Bei dieser Arbeit handelt es sich um die Ausarbeitung eines Trainingskonzepts für die Sportrehabilitation bei einer Kreuzbandruptur und einem Rotatorenmanschettenriss. Es werden zwei Fallbeispiele behandelt. Bei der Trainingssteuerung wird nach dem 5-Stufen Modell zum Muskeltraining von Froböse und Langström gearbeitet. Zudem werden die Wundheilungsphasen beachtet.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Die 5 Stufen des 5-Stufen-Modell zum Muskeltraining
1.2 Wundheilung
2. Kreuzbandruptur
2.1 Anamnese
2.2 Krankheitsbild Kreuzbandruptur
2.3 Trainingsplanung Keuzbandruptur
2.3.1 Erläuterung der Muskelgruppen
2.3.2 Erläuterung der Übungsauswahl
2.3.3 Bewertung des Trainingsprozess
3. Rotatorenmanschettenriss
3.1 Anamnese
3.2 Krankheitsbild Rotatorenmaschettenriss
3.3 Trainingsplanung Rotatorenmanschettenriss
3.3.1 Erläuterung der Muskelgruppen
3.3.2 Erläuterung der Übungsauswahl
3.3.3 Bewertung des Trainingsprozess
4. Allgemienes zum Training in der Rehabilitation
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, auf Basis des 5-Stufen-Modells zum Muskeltraining von Froböse und Langström sowie unter Berücksichtigung der Wundheilungsphasen, zielgerichtete Rehabilitations-Trainingskonzepte für spezifische Fallbeispiele (Kreuzbandruptur und Rotatorenmanschettenriss) zu entwickeln.
- Anwendung des 5-Stufen-Modells in der sportartspezifischen Rehabilitation.
- Erstellung von Trainingsplänen unter Berücksichtigung der Wundheilungsphasen.
- Analyse der anatomischen Grundlagen und muskulären Anforderungen von Knie- und Schultergelenk.
- Integration von Propriozeptionstraining und neuromuskulärer Koordination zur Rückkehr in den aktiven Sport.
- Evaluation des Trainingsfortschritts mittels zielorientierter Belastungssteuerung.
Auszug aus dem Buch
1.1 Die 5 Stufen des 5-Stufen-Modell zum Muskeltraining
1. Stufe: Aktivierung, Bahnung (intramuskuläre Koordination) Propriozeption
2. Stufe: Lokales Muskelkraftausdauertraining (Vortraining)
3. Stufe: Vergrößerung des Muskelquerschnitts (Muskelaufbautraining)
4. Stufe: Steigerung er neuromuskulären Kraftqualität
5. Stufe: Entwicklung vielfältiger und situationsabhängiger Kraftqualitäten
Jede Stufe verfolgt andere Ziele, Inhalte, Intensitäten und hat eine individuelle Dauer. Meist kann man davon ausgehen das die jeweiligen Phasen nicht nacheinander ablaufen, sondern ineinander reinspielen das ein fließender Übergang entsteht oder das alle Stufen gleichzeitig stattfinden.
Wichtig ist für uns, dass Stufe 1 und 2 meist nur von Physiotherapeuten und Ärzten betreut werden. Ab Stufe 3, wo es um Muskelaufbautraining geht, können Fachtrainer für Sportrehabilitation mit dem Training beginnen, denn von da an ist der Patient gut vorbeireitet und es werden dementsprechend die Intensitäten individuell angepasst, dazu teilt der Physiotherapeut mithilfe eines Therapieberichts dem Trainer mit wie die Therapie verlaufen ist und wie der aktuelle Stand ist und wo man noch dran arbeiten sollte.
Dazu müssen auch gleichzeitig die Wundheilungsphasen beachtet werden da zum Bsp. das Kollagen in der Proliferationsphase spezifische Reizen ausgesetzt werden sollte. Gewebe, welches für Zugbelastungen ausgerichtet ist, soll nicht mit Druck bearbeitet werden und andersrum das gleiche.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Fallbeispiele (Hockeyspielerin mit Kreuzbandruptur und Volleyballspieler mit Rotatorenmanschettenriss) vor und erläutert die methodische Grundlage des 5-Stufen-Modells.
2. Kreuzbandruptur: Dieses Kapitel analysiert das Krankheitsbild der Kreuzbandruptur, definiert die anatomischen Ursachen und detailliert einen dreimonatigen Trainingsplan zur Rehabilitation.
3. Rotatorenmanschettenriss: Dieser Abschnitt widmet sich der Anatomie und der Trainingsplanung bei einem Rotatorenmanschettenriss, mit Fokus auf die Wiederherstellung der komplexen Schulterbeweglichkeit.
4. Allgemienes zum Training in der Rehabilitation: Hier werden allgemeine Prinzipien der Rehabilitationspraxis zusammengefasst, wie schmerzfreie Ausführung, Technikkorrektur sowie die Bedeutung von Schlaf, Ernährung und ausreichenden Regenerationszeiten.
Schlüsselwörter
Sportrehabilitation, Kreuzbandruptur, Rotatorenmanschettenriss, 5-Stufen-Modell, Muskeltraining, Wundheilungsphasen, Propriozeption, Kraftausdauer, Muskelaufbautraining, Rehabilitation, Trainingsplanung, Beweglichkeit, Koordination, Physiotherapie, Prävention.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Erstellung von sportartspezifischen Rehabilitationskonzepten für Kunden nach Verletzungen am Kniegelenk (Kreuzband) und Schultergelenk (Rotatorenmanschette).
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Zentrale Themen sind die physiologische Belastungssteuerung, die Anwendung von Modellen zur Trainingsplanung und die anatomische sowie funktionelle Wiederherstellung nach orthopädischen Verletzungen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, den Kunden durch systematischen Aufbau wieder in den Sport und den Alltag zu integrieren, wobei Schmerzfreiheit und volle Belastbarkeit im Fokus stehen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird primär das „5-Stufen-Modell zum Muskeltraining“ von Froböse und Langström angewandt, ergänzt durch die Berücksichtigung der individuellen Wundheilungsphasen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden konkrete Trainingspläne mit Mesozyklen-Planung aufgezeigt, spezifische Muskelgruppen erläutert und die Übungsauswahl für die jeweilige Verletzung begründet.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe sind Sportrehabilitation, Kreuzbandruptur, Rotatorenmanschettenriss, 5-Stufen-Modell, Trainingsplanung und Propriozeption.
Warum ist die Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten entscheidend?
Da Physiotherapeuten die initiale Phase (Stufe 1 und 2) betreuen, ist der Therapiebericht für den Fachtrainer unerlässlich, um das Training ab Stufe 3 sicher und effektiv an den aktuellen Stand anzupassen.
Wie spielt das „Crossing Effekt“ eine Rolle in der Rehabilitation?
Der Crossing Effekt wird genutzt, um durch das Training der gesunden Körperseite indirekt einen Kraftgewinn an der verletzten Seite zu erzielen, was besonders bei Bewegungseinschränkungen hilfreich ist.
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- Tanja Meemken (Autor), 2021, Sportrehabilitation bei Kreuzbandruptur und Rotatorenmanschettenriss, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1264023