Erziehungsstile, Sozialisation und Selbstreflexion.

Warum spielt die Epigenetik in dieser Arbeit eine so zentrale Rolle?

Sie dient als wichtiges Bindeglied zwischen Genetik und Umwelt und erklärt, wie äußere Einflüsse sogar die Aktivität unserer Gene beeinflussen können.

Welche Rolle spielt die Selbstreflexion bei der Erziehung?

Die Autorin argumentiert, dass bewusste Selbstreflexion der entscheidende Schlüssel ist, um vererbte, oft unbewusste Verhaltensmuster zu erkennen und gegebenenfalls erfolgreich zu korrigieren.

Was empfiehlt die Autorin in schwierigen Fällen?

Bei tiefsitzenden Traumata oder Mustern, die über die Kompetenzen einer psychologischen Beratung hinausgehen, rät sie dringend zur Inanspruchnahme therapeutischer Unterstützung.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Auswirkungen vererbter Verhaltensmuster auf die Erziehung der eigenen Kinder. Anlage-Umwelt-Debatte, Epigenetik und Erziehungsstile
Note
1,0
Autor
Ilvi Koopmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
12
Katalognummer
V1263991
ISBN (PDF)
9783346708977
ISBN (Buch)
9783346708984
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Vererbte Verhaltensmuster Epigenetik Erziehungsstile Vererbung Prägung Nativismus Behaviroismus Transgenerationale Weitergabe
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ilvi Koopmann (Autor:in), 2021, Auswirkungen vererbter Verhaltensmuster auf die Erziehung der eigenen Kinder. Anlage-Umwelt-Debatte, Epigenetik und Erziehungsstile, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1263991
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Leseprobe aus  12  Seiten
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